Rückwagen bauen

Andreas_Bucher

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02. Sep. 2002
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Hallo,

ich hab' da kürzlich einen alten Miststreuer mit total vergammeltem Holzboden aufgegabelt. Deshalb war ich am überlegen, was ich damit sinnvollerweise anstellen könnte, also entweder a) Holzboden und Schläge komplett erneuern, Reste vom Streuer abbauen und einen Heckschlag dran, oder b) alles Holzzeug runter und einen Rückewagen mit Rungen draus bauen.

Hab' mir hier deshalb mal die Postings zu dem Thema so durchgelesen - nette Teile sind da im Gebrauch !

Mein "Miststreuer" hat nur einen feinen Nachteil: Es ist ein Zweiachser ! Also im Prinzip ein normaler Anhänger mit Lagerböcken für die ZW, welche in voller Länge und Schönheit unter dem ganzen Wagen durchgeführt war bis zum Streuwerk (welches fehlt, aber die ZW leider auch). Das Teil war wohl als Pritschenwagen im Einsatz, deshalb kam der ganze Ballast ab.

Einen kleinen Bagger für den Rahmenaufbau hätte ich auch herumstehen.

Macht das nun Sinn, aus dem Zweiachser einen solchen Rungenwagen zu bauen ? Den Bagger mit drauf ? Oder den Bagger lieber auf eine eigene Achse ?
Ist halt' ein bischen fummelig mit dem Zweiachser beim Rückwärtsfahren und an engen und unebenen Stellen - sonst noch Punkte, die dagegensprechen ?

Die Räder sind komplett unter der Pritsche, d.h. ich würde einfach kleine Doppel-T-Träger quer auf den Rahmen schweißen und da außen senkrecht wieder welche als Rungen dran. Evtl. die dann noch mit kleinen diagonalen Flacheisen verstärken, damit sie nicht so leicht abreißen.

Machen (unter Last) klappbare Rungen Sinn - wegen der Stabilität, meine ich ? Bekommt man die mit vertretbarem Aufwand hin ? So könnte ich den Wagen auch mal ohne Kran einfacher entladen.

Ich würde gerne auch Meterholz fahren können (ich arbeite das Holz teilweise gleich im Wald soweit auf), also möchte ich 6 dieser Rungen draufbauen.

Macht es Sinn, den Bagger da mit draufzubauen (sofern er paßt) ? Der hat eine ZW-Pumpe mit Schläuchen, ließe sich also über die Deichsel einfach verlängern. Den Kran dann vorne oder hinten drauf ?

Wie gesagt, ich bin noch in der Konzeptphase bzw. am Überlegen, ob's das überhaupt bringt, deshalb wollte ich mal drüber diskutieren. Evtl. habt ihr ja auch noch andere Ideen.

Andreas
 
Hmm, die idee ist nicht ganz Schlecht! Benutze mal die SuFu, da ist ein Bericht aus der Vergangenheit, bei dem auch berichtet wurde wie eus einem Miststreuer ein Rückewagen wurde!
 
ein Zweichachser als Rückewagen halte ich nicht für gut. Überleg mal wenn Du damit auf ausgefahrenen Rückewegen rückwärts fahren mußt, der schert doch arg scnell aus. Und wo den Kran draufsetzen? Über die Vorderachse? Über den Drehkranz? Mit wenig Lenkeinschlag fällt doch der Hänger schon um bei dem hohen Schwerpunkt. Ich würd den Hänger als ganz normalen Hänger aufbauen und lieber nach einer Achse suchen um den Bagger fahrbar zu bekommen. Wenn Du eine gute 4,5t Achse brauchst meld Dich, ich hab eine hier, und einen einachser Hänger, ex Miststreuer ohne Kratzboden und Streuwerk. Standort bei Karlsruhe.
 
Hallo,

--> JAS: Hab' ich ja gemacht und mit die Berichte durchgelesen und die Bilder angeschaut. Sind wirklich coole Sachen dabei ! Aber eben nur Einachser - was ja warscheinlich auch Sinn macht.

--> Thorsten: Das mit dem Rückwärtsfahren meinte ich, ist fummelig bis unmöglich. Wenn notwendig, dann habe ich bisher den Hänger immer nach vorne umgehängt zum Rangieren - ist natürlich quark, damit längere Strecken fahren zu wollen oder im Wald rumzukurven.

Hab das Holz dann eben kleingemacht und mit dem Mog direkt rausgefahren, oder eben die Stämme mit der Winde oder im Fahrbetrieb geschleppt.

Auf Dauer und für größere Mengen ist das eben nix, und leichter machen wollte ich mir's auch.

Deshalb hab' ich bisher, wenn notwendig, alles mit einem Zweiachser vom Waldweg aus abgefahren - das war auch der Gedanke mit dem Umbau, um dann den Rungenwagen statt dessen dafür zu verwenden - da geht mehr drauf, weil man höher laden kann.

Achse für den Bagger hab' ich inzwischen zum Glück, müßte nur noch drauf - und anläßlich dessen bin ich eben auf den Rungen-Umbau des Anhängers gekommen.

Umfallen: Meinst Du beim Fahren oder beim Arbeiten ? Der Lader hat Stützen - ob die natürlich über die VA des Hängers passen (Breite) ist fraglich. Den Lader nach hinten ist Humbug, wegen Langholz ... gebe ich ja zu.

Da der Hänger meist im Freien steht, wollte ich einen Holzaufbau vermeiden - Rungen brauchen länger zum durchgammeln :-)
Ich seh's an meinen anderen Anhängern, sind demnächst alle fällig.
Alu ist mir zu teuer und zu aufwendig.

Na ja, mal sehen, ich werd' vielleicht dann doch mit getrenntem Hänger und Lader arbeiten. Oder ich hol' mir wirklich einen Einachser.

Noch weitere Ideen dazu ?

Andreas
 
Hallo Andreas
Ich hab das mit dem Kran so gelöst.
Der Anhänger hat auch gute Dinste geleistet, wird aber gerade umgebaut
Wenn ich ihm richtig voll geladen habe , hasts gewaltig auf die Kupplung gedrückt. Dafür wurde ich ihr schon arg getadelt
:wink: :wink:
Der Anhänger bekommt eine Tandemachse, die verschiebbar ist.
Mit einem 2-achser wirst du keine Freude haben im Gelände.

Gruß Lukas :MBtrac18
 

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    Holzzange, Bernhard 003.jpg
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Hallo Lukas

Eine Tollen Lader hast du da an deinem Unimog !
Wo findet man ein solches Gerät ?
Hast du mir vielleicht ein Tip !

Suche schon länger im Osten BWÜ oder im westlichen Bayern !

Gruß Ingo
 
Hallo Ingo

Ursprünglich war das ein Atlaslader 402, den ich für den Einsatz am Mog umgebaut habe.
Dazu gibt es hier einiges an Bildern und Texten, muß halt mal suchen
:wink:

Gruß Lukas :thumbup: