Pickup Kran ?

austriapeter

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10. Feb. 2004
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Leonding, Österreich
Hallo Mogfreunde,

Lacht mich nicht aus, aber ich habe darüber nachgedacht, ob ich zum Heben von max. ein paar hundert Kilo so einen Pickup Leichtbau Kran auf meinen 411er baue.
Richtige Kräne sind mir zu groß und fürs Hobby zu teuer.
Hat von Euch schon jemand so eine Pickup Version in Verwendung? Ist die Investition (ca. 200 Euro) überhaupt sinnvoll, bzw. kann man damit überhaupt halbwegs vernünftig heben und absenken?
Wenn der Kran was taugt, kann ich den hinten am Rahmen aufbauen, wenn ich den Einlegeboden der Pritsche entferne? Was wäre zu beachten, damit der Rahmen nicht beschädigt wird?

Beste Grüße

Peter
 
Habe mich gerade erinnert, dass ich schon einmal vor einem Jahr eine Anfrage zu dem Thema stellte, aber vielleicht hat inzwischen schon jemand so ein Ding direkt am Mog dran.

Grüße
Peter
 
austriapeter schrieb:
Hat von Euch schon jemand so eine Pickup Version in Verwendung? Ist die Investition (ca. 200 Euro) überhaupt sinnvoll, bzw. kann man damit überhaupt halbwegs vernünftig heben und absenken?

Hallo Peter,

ich habe selbst einen im Einsatz und bin recht zufrieden damit :D .

Man kann einiges damit bewegen: http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=24597

Gruß Hermann
 
Hallo,

mehr dazu hier:

http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=29119

bis dann..........Ralf
 
Dieser Kran erreicht nur bei voller Ausladung genug hydraulische Hubhöhe, um die Ladung auf die Pritsche zu bekommen. Bei kürzerer Ausladung und höherer Belastbarkeit kann ich dies durch einen Flaschenzug ausgleichen. Der Rahmen ist aus 50x25x5 U-Eisen, alle Schraubverbindungen M10. Diese Rahmenkonstruktion verteilt die Kräfte recht schonend auf die Pritsche und außer ein paar Bohrungen im Holz, mußte ich den Mog nicht verbasteln. Wegen der leichten Demontierbarkeit, braucht sich der Kran nicht beim TÜV zu präsentieren. Er läßt sich einfach aus dem unteren Drehgelenk ziehen und kann beim Fahren liegend transportiert werden. Dann gibt es auch keinen Ärger wegen Anbauteilen bei Verkehrskontrollen.

..........Ralf
 
Hi Ralf,

eine Frage zu dem Pickup Kran: wie oft mußt du pumpen bis der Kran ganz oben ist?
Hab auch schonmal mit den dingern geliebäugelt für seltene aber hilfreiche Einsätze.

Gruß Rainer
 
Habe mir gestern Abend in E-Blöd so ein Teil gekauft, hat einen Hydraulik-Zylinder und eine Handbetriebene Seilwinde die ich voraussichtlich gegen eine Elektrische tauschen werde. Sobald das Teil montiert und getestet ist werde ich einen Erfahrungsbericht und Bilder einstellen. Ach ja, das Teil kostet lächerliche 99 Euro, ich finde da kann man nichts falsch machen !! :lol: :lol: :lol:
 

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Hallo zusammen,

Danke für die Rückmeldungen und die Bilder. So ähnlich wie die Ralf'sche Version habe ich mir das vorgestellt.

@ Hermann: Das ist die Version mit dem kurzen Zylinder. Es gibt auch noch die Ausführung mit dem langen Zylinder, wie ihn Ralf verwendet. Damit wird man vermutlich mehr Hubhöhe schaffen. Kann man mit der kleinen Winde die Last langsam ablassen oder gibt es nur entriegeln und dann plumps?

Grüße

Peter
 
@Peter: Also ich habe das Ding natürlich noch nicht aber ich kenne die Winden von Autotransportanhängern, demnach müßte man auch langsam ablassen können, einfach "Plums" wäre wohl nicht im Sinne des Erfinders.
 
Hallo,

zuerst einmal zum Pumpen: Es sind für die einen vollen Hub des 3T - 400mm - Zylinders ca. 100 recht leichte Pumpbewegungen bei 200 kG und 1,3 m Ausladung errforderlich, soweit ich mich erinnere. Aber ich kann dies jetzt nicht prüfen ,da jetzt der Atlantik zwischen mir und meinem Mog liegt.

Was macht das bischen Workout schon, der Flaschenzug ist auch die Winde des armen Mannes, aber das gibt Muckies.

Bei der Handhabung fallen mir noch 2 Gefahren meiner Version ein:

Kurz vor dem unteren Anschag wird der Hydraulikzylinder fast bis in den Totpunkt gedrückt, wo er kaum noch Moment auf den Arm ausüben kann. Diese Gefahr besteht beim Abladen, wenn man die Hebegurte zu kurz ansetzt, sodaß man die Last zwar hoch auf der Pritsche heben kann aber es dann beim Absenken gegen den Boden knapp wird.

Der Mog gerät mit Last am Kran in Schieflage ( der Mog kippt nicht ). Dabei schwenkt der Kran nach außen, und je weiter er nach außen schwenkt, desto größer wird die Schieflage. Dies läßt sich kaum abfangen, wenn man hinter dem Kran auf der Pritsche steht und auch die Feststellschraube ruscht durch, wenn das Drehgelenk gut gebuttert ist. Dann prallt die Waschmaschine am Haken mit der Wucht einer Abrißbirne gegen das nebenan geparkte Auto. Deshalb sollte die Last mit einem Gurt an der gegenüberliegenden Seitenwand gesichert werden.

