Reifen 14.0020 auf u1300 typ 435 ex bw....

luxmann

New member
22. Juni 2005
41
0
6
Hallo,ich hab da noch ein satz Michelin XZL in der Größe 14.00 R 20 in der halle stehen/liegen.Passen die auf meine original felgen,und gibt es eine freigabe dafür ????

vielen dank,gruß ralf
 
Hallo Ralf,

die 14.00R20 sind eine Nummer zu heftig für den 435. Das Vorgelege der Bundeswehr- Version würde die Radmasse nicht aushalten.

Die 14.00R20 sind Steilschulterreifen für schwere LKW und haben einen viel zu hohen Lastindex, zu großen Durchmesser und passen nicht auf die Felge 11x20 für MPT- Reifen.

Eine Freigabe bekommst du dafür nicht. Das Größte, dass DC auf 435.115 frei gibt, ist 14,5R20 alias 365/80R20.
Das ist der MPT- Reifen, der eine deutliche Nummer kleiner ist und auf den meisten 435 gefahren wird.

Gruß

Franz
 
Hallo Ralf

es gibt einige wenige die fahren diese Reifen, allerdings mit einigen Änderungen des Fahrwerks- deutlich höhere ungefederte Masse!
Klar, nicht mit den org Felgen- manche nehmen welche vom 406;)
Fahrerhaus muss nach oben- Pritsche auch, bzw Achse weiter runter.
Ist aber sehr viel Aufwand, da lohnt es sich nicht nur wg der Drehzahlsenkung.
Es sieht genial aus;) Die Reifen bekommt man fast überall und auch recht günstig. Solange man mit etwas Kopf fährt, scheinen die Achsen das auch mitzumachen- immerhin läuft der eine seit 60tkm im Steinbruch und auf üblen Pisten quer durch den Osten- wirklich üble Pisten....
Grüße
Markus, der 365/85 fährt, die schlecht zu bekommen sind und wenn dann sauteuer...
 
Guten Abend zusammen,

hab mir das auch schon überlegt... hab mich, als ich den KAT1A1 noch hatte, in die Reifen verleibt - schön groß und angenehm zu fahren. Habe allerdings, jetzt nach dem Kauf eines 1300ers auch schon über den Umbau auf die 14 R20 nachgedacht...

Bin mir allerdings überhaupt nicht im klaren, was mich da erwartet - wie geasgt, bin relativ neu im Unimogsektor - die MAN's lagen eben schon etwas besser. Aber kommt zeit - kommt erfahrung, war beim KAT nicht anders...

Schöne Grüße vom Bodensee,

Christian
 
Hallo Markus,

die Felge vom 406 Scheibenbremse ist genau die Gleiche, wie vom U1300L BW. Das sind Tiefbettfelgen für Niederquerschnittreifen und nicht für Steilschulterreifen.

den Rest meiner Anwort habe ich gerade gelöscht. Da stand, was ich davon halte, sowas anderen zu raten.

Gruß

Franz
 
Hallo Franz,

ich glaube nicht, dass ich ihm dazu geraten habe das zu tun- ich schrieb, dass einige das machen- aber nur mit sehr viel Aufwand. Und das ist einfach mal Fakt- ob Du oder andere es für sinnvoll halten oder nicht, ist Deine Meinung- ich habe keine Meinung in meinem Beitrag vertreten- vielleicht solltest Du Deine eigene Meinung auch öfters mal außen vor lassen und dich auf Fakten beschränken; das stößt weniger auf.

Zu den Felgen: da gebe ich nur wieder was mir einer sagte, der 12 Stunden am Tag an Unimogs schraubt und auch dafür lebt- muss natürlich nicht stimmen. Die Felgen hatten zumindest def eine andere Einpresstiefe wie zum Beispiel meine orginalen Felgen- sie standen wesentlich weiter vor. Ob das nun die org 406er waren oder nur welche, die auf einem 406er montiert waren weis ich nicht. Das dies neg für die Vorgelege ist steht außer Zweifel- er hats gemacht- sein Bier.
Der andere fährt dreiteilige Felgen- frag mich bitte nicht welche.

Grüße
Markus
 
Hallo Markus,

Du hast recht, direkt dazu geraten hast Du ihm nicht. :wink:

Ich werde mir angewöhnen, nicht mehr auf Beiträge zu reagieren, wo technisch abenteuerliche Dinge diskutiert werden.

