OM636 niedriger Öldruck

Motz

New member
15. Juli 2005
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Esslingen
Hallo,

ich war am Wochenende bei der Sauhitze länger unterwegs. Der Öldruck an meinem Motor OM 636 in einem 2010 macht mir schon länger Sorgen. Inzwischen steht das Druckanzeigeinstrument im Leerlauf auf Null, mit einer Drehzahlerhöhung steigt er stetig bis auf max. 1,5 bar wenn er warm ist. Das Öl ist neu (10W40 mineralisch) und der "Filter" ist gereinigt. Leider hat das Reinigen und der Ölwechsel nichts gebracht.
Der Druck beim Kaltstart hält sich auf 8 bar uns sinkt dann stetig mit zunehmender Öltemperatur.
Gibts hier noch Kniffe die mir entgangen sind ? Auf dickeres Öl umsteigen ist natürlich denkbar, aber da habe ich dann meine Sorgen im Winter.

Grüße
Motz
 
Hallo,

prüf' doch mal spaßhalber dein Anzeiginstrument, vielleicht hat das einen Schuß bei niedrigerem Druck (d.h. der Öldruck wäre richtig, aber das Instrument zeigt zu wenig an, weil es schwergängig ist). Ansonsten müßte man mal den Öldruck mit einem zuverlässigen Instrument messen. Pumpe verschlissen ?

Bei mir war es auf jeden Fall so, daß der Öldruck nach dem Ölwechsel eher niedriger als höher war, und im Leerlauf ging das Instrument dann sogar vom oberen Anschlag runter, wenn der Motor warm ist. Ansonsten hängt der Zeiger generell auf Maximum.

Weitere Details gibt es sicher bei den Motorspezialisten ... das ist weniger mein Fachbereich.

Aprops, von welcher Ecke von Esslingen kommst du denn ?

mfg,
Andreas
 
Hallo,
ich habe meinen Motor komplett neu gemacht und seither das gleiche Problem.Bei hoher Temp. zeigt mein Manometer im Stand zwischen o und 0,5 bar.Bei Vollgas ca.1,5-2 bar.Habe schon viel ausprobiert aber am Öldruck hat sich nichts geändert.Wenn der Motor kalt ist 7 bar.
Inzwischen hab ich mich daran gewöhnt und mein Motor läuft immernoch.
Ich hab mich in einer Motorenwerkstatt erkundigt ,die sagten mir ,ich sollte mir nicht allzu große Gedanken machen.In den Neuen Motoren wäre der Öldruck auch nicht übermäßig hoch.
Gruß Bernd
 
Hallo,
hört man öfter vom OM636
Fahrt Ihr im Sommer alle mit dem 10W40?
Also, ich fahre ein gutes 15w40. Ich könnte mir vorstellen im Winter das 10w40 zu nutzen da es dünnflüssiger ist. Aber sooo kalt wird es hier nicht so schnell und Temeraturen über 30°C sind auch selten um auf ein 20w zu gehen.
Gruß
Bernd Thomes
 
Hallo
Habt ihr schon mal die Nockenwellenlager erneuert oder kontrolliert?Ein Kumpel hatte das selbe Problem.Das Lager hinter dem Blindstopfen hinter der Schwungscheibe war schon ein Ei.Wir haben zwar nur ein gutes gebrauchtes eingebaut,aber seit dem wieder voll Druck.Geht natürlich nur bei ausgebautem Motor.
Gruss Holzwurm401
 
Hallo,
die Zylinderschleiferei meines Vertrauens hat auch genau das Nockenwellenlager als Hauptgrund für schlechten Öldruck identifiziert. Das Problem ist nur, dass man diese Lager nicht als "NO Name" Ausführung kriegt und als Originalersatzteil ist das wohl recht teuer.

Dieses Problem hätten aber sehr viele OM636.

Gruß
Hermann
 
Hallo,

ich hatte bereits 5W40 Öl probiert, da es im Winter wenns zum Holzmachen in den Wald geht immer zu Startproblemen kam. Das Öl hat da echt geholfen. Aufgrund des geringen Drucks im Somer habe ich wieder auf 10W40 gewechselt. Im Winter stelle ich jetzt einen Gasstrahler 20 Minuten unter den Motor und mit etwas Startpilot springt er dann sorglos an.
Sollte ich den Motor mal ausbauen denke auf jeden Fall an das Nockenwellenlager. Ein Tausch bei eingebautem Motor ist wirklich ausgeschlossen?
Als ich die vordere Riemenscheibe ersetzt habe hat mir Daimler Unimog auch erzählt dass dazu der Motor raus muss. Hat dann aber auch so geklappt.
Grüße und danke für die Tips
Motz
 
Hallo,
hast Du jetzt das Nockenwellenlager getauscht? und wie sieht es jetzt mit dem Öldruck aus.
Das mit dem Startpilot würde ich nicht zur Gewohnheit werden lassen.
Gruß Bernd
 
Hallo Motz,
geh mal in die Suchfunktion (oben in etwa unter Home) und gib als Suchbegriff Startpilot ein. Ich würde da auch lieber eine halbe Minute länger vorglühen.
Und warum im Sommer kein 15w40?
Gruß
Bernd Thomes
 
Hallo Bernd,

das Problem Startpilot und die damit verbundenen unzulässig hohen Spitzendrücke ist mir wohl bekannt. Leider hat das lange Vorglühen oftmals nicht zum erfolgreichen Start geführt. Nachdem der Kopf vor 2 Jahren Komplett überholt wurde (Kopfdichtung defekt, Startpilot ich hör dich trapsen) hatte ich mir ein deutlich verbessertes Startverhalten versprochen. Leider hat sich da nichts geändert. Allerdings ist mir hier aufgefallen, dass die Dichtscheiben zwischen Düsenstock und Vorkammer ca. 3mm stärker waren wie die, die ich vorher ausgebaut hatte. Das führt bestimmt zu einem anderen Spritzverhalten, laut DC ist aber nichts anderes lieferbar.
Grüße
Hans
 
Hallo Bernd,

jetzt hätte ich das Thema Öl fast unterschlagen.
Ich fahre ca. 800 km im Jahr mit meinem Mog. Ein Grund dafür ist das rote 07 Kennzeichen. Da ich neben dem Mog noch weitere Fahrzeuge bewege und die Familie auch nicht zu kurz kommen sollte habe ich versucht ein Öl zu finden das ich Sommer wie Winter fahren kann. Hauptgrund ist, Zeit für die Ölwechsel zu sparen. Leider hatte ich mit dem 15W40 noch deutlich größere Startprobleme ab ca. 0°C wir beim 10W40. Mit 5W40 startete der Mog am Besten aber da hatte ich dann die Sorgen mit dem Öldruck im Sommer.
Wie so oft haben die Kompromisse halt doch ihre Schwächen.

Grüße
Hans
 
Hallo an Alle,
das Problem mit dem Öldruck hatte ich ebenfalls.Unter 1/4 gas ging die Kontrolle nicht mehr aus. Seit 2 Jahren Mache ich jetzt Bei jedem Ölwechsel Ölbooster der Firma ProTec in den Motor und hatte seit dem auch im Sommer bei Schweren Zugarbeiten (8-10t/gg mehrere Km den Berg hoch)keine Probleme mehr.
Keine Garantie, aber bei meinem hats geholfen.
MfG
Daniel