Rätselhaftes Batterieproblem

Hallo Wolfgang,

ich habe direkt an den Batteriepolen gemessen. Die Gesamtspannungen hatte ich auch (an den Batteriepolen) gemessen. Sie stimmten überein mit den jeweiligen rechnerischen Werten.

Schade, ich hatte doch ein bisschen gehofft, vielleicht einen messfehler zu finden, den unter diesen Bedingungen gilt natürlich was Helmut schreibt. Bei grob ungleich geladenen Batterien kommt eine deutlich schneller an die Ladeschlussgrenze und wird bei Überladung schneller geschädigt.

Ich gebe aber auch Dir recht, eigentlich sollte man dies bei zwei /drei neuen Batterien so nicht erwarten.

Hier wäre jetzt wirklich die Kapzitätsmessung der drei Batterien mal interessant.

Weiteroben hast du geschrieben, dass Du die Batterien für 20-30' geladen hast und dann waren sie wieder für +/-1Woche gut.
Das bedeutet aber auch , dass zu dem Zeitpunkt die Batterien alles andere als voll geladen waren. Du hast nur 30' * 3A = 1,5Ah nachgeladen. Dein Fahrtenschreiber entnimmt den Batterien in 1 Woche * 0,056A = 9,4AH.

Wenn nun die Batterien mehrfach beim Starten gerade noch so funktioniert waren und im Bereich der Entladung waren, kann es auch hier zu Schädigungen gekommen sein. Dies wird aber nicht bei beiden Batterien gleich sein. In Folge wird immer die schlechtere Batterie mehr belastet / geschädigt.

Und da bin ich wieder bei meiner Verwunderungen vom Anfang. Mein MAN mit ähnlich großem Motor hatte 110AH Batterien, natürlich auch 2 Stück in Reihe für 24V. Bei den Batterien ist einfach mehr Reserve.
 
kinzigsegler schrieb:
Hallo Wolfgang,

...

Ich gebe aber auch Dir recht, eigentlich sollte man dies bei zwei /drei neuen Batterien so nicht erwarten.

Zumal - wie ich schon schrieb - dasselbe Problem ja auch schon mit den original im Mog befindlichen Batterien bestand.
Daher stimme ich Euch voll zu. Die gleichen Überlegungen hatte ich ja alleine auch schon vorher angestellt, aber ich kann es mir nur schwerlich vorstellen, dass da wirklich die Ursache steckt.
Kaufe ich jetzt nochmal 2 weitere neue (zu den 3 schon vorhandenen...), bin ich mir fast sicher, dass das Problem dadurch nicht verschwindet.

Hier wäre jetzt wirklich die Kapzitätsmessung der drei Batterien mal interessant.

Ja sicher, auch daran hatte ich schon gedacht. Ich kenne nur keinen, der so ein Messgerät hat. Und den Werkstätten, die eins haben, traue ich ehrlich gesagt nicht zu, das ordentlich zu machen. Ich kriege schon regelmäßig einen Wutanfall, wenn ich schon deren Blicke sehe und erstmal mit einem Termin in der nächsten Woche drohen!

Weiter oben hast du geschrieben, dass Du die Batterien für 20-30' geladen hast und dann waren sie wieder für +/-1Woche gut.
Das bedeutet aber auch , dass zu dem Zeitpunkt die Batterien alles andere als voll geladen waren. Du hast nur 30' * 3A = 1,5Ah nachgeladen. Dein Fahrtenschreiber entnimmt den Batterien in 1 Woche * 0,056A = 9,4AH.

Damit wollte ich nur ausdrücken, dass die "obere" Batterie jeweils bereits nach ca. 30 min VOLL war, nicht, dass ich aus Faulheit oder Zeitmangel nur 20 - 30 min geladen hatte. Es kann also auch nicht wirklich viel gefehlt haben an Kapazität. Die "untere" war ja ohnehin immer voll.
Und um Fehlinterpretationen auszuschließen, hatte ich dann ja auch die Batterien untereinander getauscht, und danach bestand das gleiche Problem fort...

...

