neues Jahr - neues Projekt [416 Ruthmann]

deepblue-rh

New member
12. Jan. 2013
120
0
16
Hallo an alle Liebhaber von eher ausgefallenen Unimogs

Ich darf euch mein neues Projekt für 2021 (und vielleicht auch noch ein bischen länger) vorstellen.

[album]7533[/album]

Diesen 416 mit Ruthmann Absetzpritschen- Anbau habe ich in Tirol gefunden und erstanden.
Er diente dort als Werksfahrzeug und pendelte bis 2017 zwischen 2 Standorten.
Es ist ein 416.135 Triebwagen Bj '79,
70Tkm und aus erster Hand :party
(Mit lückenloser Service- und Tüv- Historie)
:trink

Nach einer spannenden Überstellungsfahrt

[album]7534[/album]

wird er nun hergerichtet und soll als Transporter für meinen alten Bautz-Traktor,
einen Kleinbagger und ähnliches ein zweites Leben kriegen.

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr
sowie viele spannende Unimog Stunden im neuen Jahr 2021.

Ralph


P.S.:
hat jemand Bedarf an einer Standheizung ?
In dem Mog ist eine eingebaut und ich werde sie wahrscheinlich ausbauen.......
 
Hallo Ralph,

eine Schöne Aufgabe für 2021 - Herzlichen Glückwunsch zu dem "MOG" :party
Ich bin schon gespannt wenn Du uns mit Bildern teil haben lässt.
Dir viel Spaß beim schrauben. :fluch :flex

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Ralph,
um was für eine Standheizung handelt es sich und wo ist sie verbaut?
Mit Mog Grüßen Roland
 
Guuden,

der Ruthmann sieht toll aus, da wäre ich auch gerne schwach geworden!

Viel Erfolg! Justus.
 
Hallo Ralph

Der Trend geht zum Mehrfach-Mog man siehts bei den Hardern !

Alfred hat derer ja mehrere (2010,421,411er Westfalia und noch einiges mehr
Volker und Co sind auch bei zwei der großen Bauserie 424 und 427
ja und nun gesellst du dich auch dazu mit 406er und 416er Ruthmann !

Viel Glück mit deinem neuen Gerät ! Hat besondere Ausmasse !

Gruss Ingo der heut eine große Kastanie in Bearbeitung hatte
 
geosjoggen schrieb:
Hallo Ralph,
um was für eine Standheizung handelt es sich und wo ist sie verbaut?
Mit Mog Grüßen Roland

Hallo Roland,

Ich suche morgen mal ein Typenschild,
verbaut ist sie aussen, unter der Kabine,
in etwa unter der Fahrersitzlehne
quer zur Fahrtrichtung.
Melde mich mit Type und Foto

Mit Schraubergrüßen,
Ralph
 
Heute stand erstmal eine Funktionsprüfung
der Hydraulik und des Container-Absetz-Mechanismus
auf dem Programm.

Alles funktioniert einwandfrei :spitze

[album]7537[/album]
[album]7536[/album]
[album]7539[/album]
[album]7538[/album]
 
Hallo

Cooles Teil. Das Ding wollte ich mir auch anschauen, meine Frau hat mich dann aber eines besseren belehrt;-(

Was mich wundert, die sind immer relativ billig zu haben, dass man sich sowas fast als Ersatzteil Spender hinstellen könnte bzw als Zweitmog nutzen könnte.

Warum ist das so? Sind die heutzutage zu nichts zu gebrauchen, oder Ersatzteilseitig so schwierig? Theoretisch müsste ja zumindest alles in Richtung Vorderachse/Kabine auch für/von normalen Unimogs nutzbar sein, oder?

Grüsse, Michael
 
Die Arbeit hat begonnen..

Zuerst habe ich die Eberspächer Standheizung ausgebaut
( die zu haben wäre, falls jemand Interesse hat, siehe Post in der enstsprechenden Rubrik)

[album]7674[/album]

dann alle Öle abgelassen,
Sitze raus, Lenkung ausgebaut,
alle Vorarbeiten zum Kippen der Kabine...

[album]7673[/album]

Morgen gehts weiter....

