Ölwechselbericht 421

henry1973

New member
02. Feb. 2013
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Hallo zusammen,
hier nur ein kleiner Bericht
Nachdem bei meinm 421 vor ?????? Zeiten Getriebe, Achs und Radvorgelegeöle getauscht wurden habe ich das jetzt getan.
Rausgekommen ist ziemlich dunkelbraunes verbrauchts Öl.
Das tauschen ging ohne technische Probleme.
Nun läuft er deutlich leichter. Weniger Wiederstand und etwas besserer Abzug......0-100 noch nicht gemessen :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Morgen kommt das Motorenöl dran.
Allen noch nen schönen Sonntag
Gruß
Henry
 
Hallo Henry,

Ölwechsel ist immer gut! Die Brühe in den VG`s und in den Achsen sieht nach 3 Jahren schon so schlammig aus.
Wenn Du das Gefühl hast, das Zeug war uralt, dann fahr ihn jetzt wenns wärmer ist mal richtig warm und schmeiß das Zeug nochmal raus, lange austropfen lassen.
VG = Hypoidöl !

Gruß aus Unterfranken
Thomas Grimm
 
Hallo zusammen,

ist schon Märchenstunde?

Ölwechsel ist natürlich nicht nur gut, sondern auch erforderlich. Bei unseren Spaßmobilen kann man sich wohl nicht an den Kilometerangaben in den Betriebsanleitungen richten, sondern eher mal Ölwechsel machen.

In meiner Bundeswehrzeit, vor mehr als vierzig Jahren, hab ich einen Merksatz gelernt:

A Drobfm Öll, iss besser als da Schlossergsöll.

Ein Tropfen Öl erspart den Kfz Mechaniker.

Zurück zur Märchenstunde.

@ Henry, wenn das Zeug aus Deinen Vorgelegen, der Schwerkraft folgend so einfach rausgelaufen ist, kann es auf die Lauffreudigkeit deines Unimogs noch keine Auswirkung gehabt haben.

Daß Dich der Ölwechsel freut kann ich nachvollziehen, geht mir auch immer so.

Gruß Lothar
 
Hallo Henry,

bezüglich Rost scheinen die Differentiale und Vorgelege besonders ergiebig zu sein. Ich fahre meinen 411.119 seit einigen Jahren nun schon fast 25 Tausend km mit vorschriftsmäßiger Wartung. Was davor war, weiß ich nicht. Jedenfalls setzt sich immer noch ein brauner Rostschlamm im Behälter ab, in dem ich das abgelassene Öl ein paar Monate stehen lasse, bis das Öl darüber klar ist. :roll:
 
Hallo Lothar,
warum soll das Öl aus den Vorgelegen nicht rauslaufen?????? Im warmen Zustand läuft Öl immer raus :o
Warum soll nur das Radvorgelege nen Einfluß auf das "leicht Laufen" haben.
Ich habe Getriebe,Achs und Radvorgelegeöl gewechselt, alle waren alt und verbraucht.
Neues Öl schmiert wieder so wie es soll = weniger Reibung = weniger Wiederstand = "leichteres Laufen" :idea: :idea:
Na ja evtl war ja bei der Bundeswehr öfter mal Märchenstunde :ironie :sorry
Ja ich werde ende April nochmal alles rauslassen um mal alles schön sauber zu bekommen.
Gruß
Henry
 
Hallo zusammen,

@ Henry, klar, Ölwechsel sind sinnvoll.

Wenn Du hier aber erzählst, daß Dein Unimog nach dem Ölwechse in den Radvorgelegen besser gelaufen ist als vorher,halte ich das einfach für ein Gerücht.

