Pflege von Streuobstwiesen ?

Andreas_Bucher

New member
02. Sep. 2002
757
0
16
Hallo,

was mich mal interessieren würde, wären Erfahrungen zur Pflege und Bewirtschaftung von Streuobstwiesen im Nebenerwerb. Für die Flachland-Tiroler oder Bergziegen, die das nicht kennen: Das sind Wiesen mit Obstbäumen in den unterschiedlichsten Größen drauf, mit stark variierenden Steigungs- und Bodenverhältnissen :-)

Hauptsächlich geht es mir um das Mähen der Wiesen (1-2x im Jahr). Da das Gras keiner mehr will und das Heu machen sich nicht lohnt, sollte das Mähgut möglichst mit geringem Aufwand verschwinden.

Für's "grobe" habe ich natürlich den Mog (411 oder 421), nur bin ich vom Einsatz mit Mähwerk wieder gründlich abgekommen, da ich damit einfach nicht unter die Bäume komme - teilweise nicht mal in die Nähe oder gar dazwischen durch :-( Außerdem fehlen mir die Kraftheber an den Mogs.

Bisher haben wir alles mit einem 120cm Balkenmäher gemäht, dazu einen normalen Rasenmäher und Motorsense für Engstellen und um die Bäume. Ist aber eine mords Viecherei, vor allem am Hang. Wir hätten es gerne einfacher.

Ein Dünnblech-Aufsitzmäher fällt aus, das taugt nix bei den Wiesen (hab' ich mal ausprobiert - mäht zwar, aber unmengen Benzin verblasen und der Mäher war nach 1x alles durchmähen Schrott). Ein Kommunalmäher mit Mähdeck dürfte für die Wiesen auch nur bedingt geeignet sein, da zu uneben.

Ich überlege nun, einen Kleinschlepper anzuschaffen, "Weinbergformat" oder so, und dazu einen normalen 120er Mulcher, am besten Frontanbau. Möglichst flach und Überrollbügel zum Klappen, damit man unter die Bäume kommt. Durch den Mulcher müßte das Gras doch so gehäckselt sein, daß man es liegen und verrotten lassen kann, oder ? Wieviel PS braucht man für die Mähwerke (ohne damit Rennen gewinnen zu wollen, also Gelegenheitseinsatz) ?

Was haltet ihr davon ? Sonstige Empfehlungen an Geräten oder Gerätepark ?

Hat jemand so einen Schlepper + Mäher abzugeben ?

Danke !

Andreas
 
Hi,

kauf dir halt einen kleinen Auslegermäher für den Mog! Den kannst du an die Anbauplatte hängen - Antrieb über Zapfwellenpumpe und los gehts! Hab diese in kleiner Ausführung schon öfters in ebay gesehen!

Denkst du bitte an den Anhänger bei mir?!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Grüße Christian
 
Hallo Andreas,

für das Mähen von unebenen, teils steilen Streuobstwiesen habe ich einen AS-Mäher, so ein orangefarbenes Dreirad mit Radantrieb. Mit dem gibt es kein Halten, auch hohes Gras packt der einwandfrei. Vor allem kommst Du damit gut um die Bäume herum und durch den verstellbaren Lenker kann man auch prima am Zaun entlang mähen. Hört sich jetzt nach Schleichwerbung an, aber meine Erfahrungen sind einfach gut. Gestern hatte sich der Nachbar mit einem einfachen Mäher abgequält, drei, vier Quadratmeter gemäht, stehengeblieben, wieder anwerfen, ein Stück mähen, wieder aus. Der hatte sich nachher bei mir erkundigt, was so ein Mäher kostet.

Gruß

Stephan
 
hallo,

wie wärs denn mit soetwas Dücker SMT15 am 406 damit kann man schön seitlich unter den Bäumen mulchen ...

Gruß Ferdinand
 
Hallo Andreas,
um welche Fläche geht es eigentlich? Ich meine, sind es 10Ar oder 10 Hektar? Die Frage ist halt was sich an Geräteeinsatz lohnt, bei großen Stücken kann sich ein Kleinschlepper lohnen. Wir mähen unsere 28+18+25Ar mit dem AS-Mäher. Braucht zwar auch seine Zeit, ist aber von den Anschaffungskosten her mit Sicherheit deutlich unter einem Traktorle mit Mulcher. Der AS mäht gut 60cm breit, geht auch durch hohes Gras mühelos durch und vermulcht genauso wie ein Mulcher. Und bei weit ausladenden Bäumen mit den üblicherweise tief hängenden Ästen kommst Du mit dem Schlepper eh nicht drunter.
 
