Newbies Stellen sich mal vor....

mikenikki

New member
16. Juli 2009
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Hallo Leute,

So kurze Vorstellung von uns, wir sind nun einige Zeit VW Syncros Bullies gefahren und so langsam suchen wir was anderes. Da er einfach zu klein für uns wird, mit 2tem kleinen Unterwegs. Zudem werden Pläne für größere Touren immer lauter.
Also nach langem hin und her, haben wir viele Fahrzeug-Plattformen angeschaut. Hier mal einige: Bremach, Ford E350 4x4, Ford F350, VW LT 4x4, .........
Jetzt kommen wir immer mehr mit dem Unimog in einklang.
Begründung, er hat einen Hubraum starken Motor, bietet eine gute Zuladung, Taugt was im Gelände und hat einen Kult Faktor.
Na ja, denke mal das einige hier ähnlich denken werden, hoffe ich.
Da ich noch ein Kompletter Neubie bin, werden sicherlich hier und da mal eine blöde oder sehr einfache Fragen (für euch) kommen. Verzeiht es mir, muß ja mich erst mal in alles rein fuchsen.

Plan ist des einen Mog mit langem Radstand zu nehmen und eine Kabine drauf zu bauen. Ein Durchgang vom Fahrerhaus zur Kabine muss auch her, damit unseren beiden kleinen hinten Platz nehmen können.

So jetzt mal einige fragen auch blöde (einfache):

- Wo ist eine Gute Seite um Maße für die Unimogs zu finden? Länge/Breite/Höhe usw.
- Sind 10-12K ¤ (max 15K) für nur die Basis ausreichend. Baujahr 1985 bis mid 90er. Habe eine U427/20 auf mobile gesehen.
- Wer hat noch andere stellen, wo man gute Unimogs bekommt (Händler, ...)
- Hatte gelesen das es längere Gänge gibt (bzw einige diese haben) wie erkennt man die?


So das war es erst mal für heute Abend aus dem Hohen Norden Sweden.

Mike, Nikki & Shawnne
 
Hallo Ihr Drei in Schweden,

herzlich willkommen hier bei den "Unimogfreunden". In diesem Forum rennt Ihr natürlich mit solchen von Euch geäußerten Ideen, wass die Fahrzeugwahl angeht offene Türen ein.
Also viel Spass bei der Fahrzeugsuche und keine Angst hier Fragen zustellen. Zu Dumm kann sie eigentlich nicht sein. :D

Beim ersten Lesen kam mir spontan der Gedanke an einen U1300 L mit Kofferaufbau, wie er hier von der BW gefahren und auch häufig in nicht schlechtem Zustand ausgesondert wird. Der wäre als Basis Fahrzeug für Euch eigentlich recht gut geeignet. Ist aber in vielen Dingen eine völlig andere Nummer als ein VW Syncro. Das wird Euch aber klar sein. er ist eben ein LKW. Hier stellt mir als erste Frage nach den Führerscheinen bei Euch. Für so ein Fahreug ist ein LKW-Führerschein notwendig.

Eine erste Typenübersicht findet ihr in der
Typenliste bei den Oberbayrischen Unimogfreunden

Allerdings sehe ich in dem geplanten Durchgang vom Führerhaus zum Koffer ein kleines Problem. Die Unimogentwickler haben viel Bedacht auf eine hohe Verwindungsfähigeit des Rahmens und damit des Fahrzeuges gelegt. So sind Kabine und Koffer dreipunkt gelagert und können sich stark gegeneinander Bewegen. Man kann dies sicher gegenseitig versteifen, aber es tretten dann dort erhebliche Kräfte auf, die bedacht werden müssen. Auch wird natürlich die Geländetauglichkeit für schweres Gelände eingeschränkt, allerdings können vermutlich die meisten Weltenbummler leben.
 