Ralph
 
Heute habe ich die Hütte komplett abgebaut

[album]7681[/album]

sodass, nur noch 4 (grosse) Schrauben den Triebwagen mit dem Ruthmann.Anbau verbinden

[album]7680[/album]



Ralph
 
Ein gutes und gesundes neues Jahr wünsch ich allen
Mitlesern,
Unimog-Freunden
Unimog-Enthusiasten
Unimog-Verrückten
und
Unimog-Schraubern
:trink

Nachdem die Silvesterfeierlichkeiten Coronabedingt sehr moderat ausgefallen sind,
gings heute früh wieder an die Arbeit :flex

Die Trennung von Triebwagen und Ruthmann Anbau stand auf dem Programm

Vorsichtig geht man's an

[album]7712[/album]

und wenn die 4 Verbindungsschrauben nicht so angerostet gewesen wären,
wärs auch ganz leicht gegangen.

[album]7713[/album]

Geschafft !

Danach rollt der Mog nur noch mit dem neuen, bateriebetriebenen
"Hilfsantrieb"

[album]7714[/album]

da war anschliessend nur noch wenig 'Mog' übrig,
aber auch ein schöner Rücken kann entzücken.
Hier gut sichtbar die Anflanschstellen für den Anbau

[album]7715[/album]

Zum Schluss noch ein Bild vom akuellen Stand der Arbeiten,
ohne Reifen sieht der Rest doch recht nackt aus :cam

[album]7716[/album]


es läuft wie am Schnürchen :-)

Ralph
 
Jetzt ist das Fahrerhaus fast ausgeräumt

[album]7745[/album]

fehlt nur noch das Gaspedal und das Motorbremspedal,
beide mit festgegammelten Schrauben
sowie die Frontscheibe....
dann kann's zum Sandstrahlen gehen

Ralph
 
Nach etwas Pause waren heute die Hydraulikzylinder
der Ruthmann Containerabsetzeinrichtugn an der Reihe
Einer liess sich ohne Gegenwehr ausbauen,
beim zweiten waren die Bolzen so festgegammelt,
dass nur noch die grosse Flex geholfen hat..

[album]7839[/album]
 
Hallo,
Danke für den tollen Bericht.
Ein schönes Projekt hast du dir da ausgesucht.
Bei meinen Kindern kan direkt die Idee den Container zum Wohnzimmer umzubauen....
Bitte um weiteren Projekt Bericht.
Gruss
Ela
 
An die Experten hier in der Community,

ich restauriere einen Unimog Triebkopf 416 mit Ruthmann Containeranbau
Die Frage richtet sich nach den Hinterrädern des Ruthmann.
Es handelt sich um Trommelbremsen in einer speziellen Radkonstruktion.

Nach Abbau der Felge frage ich mich nun, wie ich die Bremstrommel demontieren kann.
Aufgrund der Konstruktion ist der Aufbau offenbar gänzlich anders als beim Unimog.
Beim Mog ist die Bremstrommel mit 2 Schrauben fixiert und leicht abziehbar.

Hier sieht die Sachlage so aus:
Von ausen gesehen:

[album]7846[/album]
Man sieht die Zentralmutter des Radlagers in der geöffneten Nabe

Von Innen gesehen:

[album]7848[/album]
Man sieht deutlich die ringförmig angeordneten Schrauben, die das Rad am Schwingarm fixieren
Das Abdeckblech auf der Innenseite ist mit einigen Schrauben besfestigt, die durch den Schwingarm
abgedeckt sind, also ist es einfach nicht demontierbar.

Um nun an die Bremsbacken zu gelangen,
wie muss ich vorgehen?

von der Inneseite her die kreisförmigen Imbusschrauben lösen und das gesamte Rad incl Lager abbauen?
Oder von aussen, die Zentralmutter lösen und die Konstruktion vom Lager abziehen?

Eigentlich sollte die Bemse ja irgendwie aus Wartungsgründen leicht erreichbar sein,
nur ich finde irgendwie nicht, wie..

Wer hatte so ein Rad schon mal unterm Schraubenschlüssel?
Danke für alle Ratschläge

Mit schraubenden Grüßen
aus Vorarlberg,

Ralph
 
Hallo Ela,
die Idee ist bestechend,

wenn er mal wieder rollt, gibts ja die Option
mehrerer Container, aber das ist Zukunftsmusik...
Ich bring ihn zuerst mal wieder zusammen und dann durch den TÜV,
dann sehen wir weiter..
:D

Ralph
 
Hallo Ralph,

ich denke mal die Kronenmutter muß ab, ist z.B. bei Anhängerachsen auch so gelöst.

123_karre2.jpg