Gruß

Franz
 
Servus zusammen,

nicht destotrotz würde es mich interessieren, wie sich die Umbauten auf 14 R20 halten. Ich habe bisher nur einen 1300er mit diesem Umbau gesehen - unglaublich riesig - wobei die Reifen gar nicht so groß sind - gut, sie wiegen schon etwas mehr wie die Mog Standartbereifung...

Verständlich sind die Bedenken der Festigkeit tragender Teile aber andererseits belegen fahrende Objekte das es geht!

Gruss vom Bodensee

Christian
 
In Island hab ich einen 416 mit noch grösseren Pellen gesehen. Die mögen für da ja toll sein und wenn man seinen Mog nur noch anschauen möchte gibt es noch ganz andere Kombinationen.
Aber wir wollen doch auch fahren oder ???
Ich überlege aber auch wegen einer Umbereifung ( U 1550 ), einerseits um die Drehzahl runter zu bekommen, andererseits Verfügbarkeit der Reifen im Ausland.
Bei meinem 404 in Namibia sieht es mit 12.5 echt mau aus und wenn zu tollen Preisen. Meine Bekannten im Südlichem Afrika sind zum Teil schon auf 9.00 x 20 ( ja auf den Original Felgen ) unterwegs. Die rennen wirklich gut.
Wie sieht es den mit dem Pilote Maß aus, oder was ist noch vertrettbar, auch mit der Möglichkeit andere Felgen zu nehmen ?
Und da sind mir auch Komentare von der Technik Fraktion wichtig, weil ich auch noch länger fahren möchte.

Gruß Rainer
 
hi leute,erstmal dank für die antworten......nach langer überlegung werde ich folgend vorgehen:


1 stk reifen zum reifenhändler bringen und aufziehen lassen(wenns geht)

danach werde ich das rad mal anbauen und testen.......

sollte bis dahin keine schwierigkeiten auftreten,werde ich die dinger draufmachen lassen.

ich glaube das die achsen und die radvorgelege das aushalten ....
ich halte euch auf dem laufenden,übrigens tüv ist mir egal.....


gruß ralf
 
@Christian
Du hast mail.
@ Ralf
Mach mal ein Foto wie das aussieht!
Aber ganz soo einfach ists wohl doch nicht- TüV hin oder her
Die Jungs bauen schon ziemlich was um an ihren Mogs.
Grüße
Markus
 
Hallo Zusammen,

habe mich jetzt mal dem Thema 14.00R20 auf dem 435er angenommen. Technisch ist der Umbau problemlos mit kleinen Änderungen (Fahrerhaus hoch, Lenksäule, etc.) möglich! Sogar der TÜV macht hier mit! Reifenfreigaben etc. gibt es auf entsprechenden Felgen.

Gruss vom Bodensee

Christian
 
Hallo,
da ja vernünftige Argumente scheinbar nicht weiter helfen, hier mal aus dem richtigen Leben: meine Radlager an der mit ca 4,5t belasteten Hinterachse haben sich nach nur 55tkm verabschiedet. Und das bei einer doppelt so stabilen Achse der Baureihe 200 für 8t mit deutlich größeren Lagern, als sie in der Achse 100 verbaut sind.
An der Vorderachse muß ich demnächst die Achsschenkel reparieren.
Die 14.00 sind schön groß, wiegen aber mit Felge 10 x 20 neu etwa 170kg.
Diese Masse ist mit mehr als 6g und einem Hebel von etwa 60cm an der Lagerung unterwegs.
Ausgeliefert wurde das für 14t ausgelegte Fahrgestell übrigens mit 13.00 wegen des benötigten Lastindexes der Reifen.
Die Freigabe der 14.00 bekam ich erst nach der Ablastung.
Die im Breich Unimog vom Hersteller zugelassenen Größen und Belastungen sind eigentlich immer grenzwertig und nicht auf lange Haltbarkeit ausgelegt. Sie zu überschreiten, bedeutet noch schnelleren Verschleiß.
Grüße, Ingolf
 
Moin,

um noch etwas unvernünftiges Öl ins Feuer zu gießen:

tn_1300bf11_jpg.jpg


Basis ist ein 435.115. Felgen sind Sonderanfertigung, die Reifen sind normalerweise auf einem französischen Radpanzer montiert.

Unsinn? Möglicherweise, aber Unsinn der sich lt. Hersteller von Island bis Kuwait ganz gut verkauft...