Hi,
Danke für Deine Antwort.
Führerschein haben wir beide den guten alten Klasse 3, also 7,5T kein Problem. :D Mehr leider nicht (Legal)

Wenn ein Aufbau vorhanden ist, Super. Sonst baue ich Ihn selbst. Das war auch nicht im Preis mit drin. Wenn man eine fertige Träger"Platte/Gerüst" bekommt, das wäre nicht schlecht.

Durchgang, nun da muß ich anscheinend noch einiges Lernen. Mein Gedanken waren. Mit einen Gummi-Balg zu arbeiten.

Zum MOG, wir wollen einen mehr eckigen haben, da diese mehr Platz für Fahrer und so bieten und mir auch besser gefallen.

Ja Syncro ist eine andere Welt, gar keine Frage. Machen unheimlich Spaß und haben einen Kult Faktor ohne ende, aber vom Motor haben die noch nix gehört. Zu dem er uns zu klein wird für gr. Touren mit 2 Kids.

So vielen Dank nochmal.

Mike, Nikki & Shawnee
 
Hallo nochmals nach Schweden,

Führerschein haben wir beide den guten alten Klasse 3, also 7,5T kein Problem.

Zum MOG, wir wollen einen mehr eckigen haben, da diese mehr Platz für Fahrer und so bieten und mir auch besser gefallen.

Hier müsst Ihr aufpassen, der BW U1300L entspricht diesen Bedingungen bei einem Leergewicht als Pritsche mit etwas über 5,2to. Er hat dann nur etwa 2to Zuladung. (Daher auch in der BW Klassifizierung LKW 2to).
Wie das Leergewicht der Kofferfahrzeuge ist kann ich im Moment nicht sagen.
Hier wäre für Euch ein absoluter Leichtbau angesagt, damit auch noch Ausstattung mit genommen werden kann.

Was wollt Ihr den mit dem Mog unternehmen, wo seid Ihr in Schweden angesiedelt?
[/quote]
 
Hallo ihr Drei,

für die WoMo-Belange schaut auch mal rein bei www.unimurr.de .
Da sind einige Umbauer und Globetrotter unterwegs.

mfG
Axel
 
Hallo

Der U1300 Pritsche wiegt mit allem Bundeswehr-Zubehör inkl. Fahrer 5250 kg, der U1300 mit Koffer wiegt 6130 kg.

Als ich unseren U1300 fertig hatte und vor der TÜV Abnahme zur Waage mußte, standen 5570 kg auf der Wiegekarte.
Koffer aus 50mm GFK mit Sandwichboden aus 18mm und 15mm Siebdruckplatte, Innenausbau aus 15mm Sperrholz. Der Tank war noch der kleine mit 190 Liter, Trinkwassertank war Leer.
Nachher kamen dann 500 Liter Diesel und 100 Liter Wasser dazu.
Es sollte also bei vernünftigem Ausbau genug Zuladung übrig bleiben. Eine Tonne an Ausrüstung und Lebensmitteln will erstmal verstaut werden.

Ich möchte meinen U1300 übrigens grad verkaufen. Allerdings nur das Fahrgestell ohne Pritsche. Eine Pritsche kann ich aber besorgen.

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=114883622&__lp=2&scopeId=VUT75&sortOption.sortBy=searchNetGrossPrice&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.modelDescription=u1300&makeModelVariant1.searchInFreetext=false&makeModelVariant2.searchInFreetext=false&makeModelVariant3.searchInFreetext=false&vehicleCategory=VanUpTo7500&segment=Truck&siteId=GERMANY&negativeFeatures=EXPORT&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&export=NO_EXPORT&grossPrice=false&customerIdsAsString=&lang=de&pageNumber=1

Gruß Andreas
 
Hallo Leute,

@ kinzigsegler
Wir sind recht weit im Norden, ca. 6Std Nördlich von Stockholm an der Küste. Geplant Touren sind erst mal hier in Oben, danach America von Norden nach Süden.
Natürlich gibt es auch noch andere Ziele auf der Wunschliste, wie Iceland, Australien, ....
Also noch einiges zu erkunden in der Welt. :D

@ Moggälä
Danke für den Link

@ AndreasU1300
Danke für die Gewichtsangaben.


