Probleme mit Anbauplatte 3? an U406

spfeiffer

New member
11. Mai 2017
3
0
1
Hallo,
ich habe einen U406 mit einer Anbauplatte Größe 3 ( denke ich mal )
Ich habe mir nun eine Anbaugerät für die Platte gekauft und Probleme bei der Montage des Gerätes.
Die Haken gehen nicht tief genug in die Anbauplatte und deshalb bekomme ich unteren die Schrauben nicht gescheit in die Löcher. Gerät hängt zu hoch.
Habe ich nun eine andere Anbauplatte oder sind die Haken unten zu breit oder woran könnte das Problem noch liegen ?
Müssen die Haken tiefer in die Aussparungen der Anbauplatte?
Sind die Haken falsch, diese haben unten eine Breite von 30mm ?

Der Abstand der Haken beträgt mittig 630mm
Der Abstand zu den unteren Löchern 370mm

Ich habe ein paar Bilder angefügt.




Im Vorraus vielen Dank.
 

Anhänge

  • Haken rechts.JPG
    Haken rechts.JPG
    58,5 KB · Aufrufe: 1.611
  • Anbauplatte1.JPG
    Anbauplatte1.JPG
    78,1 KB · Aufrufe: 1.611
  • Haken links.JPG
    Haken links.JPG
    82,5 KB · Aufrufe: 1.611
Moin,

Wie weit musst du denn noch runter? Im Keil liegt der ja noch nicht an, also wird er unten anschlagen.

Wenn sich das hier um 5mm handelt, dann Flex und bearbeiten, so kannst du auch gleich die Kontur etwas anpassen das er sich vernünftig zentriert.
Die größte Beanspruchung ist oben im Bereich der Schweißnaht, da ist der größte Zug drauf, unten spielt es kaum eine Rolle.

Wie schaut das ganze denn vom Spiel aus? Wenn die Buchsen / Bolzen alle ausgeschlagen sind, dann kommt da schnell mal 10 mm zusammen.

Gruß Rene
 
Hallo "spfeifer",

sieht blöd aus die Anrede nicht...? Kleiner Tip: Deswegen nutzen wir hier die Vornamen und unterschreiben auch so :-)
Die Haken sehen mir ganz nach Eigen- oder Nachbau aus, also auf keinen Fall Original Schmidt. Du wirst also wohl nicht um das Nacharbeiten mit der Flex rumkommen.

Beste Grüße
Peter
 
Hallo ..,
Ich würde hier auch nur mit der :flex die Haken vom Anbaugerät an die Fangtaschen am Fahrzeug anpassen.

Gruß
Jochen
 
Hallo Herr s pfeiffer ,so sehen gute nach Bauten aus !
 

Anhänge

  • DSCF0118.jpg
    DSCF0118.jpg
    96,5 KB · Aufrufe: 1.576
  • DSCF0117.jpg
    DSCF0117.jpg
    94,8 KB · Aufrufe: 1.576
Moin,

Was möchtest du denn vorne anbauen?

Ob es ein Nachbau ist, oder Original ist ja in erster Linie egal, es MUSS halten!

Wenn du die Möglichkeit hast, dann würde ich oben noch ein Steg aufschweißen , im Bereich der Schweißnaht, so kannst du dann sichergehen das sich der Winkel nicht aufbiegt ( wird bestimmt nur ein ST37 Stahl sein. ( Sj235JR ) - lässt sich nun aber nicht herausfinden.

Prüfe die Schweißnähte, schleife dir das Dreieck zurecht und wenn du es richtig machen möchtest, setzte einen kleinen Steg auf, dann hält die Schose auch.

- Die gezeigten Originalteile, gibt es die noch zu bestellen irgendwo ?-

Gruß Rene
 
es liegt auf jeden Fall an den Haken- die sind zu breit. Um was für ein Anbaugerät geht es denn? Neu beim Händler gekauft? Wenn ja soll der sein Gerät in den Zustand versetzen daß es einsatzbereit ist, ich würd da mal noch nix dran rumflexen
 
Hallo,
Danke für die vielen Rückmeldungen.

