Reifen Conti AC70G bei hohem Aufbauschwerpunkt?

gnobber

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18. Aug. 2009
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Hallo Mogler,

wer hat Erfahrungen mit dem Conti AC70 G 405/70R20 (oder anderen Grünland Radialreifen) in Verbindung mit einem hohen Aufbauschwerpunkt (Kran,...) ?

Ich möchte auf den Conti wechseln, bin mir aber nicht sicher ob er aufgrund der weichen Reifenflanken für meinen Kranaufbau (Gewicht ca.1,5t bei 3,2m Fahrzeughöhe) geeignet ist.


Vielen Dank für Eure Antworten! :D


Gruß Michael
 
Hallo Michael,

ich habe auf meinem 408er mit Kranaufbau auch die Conti AC 70 G 405/70R20 drauf. Es kommt darauf an, wo du überwiegend fährst, auf Aspalt sind die Reifen nicht so der Bringer, da sie Laut und ruppig sind, bei nasser straße kann man bei zu schnell gefahrenen Kurven schon mal rutschen- Seitenführung ist nicht so gut. Der Verbrauch wächst auch ein wenig im Gegensatz zum MPT. Was Geländefahrten angeht so sind Reifen empfehlenswert.
Gruß Knuth
 
Hallo Michael,

die Conti's sind ein paar Euros billiger als die MPT, laufen auf Landstraße als auch AB ganz manierlich (habe keinen Vergleich zu MPT, kenn den 406 nur mit den Conti's).
Auch mit diesen Reifen kann man locker nen 406 versenken - aber wenn Du nen hohen Schwerpunkt hast, wird sich ggf eher der geringere Abrollumfang negativ bemerkbar machen, als das dir die Reifen mehr Grip bieten können - hoffe Du verstehst was ich meine. Mit Kampfgewicht 7to und mehr is ohne Stabis auf jeden Fall hoher Seegang angesagt . . .

mfG
Axel
 
Hallo,

es heißt, daß der 70G sehr weiche, verletzliche Flanken haben soll, die man sich zum Beispiel im Wald leicht aufreißen können soll. Daß MPT Profil soll da besser sein.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf
 
Vielen Dank für die Antworten :D

Die Vor- und Nachteile des Conti kenne ich...

Zur Zeit habe ich MPT drauf und bin ganz und gar nicht zufrieden. Das Fahrverhalten der Diagonalen auf der Straße ist besch*** und ich darf bei einer nassen Wiese noch nichtmal dran denken rein zu fahren um zu wenden :?

Ich fahre zu 90% Straße und der Rest sind befestigte Waldwege und Wiese. Und gerade bei letzterer brauche ich hohe Zugleistung für beladene Holzanhänger.

Meine Bedenken gehen dahin, das die weichere Flanke zu Problemen mit dem hohen Schwerpunkt des Kranes führen könnte, speziell bei Kurvenfahrten auf der Straße. :?:

C28 STABILISATOR HINTERACHSE habe ich drin, genauso wie die strafferen Stoßdämpfer...


Gruß Michael
 
Hallo Michael

Ich fahre nun schon mehrere Jahre den Michelin XM 27. Der ist ja "ähnlich" wie dein Conti. Ich fahre auch überwiegend auf der Straße, auf der Obstplantage und beim Holz machen im Wald - auch in Rückegassen mit der Winde.
Ich würde die Reifen sofort wieder kaufen und ohne Bedenken einsetzen.
Das mit der "weichen" Flanke bringt dir einen Fahrkomfort der einem das Grinsen auf die Wangen treibt.
Das "weich" kannst Du ja mit dem Luftdruck beeinflussen.
Im Wald bin ich als Hobby-holzer ja nicht gezwungen über jeden Wurzelstock zu fahren.
Hatte vorher ebenfalls Diagonale drauf. Nach Montage der radialen XM 27 habe ich gedacht ich hab ein ganz anderes Fahrzeug....... Bevor ich jemals wieder diagonale montieren müßte würde ich lieber...