So nun noch mal eine allgemeine Frage.
Ich bin am lesen von U1300/1000/.... auf der anderen Seite 435/424/....
Kann jemand den Generellen Unterschied erklären, wenn es einen gibt.

Ich habe etwas auf VEBEG gesucht und viele 435 Krankenwagen gefunden. Wie gut sind die 435 Allgemein/Wartung/Zuverlässlichkeit/Techink


Danke
Mike, Nikki & Shawnee
 
ein guude und herzlich willkommen!

einen guten überblick über die anfangs etwas verwirrenden typenbezeichnungen bieten für kleines geld die beiden typenkompassbücher, incl. der wesentlichen technischen daten:

http://www.buchundbild.de/advanced_search_result.php?keywords=Typenkompass

gut mog! justus.
 
Hallo,

ich bin zwar auch noch Newbie, aber gerade auch auf der Suche nach einem Mog. Daher auch mein Senf dazu kurz:

Habe den zweiten Band von dem Typenkompass, den Justus empfiehlt. Hat mir das ganze mit den Typen auch echt einfacher gemacht, da mal durchzusteigen... einigermassen zumindest. Nach allem, was du schreibst (eckig soll er sein, zu viert seid ihr) ist der 435 (der auch U1300L heisst, ist also ein und das Gleiche soweit ich das weiss), für euch auf jeden Fall ein heißer Kandidat.

Habe mir auch schon wie du scheinbar, einige Male bei der VEBEG einen ausgeguckt. Allerdings nur solche, die bei mir in der Nähe sind, weil ich die mal live vorher sehen will. Bei dir in Schweden natürlich schwierig.... Ohne finde ich aber ziemlich riskant, weil da schon ganz schön unterschiedlich "gut" erhaltene verkauft werden und leider oft keine Zustandsbeschreibungen auf der VEBEG-Webseite stehen und die auch nur ganz oberflächlich sind.

Dann muss man die soweit ich weiss, auch innerhalb 2 Wochen nach Ersteigerung abholen. Wäre wahrscheinlich auch noch was, was schwierig werden könnte.

Und schliesslich: Ist halt immer ne blinde Versteigerung. Das heisst, ich hatte bisher immer zu niedrig geboten, ist also bisschen ein Geduldsspiel bzw. man müsste sich wahrscheinlich besser auskennen, um den Wert genauer einschätzen zu können. Insofern schaue ich zumindest auch auf mobile.de und autoscout24.de immer mal rein. Da sind auch immer welche zu finden (wenn auch bisschen verstreut unter Wohnmobile und LKW).

Auf jeden Fall viel Glück bei der Suche und Ciao, Markus
 
Hallo

Das vermeindliche Schnäppchen bei der VEBEG kann auch ins Auge gehen.

Besichtigung ist ein muß, sonst kaufst Du evtl. einen Teileträger.
Probefahrt ist nicht möglich, evt.l Info vom Schirrmeister der Kompanie.

Abholen würde ich das Teil sofort wenn die Papiere da sind, sonst ist vielleicht schon wieder was abgebaut wenn Du später zum abholen kommst.

Ich bin seinerzeit beim Bund Prüfer beim Mat Prüf Kdo (Prüfstufe C, im zivilen heißt das TÜV) gewesen, da wurde immer der Platz mit den alten Fahrzeugen als Ersatzteillager mißbraucht wenn wir dort waren.

Und nicht vergessen die Zuschlagpreise auf der Vebeg Seite sind Netto.



Gruß Andreas
 
Hallo,

So nach vielen Webseiten und viel Info aus dem Forum. Kommen wir immer Dichter zu einer Entscheidung.

