Quizfrage: Nach was wird hier gebohrt?

Daniel_Buck

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06. Okt. 2003
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Blaubeuren
Hallo,

das Fahrzeug hab ich heut in Aktion gesehen.

Nach was wird hier gebohrt?
(Ein wenig Ortskenntnis braucht es)

Gruß, Daniel
 

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Hmm, evtl werde Bodenproben gezogen für irgendwas?

Oder wird das später mit Beton vollgegossen um dem Hang stabilität zu geben?
 
Hallo,

Hardy ist viiiiel näher dran ...

Noch ein Tipp zur Verwirrung: Hat was mit meinem Wohnort und einem großen Hit von Led Zeppelin zu tun ...

Gruß Daniel
 
Gerade darüber denken die Höhlenforscher jetzt nach. Michael Schopper, Projektleiter der "Arge Blautopf", meint, dass in gebührendem Abstand zur Straße am Hang ein 15 Meter tiefer Schacht gebohrt werden könnte, um in den offenen Teil des neuen Gangs zu gelangen. "Es ist unser Traum und der Traum eines jeden Höhlenforschers, mal trockenen Fußes in den Mörikedom zu gelangen", sagt Schopper,

*grübel* hat das was mit der Arge Blautopf zu tun :?:
 
Ende April 2008 entdeckten Taucher der Arge Blautopf eine als „Stairway to Heaven“ bezeichnete Gangfortsetzung am südlichen Ende des Mörikedoms.
Dieser trockene Gangabschnitt endet nach 270 m in einem Versturz direkt unter der B 28.
Durch die Schaffung eines Forschungsstollens direkt neben der B 28 könnte in Zukunft ein trockener Zugang zum Mörikedom und den dahinter liegenden Höhlenteilen geschaffen werden.

plan.jpg
 
Wenn die bei uns mit einem Mog am Bohren sind suchen die meist Blindgänger

Öl wird des ja wohl auch nicht sein?


Gruß Jens :D
 
So ein Mog hat bei uns hier in der Nähe Probebohrungen gemacht . Der war auf der Suche nach Trinkwasser.
Könnte die gleiche Spezialfirma sein die das bei uns gemacht hat .
War seinerzeit eine Firma aus Nürnberg .....


Gruß
Michael


...könnte aber auch sein das die insgeheim auf der Suche nach dem besten Kühlwasser für Unimogs sind
:wink: ...von den Felgen ausgehend ist das ein doppelt getarnter .....
ein getarntes Militärfahrzeug das nicht auffallen will 8)
 
flugzeugschlepper schrieb:
Ende April 2008 entdeckten Taucher der Arge Blautopf eine als „Stairway to Heaven“ bezeichnete Gangfortsetzung am südlichen Ende des Mörikedoms.
Dieser trockene Gangabschnitt endet nach 270 m in einem Versturz direkt unter der B 28.
Durch die Schaffung eines Forschungsstollens direkt neben der B 28 könnte in Zukunft ein trockener Zugang zum Mörikedom und den dahinter liegenden Höhlenteilen geschaffen werden.

plan.jpg

Hab ich doch geschrieben, ein Atommüllendlager! Darum spricht man ja auch schon von BlueTec (Blue = blau) und von blueEnergy.

Ob eine Wassermühle im leicht radioaktiven Wasser schneller läuft?
 
hallo,
heute 14uhr hat der bohrmog sich verstärkung von der stadt geholt !
das foto ist nicht gerade so toll geworden, da ich aus`m fahrendem auto geknippst habe. wusste zu diesem zeitpunkt aber noch nicht das darüber schon ein beitrag geschrieben wurde.
 

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Erfolgreiche Sondierungsbohrung zur Blautopfhöhle

In einer Tiefe von 17 Metern fiel der Bohrer in einen trockenen Hohlraum. Eine Sondierungsbohrung zur Blautopfhöhle war am Donnerstag von Erfolg gekrönt. Hineinschlüpfen kann aber noch niemand

Es ist der Traum von vielen Höhlenforschern und Bürgern, einmal trockenen Fußes in den hinteren Abschnitt der Blautopfhöhle zu gelangen, der bisher nur für spezialisierte Höhlentaucher vom Blautopf aus über eine 1250 Meter lange Unterwasserstrecke erreichbar ist. Seit Donnerstag ist der Traum nicht mehr so weit entfernt. Denn nach einer erfolgreichen Sondierungsbohrung scheint es möglich, einen trockenen Forschungszugang zu schaffen.