Was soll auf der Straße passieren??? Wenn du so schnell fährst dass die Karre in der Kurve umfällt dann ist mit Sicherheit nicht der Reifentyp das Problem.

Letztlich ist es wie bei allen Dingen: Ein gewisses Maß an Gehirn gehört dazu.


Gruß aus dem Odenwald
Lutz
 
Hallo,
fahre, allerdings mit einem 421 auch die XM27. Und wie Lutz geschrieben hat so war auch mein Erlebnis. Die Straße war fast glattgebügelt. Außerdem, genau wie Lutz es schreibt, die Zugkraft ist - ich übertreibe nicht, um das doppelte gestiegen.
Warum ich das so schreibe? Bei einem Oldtimertreffen habe ich Baumstämme gezogen. Ein Baumstamm war gar nicht zu merken. Mit zwei Baumstämmen ging es ebenfalls fast ohne Probleme weiter.
Als nächstes kam ein Baugleicher 421 mit Forstausrüstung mit den bekannten Diagonalreifen. Wegen des Mehrgewichts eigentlich im Vorteil - ich hatte auch noch einen Frontlader und somit auch noch wenig Gewicht auf der Hinterachse der kam aber mit einem Stamm nicht von der Stelle :lol: Hat nachher nur noch den EINEN Baum mit der Seilwinde immer wieder zu sich gezogen.

Auf Flächen die vorher NUR mit Allrad zu befahren waren geht es jetzt ohne Allrad - der Boden wird nicht so sehr "eingeschnitten"
Ob für Hobbymoggler so ein Reifen sein muss denke ich nicht. Wer jedoch im schwierigen Gelände muss weiß die Reifen zu schätzen.

Bei Unimog im Einsatz steht der 421 vor einem 4-Schar Pflug. Damit hätte ich ohne diese Reifen nichts bewegen können. Warum? Weil immer wenn die Diagonalen auf leicht feuchten Boden ziehen sollte waren diese verklebt und drehten durch. Diese verkleben nur wenn es wirklich lehmig wird.

Ein Problem was ich im Moment habe ist aber folgendes:
Obwohl ich gar nicht mal sooo viel fahre sieht man an der Vorderachse einen deutlichen Abrieb. Und dieser ist an den vorderen 3 cm der INNEREN Stolle. Habe es so schon öfter bei MB trac gesehen. Ob es nun an mein Unimog (Achsschenkel, Spur) oder an die Reifen liegt kann ich nicht sagen.

Wegen des Gewichts:
ICH glaube nicht dass es sich so stark auswirken wird. Kommt sicher auf dem Luftdruck an. Ich selber hatte oft ein Atlaslader AL402 mit Greifer dahinter und zusätlich die Pritsche bis oben mit Holz beladen und habe keine negativen Fahrleistungen bemerkt. Eher gehen die Federn rein. Als vergleich kann ich es sicherlich nehmen da ich nur die 275 80R20 auf einem 421 fahre.

Ich denke dass die Bilder in etwa das zeigen was ich meine. An gleicher Stelle gab es mit den Diagonalen schon Probleme mit dem Weiterkommen. Die gezeigten Reifen "fahren" einfach und drehen trotz dieser Furche nicht einmal durch. Das erkennt man schon am Profilbild hinter dem Reifen in der Furche.

Eine andere Furche war so extrem dass die Stollen dicht an dicht ausgeworfen worden sind. Man muss es einfach selber ausprobiert haben denn sonst glaubt man es doch nicht. Hätte ich vorher auch nicht.

Denke die Conti´s sollen wohl ähnlich reagieren habe damit aber keine Erfahrungen.

Und NEIN: Ich habe nichts davon dass ich von diesen Reifen schwärme. Und ob ich mir noch einmal einen solchen Satz leisten kann ist ebenfalls fraglich. Leider.
 

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Hallo Michael,

wenn Du noch Diagonal fährst - es gab schon genug Beschreibungen dazu.
Mit deinem hohen Schwerpunkt willst Du vermutlich raus auf den Ladekran. Damit wirst Du gar nicht mehr direkt in den Wald rein wollen - wofür is der Kran sonst da. Die AC70 sind bei schwerem Boden gut, bei leichtem oder matschigem Schnee gehst Du damit auch ein.
Für dein Anwendungsprofil würde ich zu den MPT raten - und zwar Radial. Nutz mal die Suche, wenn ich nicht irre, hat Holgi63 damit sogar auf dem Acker schon relativ gute Ergebnisse erzielt - alles eine Frage des angepassten Luftdruckes.

mfG
Axel
 
Hallo Axel,

also Schnee und Co sind kein Thema... Mein Mog hält Winterschlaf... :wink:

In den Wald rein ist wirklich kein Thema, dafür habe ich den Schlüter mit Seilwinde.
Aber an den Waldrand muß ich ran um die Holzbündel aufladen zu können. Und das geht bei mir über eine Wiese mit Steigung/Gefälle und kurzen Senken/Gräben in Fahrtrichtung (nicht quer, aber das ging auch schlecht mit dem Kran).

Ohne Allrad ging mit den MPT da mal GAR NIX!
Selbst mit Allrad ist im Graben Schluß, da geht es nur noch mit Sperre weiter!

Beim Schlüter (ohne Allrad!) brauche ich die Sperre höchstens mal mit mehreren Baumstämmen im Schlepp :?

Also beim Grünlandprofil bin ich mir zu 100% sicher, die Frage ist nur ob sie sich mit dem hohen Aufbauschwerpunkt vertragen :?:

Hab den hier als Beispiel im Web gefunden, der Kran ist weitestgehend der gleiche wie meiner:
http://www.technikboerse.com/view/g...tor/1080942/sonstige-unimog-406-hiab-650.html


Gruß Michael
 
Hallo Michael,
ich hätte da gar keine Bedenken. So tief federn die Räder selber ja nicht ein. Außerdem ist der Kran mittig aufebaut und verteilt das Gewicht auf das gesamte Fahrzeug. Auf dem Bild müssten auch Michelin Räder sein.

Auf Schnee ist wohl wahr, da kommt mein Bekannter mit MPT Reifen Radial mit seinem 404 genau so weit, im feuchten Gelände ist dieser aber schnell am Kratzen und zerstört dadurch die Grasnarbe. Folge: Räder verschmieren und es gibt Furchen.

Hier war es besonders naß und sumpfig. Auch da hatte ich keine Chance. Innerhalb von einem halben Meter war der Unimog weg. Mit anderen Reifen wäre ich dort wohl erst gar nicht hingefahren/kommen. Hätte auch seine Vorteile gehabt.

404 mit elektrischer Seilwinde die bei den ständigen Rettungsversuchen die Batterien leergesaugt hat. Ohne Batterie keine Zündung ... . = Fußmarsch.
 

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Servus,

der hier verlinkte Petlas Reifen hat lt. Beschreibung nur einen Geschwindigkeitsindes von A8,
dh ist für max 40 km/h zugelassen.

Dann hätte ich noch eine Bitte an die Beitragsschreiber. Ich interessiere mich sehr für die
Erfahrung mit unterschiedlichen Reifen bzw. Reifenprofilen.
"MPT" ist ist eine unzureichende Beschreibung wenns um das Reifenprofil geht. So weit
mir bekannt gibt es MPT Reifen mit den unterschiedlichsten Profilen, also mit einem Stollen-
profil genauso wie mt einem unterbrochenen Ackerstollenprofil.

Wegen des hohen Schwerpunkt eines Kranaufbaues würde ich mir über evlt. Radialreifen
keine Gedanken machen. Ich denke da würde ich eher über optimierungen am Fahwerk-
nachdenken.

Ich fahre auf meinem 421 Alliance MPT Reifen mit so einem unterbrochenen AS Profil. Ohne
Allrad und ohne Gewicht auf der Pritsche ist die Traktion echt schlecht, und zwar auch wenn
es nicht auf die Selbstreinigung ankommt weil der Untergrund fest ist. Da fährt mir jeder HR
Schlepper "weg".
Mit Allrad und Gewicht auf der Pritsche hingegen ist die Traktion beim ziehen eines "schweren"
(3,5 to) Anhängers um Welten besser als mit meinen HR Schleppern.

Im Matsch / auf lehmigen Böden ist die Selbstreinigung vorhanden, aber doch tendentiell
schlechter als bei den reinen AS Reifen.

Da kommt mir gerade eine verrückte Idee. Könnte man nicht mit "Gummikleber" aus einem
unterbrochenen MPT-AS Profil ein "richtiges"AS Profil herstellen?
Also mal nicht nachschneiden, sondern nachvulkanisieren ;-).

cu

Johannes D.
 
Hallo

Ein kleiner Hinweis, gleichgültig ob 10,5-20 Diagonal bis einschließlich 405/70R20 Radial, das sind alles MPT-Reifen (Multi-Purpose-Tire)

Der Vorteil der Flankenweichheit kommt nur bei geringem Luftdruck zum tragen. Für die Fahrstabilität auf Straßen muss der Luftdruck entsprechend erhöht werden.
Viel wichtiger beim Wanken ist allerdings bei hohem Schwerpukt ein Stabi.
Das ist beim 408/418 kein Problem.
Für den 406 sind die Dinger echt rar.
Durch den Stabi verliert man allerdings die Geländegängigkeit, da das Aus/Einfedern re/li reduziert wird
Hier der Unterschied, beide Fahrzeuge am gleichen Punkt

417 mit verstärkten Stabis vo/hi

4513956.jpg


und ein 416 ohne

4513963.jpg
 
Helmut-Schmitz schrieb:
...Der Vorteil der Flankenweichheit kommt nur bei geringem Luftdruck zum tragen. Für die Fahrstabilität auf Straßen muss der Luftdruck entsprechend erhöht werden.
Viel wichtiger beim Wanken ist allerdings bei hohem Schwerpukt ein Stabi.
Das ist beim 408/418 kein Problem.
Für den 406 sind die Dinger echt rar.
Durch den Stabi verliert man allerdings die Geländegängigkeit, da das Aus/Einfedern re/li reduziert wird...

Hallo Helmut,

vielen Dank... Das ist doch mal ne Aussage mit der ich was anfangen kann!

Da ich eh zu meist auf der Straße fahre und Geländeeinsätze mit dem Kran eh nicht in Frage kommen, kann ich gut mit höherem Luftdruck in den Reifen leben.

Stabilisator habe ich an der Hinterachse drin... Hier schön zu sehen:
(Rechts neben der hinteren Feder/Stofdämpferaufnahme)

406_restauration_28.jpg



Gruß Michael
 
Hallo Michael,

ich hatte die Reifen auf meinem U 1400 mit Schaeff Aufbaubagger drauf, ich Reifen waren damals neu und ich fuhr bis zum Verkauf ca. 10.000 km drauf und war eigentlich sehr zufrieden damit bis auf die Laufleistung des Profils wegen der weichen Gummimischung. Kein Vergleich zu den Michelin XM 47 / 27. Durch den hohen Schwerpunkt des Baggers waren die Reifen schon extremer einseitiger Belastungen beim Fahren auf der Straße ausgesetzt ( Schiffschaukel ). Ich denke für dein Kranaufbau sind sie völlig ausreichend was das Preisleistungsverhältniss angeht. Nach meiner Einschätzung und befragungen mit versch. Anwendern sind mit den Conti AC 70 ca. 20.000 - 30.000 Km Laufleistung realistisch, bei den Michelin XM 47 sind Laufleistungen von 30.000 - 40.000 km schon gut möglich.

Anbei noch drei Bilder vom Unimog mit den Conti AC 70.

Gruß

Christopher
 

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Hallo Christopher,

danke für deine Einschätzung...

30.000km sind für mich mehr als ausreichend, ich fahre ca. 1,5 - 2.000 im Jahr, also wird wohl eher der Gummi hart als das das Profil weg ist :wink:
Den Michelin gibt mein Budget nicht her, wäre wohl auch bisserl übertrieben für meinen Privateinsatz.

Ich fahre seit 3 Tagen einen 427 1400er mit großem Kranaufbau (Bilder folgen), der mit 7,3t Leergewicht eingetragen ist. Es sind 14,5R20 Kommunal-MPT drauf, 150.000km auf der Uhr.
Die Fuhre ist das reinste Schauckelpferd, aber ich glaube da sind eher die Federn und Dämpfer schuld als die Reifen.
Da muß man sich erstmal an fahren bewöhnen, Beifahrern krallen sich erstmal an den Griffen fest und manchen wird auch schlecht! :schwindelig*

Zurück zu meinem 406:
Ich nehme mal an (wie bereits Helmut schrieb) das man mit höherem Luftdruck viel ausgleichen kann...
Zumal ich die dickeren Federn, straffere Dämpfer und nen Hinterachsstabi verbaut habe. Im Gegensatz zu vor der Restauration liegt er zur Zeit wie ein Sportwagen auf der Straße. Hoffe das er mit dem Kran drauf dann auch noch einigermaßen gut fahrbar ist :lol:


Gruß Michael
 
Hallo Michael,

Mit dem Luftdruck lässt es sich nur ein wenig verbessern, habe ich auch schon versucht. Die letzte Möglichkeit währen neue verstärkte Stoßdämpfer gewesen, aber ca 500 € wahren mir dann doch zu teuer. An die Schiffsschaukel gewöhnst du dich, am Anfang brauchte ich zum fahren "Wasserdichte Unterhosen" zum schluss wollte keiner mehr auf dem Beifahrersitz mitfahren da sie dachten der Unimog fällt um. Mann testet halt an seinem Fahrzeug aus wie weit man gehen kann ( natürlich unter beachtung der StVo und der anderen Verkehrsteilnehmer ), besonders beim Unimog! :-) :D

Am Anfang dachte ich, der Aufbaubagger ist das beste was es gibt, jetzt bin ich eigentlich froh nicht mehr mit so einem schweren Aufbau umherschaukeln zu müssen.

Trotzdem viel Erfolg bei deinem Projekt, wenn der Rest so wird wie der Unimog, kann ja nichts mehr schief gehen.

PS: wenn du mit deinem 406er fertig bist, bringe ich dir meinen 1600 zum herrrichten :wink: .

Gruß

Christopher
 
Hallo Christopher,

an den 1400er habe ich mich zum Schluß auch ganz gut gewöhnt (wollte ihn gar nicht mehr zurück bringen), aber so ganz geheuer war mir die Sache trotzdem nie... :lol:

Verstärkte Stoßdämpfer habe ich zum Glück schon, meine alten waren eh hinüber. Wie gesagt, noch fährt er sich wie ein Gokart!

Den 1600er kannst Du mir gerne vorbei bringen...
Aber bevor ich anfange ein Fahrzeug zu restaurieren, probiere ich es immer erst seeeeeeeeehr lange aus :twisted:


Gruß Michael
 
Hallo,

tut mir leid wenn ich euren Glauben an die Dämpfer zerstören muß - gegen die Wankbewegungen werden die nix helfen.
Grund: Dämpfer arbeiten geschwindigkeitsabhängig, dh. je länger der Weg bei einer vollen Schwingung, um so besser können se arbeiten. Um so schneller die vertikale Radbewegung (Schlagloch) um so besser können se arbeiten . . .
An der Konstruktion des Mog werdet ihr wenig ändern wollen - also bleibt euch nur gegen das Aufbauwanken der Querstabi und entsprechend steife Reifen (am besten Niederquerschnittsreifen - scheidet beim Mog aber wohl aus nachfliegenden Gründen aus...).
Drehst Du den Reifendruck hoch, hilft das zwar, verursacht aber mittige Abnutzung der Reifen -> vorzeitiger Verschleiß.
Den Reifendruck nach Herstellertabelle und Achslast einstellen, Querstabis montieren und mit dem Rest "einfach leben" . . .

mfG
Axel