Gruß Lothar
 
Hallo Lothar,
wer lesen kann ist klar im Vorteil, was willst immer mit Deinen Radvorgelegen? Sind insgesamt 1 Liter Öl!!!!!!!!
Ich Schreibe es nochmal Bitte lesen!!!!! Getriebeöl Achsöl Radvorgelegeöl!!!!!! Sind insgesamt 14 Liter Öl.
Wenn Du da dann noch anzweifelst, daß ein 52 Ps Unimog mit 14 Liter super schmierenden Ölen, besser läuft wie einer mit 14 Liter zäher überalterter Brühe dann kann ich Dir nicht helfen! :roll: :roll: :roll:
Gruß
Henry
 
Hallo Henry,

es ist ganz sicher so wie Du schreibst: Neues Öl, in der richtigen bis optimalen Qualität, mit dem richtigen Füllstand eingefüllt bringt merklich geringere Reibung als vor dem Ölwechsel - und somit auch höhere Fahrleistung mit sich. Aber Du lässt Dich ja sowieso nicht beirren. 8)
 
Moin!
Nur so mal zur Info:Ich bin ja ein bisschen LKW gefahren,knapp 40Jahre!
Ich bin bei Speditionen gefahren,da haben ca 50 LKW jeweils über 1 Million Kilometer ohne Getriebe+Achsölwechsel ausgehalten!Kontrolle+sonst nix!Warum,der Chef war einfach geizig!Übrigends waren das alles Mercedes Benz,1625/1628.
Da wurde nur das Motoröl alle 100000KM gewechselt+das war in den 80ern,da gabs kein Longlife oder ähnliches!!
Gruß,Rainer
 
Hallo zusammen,

@ Rainer, hast Du nach den seltenen Ölwechseln eine wesentliche Leistungssteigerung bemerkt?

Am Fahrzeug meine ich, nicht im Gehirn des Ölwechslers.

@ Christoph Optimog, überdenke mal Deine Strategie. Du warst mal als Mod.unangefochten die Nr, eins, wenn es um Fachwissen, besonders aber Ausgleich ging u.s.w..

Inzwischen betrachte ich Deine Beiträge als Hilferufe. Vergesst mich nicht.

Gruß Lothar
 
Hallo Lothar,
Anfang der Geschicht war ein lustig geschriebener Beitrag.
Wenn Dir persönlich "Märchenstunden" nicht gefallen,your problem!
Beweisen anhand von Messdaten kann ich nicht das der Unimog, gefühlt ja nur gefühlt, leichter läuft.
Andererseits kannst Du auch nicht sagen das es nicht so ist.
In diesem Sine lassen wir diese ins bösartige ausschweifende Diskussion.
Gruß
Henry :danke
 
Moin!
Da ja doch viele nicht gerade mit Nutzfahrzeugen aufgewachsen sind,wollte ich auch nur mal aufzeigen,das die Wartungshysterie der Freizeitfahrer völlig überzogen ist!Nur ganz wenige von uns,nutzen Ihr Fahrzeug so intensiv,
das sie diese kurzen Intervalle,die ja der Hersteller angeordnet hat,auch wirklich einhalten müßen!Der Hersteller geht immer von einer heftigen Nutzung aus,+dementsprechend schreibt er die Intervalle vor.Dazu kommt noch,das bei den doch schon älteren Fahrzeugen heute moderne Öle verwendet werden,wer fährt denn noch mit Einbereichsölen rum,außer ein paar Überzeugte!Bevor ich das vergesse,wer seinen Mog als hochgezüchtetes Rennfahrzeug benutzt,muß natürlich auch dementsprechend warten!Damals wurden auch schon deswegen Öle gewechselt,weil einfach die Jahreszeiten die Wechsel vorgaben.
Nichts destotrotz,kann hier jeder mit seinem Unimog machen was er möchte!
Mit freundlichem Ölwechslergruß,Rainer
 
Hallo Lothar,

toll, was Du Dir bezüglich meiner Strategie für Gedanken machst. Da bin ich aber schon ein paar Schritte weiter. :wink:

Aber dies alles hat ja im Technik-Bereich nichts zu suchen.
 
Hallo Rainer,
Hallo zusammen,

sicher ist es richtig, daß Langstreckenfahrzeuge mit den vorgegebenen Wechselintervallen gut zurechtkommen.

Ich gebe aber zu bedenken, dass ÖL im allgemeinen auch hygroskopisch ist, also Wasser und Diesel aufnimmt, wenn die Betriebstemperaturen nicht erreicht werden und beides nicht verdampfen kann.

Für Kurzsteckenfahrzeuge kann ich als Maschinenbauer nur regelmäßige Ölwechsel empfehlen, aber nicht über das Ziel hinausschießen und teil-oder vollsynthetische Öle verwenden.

Alte Autos brauchen mineralische Öle, damit sich die Dichtungen nicht zersetzen.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-mog
 
Hallo liebe Unimoggemeinde,

meinen 406 Bj.1970 ca.10.000 Btr.std. besitze ich seid 30 Jahren. Vor ca.20 Jahren hab ich die Öle in den Achen, Vorgelegen und Getrieben mal gewechselt.
Bis 1999 wurde er gewerblich genutzt. Bis dahin wurde das Motoröl alle 250 Stunden gewechselt. Seid dem alle 5 Jahre.
Ölverbrauch: 1l auf 250km.
Die Qualität der Öle ist in den letzten Jahren unheimlich gestiegen.

Gruß
Hein
 
Moin,

irgendwie verstehe ich die Diskussion nicht. :?

Die Intervalle gibt doch der Hersteller vor, muß man sich nicht daran halten? :o
 
Mineralisches Öl ist gar nicht hygroskopisch!
Ölwechselintervalle von ein paar Jahren mögen je nach Nutzungsintensität rein wegen Alterung passen.
Bei der hygroskopischen Bremsflüssigkeit DOT4 ist jährlicher Wechsel angebracht. Ich habe da schon zu viele irreparable Schäden aufgrund zu langer Wechselintervalle gesehen.

Aber jeder kann sich unter Beachtung einzelner Aspekte natürlich seine eigene Strategien basteln.

Jedenfalls schadet es eher nicht, sich genau an die Vorschriften des Herstellers zu halten, selbst wenn die Betriebsmittel besser geworden sind. (Aber es handelt sich immer um Systeme, nicht nur um einzelne Komponenten!)
 
Hallo Christoph,

wir schweifen hier zwar etwas vom Thema ab, na ja.

Dass die Bremsflüssigkeit mit DOT 4 jährlich gewechselt werden soll steht nicht in meiner BA und auch nicht in den BAs der meisten PKW, hier sind fast ausschließlich 2 Jahre vorgesehen. Eine Ausnahme bildet der G hier ist der jährliche Wechsel vorgesehen.
Warum das Ganze? Der Hintergrund ist die maximal mögliche Beanspruchung der Bremsanlage und damit die Erwärmung der Bremsflüssigkeit, steigt die Wasseraufnahme der Flüssigkeit schneller. Das Wasser in der Bremsflüssigkeit wiederum senkt den Siedepunkt. Der muss ausreichend hoch sein das sich bei maximaler Belastung der Bremse (z. B. lange Bergabfahrt) keine Dampfblasen bilden. Ab 3,0 % Wasseranteil gilt die Bremsflüssigkeit als verschlissen und muss gewechselt werden.

Die Werkstätten können den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit prüfen, macht der TÜV eigentlich auch.
Im Selbstversuch habe ich an meinem letzten Pseudo-Geländewagen nach 3 Jahren und 45000km, nur 2 % Wasseranteil gemessen.
Bei Verwendung von DOT 5 wird ein jährlicher Wechsel vorgeschrieben.
 
Hallo zusammen,

Bei meinem Spaßmoggl mache ich so alle drei/vier Jahre einen Motorölwechsel, obwohl ich die Kilometer, die erlaubt sind, noch gar nicht drauf gefahren habe. Öl altert, auch wenn es nicht in Betrieb ist. ob hygroskopisch oder nicht.

Noch ein Nachsatz für die ganz schlauen: Wenn ein Ölwechsel in den Vorgelegen in denen noch Öl drin war, zu merklich besserer Fahreigenschaft führen soll, dann frage ich mich, wie der Unimog im Alltag, besonders unter Last, sowie im Gelände klar kommt. Wenn altes Öl soviel Kraft weg nimmt, dann würde ein beladener Unimog ohne Hänger noch nicht mal ne bessere Steigung schaffen. Denkt mal nach.

War wohl doch z.T.Märchenstunde.

Gruß Lothar
 
Hallo Lothar,
es wurde nie von einem alleinigen Ölwechsel der Radvorgelege berichtet!
Das begreifen sogar die ganz Schlauen.
Ich bitte Dich höflichst keine Kommentare zu verdrehen so das Sie für Deine Argumentation passen.
Mit sachlich und fachlich hat Deine Argumentationsführung rein gar nichts zu tun.
Denk Du mal darüber nach!!!!!!!!!!!!!!!
Henry