Hallo, ich hab gerade am Donnerstag meine Obststücke mit dem Weinbergschlepper (Fendt) und Schlegelmulcher von meinem Freund Edi das 2. mal dieses Jahr gemulcht. Ist schon ein feines Arbeiten. Allerdings, obwohl Hochstammbäume und umgelegtem Überrollbügel gibt es Streifen um die Bäume, die nicht oder nur mit viel rangieren zu erreichen sind. (Wegen den Ästen, bzw. der Höhe des Schleppers) Der Schlegelmulcher hat den Vorteil, daß auch mal ein Ast (3-5 cm) liegen kann, der wird mit gehäckselt, im Winter nach dem Baumschnitt sowieso!
Ist natürlich in der Anschaffung (auch gebraucht) die absolute Luxusausführung. Wie der Unimog auch! Ich denke ein Holder-Schlepper mit 18-24 Ps und ein Mulcher 1-1,20 m werden zusammen gut gebraucht auch schon auf die 5.000 Euro zugehen! Wie die Kollegn schreiben, ist das auch von der Fläche abhängig und vom "Will haben" Faktor!

Gruß
Wolfgang
 
Hallo,

danke für die Tips !

Ja, der "Will haben" Faktor ist relativ hoch, das ganze soll ja ausch schließlich Spaß machen - wenn man es schon tun muß !

Mein Papa (der die Wiesen hauptsächlich mäht) ist es z.B. leid, hinter dem Balkenmäher herumzuhampeln, das ist ihm inzwischen einfach zu anstrengend. Deshalb die Idee mit dem Gerät zum Draufsitzen, dann kann er gemütlich über die Wiesen tuckern und abmähen.

Die Idee mit dem AS-Mäher habe ich ihm schon seit Jahren versucht schmackhaft zu machen - aber nein, er mußte sich einen "normalen" Mäher kaufen - zwar mit Radantrieb, aber für Wiesen eben relativ ungeeignet. Inzwischen ist er ausch schon beim dritten Mäher oder so - regelmäßig die Kurbelwelle geschrottet, weil er wo reingemäht hat. Aber was will man da machen ...

Jedenfalls ist bei dem AS-Mäher der Spaßfaktor nicht ganz so hoch.

Ach ja, die Fläche: ca. 50-60 Ar, verteilt auf ca. 5 Grundstücke im Umkreis von ca. 4km. Man muß das Gerät also auch einigermaßen gut umsetzen können, könnte notfalls aber auch selbstfahrend sein.

--> Ferdinand: Der Mäher wäre super, nur der 406er dazu fehlt mir :-)
Der 421er könnte dafür etwas zu schwach sein, und das Problem mit den Bäumen bleibt - ich komme, wie gesagt, nicht mal dazwischen vernünftig durch.

--> Thorsten/Steff: Genau, der AS-Mäher ! Die Idee muß ich mir nochmal überlegen. Wie gesagt, der Spaßfaktor läßt zu wünschen übrig, in Benzin ist sauteuer ... dafür aber billiger in der Anschaffung.

--> Christian: An einen Auslegermäher hab' ich auch schon gedacht, nur braucht man dafür eine ZW-Hy-Pumpe wegen der Fördermenge und Leistung (ok, ist ja meist mit dabei). Ach ja, und eine Anbauplatte, und der FL müßte ab. Ist aber eine ziemliche Fummelei, damit zu mähen, man muß ständig Rangieren. Außerdem braucht man eine 2. Person zur Bedienung, bringt uns also nix. Für unebenen Untergrund ist der, denke ich, auch nicht gut geeignet, oder ? Na ja, und der Preis ist auch nicht ohne. Dafür würde der Spaßfaktor stimmen :-)

--> Wolfgang: Genau, zum Luxus Mog darf man sich auch den Luxus Schlepper leisten :-) Genau sowas würde mir vorschweben - einen Holder mit ca. 25-30 PS Diesel, und den besagten Mulcher mit 120cm. Wenn der dann 5k kostet, dann kostet der das eben - sofern die Substanz stimmt. Der hätte den Vorteil eines Krafthebers (im Optimalfall vo+hi) und ZW, und ich kann dann damit auch die übrigen Arbeiten ausführen wie z.b. den Gemüsegarten Pflügen und Fräsen sowie meine Säge und den Spalter betreiben.

