Rückbau 404.0 zur Pritsche

unimuck

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30. Dez. 2010
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Hallo Zusammen,
nachdem ich mir unvernünftigerweise noch einen Zweitmog zugelegt habe, stellen sich mir einige Fragen zu dessen Wiederindienststellung....

Es ist ein 404.0 welcher zum Trial-Mog umgebaut wurde. :shock:

Zum aufarbeiten meiner Pritsche benötige ich das Breiten- und Längenmaß des Bodens. D.h. das Maß zwischen den Umrandungseisenprofilen.

Ferner benötige ich noch die Querschnittsmaße der Umrandungen worauf die Dielenbretter angeschraubt werden. Waren doch T-Profile ?

Hier einmal zur Verdeutlichung des Problems.
IMG_2181_Pritschenbreite.jpg

Und ja, ich stelle mir die Frage ob es überhaupt Sinn macht... :oops:

Hier das Bild im Ausgangszustand.
IMG_2134_Vorher.jpg
 
Ich glaube ich muss mal Anreize schaffen... :wink:

Vielleicht kommt ja jemand mit seiner 404 Pritsche :Unimog02 zu den "Schönen Sternen" in Hattingen und hat Zeit und Lust 1000m weiter zu meiner "Baustelle" zu kommen !?

Geboten wird:

- Trockener Unterstand für den Mog ( Es soll ja vielleicht regnen...)
- Rundgang durch meine technischen "Spielereien" :flex:
- Krombacher mit ohne Alkohol :trink1:
 
Hallo Hartmut

Nur etwas Geduld... Sollte dieses Wochenende etwas Zeit finden, um dir die Masse abzunehmen.

Gruss Norbert
 
Hallo Hartmut

Die gewünschten Masse:
Breite zwischen den Umrandungsprofilen 2030mm
Länge: hinten von innenkant des Umrandungsprofil, vorne bis und mit dem Abschlussprofil (Du siehts dieses Abschlussprofil auf meinem ersten Foto direkt links neben dem offenen Rohrstück) 3018mm


11693576fs.jpg


11693583th.jpg



Ich kann dir nicht sagen, ob der vordere Abschluss so original ist. Das erste Bild zeigt den vorderen Eck, das zweite den hinteren Eck von unten seitlich gesehen.
Das Abschlussprofil ist ein T-Profil mit 60/30 / 5mm.

Da hast du dir noch etwas Arbeit aufgeladen mit deinem Unimog - aber die Basis sieht nicht schlecht aus.

Gruss Norbert
 
Hallo Norbert,
vielen Dank für Deine Mühe! :thumbup:

Mit den Maßen kann ich schonmal was anfangen, den Stahl bestellen und die Pritsche rekonstruieren.

Mit der "guten Basis" lass ich mich noch überraschen. Leider waren einige Anbauten am Rahmen festgeschweißt, welche ich heute erstmal abgeflext habe. :flex:
Druckluftanlage hat keine Anschlüsse für die Zweileitungsbremse , bzw. wurde demontiert und wird nachgerüstet.
Führerhaus wird gegen ein abgeändertes fast neuwertiges vom 421 getauscht. Kupplung und Automat wird bei dieser Aktion mit getauscht.

Mein Ziel ist, das ich mit dem Wagen Ende dieses Monats zum TÜV fahren kann.
Schauen wir mal...
 
guude,

die MB pritschen vom 404.1 und 416, die ich kenne, kommen ohne die knotenbleche, rohrstutzen und zwei kantbleche im 2. bild aus und sind m.w. mit denen vom 404.0 baugleich.
die umrandung besteht aus einem sonder T-profil 60x32x5, die maße der beplankung kann ich bestätigen.

gut mog! justus.
 
Guten Abend,
eine Frage hätte ich noch zur Länge der "Hilfsladefläche".
Der Mog ist momentan als Zugmaschine eingetragen, welches ich auch beibehalten möchte.
Beim benutzen der Suchfunktion ist öfter die Rede von 2300mm beim 404
bzw 1,4 fachen der vorderen Spurweite.
Die Spurweite laut TDV sind 1630.

Nach dem multiplizieren mit dem Wert 1,4 ergibt sich eine Länge der Ladefläche von 2282mm.

Ist dies so korrekt?
Der Wert ist wahrscheinlich auch innerhalb der Bordwände gemessen?
Gibt es eine Möglichkeit und Grund das Maß zu erhöhen?
 
Danke Justus !

Ich habe nun die Maße festgelegt und werde diese wie auf folgendem Bild zum Bau der Pritsche verwenden.

Unimog_Ladeflaeche_Zugmaschine.jpg
 
Hallo Community,
nochmal an dieser Stelle Danke für die Hilfe.

Ich habe die Pritsche mit Profilen der Fa. Hagl erstellt.
Als Grundrahmen habe ich einen 40mm Quadratrohrrahmen mit 30mm T-Profilen verschweisst.
Auf diesem dann im vorderen Bereich 3 Seiten fest verbunden.
Die restlichen Wände werden klappbar mit Scharnieren gestaltet.

IMG_2268.jpg

IMG_2270.jpg

IMG_2271.jpg

IMG_2272.jpg
 
Hallo Zusammen,
nachdem ich lange Zeit das Projekt nicht mehr angefasst habe, geht es nun in kleinen Schritten weiter.
Das Führerhaus möchte ich wieder in den halbwegs originalen Urzustand zurückversetzen, und habe deswegen die angeschweißte Lösung entfernt. Diese war wohl in Verbindung mit einem Wohnmobilaufbau als Durchstieg entstanden.
Ich habe mir vorher Gedanken gemacht ob es nicht schneller umgesetzt wäre wenn ich ein 406er oder 421er Häusschen umarbeite. Allerdings ist die Bodengruppe im Motor- und Getriebebereich völlig anders als beim 404.0 ausgeführt. Von daher werde ich die Basis beibehalten und eine Rückwand und ein neues Dach einschweißen.

Innenansicht:
SAM_0616.jpg


Die ausgetrennte Rückwand
SAM_0687.jpg


Fast ein Cabrio, oder Rückansicht mal anders...
SAM_0686.jpg


Aus einem Schrotthäuschen habe ich mir die einzupflanzende Rückwand ausgeschnitten.
Diese ist kein Schmuckstück aber mit etwas Phantasie, Karosserieblech und Schweißdraht wird es werden.
SAM_0697.jpg
 
Die Rückwand ist Stand heute eingeschweißt und das Dachblech entfernt. Die Bleche im mittleren Rückwandbereich und an den Ecken muss ich noch anfertigen.
Aktuell sieht es nun so aus:

20160119_182933.jpg
 
Die Arbeiten an dem Häuschen haben doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant.
Nachdem ich die Rückwand aus einem anderen Fahrerhaus eingeschweisst hatte, mussten diverse Blechteile neu angefertigt werden.

Der Unterboden hatte durch diverse Reparaturbleche schon die Stärke von Panzerplatten.

20160329_191555.jpg

20160329_205338.jpg
 
Vor dem verschweissen der neuen Dachhaut habe ich diese angepasst und mit Schweisszangen fixiert.
Dabei ist mir aufgefallen das diese beim abklopfen wie ein Trommelfell klingt.
Um später im Betrieb die Resonanzen zu verringern und vielleicht auch ein Radio an den Himmel hängen zu können, habe ich zwei Traversen eingeschweißt.
Diese habe ich als U gekantet. Zwei winklige Blechabschnitte habe ich mit leichtem Spalt von ca. 2mm an die Dachhaut angepasst und an die Profile angeschweisst.

SAM_2473.jpg

Da die A-Säule nun schön zugängig war, habe ich direkt ein 7-adriges Industriekabel mit dadurch gezogen.
Man weiß ja nicht wofür man diese vielleicht mal gebrauchen kann...

SAM_2484.jpg

SAM_2488.jpg
 
Die Blechwinkel der Dachverstärkung habe ich mit Karosseriekleber ans Dach geklebt, bevor die Dachhaut an die Regenrinne gepunktet wurde.

SAM_2490.jpg

Im Kühlergrillbereich fand ich nach dem entlacken einige zugespachtelte Dellen vor.

SAM_2494.jpg

Da mir Spachtel in der nötig gewesen Stärke etwas suspekt ist, habe ich mich an dem Verzinnen versucht.
Für einen Laien vielleicht gar nicht so schlecht geworden...

SAM_2497.jpg
 
Das letzte Wochenende dann dazu verwendet um das Kabinchen zu entfetten , anzuschmirgeln und mit Brantho Korrux zu lackieren.
Vorher noch die Falze mit Owatrol beglückt.
Es ist schon ein Kunststück mit der Spritzpistole in die ganzen Ecken zu kommen.

SAM_2509.jpg
SAM_2511.jpg
SAM_2516.jpg
 
Hallo Hartmut,

bist Du Karrosseriebauer oder so etwas ähnliches?
Ich finde es immer wieder toll wie hier immer wieder im reinen Hobbywerkstätten Hütten quasi neu entstehen.
Ich habe davon weder Ahnung, die nötigen Fertigkeiten und schon garnicht die Geduld.
Für mich sieht es nach einer klasse Arbeit aus.
 
Hallo Jürgen,
in dieser Beziehung bin ich Autodidakt. Habe mich im Laufe der Jahre schon an mehreren Autos wie Käfer mit Gti Mittelmotor oder Bulli T2 mit Ford Capri V6 Umbau versuchen können.
Mir macht es Spaß und ist für mich eine Herausforderung aus Schrott wieder etwas brauchbares zu zaubern.
Leider fehlt einem mit steigendem Alter durch Familie und Beruf immer mehr die Zeit dafür. Die Prioritäten verschieben sich.
 
Hallo Zusammen,
nun geht es dem Rahmen an den Lack. :flex
Interessant ist es die Vorgeschichte des Mogs an den Millimeter dicken Jahresringen des Lackes und diverser anderer Schmodder zu sehen.
Ich konnte allerdings noch nicht herraus schmecken ob der Sand jetzt von der Sahara oder aus der Kiesgrube stammt. :lol:
Vielleicht können mir die Vorbesitzer mal etwas dazu erzählen. :trink
Die langwierigste und nervigste Säuberungsaktion hat allerdings die Vorderachse benötigt.
Leider kommen dabei auch Sachen zum Vorschein, welche nicht unbedingt nötig gewesen wären. Ich werde wohl das vordere linke Kardangelenk erneuern müssen.



Naja, bis Wuppertal schaffe ich das noch.
Es steht nur noch nicht das Jahr fest.
 

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