Und da bin ich wieder bei meiner Verwunderungen vom Anfang. Mein MAN mit ähnlich großem Motor hatte 110AH Batterien, natürlich auch 2 Stück in Reihe für 24V. Bei den Batterien ist einfach mehr Reserve.

70 Ah sind aber korrekt. Und bei doppelter Spannung halbiert sich ja auch der Strom. Es ist auch nicht so, dass der Motor jemals irgendwelche Startprobleme hat. Er springt stets SOFORT einwandfrei an, auch wenn es richtig kalt ist. Das Problem ist eher, dass die Relais einfach nicht mehr anziehen, die den Strom vom Zündschloss zum Starter freigeben. Die und die Kontrolleuchten flattern dann nur noch beim Startversuch.
 
Moin,

wie und wo hast Du die Batterien verbaut? Liegt es evtl. am Einbauort? Motornähe, Kabinennähe, Auspuffnähe, dass ggf. Temperaturunterschiede bei den Batts bestehen, die für die unterschiedlichen Ladungen verantwortlich sein Könnten.
Nur so ne Idee.
 
Hallo Wolfgang,

wenn es wirklich so ist, dass eine leere Batterie nach 30' mit 3A wieder VOLL erscheint, dann ist sie wirklich kaputt.
Sobald Du an eine leere Batterie Ladestromanlegst steigt die Spannung relativ schnell an, heißt aber nicht gleich dass VOLL ist.

Wenn Deine Relais nicht mehr ansprechen muss ja die Gesamtspannung schon erheblich niedrig sein bzw bei dem Stromfluss durch die Relais bereits zusammenbrechen. Mögliche Ursache
- leere Batterien im Bereich der Entladeschlussspannung
- defekte Batterien
- Batterien mit zu hohem Innenwiderstand (Falscher Batterietyp, zugeringe Kapazität)

Ich hänge immer noch an den von dir gewählten Batterien.
Die Varta Blue Dynamic Baureihe ist ja nun nicht das Topprodukt. Es ist sicherlich eine durchschnittliche PKW Batterie aber nochmals Dein Mog ist ja kein PKW. Dazu kommt natürlich wenn der Mog nicht täglich bewegt wird die permanente Entladung über den Fahrtenschreiber. (Hier der Tipp mit Hauptschalter, führt aber zu lästigem nachstellen der Uhr wenn betätigt)

Allein wenn man die die Daten der Varta Silver Dynamic und der Blue Dynamic vergleicht sieht man einen Unterschied im Kaltstartstrom von ca 10%.
 
Hallo Wolfgang

Teste doch mal ob deine Verbindung zwischen den Batterien tatsächlich in Ordnung ist. Wenn hier nämlich ein zu großer Übergangswiederstand herscht dann gibt es Probleme beim Anlassen bzw. auch beim Laden. Nimm doch die Verbindung raus und setzte zum Test ein Ladekabel ein.

VG Andreas
 
kinzigsegler schrieb:
Hallo Wolfgang,

...

Wenn Deine Relais nicht mehr ansprechen muss ja die Gesamtspannung schon erheblich niedrig sein bzw bei dem Stromfluss durch die Relais bereits zusammenbrechen. Mögliche Ursache
- leere Batterien im Bereich der Entladeschlussspannung
- defekte Batterien
- Batterien mit zu hohem Innenwiderstand (Falscher Batterietyp, zugeringe Kapazität)

Genauso sehe ich das auch! Aber wieso immer nur die "obere" Batterie? Ist die Wahrscheinlichkeit wirklich so hoch, dass alle 3 neuen Batterien an der Stelle versagen und an der anderen nicht ... ?

Ich hänge immer noch an den von dir gewählten Batterien.
Die Varta Blue Dynamic Baureihe ist ja nun nicht das Topprodukt. Es ist sicherlich eine durchschnittliche PKW Batterie aber nochmals Dein Mog ist ja kein PKW. Dazu kommt natürlich wenn der Mog nicht täglich bewegt wird die permanente Entladung über den Fahrtenschreiber. (Hier der Tipp mit Hauptschalter, führt aber zu lästigem nachstellen der Uhr wenn betätigt)

Allein wenn man die die Daten der Varta Silver Dynamic und der Blue Dynamic vergleicht sieht man einen Unterschied im Kaltstartstrom von ca 10%.

Tja, ich sehe schon, Du willst nur "mein Bestes"... :lol: Andererseits haben die (teuren) Silver Dynamics auch wieder ganz andere Polpositionen. In meinem 416 habe ich allerdings auch eine Silver Dynamic mit 12V/145 Ah.

Ich weiß nicht so recht, wie ich jetzt weiter vorgehen soll. Vielleicht doch mal sicherheitshalber den Generator rausreißen und versuchsweise wechseln? So teuer scheinen die Dinger ja gar nicht zu sein (?).
 
franzis_03 schrieb:
Hallo Wolfgang

Teste doch mal ob deine Verbindung zwischen den Batterien tatsächlich in Ordnung ist. Wenn hier nämlich ein zu großer Übergangswiederstand herscht dann gibt es Probleme beim Anlassen bzw. auch beim Laden. Nimm doch die Verbindung raus und setzte zum Test ein Ladekabel ein.

VG Andreas

Hallo Andreas,

ja, Du hast recht, ich weiß. Ich werde es mal tun.
 
Das ist auch mein Tipp: lasse die Batterien testen. Das sollte doch jede Werkstatt machen können.

oder hier nachschauen und mit einem 1ohm widerstand selbst den Innenwiderstand messen.
https://www.youtube.com/watch?v=CQUUWoJJXo0
Batterietester gibt es auch für deutlich unter dem Preis einer neuen Batterie oder Lichtmaschine.

Gruß Peter
 
So, liebe Leute, ich habe nach langer Suche endlich einen Batteriester auftreiben können. Es ist ein "accumeter S500" der Firma ELEKTRON.

Der Test verlief nach Aufdruck auf dem Gerät bei den 3 getesteten, baugleichen Batterien (12V / 70 Ah / 630 A) nach DIN mit einem Teststrom von 355 A Belastung in jeweils zwei automatischen Belastungszyklen.

Folgende Werte zu den 3 zuvor voll geladenen Batterien A, B und C habe ich notiert:

Leerlaufklemmenspannung:
A 12,63 V
B 12,96 V
C 12,75 V

Klemmenspannung im Belastungszyklus:
A 9,30 V
B 9,95 V
C 9,52 V

Alle 3 Batterien wurden vom Gerät mit "GUT" auf der vorgegebenen Abstufung "SEHR GUT - GUT - SCHLECHT - DEFEKT" bewertet.

Ich weise zur Erinnerung noch einmal darauf hin, dass stets nur jeweils die "obere" der beiden für 24V Bordspannung in Reihe geschalteten Batterien (also die mit dem Pluspol am Starter) im Fahrzeugbetrieb in schlechtem Zustand ist. Das trifft auch zu, wenn die Batterien untereinander getauscht werden.

Zieht bitte Eure Schlüsse - ich bin gespannt.
 
Hallo Wolfgang

wie ich schon einmal geschrieben habe würde ich die Verbindung zwischen den Batterien untersuchen. Wenn sich hier ein Übergangswiderstand besteht durch oxidierte Klemmen werden die Batterien nicht gleichmäßig geladen bzw. können auch nicht ihre Leistung wieder abgeben. Brücke raus Polklemmen innen untersuchen wenn nötig blank schleifen wieder zusammen und testen.

Nur Versuch macht klug

VG Andreas
 
Hallo Andreas,

ja, richtig, Du hattest das bereits erwähnt. Das kann ich mir auch gut vorstellen. Kabel incl. Polklemmen sieht zwar einwandfrei und auch nicht oxidiert aus, aber das wäre neben der Lichtmaschine zumindest noch die einzige plausible Erklärung. Ohmsch ist hier natürlich nichts seriös zu messen.
Am besten ich ersetze das Stück Kabel einfach. Nur muss ich erstmal ein 30 cm kurzes Stück 95 qmm Ölflexleitung auftreiben nebst Kabelschuhen, Presswerkzeug usw. ...
Wahrscheinlich gibt es sowas auch fertig konfektioniert, aber ich wüsste nicht einmal, wonach ich suchen sollte :cry: .

Nachtrag: ich habe per Zufall ein vergleichbares und neues, schon fertig mit Polklemmen konfektioniertes Kabel mit 95 mm² bei eBä vergleichsweise günstig aufgetrieben. Wenn das hier ist, probiere ich es aus.
 
Hallo Wolfgang,

ich hab es vielleicht überlesen, aber hattest Du auch schon mal den Anlasser im Verdacht. Die Werte der Batterien sind ja so schlecht nicht. Zwei gleich neue Batterien, vielleicht mit 100 AH, wären sicher optimaler, aber wer hat schon immer neue Batterien drin. Vielleicht mal Beleuchtung anmachen beim Starten. Die müßte ja dann mit in die Knie gehen.

Grüße und erfolgreiches Ermitteln, Norman.
 
Hallo Norman,

nein, den Anlasser verdächtige ich nicht in dieser Angelegenheit.

Zur Kapazität hatte ich schon geschrieben: bei der 12V-Anlage schreibt selbst MB nur eine 100 Ah-Batterie vor, bei der 24V-Anlage 2 x 70 Ah (doppelte Spannung --> halber Strom, da ist also ohnehin schon Reserve drin).
In meinem 416 habe ich zwar eine 12V / 145 Ah VARTA Silver Line drin. Aber der OM352 ist eine deutlich ältere Maschinenkonstruktion, die ohnehin bei Kälte usw. nicht so startfreudig ist. Ohne Vorwärmung und konstante Batterieerhaltungsladung geht da schon um den Gefrierpunkt kaum noch was.
Das Startverhalten des OM366A im U1400 ist dagegen himmlisch einfach und meist nach max. 1 - 2 sec läuft die Maschine, auch bei -15°C, Nässe und sonstigen Widrigkeiten.

Die Batterien A und B sind von Februar 2017, C Anfang Juli 2018 versuchsweise noch dazugekauft. Im Fahrzeug eingebaut zeigten sie alle von Anfang an das gleiche Verhalten.
 
Hallo Wolfgang,

Du hattest geschrieben, dass Du die Plusleitung und die Masseverbindung zum Rahmen neu gemacht hast. Wie sieht es mit den weiteren Masseverbinungen vom Rahmen zum Anlasser,Lichtmaschine, Führerhaus aus.

In einem anderen Thema hattest Du geschrieben, dass irgendwelche Relais nicht anziehen.

Was passierte denn nun bei Deinen vergeblichen Startversuchen bzw was passierte nicht. Zogen irgendwelche Relais nicht an oder schaffte der Anlasser es nicht einzurücken und zu starten?
 
Hallo Wolfgang,
seit längerer Zeit bin ich wieder mal im Forum und habe mit Interesse diesen Post verfolgt.

Wenn ich mich recht entsinne, dann hast Du die Batterien immer einzeln gemessen und grundsätzlich waren die dann auch i.O.. Nur im eingebauten Zustand geht die obere Batterie immer in die Knie, d.h. sie wird nicht richtig geladen. Ich schlage Dir deshalb folgendes vor:

1. Motor ist aus, klemme den Minuspol eines guten Multimeters (am besten digital) an die Masse an (also wirklich da, wo das Massekabel an die Karosserie angeklemmt ist)
2. mit dem Pluskalbel des Multimeters misst Du nun zum Pluspol der ersten Batterie und notierst den Wert
3. dann legst Du den Pluspol des Messgerätes auf den Minuspol der zweiten Batterie und notierst den Wert
4. dann legst Du den Pluspol des Messgerätes auf den Pluspol der zweiten Batterie und notierst den Wert

Wenn die Verkabelung i.O. ist, dann mußt Du bei 2. und 3. auf eine Stelle hinter dem Komma gleiche Werte messen. Ich kann es nicht genau sagen aber 0,5 V Unterschied wären mir dann schon zu viel. Das ganze kannst Du bei laufendem Motor wiederholen. Dann solltest Du aber bei gleichem Messaufbau noch eine Zwischenmessung direkt am Minuspol der ersten Batterie noch machen und die sollte möglichst 0V ergeben.

Die bei 2. und 3. gemessenen Werte sollten auch hier wieder gleich sein und bei 4. müßtest Du dann die rund 28,8 V messen, die ich glaube Helmut als Ladeschlußspannung der LiMa genannt hatte. Wenn Du die 28,8 V nicht misst könnte es sein, dass die LiMa eine Macke hat.

Wenn die Werte bei 2. und 3. sich unterscheiden, dann deutet das auf einen zu hohen Überganswiderstand in der Verbindungsleitung zwischen den beiden Batterien hin und dann wird zwangsläufig eine Batterie weniger als die andere geladen. Das gleiche gilt, wenn Du bei der o.a. Zwischenmessung eine Spannung misst, dann ist die Masseverbindung mit einem zu hohem Übergangswiderstand belastet, dann würden aber eher beide Batterien nicht mehr voll geladen.

Vielleicht checkst Du das einmal und postest die Ergebnisse.

Gruß
Gerhard
 
Nachtrag:

es wäre gut, wenn zu der Messung beide Batterien voll geladen wären und die gleiche Leerlaufspannung zeigen. Zwingend notwendig ist es aber nicht, wenn Du zusätzlich die Spannungen der Batterien direkt am Plus- und Minuspol ermitteltst und Dir dann die Reihenschaltung aufzeichnest, kannst Du alle Werte da eintragen und durch Summenbildung kann man dann Rückschlüsse ziehen. Wenn die Batterien unterschiedlichen Ladezustand aufweisen, wird sich das bei der Messsung mit laufendem Motor recht deutlich zeigen, die geringe Belastung (56 mA??) im Standby ändert nicht so viel.

LG
Gerhard
 
kinzigsegler schrieb:
Hallo Wolfgang,

Du hattest geschrieben, dass Du die Plusleitung und die Masseverbindung zum Rahmen neu gemacht hast. Wie sieht es mit den weiteren Masseverbinungen vom Rahmen zum Anlasser,Lichtmaschine, Führerhaus aus.

In einem anderen Thema hattest Du geschrieben, dass irgendwelche Relais nicht anziehen.

Was passierte denn nun bei Deinen vergeblichen Startversuchen bzw was passierte nicht. Zogen irgendwelche Relais nicht an oder schaffte der Anlasser es nicht einzurücken und zu starten?

Hallo Jürgen!

Zu den Qualitäten der anderen Masseverbindungen kann ich nichts sagen.

Der frühere Thread behandelte dasselbe Problem.

Im Fehlerfall leuchten beim Einschalten der Zündung zunächst die üblichen Kontrolleuchten. Sobald ich auf Stellung Starten weiterdrehe, flattern nur ein oder zwei Relais und die Kontrolleuchten ebenfalls. Der Starter kommt überhaupt nicht erst zum Einsatz.
 
gerhard_56 schrieb:
Nachtrag:

es wäre gut, wenn zu der Messung beide Batterien voll geladen wären und die gleiche Leerlaufspannung zeigen. Zwingend notwendig ist es aber nicht, wenn Du zusätzlich die Spannungen der Batterien direkt am Plus- und Minuspol ermitteltst und Dir dann die Reihenschaltung aufzeichnest, kannst Du alle Werte da eintragen und durch Summenbildung kann man dann Rückschlüsse ziehen. Wenn die Batterien unterschiedlichen Ladezustand aufweisen, wird sich das bei der Messsung mit laufendem Motor recht deutlich zeigen, die geringe Belastung (56 mA??) im Standby ändert nicht so viel.

LG
Gerhard

Hallo Gerhard,

danke für Deine analytisch sehr wertvolle Betrachtung! Das werde ich gerne mal nachvollziehen. Die 56 mA Dauerentladung beziehe ich auch nicht in meine Überlegungen mit ein. Die sind eher als marginal zu betrachten. Zumindest, wenn die Batterien denn ordentlich geladen würden...