Andreas
 
Hallo Andreas,

vom Ausleger würde ich dir abraten, denn diese Geräte sind zu unhandlich für deine Fläche. Des Weiteren ist die Arbeitsbreite gering. In eingefahrenen Zustand streift der Ausleger die Äste und in ausgefahrem Zustand ist die Kontolle gewöhnungbedürftig. Hier stellt eine Obstwiese nicht den optimalen Übungsplatz dar. Bei uns werden die Auslegemäher im Einmannbetrieb betrieben. (Ich habe dieses Jahr Straßenböschungen mit einem Auslegemulcher, der an einen umgebauten Feldhächsler angebaut war gemulcht, damit möchte ich jedoch nicht meine Wiese mulchen!)

Ein Schlepper mit Schlegelmulcher ist da viel besser. Man kommt mit dem Schlepper überall hin, man spürt die Maschine und die Bedienung ist einfach.

Ein Hochgrasmäher ist auch eine interessante Maschine zumal, wenn es sich um kleine Flächen handlet. Hier wäre eine Aufsitzaufführung für deinen Vater wünschenswert. Der Spassfaktor ist jedoch niedriger als bei den anderen Möglichkeiten.

Ich habe "unsere" Streuobstwiese (0,5 ha) mit einem FENDT FARMER 308 LSA Turbomatik und einem KUHN Schlegelmulcher gemäht, damit kam ich bei uns unter den meisten Bäumen durch. Davor wurde die Wiese mit einem ESTESIA Aufsitz-Hochgrasmäher gemäht, noch davor bin ich hinter einem HONDA Hochgrasmäher hergelaufen...

Traktor mit Schlegelmulcher ist meiner Erfahrung nach die beste Variante, falls die Flächen stimmen.

Gruß aus Luxemburg,
Luc
 
Hallo,

--> Luc: Stimmt, die Arbeitsbreite habe ich auch noch nicht bedacht. Wenn das Gerät für einen kleineren Mog passen soll, dann kann es ja höchsten 80-100cm breit sein.

Vor allem stelle ich mir vor, daß das mit dem langen Auslegermäher prima geht, wenn man damit auf der ebenen Straße fährt und die (ebene) Böschung mäht. Sobald aber das Trägerfahrzeug durch Bodenunebenheiten schwankt (= Loch in der Wiese), dürfte der Ausleger um ein Vielfaches mitschwanken. Auch jede kleine Kurve macht der lange Ausleger verstärkt mit.

Liegt der Mäher eigentlich auf dem Boden auf und fährt/gleitet, oder wird der mit dem Arm frei gehalten ? Dann sieht das hinterher auch noch übel aus auf der Wiese, weil die Schnitthöhe ständig schwankt weil der Mog wackelt...

Deshalb auch die Idee mit dem Traktor, und eben vorzugsweise ein Mini-Traktor (Weinbergschlepper), wegen der geringeren Höhe unter den Bäumen, und ein Frontmähwerk wegen der Übersicht.

Kommt aber auch drauf an, was zu bekommen ist und zu welchem Preis.

Andreas
 
Hallo,

ja das leide Problem mit dem Streuobstwiesen kenne ich auch. Ob Balkenmäher oder AS, hinterherlaufen muß man immer.
Hast Du mal über den Echo-Trak nachgedacht? >klick<
Ist im grundegenommen ein Rasentraktor, nur einfach stabiler gebaut, vor allem aber gibt's das Teil mit speziellem Wiesenmähwerk und bei Bedarf auch mit Allrad. Wir haben den Alrad mit 18 PS. Der Mäher kommt echt überall durch, ich mähe damit 3 mal im Jahr, schafft auch problemlos hohes Gras.

Grüße, Joachim
 

Anhänge

  • bild_4.jpg
    bild_4.jpg
    26,9 KB · Aufrufe: 6.071
hallo,

AS gibt es auch zum draufsitzen ...
http://www.as-motor.de/index.php?section=compare&cat=04&second=AS800&first=AS911

und wer nicht durchgeschüttelt werden will wie wärs mit Mähen per Joystick ...
http://www.irus.de/produkte.xhtml?prod_id=33&page_id=46

Gruß Ferdinand
 
Hallo Andreas,

die Mulcher welche an einen Ausleger angebaut werden besitzen eine Walze die den Mulcher einigermaßen in Position hällt. Leider sind an dem Mulcher mit dem ich gearbeitet habe die Lager der Walze verschlissen, so nützt sie nichts. Deine Gedanken zu den Bewegungen des Trägerfahrzeugs kann ich bestätigen.

Das beste Bild bekommst du, wenn du dir die einzelnen Maschinen, die dir zusagen, ausleihst und sie auf den besagten Flächen testest. Dies dürfte dein Landmaschinenhändler anbieten.

Gruß aus Luxemburg,
Luc
 
Hallo zusammen.

Sehr interessantes Thema.

@ Ferdinand

Der Mäher den du auf den Bildern zeigst ist eindeutig nach links ausgelegt. Wäre für meine Zwecke ideal. Ich hab aber grad mal auf der HP von Dücker nachgeschaut.
Der SMT15 ist ein Frontmähwerk, aber eindeutig nach rechts ausgelegt. Den Bildern nach zu urteilen kann man den nicht einfach "umstecken". Wie hast Du das gemacht? Oder ist es ein Heckanbaumäher (andere Typbezeichnung?), der einfach "rückwärts" gefahren wird? :?: :roll:

Grüße aus dem schönen Frankenland

Tobias
 
Hallo

@ Tobias

es gibt links und rechts arbeitende Mulcher dieser Art meiner ist linksarbeitend. Da ich als Linkslenker einen besseren Überblick auf den Mulcher habe ... es soll ja auch neuere Unimogs geben wo man das Lenkrad einfach auf die andere seite verschieben kann dann ist wohl zum Seitenstreifen mulchen rechtsarbeitend besser da man mit dem Verkehr fährt und nicht entgegengesetzt ... umstecken kann man da nix .

Ferdinand
 
Hallo,

interessante Links !

--> Joachim: Nett, der echo-trak. Hört sich aber wieder sehr teuer an.

Außerdem ist es eine Spezialmaschine, die nur für das Mähen taugt. Mein Kompromiß mit dem Weinbergschlepper wäre eben, daß er eine Standard-ZW und einen normalan HKH hat ich ich damit auch mal was anderes machen kann: Fräse oder Hacke dran, Spalter oder Säge, ZW-Pumpe oder Winde, kleinen PKW-Anhänger, etc. Das geht mit den Mähern eben nicht oder nur mit ziemlich teuren Spezialgeräten.

--> Ferdinand: Heiß, ein AS-Mäher zum draufsitzen ! Man lernt nie aus ... Ich kannte bisher nur die Schiebeteile mit 3 Rädern von AS.
Ich muß aber fairerweise sagen, daß ich mich bei solchen Betrachtungen auch selten mit neuen Maschinen beschäftige :-)
Genauso der Deltrak von Irus ! Wirklich scharf, das Gerät ! Man kann sich auf einen Liegestuhl fläzen und von da aus die Wiese abmähen - cool. Nur bei dem Preis vergeht's einem bestimmt. Jedenfalls gut für gefährliche Stellen, Böschungen, Hänge, Autobahn, etc.

Aber auch da gilt das, was ich oben geschrieben habe ...

Heute morgen habe ich übrigens einen Funk-Gabelstapler beobachtet - auch was nettes ! Knicklenkung, extrem Flach (abgesehen vom Hubmast ...) und kompakt. Nett.

Nur: Bei einem Stapler frage ich mich ein wenig, was der Gag soll. Der Einsatz in gefährlicher Umgebung ist sicher nicht so häufig, der Fahrer könnte prima als Gegengewicht dienen und fährt sich nicht ständig selber um, wenn er draufsitzt. Na ja, wer's braucht - ist jedenfalls spaßig, das Teil. Bei dem Mäher kann ich's ja noch verstehen, von wegen Böschungen runterkippen oder an der Autobahn umgefahren werden und so. Aber bei einem Stapler ?

--> Luc: Genau, ich muß mal ein paar Händler abklappern, die auch gebrauchte Maschinen haben und fragen was sie ausleihen.

Meine bisherigen Erfahrungen sind nämlich: Eine 20 Jahre alte (oder ältere) ehemalige Profi-Maschine ist im Gelegenheitseinsatz meist deutlich stabiler, billiger und einfacher zu Warten als ein "modernes" Neugerät. Bei den meisten neuen Maschinen ist alles nur noch Dünnblech und Sparausführung, voll mit bescheuerten Abdeckungen, Lärmschutz, Wannen, Sperren, Sicherheitsschaltungen und depperter Elektronik - und das alles ist nach 10 Jahren schrottig ! Pah ! Für 4x im Jahr die Wiese mähen brauche ich keinen High-Tech-Krampf, der alle paar Jahre ausgetauscht werden muß. Nicht, daß jetzt jemand denkt, ich hätte was gegen moderne Technik - was man mit Elektronik, Funk, Hydraulik und so alles machen kann, sehe ich jeden Tag. Es muß nur handhabbar und bezahlbar sein - und das ist es meistens leider nicht.

Aber ich wollte euch nicht mit Sprüchen langweilen :-)

Andreas
 
Hallo,

das mit den Streuobstwiesen ist mittlerweile ein Problem, da kein Bauer mehr an dem aufstehenden Futter interessiert ist, weil es zu umständlich zu machen ist und die landwirtschaftlichen Gerätschaften von heute für die Bearbeitung solcher Flächen nicht mehr geeignet ist. Was früher Bauern gerne mit einem Deutz 4006 mit Mähbalken und 1-Achsanhänger bearbeiten, ist heutezutage mit einem Deutz Agrotron 120 mit Front- und Heckscheibenmähwerk, Doppelkreiselschwader und Tandemsilierwagen unmöglich geworden.

Bei mir stellt sich bei 1,5 ha, zum Teil steil, die Frage zwischen:
- 1-Achs Balkenmäher
- AS Aufsitzmäher
- 1-Achs AS Mulcher
- Rasentraktor mit Auffangbehälter
- Lindner Bergschlepper (zu teuer)
wobei ich zum AS Aufsitzmäher tendiere. Allerdings ist mir der etwas unflexibel, da ein reiner "nur Mäher" ohne Auffang.

Traktor und Unimog sind in meine Falle ungeeignet, da die Fahrerhäusern in den Ästen hängen und ein Teil der Fläche zu steil ist.

gruesse
hueroth
 
Hallo,

da kann ich hueroth nur zustimmen.

Auch ein paar unserer Wiesen wurden früher von den umliegenden Bauern gegen das Gras gemäht. Nachdem aber alle Kleineren aufgehört und das Vieh abgeschafft haben - und die paar verbliebenen Großen mit ihren Mega-Geräten sowieso nicht mehr auf die Wiesen kommen und warscheinlich deshalb lieber irgendein Fertigfutter verfüttern - ist es damit natürlich essig.

Auch dieses Jahr hätte da trotzdem noch gemäht werden sollen - zumindest war es so abgesprochen... nur stand das Zeugs bis vor kurzem immer noch (und war natürlich so vertrocknet und steif, daß es garantiert keine Kuh mehr gerne frißt). Mein Vater mußte dann mehrfach nachhaken und meckern, schließlich hat der "Abnehmer" dann doch noch widerwillig gemäht (und es natürlich liegen gelassen), und wir konnten den Rest dann selber wegräumen.

Schließlich bekommt man hier dieses Jahr für Mostobst mal etwas mehr Geld ... und ein wenig sollte dann doch noch herausgucken für die Arbeit. Also muß das Gras weg bevor die Äpfel runterkommen.

ansonsten:

--> Hueroth:
Ich weiß nicht, wie deine Wiesen beschaffen sind, also wie uneben oder löcherig. Unsere sind es jedenfalls teilweise, zumindest deutlich mehr als ein Kulturrasen.
Von einem normalen Rasentraktor würde ich Dir deshalb eher abraten - bei höherem Gras und bergigem Gelände verbrät der Sprit (Benzin !) wie doof, und das Dünnblechzeugs ist schnell verschlissen. Dann schon eher den AS Aufsitzer, und zu Hausen eben den Rechen bemühen ... das geht mit dem AS ja auch !

Wenn die Wiesen hingegen nicht zu uneben sind und Du den Kulturrasen sowieso damit mähen willst, dann macht der Rasentraktor mit Fangkorb schon Sinn. Du solltest auf jeden Fall aber einen Transporthänger und ein Zugfahrzeug mit einplanen, mit dem Mäher auf die Wiese rausfahren ist lästig, dauert ewig und geht auf die Reifen wie nur was !

Auf jeden Fall aber öfter mähen, dann tut sich der Mäher leichter und Du kannst das Gras mit dem Korb aufnehmen und auf den Kompost werfen.



Ich denke aber, wir haben das Problem jetzt vielleicht gelöst:
Lederer_Schmalspur_Weinberg---foto-bild-88-09642488.jpg


Der Mulcher und der Anhänger waren inclusive und im "Weinberg-Starterset" dabei (man darf ja auch mal Glück haben ... war aber trotzdem richtig teuer), und die Arbeitsbreite beträgt nur ca. 95cm.

Bisher konnte ich noch keinen Mähtest machen, aber das Gerät fährt sich ulkig und handlich ! Jedenfalls war das Auf- und Abladen auf dem Autotransporter einfach und problemlos, und mehr konnte ich noch nicht fahren, da das Abholen bis gestern Nacht um 1 gedauert hat :-)
Der "Spaßfaktor" kommt damit garantiert nicht zu kurz !

Der Mulcher müßte ein Schlegelmulcher sein, wenn ich das richtig gesehen habe, sollte also gut mähen.


Hat jemand ein ähnliches Fahrzeug ?

Ich bin auf jeden Fall mal gespannt ...

Andreas