Zudem sollte der Rahmen unter dem Kran keinesfalls schwächer sein als in meiner Version.

viel Spaß...........Ralf
 
Hallo an alle Hebewerker,

der Gedanke ist nicht übel, so einen Pickup-Kran zu montieren, das Preis-Leistungsverhältnis ist für den Wenigverwender absolut ok.

Welche Variante der vielen Möglichkeiten würdet Ihr als besten Kompromiss empfehlen, z.B. aus der nachstehenden Auswahl.
Kriterien, wie Armlänge, Winde, Bauhöhe...

http://search.ebay.de/search/search.dll?sofocus=bs&sbrftog=1&catref=C6&from=R10&_trksid=m37&satitle=Pickup+Kran

Danke im voraus für Eure Tipps.

Grüße

Holger
 
Hallo Peter,
habe den selben Kran wie Ralf sollte auf meinen Holzwagen geht aber vom platz her nicht.Das Teil ist neu und nicht benutzt.

Sollte das was für Dich sein bitte melden.

Gruss Steffen
 
Hallo,

zur allgemeinen Empfehlung kann ich nur den Tip geben, daß ein Kran mit ausreichend Hubhöhe zu wählen ist, da wir es mit recht hohen " Pickups" zu tun haben. Die rein hydraulischen Versionen erreichen nur bei voller Ausladung (und geringer Belastbarkeit) ausreichend Hubhöhe. Dies muß ich ggf. mit einen Flaschenzug ausgleichen. Ich kenne nicht die Qualität der Seilwinden, weshalb ich diese Version nicht blind empfehlen kann.
Für sperrige Gegenstände ist dann aber unbedingt ein hohes Modell mit langem Zylinder ratsam.

..........Ralf
 
Hallo,

hatte das gleiche Teil wie stefanxxx schon auf der Pritsche montiert und bisher als schwerstes Teil ne Rüttelplatte verladen. Der Mog neigt sich schon zur Seite, aber kein Problem. Heben und Senken ist ohne Plumps möglich. Ich möchte das Teil aber noch umbauen und ne Elektro-Winde draufsetzen, das ist bequemer und die Handwinde ist wirklich nicht der Renner. Dieses Teil hat den Vorteil, dass man einmal den Ausleger in der Länge verstellen kann und den Hub- bzw. Senkvorgang über die Winde macht. Dadurch ist man halt viel flexibler. An die Belastungsgrenze würde ich mich nur ungern herantasten. Habe erst vorigen Sonntag erfahren müssen wie schnell was passiert ist .....

Das "hatte" bezieht sich darauf, dass ich momentan hauptsächlich Kies und Sand transportiere. Die Bohrungen sind daher mit Schloßschrauben verschlossen. Innerhalb von max. 10 Min. steht er wieder auf der Pritsche.

Gruss Bernd
 
Danke für die interessanten Beiträge. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, mir die Befestigung hinten am Rahmen genauer zu überlegen. Wenn ich den Deckel weg nehme, verliere ich zwar an Ladefläche, aber das könnte ich bei der langen Pritsche verschmerzen. Mir würde das besser gefallen, als der Kran auf dem Pritschboden.
Steffen, danke für das Angebot. Ich behalt's im Hinterkopf. Zuerst möchte ich mir die Montagemöglichkeiten noch genau ansehen.
@ Bernd: Gibt es kleine, passende Elektrowinden für 12 V?

Grüße
Peter
 
Hallo ,

ich zeige euch einmal meine Lösung . Es war ein ein alter Faßwagen der verschrottet wurde . Hier habe ich den Zylinder und den Ausleger demontiert und für meine Bedürfnisse umgebaut . Sprich ein Kegelrollenlager zum drehen eingebaut und den Mast ein wenig verlängert .
Wie ihr seht kann ich den Ausleger fast um das doppelte von Hand ausziehen ( geht aber unter Last sehr schwer ) und schwenken kann ich ihn dann auch noch . Wie aber schon geschrieben legt der Mog sich dann in die Kurve :lol: . Den Zylinder habe ich dann an die Hydraulik von dem Mog angeschlossen und kann dann über die Hebel vom Fahrerhaus heben und senken . Laut Typenschild kann ich eine halbe Tonne heben , was aber die Hydraulik nicht mit macht , ich habe einmal gemessen und habe dann so ca. 130-150 Bar Hydraulikdruck . Aber kleine Sachen wie meinen Holzspalter oder Säge kann ich ohne Probleme anheben und auf die Pritsche heben ( Der Spalter wiegt so ca. 120 Kg ) .


Gruß Peter
 

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Hallo ,
hier noch 2 Bilder .

Gruß Peter
 

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Hallo Peter

Super Bilder, danke. Genau so was wäre ideal, aber leider habe ich zwischen Fahrerhaus und Pritsche keinen Platz. Trotzdem würde mich interessieren, wie die Aufnahme am Rahmen aussieht. Wäre es möglich, davon noch ein - zwei Bilder zu bekommen?
Ich habe am Heck noch einen Hydraulikanschluss frei. Den könnte ich auch verwenden. Das würde das Pumpen ersparen.

Grüße

Peter