OPTIMOG Diskussion (abgeteilt 01.08.2011)

bambo

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UCG-Mitglied
22. Okt. 2010
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Schönaich
www.karlveyhl.de
Hallo Christoph,
was für eine geniale Aktion!!!Übersichtlich,als Pdf gut zum
Ausdrucken und Ablegen!
Sollte so etwas nicht in die Wissensdatenbank eingepflegt werden?
Wenn ich mal soweit bin werde ich gerne helfen mit
Bildern und Beschreibungen zu Umbauten meines MOG!
 
Hallo Carsten,

danke für Dein Kompliment! Das spornt mich weiter an.

Die Wissensdatenbank ist ja Helmuts Thema. Es wird sich da wohl bald was ergeben.
 
Da mich das Thema Luftfilter auch interessiert.

Begehe ich eine technische Veränderung wenn ich meinen Ölbadluftfilter
in Bremsenreiniger sauber wasche, und vergesse beim Zusammenbau
wieder Öl einzufüllen?
Der Mog wird dabei doch auch lauter und schneller :-)
 
Hallo Michael,

ja, Du "begehst" eine technische Veränderung aber keine bauliche, indem Du die Filterwirkung stark einschränkst. Aber das weißt Du ja selbst. Du machst Dich dabei sicher nicht strafbar aber möglicherweise um einen Motor ärmer. :wink:
 
Hallo Christoph
gute idee mir den Blättern, bin gerade an Abdichten des vorderen Vorgeleges aber da gibts schon was.
Ich habe für den 2010er eine Lösung für die Bremsflüssigkeitsanzeige im Kopf. Auch eine Spurverbreiterung habe ich und den Luftfilterumbau mit Querschnittvergrösserung der Luftgänge habe ich gemacht und könnte Dir helfen.

Grüsse Werner
wust@inventag.ch

Werner hat eine E-Mail von mir, Christoph alias UuUNIMOG
 
Hallo UNIMOG-Freunde,

die Welt ist doch nicht sooo schlecht.

"Es gibt sie noch, die guten Dinge" (MANUFACTUM) und "Hauptsache gut geschmiert" (DAIMLER AG). Gerade jetzt (125 Jahre danach) werden die guten alten Schmiermittel wieder aus dem Hut gezaubert. In der nächsten Ausgabe "Mercedes-Benz Classic" ist diesem Thema eine eigene Story gewidmet. Es geht dabei u. a. um mild legierte Motoröle (im Blechbehälter in historischem Design).

Ein wenig am UNIMOG vorbei - aber immerhin - es scheint was dran zu sein an den optimal ausgewählten Betriebsstoffen :wink:
 
UuUNIMOG schrieb:
Hallo UNIMOG-Freunde,

mit einigem zeitlichem Abstand und bei objektiver Betrachtung sehen manche Dinge anders aus, als man sie eigentlich im Kopf hat. So auch hier bei mir und der fliehkraftgeregelten Einspritzpumpe.

UNIMOG 411 mit fliehkraftgeregelter Einspritzpumpe

Hallo Christoph,

Du hast da interresante Angaben zum Umbau der Einspritzpumpen am OM 636 gemacht.

Mich würden mal die Werte vom Rollenprüfstand und Motorleistungsprüfstand interresieren!

Motordrehmoment? bei welcher Motordrehzahl?

Natürlich auch die unterschiedlichen P- Werte der beiden Regler?

Welche Angleichfeder wurde im Fliehkraftregeler montiert?
 
Hallo HANO H,

vielen Dank für Dein Interesse. Aber auf Deine Fragen kann ich Dir wohl nicht die Antworten geben, die Du wahrscheinlich erwartest.

Im Laufe meiner – zumindest in dem Umfang - nicht geplanten Restaurierung habe ich viele Kenntnisse und Erfahrungen erlangt. Die Arbeiten sind in der Beitragsfolge „Fahrerhausrestauration und Motorwechsel 411, Panzermotor“ beschrieben, siehe hier:
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=50480&sid=17b0a8cd883933d830a4c83147d2269e

Da der Thread sehr lang und unübersichtlich geworden ist, möchte ich mit dem Projekt OPTIMOG 411 nur eine Zusammenfassung und übersichtliche Orientierungshilfe für Interessierte bieten.

Besonders zur mechanisch geregelten Einspritzpumpe wurde zwar seit Jahren teilweise angeregt im Forum diskutiert, aber harte und nachweisliche Fakten sind leider nur ganz vereinzelt zu finden.

Den Grundmotor mit fliehkraftgeregelter Einspritzpumpe habe ich, wie er im Panzer 68 eingesetzt war, 1:1 übernommen. Dort ist er laut Typenschild mit 2500 min^-1 und 35 PS bei Einspritzbeginn 26° vOT gelaufen.
Den Einspritzbeginn habe ich übernommen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der wirklich passt. (Kannst Du mir dazu was raten?)
Lediglich den Anschlag (Stellschraube) am Stellhebel habe ich so eingestellt, dass er kurz vor dem inneren Anschlag in der Einspritzpumpe liegt und was zu einer Abregeldrehzahl von 3250 min^-1 führt.

Außer vergleichenden Testfahrten wurden keine Drehmoment- und Leistungsmessungen vorgenommen.
 
Hallo Christoph,

vielen Dank für Deine Ausführungen, da ich den OM 636 in allen Varianten

kennen gelernt, warten und repariert habe, zu jener Zeit wo der am Markt

aktuell war, interessieren mich speziell solche Berichte zum OM 636!

Werde die weiteren Berichte dazu von Dir lesen und mal mit meinen

gemachten Erfahrungen abgleichen!
 