Das Fachbüro „Geotechnik Hundhausen“ ließ seit Mittwoch im Auftrag der Stadt Blaubeuren und begleitet von Forschern der „Arbeitsgemeinschaft Blautopf“ am Rande der B 28 im Bereich der Steige oberhalb von Blaubeuren ein Loch bohren. Ziel war, den Gang „Stairway to Heaven“ zu treffen, der vom Mörikedom in Richtung Süden führt und unter der Bundesstraße endet. Außerdem ging es darum, durch die gewonnenen Bohrkerne den Aufbau des Gebirges zu ermitteln – auch im Hinblick auf die Sicherheit eines noch zu bohrenden Forschungsschachtes. Die Ergebnisse stimmten die bei der Bohrung anwesenden Mitglieder der „Arge Blautopf“ wie auch den Diplomgeologen Ulrich Hundhausen hoffungsfroh.

Die Sondierungsbohrung zeigte, dass die von Arge-Tauchern in der Höhle angestellten Vermessungen wie auch die zusammen mit anderen Höhlenforschern vorgenommenen Peilungen stimmen. Und die Bohrkerne beweisen nach Einschätzung von Ulrich Hundhausen, dass der Kalkstein so massiv ist, dass auch beim Bohren eines Schachtes mit etwa 120 Zentimetern Durchmesser nichts einstürzen wird. Wann dieser Forschungszugang geschaffen wird, ist allerdings noch offen. Durch diesen sollen dann auch Gutachter in die Blautopfhöhle gelangen, um festzustellen, ob Bereiche wie der Mörikedom mit seinem großen Höhlensee und Gänge mit schneeweißen Tropfsteinen als Schauhhöhle geeignet sind. Für die benachbarte Vetterhöhle, die ohne Tauchausrüstung erreichbar ist und ebenfalls zu dem mittlerweile auf rund 7100 Meter vermessenen Blauhöhlensystem gehört, gibt es bereits eine Machbarkeitsstudie des Geobüros Hundhausen. Ergebnis ist, dass Teile der Vetterhöhle sicher sind, andere nicht.

Vor anderthalb Jahren hatten die in der Vetterhöhle tätigen Forscher – das war damals die „Arge Höhle und Karst Grabenstetten“, jetzt ist es der Höhlenverein Blaubeuren – die Idee, vom nordwestlichen Höhlenende über einen eingestürzten Gang, der hätte geöffnet werden müssen, in Richtung Blautopfhöhle und Mörikedom vorzudringen. Nachdem aber Taucher der „Arge Blautopf“ den vom Mörikedom bis zum Hang an der B 28 verlaufenden Gang „Stairway to Heaven“ entdeckt hatten, wurde diese Idee verworfen. Wie sich jetzt zeigt, ist es einfacher, diesen neuen Gang zu öffnen.

Andreas Kücha von der Arge Blautopf klang am Donnerstag euphorisch: „Mit einem Forschungsschacht fällt die Gefahr der Taucherei weg.“ Die Sondierungsbohrung erfolgte zunächst mit einem Bohrer von 146 Millimetern Durchmesser und wurde dann noch auf 311 Millimeter aufgeweitet. Am Rohr, das nachher verschlossen wurde, war ein Luftzug zu spüren. Ein Indiz, dass der richtige Gang, der verbunden ist mit großen Hohlräumen, getroffen wurde. Hindurchschlüpfen kann keiner, aber im Notfall könnte durch dieses 17 Meter tiefe Loch eine Kommunikation zu den Tauchern aufgebaut und es könnten sogar Medikamente oder andere Gegenstände hinabgelassen werden. „Ein Schnitzel würde schon durchpassen“, scherzte Blautopf-Taucher Werner Gieswein.

Quelle: SWP Fr. 4.Sept.09
 
Hallo, sauber, Quizfrage ist gelöst!

Hardy war schon nicht schlecht:
So sieht das Bernsteinzimmer aus:
b6.jpg


Frank dann mit der richtigen Seite.

Raimon lag falsch, die Schwarzwaldteufelquelle liegt ca. 15-20 km entfernt in einem Kaff namens Einsingen... ;-)

Und danke an Siggi und Dieter für die passenden Links und Insiderinfos.

Gruß aus Blaubeuren, Daniel