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ein Fahrzeughersteller ein Fahrzeug so auslegen wird, dass es den vom Kunden geforderten Einsatzzweck in einer üblichen Nutzungsdauer erfüllen kann. Ein 30-Tonnen-4-Achs-Kipper sollte also 5 bis 10 Jahre im täglichen Einsatz durchstehen, dabei dürften an die 50 - 100.000km pro Jahr anfallen. Also kann ich doch mal annehmen, dass die Radaufhängung so ausgelegt ist, dass sie bei 30 Tonnen Gesamtmasse 250.000 - 1Mio. km funktioniert.
Ähnlich dürfte es bei einem Unimog-Fahrgestell sein. Die 435.115er haben ab Werk eine zulässige Achslast von 4t pro Achse, macht eine zulässige Gesamtmasse von 8t. Mit den ab Werk erlaubten Reifengrößen sollte auch ein (gewarteter) Unimog mit 8t im täglichen Betrieb eine definierte Mindestlebensdauer haben.

Da ich von Beruf Elektroniker und nicht Fahrzeugbauer bin, will ich einen Begriff einführen, mit dem ich in der Halbleiterherstellung täglich zu tun habe: "derating" was aus dem Englischen kommt und ungefähr "Leistungsherabsetzung" bedeutet. Bei Elektronikbauteilen gibt es immer einen zulässigen Betriebsbereich: max. Betriebsspannung und max. Betriebstemperatur, dafür kann ein Hersteller dann eine Mindestlebensdauer angeben. Wird so ein Bauteil nun ausserhalb der zulässigen Spannung und/oder Temperatur betrieben, verändert sich die zu erwartenden Lebensdauer. Bei Elektronikbauteilen lässt sich das sogar ziemlich genau berechnen: wenn der Chip bei 5V und 27°C garantiert 10.000h lang funktioniert, dann wird er bei 6V und 27° maximal noch 7.000h funktionieren oder bei 8V und 95° vielleicht nur noch 120h lang.

Wozu erzähl ich das alles? Weil man das - mit Einschränkungen - auch auf mechanische Komponenten, zum Beispiel Räder und Radaufhängungen, übertragen kann. Vereinfacht dargestellt, könnte man sagen:

Eine Radaufhängung, die bei 12,5R20-Bereifung und 8t Gesamtmasse 250.000km hält, wird mit 14,00x20-Bereifung und 8t Masse unter gleichen Fahrbedingungen 250.000 - x km halten. Wie groß dieses "x" anzusetzen ist - da sind nun die Maschinenbauer unter uns gefragt. Einfach mal angenommen, die Radaufhängung macht das nur 100.000km mit.

Für einen nicht-gewerblich, rein privat genutzten Unimog könnte das bedeuten, dass der Besitzer nie Probleme bekommt, weil er gar keine 100.000km Fahrleistung zusammenbringt. Ich fahre meinen 1300L seit knapp fünf Jahren, der km-Stand hat sich in der Zeit von 14.000 auf 37.000km erhöht, macht 23.000km oder 4600km pro Jahr. Wenn die Radlager bei 100.000km die Grätsche machen würden, müsste ich also noch knapp 17 Jahre so weiterfahren (vorausgesetzt, ich hätte die 14,00er Reifen drauf).

Abschließend noch mein bisheriger Eindruck, warum Antriebsbauteile kaputt gehen:
- Sprünge im Gelände
- falsche Fahrweise auf harten Rüttelpisten (Bauteile mit Spiel bekommen dadurch noch mehr Spiel)
- schlechte Wartung (Schmierung, trockene Gelenke, Kugelköpfe)
- Wasser, Dreck und Rost in Lagerbauteilen
- in der Luft frei drehende Räder schlagen auf den Boden auf und werden abrupt abgebremst (= erzeugt riesige Scherkräfte an den Wellen)
- unüberlegter Sperreneinsatz (sich mit "Gewalt" freigraben - hat nur ein Rad volle Traktion, dann bekommt es auch fast das komplette Drehmoment des Antriebstrangs ab).
- allgemein ruckartiger Kräfteverlauf an drehenden Teilen: "freischleppen" feststeckender Fahrzeuge durch los"rucken" per Bergegurt, auskuppeln bei Bergabfahrt und wieder einkuppeln, Sperrenaktivierung unter Last (besser Fuß vom Gas nehmen)

Sicher ist es richtig, dass ein schweres 14,00er-Rad an der Radaufhängung mehr "rüttelt", als ein 14,5R20 oder gar 12,5R20 - aber der die Belastung von "oben" auf die Radaufhängung, sprich insgesamt (zu) hohe Fahrzeugmasse dürfte wesentlich mehr Einfluß auf den Verschleiß des Fahrwerks haben.
Dazu kommt, dass größere Räder bei gleicher Fahrgeschwindigkeit zu einer niedrigeren Drehzahl des gesamten Antriebsstranges führen, was die Kräfte der rotierenden Massen wieder reduziert. Das wäre noch ein Punkt, den ein Maschinenbauer mal durchrechnen könnte:

Tempo 80km/h mit 12,5R20-Rädern:
Raddrehzahl [f(Radumfang, Fahrgeschwindigkeit)] -> Kräfte an der Radnabe bei angenommener Radmasse von 80kg [f(Winkelgeschwindigkeit, Masse)]

Tempo 80km/h mit 14,00x20-Rädern
Raddrehzahl -> Kräfte an der Radnabe bei angenommener Radmasse von 170kg(?)


Ich bin für eine undogmatische und sachliche Diskussion dieser Dinge, mir mißfällt der jedesmal aufkommenden Grabenkampf zwischen denen, die vielleicht manchmal etwas naiv "Tuning"-Ideen vorschlagen und den Gralshütern der technischen Vernunft :wink:


Grüsse

Tom
 
Mahlzeit zusammen,

so gefällt mir das! Wenn man auf sachlicher Ebene diskutiert dann kommen evtl. sogar sehr gut brauchbare Ergebnisse dabei raus.

Ich komme ursprünglich aus der KAT Szene - hab mir im Frühling dieses Jahres einen "relativ" neuen KAT1A1 6x6(BJ 89) mit gerade 24.000 km gekauft. Das Fahrzeug ist fast fabrikneu gewesen. Kat hin oder her - er ist schlichtweg zu groß für das was ich damit vorhatte. Klar sind die verbauten 14.00R20 oder gar 16.00R20 im Bezug auf das Fahrgestell eine total andere Geschichte, aber wenn es 435er mit gar Monstertruckartigen Reifen vom Fahrzeugbauer gibt, dann sind mir die Zweifel, die teilweise angebracht werden nich ganz verständlich.

Klar, wen das Fahrzeug täglich 8 Stunden bewegt wird und auch kommerziell eingesetzt ist, dann verstehe ich die Zweifel, dass der Verschleiß schneller nagt als bei einem Hobbypiloten, der seinen Mog nur ein paar Mal im Monat bewegt.

Hier kann ich Tom nur zustimmen, die Hobbyfraktion wird kaum die Fahrleistung erreichen, die ein Spediteur oder Fuhrunternehmer abspult.

Weiter beruhigt es mich, wenn selbst Fahrzeugbauer Reifen verbauen, die eigentlich nicht für den 435 gedacht sind! Wenn das funktioniert, und zudem auch noch Garantie gegeben wird, dann steht für mich dem Umbau nix im Wege! Wenn das dann wirklich nicht funktionieren sollte, dann kann man immernoch auf die 365er umschwenken.

Für mich ist der Einsatz der 14R20 primär deshalb interessant, weil ich noch einige Zubehörteile für eben diese Reifendimension aus der KAT Zeit habe. Gut - das mag kein Grund sein. Ich möchte und kann vor allem meinen 435er nicht täglich bewegen - für mich ist das ein Hobby.

Gruss vom Bodensee,

Christian
 
Einwand von einem "Gralshüter der Vernunft", was übrigends bei mir völlig daneben ist, da ich selbst keine Skrupel habe, Änderungen am Fahrzeug vorzunehmen. Technisch einwandfrei, versteht sich.

@Tom,

hier geht es nicht um eine witzige, technische Änderung, sondern um Sicherheit. Vor Allem in Bezug auf die Verkehrssicherheit halte ich sowas für grob fahrlässig. Hat schon mal einer überlegt, dass sich die Hebelverhältnisse an den Bremsen und dadurch sich das Bremsverhalten mit deutlich größeren Reifen dramatisch ändert? Der Unterschied zu diversen Ländern, die hier als Beispiel aufgeführt wurden ist, dass wir in einem dicht besiedelten Land leben mit hoher Verkehrsdichte.

