Rockinger 227 Ausbau

henry1973

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02. Feb. 2013
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Hallo Ihr! Ich habe ein altbekanntes Problem mit ner Rockinger an meinem 421. Dreht sich nicht lässt sich nicht Ausbauen usw... ist ja schon oft hier behandelt worden! Will eigentlich nur wissen ob es irgendwelchen neuen "Methoden" zum Ausbau gibt? Habe schon alle alten Tricks hier im Forum gelesen....na ja evtl gibts ja was neues?
Danke schon mal! :roll: :roll:
 
Also ich hatte bei meiner das selbe Problem habe die Fettkappe nach einiger Klopferei auf die Welle aber nur mit Unterlage abziehen können. Ich habe den Abzieher hinter die Fettkappe gesetzt und angedreht dann ein paar leichte Schläge auf den Abzieher und die Kappe ist ab. Auf keinen Fall Heiß machen da befindet sich ein gummi drin.

Dann hatte ich nurnoch die Welle und so einen Starken Eisenring mit dem Abzieher keine Chance. Da sind 2 so Bolzen drin mit einer Feder das sitzt warscheinlich fest.
Ich habe den Ring zum Glühen Gebracht also heiß gemacht und dann mit einer Unterlage auf die Welle gehämmert dann war die AHK abgebaut. Also denke so ging es ganz Gut.

Der Grund warum die oft fest sitzen ist das der Hinter Schmiernippel warscheinlich vergessen wurde da der echt versteckt angebracht ist.

Viel Erfolg wünsche ich dir MFG Fabian
 
Hallo henry1973,

ich wollte meine Rockinger nicht erhitzen, hatte über Monate alles mögliche probiert wie ewiges einweichen mit WD40 , mit einen Radlader das Ding mit Schwung rausreisen....das Ding war so fest es bewegte sich einfach keinen Millimeter.. alles erfolg- bzw. fast hoffnungslos.

Und dann hab ich das so gemacht:
Einen 2. gleichen Unimog von hinten auf ca. 70cm rückwärts rangestellt.
Die 2 Anhängerkupplungen mit einer guten Kette kurz zusammengehängt
Mit 2 gleichen 3-5to Stockwinden die beiden Unimogs zwischen den 2 Anbauböcken gesetzt, diese immer auf guter Vorspannung gehalten und dann die zu lösende Kupplung von hinten mit gezielten sauberen Schlägen auf den Bolzen gelöst. Um das Gewinde nicht zu beschädigen, hab ich die Mutter nur immer 2-3 Umdrehungen gelöst und beim Schlagen ein Stück Hartholz oder Plastik dazwischen gehalten.
Gleichzeitig Die Stockwinden immer auf voller Spannung gehalten. Die zu lösende Kupplung mit einer langen Stange versucht zu drehen. Immer wenn das Ding ein paar Millimeter nachrückte, hab ich von beiden Seiten mit WD40 gewässert.

Die Kupplung hab ich so in ca. 30min komplett ohne Beschädigungen gelöst!

Gruss aus Niederbayern

Rudi
 
Hallo Nikolaus!
Leider komm ich mit dem Thread nicht zurecht :( bin glaub zu doof :mauer In meinem Kopf wächst grad ne Idee! In die Anhängekupplung ein kurzes Stück Deichsel rein und dann 2 Hydraulikzylinder am Rahmen abstützen und mit denen an dieser Deichsel ansetzen und rausdrücken! Leider wird diese Versuchskonstruktion noch etwas warten müssen da ich auf Grund einer Operation erst mal 6 wochen außer Unimog bin :mog4
 
Sorry Henry,

Du bist nicht zu doof, aber wenn Du bei denen nicht angemeldet bist, kommst Du nicht in den Lesegenuß (hab' ich aber bis jetzt auch noch nicht gewußt). Ich versuche jetzt mal die Fotos / die Links zu kopieren; wenn's klappt, kannst Du dann wenigsten die Fotos angucken, die sprechen sowieso für sich.

bis später
Nikolaus
 
Yeah h Du mein Held es hat geklappt mit den Fotos :party :party :party :party
Ja meine Idee war so ähnlich wie Methode 1 nur mit Hydraulik so könnte es jedoch besser gehen. Mit nem schönen Feingewinde :spitze Das werde ich mir bauen wenn ich wieder fit bin, und wenn es funktioniert kann man so ein Gerät von einem zum andern schicken :respekt :danke :danke :danke Nikolaus
 
Hallo,
ich würde mir gerne einen Abzieher bauen.
Welches Gewinde hat dieser?
Danke für die Info
Gruss
Torsten
 
Ich würde Dir als Gewinde mindestens nen Durchmesser von 30 Millimeter vorschlagen. Wenn möglich ein Feingewinde! Ich hoffe auf viele weitere Vorschläge!!!!!!!!! :party :party :party
 
Hallo Freunde,
ich habs so versucht. Trotz WD40 und dem 5 Tonnen-Heber bekomme ich nicht den gewünschten Erfolg.
Wie kann ich meine Kraft verstärken?
Gruss
Torsten
 

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Leider kann ich das Zugmaul auch nicht drehen.
Sitzt alles bombenfest. Wie kann ich einen Hebel ansetzen um das Zugmaul zu drehen?

Gruss
Torsten
 
Hallo Torsten

Ich bin mit der AHK in eine LKW Werkstatt und habe sie mit der Werkstattpresse Rausgedrückt.Bei ca. 20 Tonnen ist sie raus gegangen.

Gruß von der Mosel

Michel
 
Kronmutter wieder falsch rum drauf drehen und ein stück überstehen lassen! Dann den ganzen Schaft heiss machen, sich auf den rahmen stellen und mit einem möglichst schweren Vorschlaghamer auf die Mutter wixxen! Irgendwann gibt der Kram nach!
 
Hallo Ihr Lieben

auch ein knappes Jahrzehnt später stellt sich immernoch die Frage "wie krieg ich die Gammelkupplung 227" gezogen.
In verschiedenen Seiten hat sich da die Zahl 20t Zug muss sein verfestigt, das kann ich nur unterstützen.

Bei mir gings zum Schluss mit 2 mal 12t Hebern und dieser Zugvorrichtung.

Die eingerosteten Rastbolzen krieg ich nicht mehr ausgedrückt - das ist mir jetzt egal. Geh mal davon aus, daß die horizontale Lage auch so gehalten wird, mal schauen mit welchem Moment das zu drehen sein wird.

Grüße
Thomas
 

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Hallo Thomas!
Was hältst du von der Möglichkeit den horizontalen Bolzen einfach auszubohren?
Eine Kernbohrmaschine ist da (wenn verfügbar) bestimmt optimal.

Etwas nachdenklich würde mich stimmen:
im Falle die angeschweißte (?) Lasche deiner Vorrichtung
unter Spannung plötzlich abreißt, ob da nicht Unheil droht?

Glücklicherweise hast du die Demontage ohne Bruch erledigt.
Grüße Norbert
 
Hallo zusammen,

ich hatte das Problem auch, letzendlich führte das verdrehen der AHK zum Erfolg.
Mit einem langen Rohr, Brechstange sollte das klappen.
Sobald es etwas Spiel vorhanden ist kann auch das Kriechoel einwirken.

Gruss Bert