Pickup Kran auf Eigenbau Dreiseitenkipper (ehem. BW - Anh.)

rku421

New member
25. Apr. 2004
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Hallo Selbstbaufans.
Ich stelle hier mal einfach ein paar Bilder von meinem neuen selbstgebauten Spielzeug ein.
Das Grundfahrwerk ist ein Bundeswehranhänger Bj. 1962

Der Kran ist ein Pickup Kran mit einem hydraulisch verstellbaren Ausleger und einer 500 kg Handwinde. Die zulässige Hebekraft beträgt 500 kG.

Der Anhänger wird hydraulisch vom Unimog aus gekippt.

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Hallo rku,

schön gemacht, besonders die liebevolle Lackierung.
Wofür ist das Ladegeschirr?

Kann mam damit eine Kuh aufladen?

Spaß beiseite. Nur als Hinweis: Weder die kleine Winde noch die Zurrgurte sind offiziell zum Heben zugelassen.
 
Moin,

echt saubere Arbeit, auch die Aufnahme des Zylinders gut gelöst ( Spinne vom 421?)

Schade, dass der Hänger höher ist als der Mog, sonst würd´s noch besser aussehen.

Stör Dich nicht an Christoph´s Einwand :wink:

Oder machst Du´s gewerblich mit Angestellten?[/quote]
 
Hallo,
Kühe nicht gerade, aber Hirsche schon.

Hauptsächlich dient das Geschirr zum Verladen einer Wippsäge für Zapfwellenbetrieb.
Die Säge wird damit auf dem Anhänger in den Wald gefahren. Dort abgestellt, gesägt und nach mehreren Fuhren dann abends wieder aufgeladen und nach Hause gebracht.

Die Zurrgurte sind hierbei noch nicht mal so mißbräuchlich eingesetzt.
Das Ratschenteil ist hierbei in eine Schlaufe eingehängt, läßt sich vollständig wie ursprünglich vorgesehen bedienen. Das nichtverstellbare Teil des zweiteiligen Gurtes mit je 1000 daN einseitiger Zugkraft dient zum anhängen. Somit steht eine Zugkraft von zul 4000 daN einem Kraftpotential von ca 180 kg für die Säge und max soviel bei einem Tier gegenüber.

Aber zugegeben ist es nicht BAUARTGEPRÜFT !
 
Hallo,

die Bilder sind von schräg aufgenommen. Die Ladehöhe der Anhänger ist exact die gleiche wie die des Unimogs.

Tschau Roland
 
Ja da schau her - ist Dir ja super gelungen - toll finde ich auch die Idee mit der Winde. Bin grad selber am rumtüfteln einer Seilwinde für meinen U1300. Hast mich da auf eine Idee gebracht! Weiterhin frohes Schaffen! Grüße Stephan
 
Feines Spielzeug!
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Da fällt mir ein, so einen Anhänger habe ich ja auch noch stehen...

Sag mal, wer ist der Hersteller von dem Anhänger? BW hatte da ja mehrere Lieferanten. Wenn er von Glas-Dingolfing ist, kann ich eine Kopie von den Papieren bekommen? - fehlen mir immer noch...
 
Hallo Stephan,

leider nicht von Glas.

Mein Anhänger ist hergestellt von Industriewerke Karlsruhe AG.

Ach ja ich hatte noch eine andere Antwort schuldig. Die eingebaute Kipperspinne ist von einem 421. Der Kippzylinder von HP Holster.

Tschau Roland.
 
Der auf den Bildern zu erkennende Kran ist von einem ebay Powerseller.

Schaut mal in www.europrotec.de da kann man ihn im Sofortkauf erwerben.
 
Da kann man nur neidisch gratulieren!!!!

Perfekte Handwerksarbeit und absolut liebevoll ausgeführt!


Es grüßt ein vor Neid blasser
Stefan :lol:
 
Sehr saubere Lösung. Ist nur die Spinne vom Mog oder auch die Pritsche?

@ Stephan
mein Hänger hat Serien-Nr 167 796, BJ 1962 und ist von
Hans Glas GmgH Dingolfing :wink:
 
@Helmut:

war dein Anhänger nicht druckluftgebremst? Ich suche einen Schein oder BW-Papiere vom auflaufgebremsten. Falls Auflaufbremse: Bitte Bitte Bitte mach mir eine Kopie oder Scan von den Papieren.
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Hallo Helmut,
die Spinne ist zerschnitten, der Mittelteil ist in dem Hilfsrahmen eingepasst. Ca 35 bis 40 cm vor den Lagerkugeln hab ich dann wieder geschnitten, diese Teile sind dann von aussen an den Hilfsrahmen geschweißt.

Die Kippladefläche ist vollständig ein Eigenbau. Vom Rahmen über den Boden bis zu den Bordwänden. Auch die Bordwandscharniere sind selbst gebaut. Allerdings ein bischen stärker als das Serienmodell vom Unimog. Die Scharniere bestehen als Grundplatte aus einem 1,5 mm Edelstahlblech auf das ein 12/40mm Edelstahlflachstahl aufgeschweist ist. Die Schweißnaht dann schon sauber mit der Fächerscheibe ausgeschliffen. Ist dann vom Original nicht zu unterscheiden. Die Bordwände habe ich am Unimog aus Bangirai Holz hergestellt. Das Holz wird üblicherweise im Hafenbau eingesetzt. Ist sehr sehr hart, verzugsfrei, kein quellen und schwinden also kurzum perfekt.

Am Anhänger hab ich mal was neues probierrt. Multiplexplatten. In die Platten mit der Oberfräse die Rillen für die Brettandeutung, also die Phasen, eingefräst.
Zusätzlich ist die Ladefläche an jeder Ecke mit Setzpfosten ausgerüstet, diese Setzpfosten sind herausnehmbar, dadurch kann der ganze Anhänger zur Plattform gemacht werden. Zusätzlich verhindern die Setzpfosten dass bei gefüllter Ladefläche nach offnen einer Bordwand, die anderen beiden auseinander gedrückt werden. Wenn man genau hinschaut habe ich sowohl beim Unimog als auch beim Anhänger nur die Riegel des Bordwandverschlusses eingesetzt. Die dazugehörigen Schraubösen habe ich nicht verwendet.

Wenn du noch fragen hast,dann melde dich wieder.

Tschau Roland
 
Hallo Stephan,
da haste aber wohl Glück, der hier ist auflaufgebremst! Gib mir mal eine normale Email wo ichs hinschicken kann.

Tschau Roland
 
Hallo Roland,

ein sehr schöner Hänger, den Du da Hast. Respekt, da hast Du ganze Arbeit geleistet. Genau soetwas such ich auch, oder möcht ich mir auch mal bauen (muß aber erst mal ?ne passendes Fahrgestell finden).

Gab es eigentlich bei der Bundeswehr solche Hänger auch als Kipper (evtl. nur als Heckkipper), oder bleibt hier nur der Eigenbau übrig?

Mich würde mal interessieren, wie lange Du an diesem Kipper gebaut hast, und wieteuer dieser gekommen ist.

MfG

Bernhard
 
Hallo Bernhard,
schön dass er dir und den anderen so gut gefällt.

Für ein Fahrgestell würde ich an deiner Stelle mal bei Ebay reinschauen. Unter BUNDESWEHRANHÄNGER wird man da immer mal fündig.

Bei der Bundeswehr gab es die Anhänger nur mit fester Ganzstahlpritsche.

Mein Anhänger war völlig ohne Aufbau, den hätte ich eh weggeschmissen. Der ist für den Umbau zum Kipper auch zu labiel. Ausserdem ist er zu schwer wenn man berücksichtigt dass er noch haufenweise Verstärkungen braucht.

Bezahlt habe ich alles in allem für Teile, Zubehör und Anhänger ca. 1950¤

An Arbeit stecken dann nochmal ca. 300 - 350 Std. drin.

Aber man spielt und bastelt halt gerne.


Tschau Roland
 
Hallo Roland,

das hast Du eine saubere Arbeit geleistet. Das Gerät ist nicht nur nutzbar, sondern sieht auch zudem noch gut aus.

Gruesse aus Almhorst
 
Hallo
Habe noch einen Luftgebremsten Einachser Anhänger von der Bundeswehr.Er hat eine 9to Achse. Stelle ihn demnächst, mit Bilder, zum Verkauf. Gruß Gert