Hallo UNIMOG-Freunde,

habe einem Kollegen Kapitel "Luftfilterung" aus dem Programm OPTIMOG verpaßt. MOG mit Unterdruckregelung läuft danach 5 km/h schneller (64 km/h, ist auch schon eingetragen).

Anschließend sind wir im Wechsel UNIMOG 411 und OPTIMOG 411 gefahren. Kollege: Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Ich: Nun weiß ich, was ich an meinem OPTIMOG 411 habe.

Beim Kollegen werden weitere OPTIMOG-Schritte folgen.
 
guude,

vorsicht mit dem natoknochen wenn die beim optimog zu erwartende drehstromlima eingebaut ist. ein ausschalten in falschen moment kann die dioden zerstören.

der 404 bekommt eine kette mit schloß ans lenkrad gelegt um unberechtigtes benutzen zu unterbinden.

gut mog! justus.
 
Guter Justus,

kannst Du erklären, warum da was durchbrennen soll? Wenn ich die Batterie selbst bei laufendem Motor abschalte, hat der Erreger nichts mehr zu erregen und der Regler dann nichts mehr zu regeln. Da dürfte doch eigentlich gar nichts passieren können. Oder gibt es da eine ganz kurzzeitige Spannungsspitze, die dann aber auch andere elektrische Bauteile außerhalb der Drehstromlichtmaschine gefährden würde?
 
Hallo Christoph,

leider hat Justus recht, die Batterie darf bei modernen Fahrzeugen Mit Drehstromlichtmaschine nicht mehr im Betrieb abgeklemmt werden.

Die Batterie dient als riesengroßer Kondensator der das Netz relativ konstant hält. Die Lichtmaschine und der Regler wissen aber nicht ob die Batterie nun angeschlossen ist oder nicht.
Mit dem Knochen wird meist die Masse Verbindung der Batterie getrennt.
Dies hat aber keinen Einfluß auf die Masseverbindungen der restlichen Elektrik. Gleiches würde allerdings auch gelten wenn der Knochen in der Plusleitung ist.

Im Moment des Abschaltens der Batterie kann die Bordspannung über die Durchbruchspannung der Dioden steigen und diese dabei zerstören.

Andere Elektronik kann dabei ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden.

Dies alles gilt allerdings nur wenn wie bereits oben geschrieben die Batterie im Betrieb getrennt wird. Wenn der Knochen so angebracht ist, dass er nicht unbeabsichtigt abgenommen wird, sollte dies kein Problem darstellen.

Ich hatte den Schalter bei meinem 411 direkt in den Batteriekasten eingebaut, so dass der Knochen praktisch von hinten (vom Rahmen) eingesetzt wurde.
 
Hallo Christopf

den Batteriehauptschalter gibt es auch mehrpolig, ein Schsltkontakt schaltet die Lima separat ab.
Alternativ kann ein Microschalter am Griff die Limaerregung abschalten, bevor der Hauptstromkreis unterbrochen wird.

Das wäre mal wieder eine echte Optimierung eine vorhandene Lösung für den Optimog .
 
Hallo UNIMOG-Freunde,

möglicherweise geht die Diskussion an dieser Stelle in die falsche Richtung. Der NATO-Knochen wurde als Diebstahlsicherung ins Gespräch gebracht und nicht als Hauptschalter. Daß er dann nicht im laufenden Betrieb benutzt wird, ist doch naheliegend. Er wird ja auch nicht unbedingt in Reichweite des Fahrer angebracht, sondern an einer eher versteckten und schwerer zugänglichen Stelle.
 
Moin,

irgendwie verstehe ich die Diskussion nicht :)

Glaubt wirklich jemand daran einen Diebstahl durch den Einbau eines Batterie-Hauptschalters verhindern zu können :wink:
 
Hallo Reiner,

so ist dass mit den Diskussionen, sie nehmen plötzlich einen anderen Verlauf und weichen dann vom ursprünglichen Thema oder der ursprünglichen Aussage ab und keiner hats gemerkt. :D

Teil von Christophs ursprünglicher Ausage war;
Es handelt sich nämlich um eine Wegfahrsperre.

Einen Natoknochen zu setzen war mir zu einfach. Aber den mache ich später vielleicht noch zusätzlich rein.

Christoph beabsichtigt also garnicht, zumindest nicht primär einen Batteriehauptschalter als Diepstahlschutz zu benutzen.

Dennoch ist ein Batteriehauptschalter nicht völlig sinnlos.
Z.B. um eine Entladung der Batterie durch Kriechströme zu verhindern.
dies kann besonders bei älterer Elektrik ganz sinnvoll sein.
 
kinzigsegler schrieb:
Dennoch ist ein Batteriehauptschalter nicht völlig sinnlos.
Z.B. um eine Entladung der Batterie durch Kriechströme zu verhindern.
dies kann besonders bei älterer Elektrik ganz sinnvoll sein.

Hallo zusammen,

aber gerade der normale und nicht Ex- geschützte Batteriehauptschalter

kann Übergangswiderstände und Kriechströme verursachen 8)

Das jedenfalls habe ich der Praxis sehr oft erlebt :wink:
 
Hallo HANO H,

Dein Beitrag wirft mehr Fragen auf, als dass er zur Klärung der Sache beiträgt.

aber gerade der normale und nicht Ex- geschützte Batteriehauptschalter

kann Übergangswiderstände und Kriechströme verursachen Cool

Das jedenfalls habe ich der Praxis sehr oft erlebt Wink

Was genau willst Du uns damit sagen?