Das Buch ist bestellt, dauert nur etwas bis es hier ist. :cry:

Der U1300L scheint sich immer mehr in den Vordergrund zu stellen.
Mit Vebeg, klar vorher anschauen und Abholung per Firma.


Mal eine Frage: Einen Unimog mit einem 3,80m Radstand. Wie heißt der oder wo kann man einen finden.

Danke
Mike
 
Hallo

@ Einen Unimog mit einem 3,80m Radstand. Wie heißt der oder wo kann man einen finden.

Die Baureihe 435 wurde als U1300L und auch U1700L mit Radständen von 3250mm, 3700mm und 3850mm gebaut. Die langen Radstände heißen dann U1700 L/37 oder L/38. Um einen zu finden brauchst Du etwas Glück. Bei der Suche halt immer nachfragen wie groß der Radstand ist.
Ich denke mal das am ehesten die Feuerwehr-Unimogs lange Fahrgestelle haben.


http://www2.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&p=267419

Prima: Da passt ja Super mein Fahrgestell drunter.

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=114883622&__lp=2&scopeId=VUT75&sortOption.sortBy=searchNetGrossPrice&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.modelDescription=u1300&makeModelVariant1.searchInFreetext=false&makeModelVariant2.searchInFreetext=false&makeModelVariant3.searchInFreetext=false&vehicleCategory=VanUpTo7500&segment=Truck&siteId=GERMANY&negativeFeatures=EXPORT&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&export=NO_EXPORT&grossPrice=false&customerIdsAsString=&lang=de&pageNumber=1
 
Hallo Leute,

Ok warte immer noch auf das Buch, aber hier ein Link gefunden der schon mal grob einiges erklärt http://www.redcougar.ca/unimog-models-square_shaped_cab.htm

So mal wieder ne frage:

Der Motor OM366A mit 125PS, hat dieser die langen Achsen?

Sind 170tkm viel für diesen Motor?

Danke, für die Tips. Warte noch auf die Bilder von der Kabine. Preis ist echt super, nur ohne Bilder geht nix.

@Andreas
Habe deinen schon mal angeschaut, lass uns erst mal uns weiter suchen und vieles lernen, bevor wir uns entscheiden.


Danke

Mike, Nikki & Shawnee
 
So jetzt bin ich auch hier gelandet. Wir hatten bisher einen Mercedes Benz 911 LAF B, ein Allrad Kurzhauber, ausgemustertes LF 8 von der Feuerwehr mit 9 Sitzplätzen. Wir hatten damit superschöne Urlaube. Die Kinder gehen jetzt eher nicht mehr mit in den Urlaub, deshalb trennen wir uns schweren Herzens von ihm. Er ist einfach zu groß.

Ein Unimog scheint uns ein gutes Reisefahrzeug für zwei bis drei Personen zu sein. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken an einen U 1300 mit Sanikoffer oder mit einem Shelter auf der Pritsche. Was meint ihr dazu? Worauf muss ich achten.

viele Grüße aus dem Schwarzwald

Captain T
 
Hallo Newbies oder Unimogneulinge oder Möchte-einen-Unimog-haben-Fraktion.

Nur mal so ein paar Gedanken zum Neukauf.
Der günstigste Original Bundeswehrunimog bei Mobile.de kostet 14000¤Als ich damals meinen Unimg gekauft habe war er auch noch original Bundeswehr Da fingen die Investitionen erst an. Als Reisemog ist der 130l Tank schon ein wenig wenig. Es nervt, aber es geht (aber irgendwann kommt dann doch der Zusatztank, mit den verschiedenen Varianten (ca.500¤). Der Umbau auf die grossen Reifen 12,5 auf 14,5 (365/80 R20)je nach Reifentyp ca.2000¤. Umbau auf Kassettendichtinge (danach muss nur noch der Dichtring ausgewechselt werden und nicht die Scheibe auch noch). Kommt bei allen U1300l vor. Der ganze Satz ca.500¤. Umbau der Bestuhlung im Führerhaus, wegen bequem. Mit Teilen und Sitzen von Ebay auch etwa 500¤. Einbau einer Motorbremse, was wirklich genial ist ab ca.600¤. Vorgelegeentlüftung von Murr auch genial vorne und hinten ca.[b]700¤.[/b
Da seid ihr dann mit eurem Fahrgestell schnell mal bei 18000¤ und mehr und habt noch keine Wohnkabine drauf. Ich würde mir heutzutage ein Fahrgestell kaufen, dass schon die ganzen Umbauten hat und mir dadurch ein Menge Geld und Zeit sparen. Und das Geld dann in den Aufbau stecken.Der om352 ist mit 20000km gerade gut eingefahren und Mercedes gibt den Motor mit eine Mindestlaufleistung von 500000km an.

MfG Götz
 
Hallo,
da kann ich Götz nur zustimmen, um den !300er zum vernünftigen Reisemobil umzubauen, braucht es einiges an Geld- ok, vielleicht kann das ein oder andere ja auch warten.
Für mich kommt bei diesen "Hochrechnungen" immer die Frage auf: was macht ihr bei einem richtigen Defekt? Da sind einige tausend Euro gleich weg- das muss man irgendwo über haben, sonst macht es keinen Sinn.
Der Sanmog vom Bund ist dann aber eine gute Wahl, doch vorsicht mit der Vebeg- meiner war später auch 4T¤ teuerer als geplant: Motorschaden... Kauft euch einen bereits ausgebauten/ umgebauten, da spart ihr ne Menge und ihr kauft nicht die Katze im Sack.
Im Vergleich zu den Vorrednern habe ich es allerdings anderst gemacht, denn ich habe mich erst um die Umbauten des Fahrzeugs gekümmert und die ersten 3 jahre mit einem rel org Sankoffer gefahren- die Technik war mir wichtiger. und nach den esten Reisen, weiß man auch, auf welche Details man später Wert legt. Und nicht zu vergessen ist die Stabilität und Unverwüßtlichkeit des Sankoffers... ich fahr nun seit 12tkm eine andere Kabine, und diese bescheuerten Seitzfenster sind schon ziemlich verkratzt... aber wollen wir Unimog fahren, um jedem Ästchen auszuweichen- sicher nicht.. aber einige praktizieren das so- kein Wunder dass der Unimogfahrer seinen Ruf weg hat..sehe ich solche Hochglanzteile, frage ich mich immer wo die übernachten?- auf Supermarktparkplätzen, auf Campingplätzen oder auf den AB Raststätten?? super, dafür braucht man bestimmt keine Portalachsen, keine Watanlage oder ein Schubrohrsystem... :rums:
Meiner Meinung nach ist die normale Kabine für zwei Pers ausgelegt- und nicht für 3 oder mehr- ansonsten nehme ich ne Doka. Ich weiß zwar, dass bei einigen im Aufbau die Sitzplätze genutzt werden, doch optimal ist das sicher nicht.
Der Unimog ist eine unvernünftiges Spaßmobil mit dem man auch Reisen kann. Rechnet nicht zuviel, sonst kommt ihr unweigerlich zu dem Entschluß etwas anderes zu kaufen;) Das wäre fatal, denn vernünftig macht keinen Spaß! :-) 8)
Grüße
Markus
 
Hallo,

ich kann mich Markus nur anschließen. Wir haben vor ca. 2 Jahren einen SAN Mog gekauft. Der hatte 40.000 km gelaufen und einen OM366A Motor mit 136 PS. Den Kauf haben wir bis heute nicht bereut ;-)). Ich habe den MOG nicht bei der Vebeg gekauft sondern bei einem Händler in Landsberg/Lech. Den SAN Koffer habe ich so ausgebaut, dass er für den Notfall schnell auszuräumen ist (Sitzecke im Heck umbaubaubar zum Bett, Verzurr- möglichkeiten für Rako Kisten (Kleiderschrank ;-)), Küche (Alukiste auf der gekocht wird) usw. alles in allem ca. 2.000,- ¤. Viel mehr Geld haben aber die technischen Änderungen gekostet. Splitt Getriebe, Motor ca. 200 PS, Zusatztanks, Reserverad am Heck, Schwingsitze, 365/85R20 und viele Kleinigkeiten. Ob die ganzen technischen Umbauten wirklich sein mussten, oder nicht darüber kann man geteilter Meinung sein. Ich habe jedenfalls keine der Umbauten bereut und wie notwendig diese sind hängt von Einsatzzweck ab. Durch Splittgetriebe, Motor und Bereifung läuft der Mog heute VMax 130km/h und es läßt sich bei ca. 2100 U/min entspannt mit ca. 95 reisen. Durch die Kraft des Motors und der inzwischen 16 Gänge hat man in den Dünen der Sahara wie auf der Landstrasse /Autobahn immer den richtigen Gang zur Verfügung. Wir waren mit dem MOG in Norwegen, Afrika (Tunesien) und Spanien und haben nie einen Euro der Investition bereut. Ich denke man muß nur wissen wozu man umbaut. Bei mir war es so ich möchte mit dem Fahrzeug reisen aber keinesfalls etwas von der überragenden Geländetauglichkeit verlieren, also geht das etwas ;-)) zu Lasten des Komforts (original SAN Koffer ohne Stehhöhe bis heute).
Grundsätzlich denke ich aber der U1300L SAN ist die richtige Basis aus der Ihr alles machen könnt. Wenn es möglich ist solltest Du darauf achten einen OM366A Motor zu bekommen, denn der bietet m.E. mehr Potential. Ich hoffe in den nächsten 2 - 3 Wochen habe ich einen Bericht über den Ausbau und einge Bilder der Reisen online auf : http://www.soweit-die-raeder-tragen.de oder die ersten Bilder auf http://www.reiselandy.de. Markus hat recht, schaffe Dir die Basis an und mache einige kleiner Reisen dann kommt der Rest von alleine bzw. Du weißt dann in was Du für Dich investieren mußt und worauf Du verzichten kannst - viel Geld kannst Du alle Mal in so einen Traum investieren ;-))

Wenn Du/Ihr noch Fragen hast/habt meldet Euch einfach über den "Reiselandy".

ciao
Manfred (Desierto)
 
Hallo liebe Mog-Neulinge,

auch ich möchte ins gleiche Horn wie Manfred, Götz oder Markus vor mir stossen. Der U1300L serienmässig von Feuerwehr oder BW ist ein rauhbeiniger Geselle (laut, langsam, unbequem), der auf langen Strecken nicht recht Freude macht. Auch ich habe recht viel Geld, Zeit und Hirnschmalz in mein Fahrgestell gesteckt und bin für meine Ansprüche ganz zufrieden.
Modifikationen:
- Splitgetriebe
- Vorgelege-Entlüftungen von Unimurr
- Visko-Lüfter
- moderate Leistungssteigerung via ESP (ich hab auch den OM366A)
- Umbereifung auf MPT 81 in 365/80 R20
- Stossdämpfer vom U437
- bessere Sitze (keine Luftfederung, ich finde diese unbrauchbar im Gelände)
- 2. Lima zum Laden der Aufbaubatterien
- 2 Tanks aus Kunststoff a 210 l (reicht für mehr als 2000 km on road)
- kleinerer Auspufftopf (notwendig wegen des Tanks)
- Separ-Diesel Filter
- Fahrgestellbatterien im Fahrerhaus (besser wegen der Vibrationen)
etc etc

Da floss einiges an Geld und Zeit hinein :roll:
Und dann kam dann noch der Aufbau dazu :roll:

Mein wichtigster Tipp: Das GEWICHT klein und vor allem unten in der Nähe der Fahrzeugmitte halten - das ist das beste tuning!

Viele Grüsse, Jürgen