Probleme mit dem Heckkraftheber

extremfäller

New member
30. Jan. 2009
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hi alle zusammen,
ich habe es wieder mal geschafft nach einigen Tagen hier ins Forum zu kommen, ich habe einfach zuviel Streß zu Zeit ....
Aber jetzt zu meinem Problem, ich habe heute eine ca. 450 KG schwere Forstwinde mit Rückeschild hinten auf dem Heber gehabt, und wenn der Heber nicht ganz hoch gefahren ist, dann lässt er im Druck etwas nach, so das der Heber unter Last ganz langsam nach unten geht :?: :?: was kann das zur Ursache haben, und wie kann ich es abstellen ??

viele Grüße Matthias ....
 
Hallo Matthias,
kann zwei Ursachen haben. Ich tippe auf verschlissene innere Dichtungen in einem, evtl. auch beiden Zylindern. Dabei wandert das Öl, je nach Verschleißgrad und Gewicht, langsamer oder schneller von der Druckseite des Zylinders zur drucklosen Kolbenstangenseite.

Eine andere Ursache ist ein undichtes Steuerventil oder evtl. verstellt. Könntest ausprobieren die Druckseite des Kraftheber auf das andere Steuerventil zu legen (linker Hebel) und die Kolbenstangenseite auf den Rücklauf.
Falls der Kraftheber auch dann absackt liegt es jedoch zu großer Wahrscheinlichkeit doch an den inneren Dichtungen.
Weshalb dies nur in der Mittelstellung des Krafthebers passiert kommt mir etwas ungewöhnlich vor oder es müssten auch noch Riefen mittig im Zylinder sein!?

Der einfachste und preiswerteste Schaden wäre ein undichter Steckverschluss. Dann müsste aber ein Leck vorhanden sein und unter Last Öl verloren gehen. Und dies hättest Du bestimmt mitbekommen. Schau mal nach ob da bei irgendwo Öl verloren geht.

Bei älteren Traktoren, die ja im allgemeinen eine Regelhydraulik besitzen, merkt man das absacken an folgende Anzeichen:
Die Unterlenker sacken einige cm ab, die Regelhydraulik merkt dies und hebt diesen wieder auf die eingestellt Höhe, sackt ab, hebt an ... . Dies kann so heftig werden dass dies fast im Sekundenrhytmus passiert.