Hallo zusammen,
ich bin euch noch eine Information zu meinen Getriebeproblemen auf Island schuldig. Das Grummeln im Schubbetrieb kam weder vom Schaltgetriebe noch von der Schubkugel. Bei der näheren Untersuchung hat sich gezeigt, dass das Getriebeöl des Hinterachsgetriebes stark verbraucht war (sehr dunkel und hat verbrannt gerochen). Da ich mir die Reparatur des Achsgetriebes nicht selbst zugetraut habe, habe ich meinen Unimog zu Manfred Gasafi gebracht. Es hat sich herausgestellt, dass das Lagerspiel des Antriebsritzels im Achsgetriebe viel zu groß war. D. h. das Antriebsritzel konnte axial wandern und ist sogar im Schubbetrieb beim großen Kegelrad innen angelaufen. Das Anlaufen am großen Kegelrad hat vermutlich das rauhe Geräusch im Schubbetrieb verursacht. Die Fehleinstellung des Lagerspiels ist durch einen fehlenden Draht-Sicherungsring bei der Einstellmutter entstanden. Vermutlich hat eine MB-Werkstatt in Österreich den Sicherungsring einfach vergessen zu montieren. Durch die Wellblechpisten auf Island hat sich dann die Mutter fürs Lagerspiel gelockert.
Die Lager des Antriebsritzels wurden getauscht und das Lagerspiel wurde neu eingestellt. Die Zahnräder zeigten nahezu keine Beschädigungen und wurden nicht getauscht. Am großen Kegelrad kann man auf der Innenseite Anlaufspuren sehen, da dies aber keine Funktionsflächen sind, habe ich beschlossen auch dieses Kegelrad weiter zu verwenden. Nach ein paar hundert Kilometer werde ich das Öl nochmals tauschen. Wenn sich keine Späne finden, dürfte das Achsgetriebe wieder ok sein. Siehe auch nachfolgend die Fotos der Kegelräder.
ich bin euch noch eine Information zu meinen Getriebeproblemen auf Island schuldig. Das Grummeln im Schubbetrieb kam weder vom Schaltgetriebe noch von der Schubkugel. Bei der näheren Untersuchung hat sich gezeigt, dass das Getriebeöl des Hinterachsgetriebes stark verbraucht war (sehr dunkel und hat verbrannt gerochen). Da ich mir die Reparatur des Achsgetriebes nicht selbst zugetraut habe, habe ich meinen Unimog zu Manfred Gasafi gebracht. Es hat sich herausgestellt, dass das Lagerspiel des Antriebsritzels im Achsgetriebe viel zu groß war. D. h. das Antriebsritzel konnte axial wandern und ist sogar im Schubbetrieb beim großen Kegelrad innen angelaufen. Das Anlaufen am großen Kegelrad hat vermutlich das rauhe Geräusch im Schubbetrieb verursacht. Die Fehleinstellung des Lagerspiels ist durch einen fehlenden Draht-Sicherungsring bei der Einstellmutter entstanden. Vermutlich hat eine MB-Werkstatt in Österreich den Sicherungsring einfach vergessen zu montieren. Durch die Wellblechpisten auf Island hat sich dann die Mutter fürs Lagerspiel gelockert.
Die Lager des Antriebsritzels wurden getauscht und das Lagerspiel wurde neu eingestellt. Die Zahnräder zeigten nahezu keine Beschädigungen und wurden nicht getauscht. Am großen Kegelrad kann man auf der Innenseite Anlaufspuren sehen, da dies aber keine Funktionsflächen sind, habe ich beschlossen auch dieses Kegelrad weiter zu verwenden. Nach ein paar hundert Kilometer werde ich das Öl nochmals tauschen. Wenn sich keine Späne finden, dürfte das Achsgetriebe wieder ok sein. Siehe auch nachfolgend die Fotos der Kegelräder.