Servus,
ich hab nen 421 mit 52 PS und hatte schon ein paar mal einen 8 to Rückewagen mit Auflaufbremse und
Eigenölversorgung (Uniforst Mikro) von nem Kumpel ausgeliehen.
Da ich kein Zapfwellenverlagerungsgetriebe hab, hab ich zur Fahrt die Zapfwelle immer abgenommen
um Schäden zu vermeiden.
Der kleine Mog kommt mit dem Rückewagen erstaunlich gut zurecht, für den Hobby-Holzer mehr als
ausreichend.
Wg. der Hebelmimik der Handbremse musste ich allerdings die Pritsche "höherlegen" da die sonst kollidieren
(hab ne lange Pritsche, nicht original!). Ich hab einfach Holzklötze zwischen Pritsche und Rahmen gelegt
und das ganze dann mit Spanngurten gesichert+Den Hydraulikzylinder per Kugelhahn abgesperrt.
Neben der vermutlich nicht ausreichenden Literleistung der Mog-eigenen Hydraulikpumpe wirst Du evlt
auch Probleme mit der Öltemperatur bekommen da das Ölvolumen vom Mog ja nicht so arg groß ist,
ich würde schon eher auf eine eigene Ölsverorgung bauen, dann kannste den Rüwa auch problemlos mit
anderen Schleppern nutzten. In der Ebene und bei guten Rückewegen kann ich den 8 to Hänger auch gut
mit meinem 35 PS Eicher bewegen (äh klar, richtig schnell ist das nicht und für nen 35PS Schlepper ist der
Eicher eher schwer > 2 to).
Bei der Eigenölversorgung darf die Pumpe am Rüwa aber auch nicht zu groß gewählt sein, sonst musst Du
zu viel Gas geben (also bei Antiebsleistung von nur 50 PS oder weniger) und der Kran läuft zu schnell. Bei
niedriger Drehzahl schwankt die Drehzahl dann und entsprechend "ruppig" bewegt sich der Kran.
Gerade am Anfang macht man ja langsam.
viele Grüße
Johannes D.