Sch.... Riß im Vorgelege alte Achse 401

unimogmaster

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03. Sep. 2011
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Endingen
Hallo Schraubergemeinde

bin gerade dabei meinen 401 auf einen neuen Rahmen zu bauen, und will dabei gleich die einzelnen Komponenten neu abdichten.
Komme gerade aus der Werkstatt und hatte die Hinterachse in der Mache da sie an den Vorgelegedichtungen schwitzt. Habe mich so gefreut das bis jetzt keine Schraube vom ganzen Mog rundgenudelt oder abgerissen ist und die Wellendichtringen sind auch ziemlich neu. Beim reinigen des offenen Vorgeleges ist mir ein Riß aufgefallen:cry: . Er befindet sich rechts oberhalb des Antriebswelleneinganges. Siehe Bild, hoffe man kanns erkennen.
Was meint Ihr soll ichs lassen, da er ja eh nicht mehr hart rangenommen wird oder muss ich auf jedenfall ersatzt einbauen.
Würde dann ja bedeuten das alles neu eingemessen werden muss, Lager und Distanzscheiben, und dass hab ich noch nie gemacht bzw. habe ich das Werkzeug nicht dazu.
Von was könnte der Riss den kommen??? Habt Ihr da eine Idee.

Und dann noch eine Frage: kann ich beide Antriebswellen ziehen???
Diff.sperre ist gesichert, oder immer nur eine nach der anderen.

Gruß und Gut´s Nächtle

Andreas
 

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Moin Andreas,

die Gefahr besteht, dass es weiter reißt.!!!

Ich würde das Teil so nicht wieder einbauen.

Wenn die Sperre definitiv eingelegt ist, (vorher prüfen!!!) kannst Du beide Steckachsen ziehen.

Viel Erfolg!
 
Hallo Reiner

habs befürchtet das ich ein neues Gussteil brauche.
Von was könnter der Schaden kommen???
Überbelastung, Fahrt mit eingeschalteter Diff.sperre (auf falschem Untergrund) oder wäre es möglich das was falsch zusammengebaut wurde.
Mir ist beim zerlegen aufgefallen das keinerlei Ausgleichsscheiben verbaut waren. Wäre das ein möglicher Grund.
Bin aber ernsthaft am überlegen ob ichs wieder zusammenbau und lass. Kaputt ist das Teil ja schon.

Gruß Andreas
 
Moin Andreas,

Überbelastung, Materialfehler, u. ä. würde ich als Ursache ansehen, ein Zusammenbau unter Spannung ebenfalls.
Fehlende Ausgleichsscheiben eher nicht.

Eine Möglichkeit wäre evtl. noch das Schweißen des Risses.

Ich würde mir Ersatz besorgen.

Entscheiden kannst nur Du selbst!
 
Hallo Zusammen

kleiner Zwischenbericht: Heute hat aber auch garnicht´s gefunzt wie´s hätt sollen. Wollte die Betätigungswelle aus dem Achsgehäuse bauen,
leider ist dabei die ganze Gußbuchse welche mit zwei Linsenschrauben am Achsgehäuse befestigt ist komplett zerbröselt. Sie hat sich total festgefressen, war nicht´s zu machen.
Danach wollte ich an meinem Teileträger das Gußgehäuse vom Vorgelege ausbauen. Das gute Stück stand beim Vorbesitzter ewig im Freien, und dementsprechend bescheiden konnte ich die 55er Schraube die die Bremstrommel auf der Welle fixiert nur mit zerstörender Gewalt öffnen. Und was sehe ich als die Trommel endlich unten ist? Eine schöne dicke Schweißnaht auf dem Gehäuse :rums:
Dann werd ich morgen mal die Vorderachse öffnen vielleicht ist ja da das Gehäuse heil.
Drückt mir die Daumen, werde weiter berichten.

Mit leicht frustriertem Schraubergruß


Andreas
 
Hallo

habe mich dazu entschlossen das gebrochene Gehäuse zu schweißen.
Hab dazu beim Landmaschinenschlosser Gusselektroden geholt.
Nut in den Riss gefeilt, Guss erhitz und dann gechweißt.
Bin gespannt ob´s hält.
Die Lagerbuchse vom Differentialschalthebel habe ich selbst gefertigt. Ersatz gibts leider nicht mehr. Habe dazu aus Rundstahl
ein Teil gedreht und aus einem Flacheisen die Platte gesägt.
Jetzt fehlen nur noch zwei Wedi´s dann kann ich die Achse wieder zusammenbauen.

Danke für Eure Unterstützung

Gruß Andreas
 

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