Ob hier Leute ihre Vorgelege schlachten, ist mir schnurz egal. Ob sie andere Menschen gefährden mit fragwürdigen Umbauten, ist mir nicht egal.
Da fehlt es bei Manchen am Verantwortungsgefühl.

Nebenbei bemerkt, es ist so, dass der U1300L Bundeswehr die Vorgelege das 406 hat, im Gegensatz zur zivilen Version, die verstärkte Lager und Zahnräder verbaut hat. Diese Achse hat eine max. Achslast von 4000kg. Der U1300L MIL wurde eben nicht für 200.000km konzipiert, sondern für den Einsatz im Rahmen einer kriegerischen Auseinandersetzung und da erreichen die Soldaten auf ihren Fahrzeugen selten hohe Kilometerleistungen.
:wink:
Ich bin täglich konfrontiert mit Lagerschäden unf geplatzten Vorgelegen am U1300L. Deshalb meine Einwände zu diesem Vorhaben.

Aber wie ich schon sagte, ich halte es vor Allem für verantwortungslos. Das liegt vielleicht daran, dass ich Kinder habe und in der ständigen Sorge lebe, dass sie überfahren werden, so wie bei uns im Wohngebiet geheizt wird.

Gruß

Franz
 
Hallo,
einige vorher noch gesuchte Erfahrungen kommen scheinbar nicht so gut an, wenn sie nicht ins Konzept passen.....Möglicherweise wäre eine Kennzeichnung der Beiträge"bitte hier nur Zustimmung" hilfreich gewesen.

Die Vermutung zu der geplanten Laufleistungen halte ich für zu hoch. Der "Dieselschlepper" war nie für hohe Laufleistungen ausgelegt.
Den Einwand von Franz mit der Bremse halte ich für sehr beachtenswert. Die Reduzierung der Bremsleistung von 13.00 auf 14.00 war derart auffällig, daß ich zunächst an einen Defekt glaubte.
Ich will hier auch Niemandem seine Träume verderben oder ausreden und sitze auch nicht in einem Graben, aber es geht eben doch um mehr als eine andere Farbe an der Felge.
Grüße, Ingolf
 
Um mal die von Tom angestoßene Diskusion über derating auf zu greifen.
Radlager werden bzw wurden entweder auf Lebensdauer oder Verschleiß berechnet, ersteres bedeuted die Belastung ist so gewählt, das die Teile die Lebensdauer des Bauteils erreichen. Verschleiß bedeuted eine entsprechende Umdrehungszahl bis der zulässige Verschleiß erreicht ist. Beides wird mit Belastungssfaktoren oder Kennzahlen in der Berechnung ermittelt. Um wieviel die Belastung durch schwere Räder steigt (der Anstieg ist nicht linear sondern da es sich um beschleunigte Massen handelt zum Quadrat ) wäre überprüfbar. Defekte Lager wären also tauschbar, muß halt dann häufiger überprüft werden, da hier ein Verschleiß meßbar bzw feststellbar ist. Bei den Achsteilen selbst sieht es mit der Belastungsänderung bzw der Dimensionierung genau so aus, nur ist der Verschleiß bzw die Ermüdung nicht meßbar ( okay, mittels Röntgenuntersuchung kann man beginnende Haarrisse erkennen, aber wer hat das zur Verfügung?) Es ist gerade ein paar Tage her, da berichtete jemand das seine Achse gebrochen :shock: bzw der Panhardstab gebrochen ist, also keine graue Theorie. Und beim 435.115 sprechen wir von der gleichen Achse. Und wenn man auch mit weniger Last durch die Gegend düst, dafür erhöht sich dann die Geschwindigkeit, und die Kräfte steigen auch dabei zum Quadrat an. Und niemand weiß, was seine Achse im Vorleben schon hinter sich hat.
Klar, der Felgenherstellen gibt eine Freigabe, er will ja verkaufen. Warum DC nicht, die könnten doch auch damit den Umsatz an Achsen und Verschleißteilen erhöhen. Für die Bereifung 22R20 wird nur eine Freigabe bis 40km/h erteilt. Hat DC keine Ahnung oder warum ist man dort so restriktiv?
Jeder muß das mit sich selbst ausmachen, ob er sich oder sonstwen gefährdet, nur sollte er vorher alles genau überlegen, was er tut. Es ist ein Unterscheid, ob man zwecks tollem Erscheinungsbild einen Fuchsschwanz an die Antenne bindet oder.... :roll: