Reperaturbleche aus Edelstahl

See_baer

New member
23. März 2005
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27383 scheessel
Hallo,
unser U 421 schreit nach einem neuen Boden im Fahrerfußraum. Hat jemand Erfahrungen mit dem Einsatz von V2A Blech bei Reperaturarbeiten - es würde dei Korrosion an der Unterseite der Hütte deutlich mindern - aber wie sieh es an den Übergangsbereichen zwischen altem und neuem Blech aus - zerfrißt es mir dann die Kabine oberhalb der Reperaturstelle ?

MFG Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
gegen die Kontaktkorrosion liese sich ja vielleicht noch was tun,
aber wie willst du es verbinden? Hier sehe ich das größte Problem
und ob sich der Aufwand lohnt?
Wenn Du es auf herkömmliche Weise machst und nach den gängigen
Regeln der Kfz-Flaschnerei hebt es doch mind. auch wieder jahrzehntelang
und ist was das weitere Verarbeiten betrifft wesentlich unkomplizierter....
 
Hallo Wolfgang
Die verbindung von Edelstahl und Schwarzblech ist kein Problem du müstest lediglich den Schweißdraht und das Gas an deinem Mig Mag Schweißgerät austauschen.
Als Draht verwendest du 1.4370 und als Schweißgas Reines Argon.Der Draht ist speziell für Stahl und VA verbindungen.
Die vergammelten Blechteile herausschneiden und das VA Blech passend dazu anfertigen und anpassen
Hab das bei meinem 411 er auch so gemacht, mit bestem Ergebnis
mfg
Günter
 
Hallo Wolfgang,

entweder wie Günter schon beschrieben hat, oder auch mit MIG-Löten.
siehe z.B. http://www.lorch.biz/index.php?id=995

mfG
Axel
 
Hallo Wolfgang,

habe bei unseren 406 auch Edelstahlbleche eingeschweißt, allerdings nur
mit dem normalen Schutzgas und Draht geschweißt, Zum schweißen geht es perfekt die 'Schweißnaht ist halt dann nicht rostfrei, aber bei den Anschlüssen zum Schwarzblech ist das sowieso egal, und sonst legiert sich das auch einwenig mit dem Chrom und ist 10 mal besser als normales Blech.
Ich würde es auf alle Fälle wieder somachen, natürlich wenn du Argon und Edelstahldraht zur Verfügung hast ist das am besten, aber extra kaufen würde ich nichts.

Lg
Fred