OM 636 Ölwanne

mhame

New member
27. März 2007
8.103
20
38
nicht mehr im Forum aktiv
Membership Unimog Club Gaggenau
411
Hallo,

war heute mal im Keller und habe meinen verstaubten OM636 aus der Ecke geholt. Den Motor gab es zu einem meiner Unimogs dabei. Ölwanne passte nicht für 411 mit neuer Achse. Nach dem Abbau von Ölwanne undf Zylinderkopf wollte die Begeisterung gar nicht enden. Der Motor ist offensichtlich überarbeitet und wie neu. Äußerlich wenig gepflegt aber innen neu!

Nun zu meinen Fragen:

1) Weis jemand für welches Fahrzeug die Ölwanne ist? Hersteller offensichtlich IMSA, Teilnummer 100 100 010 00 13. Kann die von einem SEAT 1500 sein?

2) Bei dieser Ölwanne sind alle Bohrungen zum Steuerdeckel mit Schrauben. Bei meiner Unimog Ölwanne ist nur jede
zweite mit Gewindeeinsatz. Ist dem so?

3) Gab es mehrere Bauformen des Burgmannrings? Hier ist ein Ring verbaut, der in einem U-Profil liegt. In dem Reparatursatzliegt ein ganz anderer bei.


Gruß,
Markus
 

Anhänge

  • om 636 011.JPG
    om 636 011.JPG
    98,7 KB · Aufrufe: 1.976
  • om 636 007.JPG
    om 636 007.JPG
    82,9 KB · Aufrufe: 1.976
  • om 636 008.JPG
    om 636 008.JPG
    96,3 KB · Aufrufe: 1.973
Hallo Markus,
da hast du mal wiedr richtig Glück gehabt! :spitze

Gab es mehrere Bauformen des Burgmannrings? Hier ist ein Ring verbaut, der in einem U-Profil liegt. In dem Reparatursatzliegt ein ganz andere bei.

Die Blechummantelung (U-Profil) gehört zum Burgmannring als Führung, man tauscht nur die Einlage aus Gewebe.
Aus der Motornummer herraus müsste man das Fahrzeug bestimmen können für welches dieser Motor bestimmt war.

Gruß
Jochen
 
Hallo Markus,

Der sieht ja von innen auf den ersten Blick richtig top aus. Wozu die Ölwanne genau passt kann ich dir leider nicht sagen, aber das mit den Schrauben ist mir auch schon aufgefallen. Bei den Ölwannen für den Unimog gab es auch Versionen mit allen Bohrungen und mit nur jeder 2. Bohrung. Warum man das so gemacht hat würde mich auch mal interessieren. Desweiteren ist mir aufgefallen, das bei den Ölwannen die ich bis jetzt hatte die Ausschnitte für die Durchführung der Kurbelwelle beim mir immer Halbkreisförmig waren. Das ist bei deiner auch anders.
Zu dem Burgmanndichtring. Ich kenne nur Ölwannen bei denen der Dichtring in einem U sitzt. Da sind auch auf jeder Seite je drei Haken drin, damit sich dieser nicht mit dreht. Die Reperaturdichtung sah bei mir genauso aus und muss in das U von der Mitte nach außen eingesetzt werden und ganz zum Schluss am Rand abgeschnitten werden. Habe dazu mal nen Thread eröffnet da steht eigentlich alles drin. Kann ihn leider nicht verlinken, aber such mal unter Burgmanndichtring in Ölwanne einpassen.
LINK:
http://www.unimog-community.de/phpBB3/post387435.html#p387435

Gruß Max
 
Hallo Jochen, hallo Max,

die Motorennummer schreibe ich gleich ab. Der Rumpfmotor ist von 1972. Ich tippe mal, dass der bei MEVOSA überholt wurde. Er war eine Zugabe zu meinem 411.119-039498 aus Portugal und der hat einen MEVOSA OM 636 mit 43PS. Leider steht in der Datenkarte von 1974 keine Motorennummer.

ZU dem Burgmannring: Der Ersatz von Victor Reinz ist aber viel zu breit und hoch für die Nut im U-Profil. Den müsste ich mindestens auf die hälfte halbieren. Soll das so sein? Von außen ist der Ring silbern ummantelt, das müsste ich dann aufschneiden.

Motornummer 636.914-10-060447

Jochen hast du da eine Liste zum Nachschauen? Vielleicht ist es der Originalmotor, die Betriebsstunden 5576 ließen nicht auf solch ein Innenleben schließen. Kurbelgehäuseentlüftung, Ölfilter und Ölwanne sind untypisch, daher meine Vermutung auf SEAT 1500. Der MEVOSA hat auch schon Schläuche als Rücklauf bei den Einspritzdüsen und Kunststoff Kraftstoffleitungen im Niederdruckbereich. Die Doppelriemenscheibe ist auch nicht für Unimog gedacht.

Die Bohrung im Steuergehäusedeckel ist aber 48mm, sollte also die einteilige Riemenscheibe passen. Meine zweiteilige ist wohl zu klein und sieht nach Treckermotor aus.



Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,
Ich such am Wochenende mal die Reste von meinem Dichtring, die habe ich extra nicht weggeworfen, dann kann man mal Maße vergleichen. Silbern war die Dichtung bei mir auch, da sie mit Graphit behandelt wurde. Erworben hatte ich die Dichtung bei mogparts. War noch eine originale von Daimler Benz, wohl aus alten Lagerbeständen. Jahr war glaube ich 1969.

Gruß Max
 
Nicht jede Änderung ist eine Verbesserung. Die Kipphebelölleitung war früher mit einer kleinen Hohlschraube hinter der ESP in die axiale Sicherung des Nockenwellenlagers eingeschraubt. Die Änderung war eine größere Hohlschraube, die gleichzeitig auch die Lagersicherung ist. Wenn man also heute die Kipphebelölleitung ausbaut, ist gleichzeitig die axiale Sicherung aufgehoben. Früher zwei Teile danach nur noch ein Teil.

Mir hat das heute dazu verholfen, dass Ölwanne und Steuergehäuse samt ESP wieder runter mussten. Das Axiallager war verrutscht ohne die Nockenwelle großartig bewegt zu haben.

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,
habe am Wochenende mal gesucht und leider nur zum Teil auch gefunden. Die Abschnitte vom neuen Dichtring habe ich leider nicht mehr gefunden, wobei ich mir eigentlich sicher war, dass ich diese nicht weggeworfen habe, dafür aber das originale Tütchen, wo dieser drin war :lol: .Von den Dichtringhaltern habe ich noch zwei gefunden, die alle aus Ölwannen stammen, eine vom 636.914 er Motor im Unimog und eine vom 636.917 er Motor aus einem Fahr MDL Mähdrescher. Die Dichtringhalter und der Dichtring haben alle die gleichen Maße:

U-Profil: 4,5mm x 5mm x 4,5mm (innen gemessen)
Dichtring: 5,25mm x 5,5mm

Der Ring sitzt also mit seiner Breite von 5,25mm in dem Profil mit der Breite von 5mm und steht dabei nach oben ca. 0,75 mm über.

Die neue Dichtung lies sich bei mir von Hand mit einem Hammerstiel in die Halterung drücken, weshalb diese normal nicht viel grösser gewesen sein kann.

Ich hoffe ich konnte dir Damit weiterhelfen

Gruß Max
 
Hallo Max,

danke für deine Mühe. Definitiv passt der Ring aus dem Dichtsatz von Viktor Reinz nicht un das U-Profil. Den müsste ich halbieren.

Gruß,
Markus
 
Ah ok,
dann sind wir mit unserem Problem ja immer noch nicht weiter. Dann muss es ja entweder verschiedene Größen gegeben haben, oder die haben Dir die falsche Dichtung geschickt.

Gruß Max
 
Max,

ich habe zwei Komplettsätze Dichtungen für OM636 von V. Reinz gekauft. Da ist der Ring in beiden Sätzen gleich. Die Auspuffdichtung ist auch eher 404.

Jochen hat auch noch ein oder zwei Sätze, keine Ahnung was da drin ist.

Gruß,
Markus
 
Kann mir jemand sagen, wie ich herausfinde ob die Motorennummer 636.914-10-060447 in meinem 411er 411.119-039498 ab Werk verbaut wurde? In der Datenkarte ist nichts eingetragen, die liegt vor. :cry:

Gruß & Dank
Markus