Ja es ist ein beim Händler gekauftes neues Gerät.
Daher bin ich mit dem zurecht flexen zuerst mal vorsichtig.

Kann mir jemand bestätigen, dass meine Anbauplatte die der Größe 3 ist.
Ich denke auch, dass die Haken das Problem sind, also unten zu breit sind, Ich verstehe nur nicht warum. Gibt es verschieden Größen der Haken, sind diese z.B für die Größe 5 ? Oder muss man diese generell zurecht flexen ?
Kann mir jemand die Breite der Haken unten nennen, meine haben 30mm oben zirka 115mm ?

Vielen Dank
Stefan
 
Hallo Stefan.ich habe gestern bei uns in der Firma die LKW Platten Gemessen,deine ist mit sicher heit eine Größe 5 Platte
 
Hallo Andreas,
bei der Größenklasse der Platte muss ich Dir widersprechen. Die obere Aufnahme vom Stefan gehört zu einer Größe-3-Platte (habe die auch bei mir am 406 dran).
Die Abstände sollten offiziell Mitte-Mitte Haken 625mm und 395mm von der Mitte unteres Loch bis Oberkante Haken betragen.

@Stefan: Vielleicht lässt Dir Dein "Händler" angesichts der Bilder noch was am Preis nach bei dem Frontkraftheber... Ansonsten bleibe ich bei meiner Empfehlung "Flex Marsch!" Wenn Du auf Original-Haken umrüsten willst, ich habe noch ein Paar neue hier liegen, die ich mir für ein FKH-Bauprojekt besorgt hatte, jetzt aber nicht mehr benötige, da ich einen guten Gebrauchten ergattern konnte.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,die Mog Seite ist Richtig aber die Geräte Seite nicht.Ich werde in der nächsten Woche mal der Sache auf den Grund Gehen zur zeit sieht es so aus das Schmidt und Beilhack unterschiedliche masse haben.Eigentlich sollte alles Kompatibel sein is es aber wohl nicht
 
Hallo,
ich habe es geschafft ein anderes Anbaugerät mit meiner Anbauplatte zu testen.
Ich denke die Bilder sind selbst erklärend.

Haken original:
Haken-original.JPG

Gelieferter Haken:
Haken-rechts (2).JPG

Gruß,
Stefan
 
Hallo Stefan
alleine schon die Schweißnähte sprechen Bände. Sieht eher so aus, als hätte ein Inder beim Schiff-Wrecking eine halbwegs passende Ecke abgebrannt und umfunktioniert.
 
Hallo Unimoggemeinde,

bei dem abgebildeten Anbaugerät handelt es sich um einen Frontkraftheber aus meiner Produktpalette. Seit 2008 baue ich diesen Frontkraftheber in Serie und bei über 300 produzierten Frontkrafthebern ist dieses hier der erste mir bekannte Fall, wo der Frontkraftheber nicht auf Anhieb gepasst hat.
Ich habe viele private als auch gewerbliche Unimoghändler und Unimog-Generalvertretungen hier aus dem Forum als Kunden, vielleicht mögen diese sich hier auch mal zu Wort melden und etwas über Passgenauigkeit und Verarbeitungsqualität meiner Produkte sagen.
Ich verarbeite nur hochwertiges Material, um genau zu sein S355.

Die Anschweißhaken lasse ich aus 15mm starken Material auslasern und abkanten. Die Haken werden nicht wie bei anderen Herstellern einfach stumpf auf die Grundplatte geschweißt, sondern durch ausgelaserte Ausklingungen in der Grundplatte durchgesteckt und zusätzlich von der Vorderseite komplett verschweißt.

spfeiffer hat mir von den Problemen berichtet und ich habe ihm mitgeteilt, er solle die Haken einfach mit der Flex passend schleifen. Ich spreche hier von vielleicht 2 mm pro Haken an der Aussenseite. Vielleicht ist auch zu viel Pulvermaterial an den Seiten der Haken hingelaufen? Nach 2 Minuten Arbeit ist die ganze Angelegenheit gegessen. Die Haltbarkeit wird dadurch nicht beeinträchtigt und auch nicht meine Gewährleistung. Und bitte keine Ratschläge, wie eine Schweißnaht auf den Haken legen, hier erteilen.
Sollte das von spfeiffer nicht gewünscht sein, habe ich auch direkt die Rücknahme gegen voller Rückerstattung des Kaufpreises angeboten.

Nun noch ein paar Sätze zu Helmut-Schmitz:

Sicherlich haben Sie ein sehr großes Unimog-Fachwissen und schon sehr vielen Leuten hier in der Community geholfen. Aber Sie haben auch schon sehr viele Mitglieder hier in diesem Forum durch Ihre unglaublich herablassende und arrogante Art und Weise vertrieben. Ich schweiße jeden Kraftheber eigenhändig zusammen, und zwar mit größter Sorgfalt und allen benötigten Schweißprüfungen die erforderlich sind. Und Sie sind der Meinung anhand eines unscharfen Bildes hier solche Kommentare zu verfassen? Das kann ich hier so auf keinen Fall stehen lassen und werde weitere Schritte zur Richtigstellung einleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Finner
 
Hallo,

hier wurden verschiedene Vorschläge gemacht, wie das Problem gelöst werden könnte. Ich empfehle zur Lösung des Problems nicht eigenhändig Hand anzulegen. Das Problem sollte, wie angeboten, durch den Hersteller gelöst werden. Andernfalls wird es im Schadensfall schwierig Ansprüche zu klären oder gar durchzusetzen.

Zur dem Vorschlag die fehlende Passform durch Flexen eigenhändig zu beseitigen:
Eine Reparatur ohne genaue Reparaturanweisung kann später nicht bewertet werden, ob sie korrekt im Sinne der Konstruktion durchgeführt wurde. Beim Flexen kann es zu einem erheblichen Wärmeeintrag kommen, der einen Werkstoff auch zerstören kann. Abgesehen von der Kerbwirkung, die unsachgemäße Einschnitte in das Material verursachen können. Hier handelt es sich um ein Teil, welches einer zyklischen Belastung ausgesetzt ist. Auch ein unzulässiger Materialbtrag kann nur mit Kenntnis der konstruktiv minimal erfoderlichen Querschnitte erkannt werden, die ohne Konstruktionsunterlagen unbekannt sind.

Hier geht es auch nicht nur um Gewährleistung sondern auch um Produkthaftung. Am 01.01.1990 ist das Produkthaftungsgesetz in Kraft getreten. Im Schadensfall ist die Haftung des Unternehmens u.a. nur ausgeschlossen, „wenn nach den Umständen davon auszugehen ist, dass das Produkt den Fehler, der den Schaden verursacht hat, noch nicht hatte, als es das Unternehmen in Verkehr brachte, oder wenn der Fehler nach dem Stand von Wissenschaft und Technik zu dem Zeitpunkt, in dem das Unternehmen das Produkt in Verkehr brachte, nicht erkannt werden konnte.“ (Gesetzestext). Bei nachträglichen Reparaturmaßnahmen kann der Hersteller Ansprüche ablehen, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Reparatur ursächlich war.

Zum Vorschlag Versteifungsrippen an/auzuschweißen
Eine Versteifungsrippe muss konstruktiv richtig ausgeführt werden. Nur einfach etwas aufschweißen kann z.b. bei Härterissneigung des Grundwerkstoffs sehr gefährlich sein. Auch führen unsachgemäße Versteifungen zu Steifigkeitssprüngen in der Konstruktion. Strukturkerben können sich bei dynamischer Belastung negativ auswirken. Es gibt im Stahlbau daher zahlreiche Regeln, wie Knaggen, Rippen usw. konstruktiv zu gestalten sind. Auch gewisse Randabstände sind bei Schweißnähten möglicherweise einzuhalten. Daher bitte nicht unabgesprochen Versteifungen anschweißen.

Jetzt zum Schweißen:
Auch wenn die DIN EN 9001in diesem Fall nicht die Grundlage bildet, so gibt sie doch eindeutige Hinweise zum Schweißen. Schweißen ist ein besonderer Prozess bei dem die Qualität vor, währen und nach dem Schweißen sichergestellt werden muss. Speziell zum Schweißprozess findet man einiges in der DIN EN ISO 3834.

Eine gute Schweißkonstruktion fängt mit der Berechnung an, geht über die Materialauswahl zum Schweißprozess und der Handfertigkeit des Schweißers bis zur Prüfung und Bewertung. Stichworte hier sind u.a.:

- Personal (u.a. DIN EN ISO 9606)
- Verfahren (u.a. DIN EN ISO 15607-614)
- Prüfung und Bewertung (DIN EN ISO 5817)

Hierzu muss man wissen, wie die konstruktive Auslegung der Schweißnaht geplant war und nicht von der Ausführung auf die Konstruktion rückschließen zu wollen. Ist eine Schweißnaht schon oberflächenbeschichet, ist eine Bewertung nicht möglich.

Bindefehler und Einbrandkerben sind bei dynamisch belastenten Bauteilen in keinem Fall zulässig. Die können unter einem Farbüberzug nicht erkannt werden.

Was zulässig ist, muss vorab geklärt werden. Auch, ob man sich im gesetzlich geregelten Bereich (z.B. Stahlbau, Druckbehälterbau) befindet oder im gesetzlich ungeregelten Bereich. Das Produkthaftungsgesetz gilt aber immer.

So, jetzt noch ein Wort zu dem genannten Werkstoff:
Was ist ein S355? Klingt gut, sagt gar nichts aus. Schweißtechnisch ist eine solche unvollständige Angabe sehr heikel. Ein S355JR ist ein unlegierter Baustahl und ganz anders zu schweißen wie ein S355M. Der S355M ist ein thermomechnisch gewalzter Feinkornbaustahl, den ein zu hoher Wärmeeintrag zerstören kann. Hier sind Vorwärmtemperaturen, Zwischenlagentemperaturen und Abkühlzeiten z.B. T8-5 Konzept) zu beachten.

Darüber hinaus sollte immer das Materialzeugnis (z.B. DIN 10204 3.1) vorliegen, damit man prüfen kann, was wirklich geliefert wurde. Es kommt vor, dass ein höherwertiger Stahl nicht alle Anfoderungen erfüllt und in einer niederen Materialgüte angeboten wird. Das hat erhebliche Auswirkungen auf den Schweißprozess.

Und die Qualifikation eines Schweißverfahrens (vergl. EN ISO 15607 ff. / WPQS) für einen S355JR gilt sicher nicht für einen S355N, M oder Q, auch wenn alle mit S355 beginnen.

Gruß,
Markus

P.S.: Ich will hier keinen entmutigen, selber zu schweißen. Es sollte nur klar sein, dass bei lasttragenden Teilen und der Gefährdung dritter andere Regeln gelten. Gleiches gilt auch für gewerbliche Dienstleistung.
 
Hallo zusammen,

ob qualifizierte oder unqualifizierte Bemerkung aus dem Hintergrund (Is mir auch egal)

Die Frage vom Stefan war ganz einfach:
Habe ich nun eine andere Anbauplatte oder sind die Haken unten zu breit oder woran könnte das
Problem noch liegen ?
Müssen die Haken tiefer in die Aussparungen der Anbauplatte?
Sind die Haken falsch, diese haben unten eine Breite von 30mm ?

Es geht bei der Frage nicht um irgendwelche Ausführungen nach Schiff-Wrecking, Schweißtechniken
und sonstige Konstruktion. Einfach und alleine warum es nicht passt.

Vielleicht ist der eine oder Moderator doch etwas gestresst, aber ab und zu sollte man einfach mal
zurücklehnen oder sich ein Kommentar sparen. (Netiquette) :danke
Und wenn ein Moderator der Meinung ist, mich raus zu werfen oder zu sperren, is mir auch Latte!
(Wem der Schuh passt kann Ihn sich gerne anziehen)

Ich wünsche euch allen alles Gute und
verbleibe mit freundlichen Grüßen
Torsten (Moppel 421)