schlechter Tag

Altmühlmog

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03. Mai 2007
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Adelschlag
Nach drei Wochen Regen endlich wieder in den Wald zum Holzrücken. Der Spass war aber nach zwei Stunden vorbei, da es mir den Zapfwellenstummel am hinteren Lagerbock abgedreht hat.
Die alte Seilwinde hat so vile Kraft, das sich die Zapfwellenschubrohre der Seilwinde verdreht haben. Das habe ich leider zu spät gemerkt und beim Heben uns Senken mit der Heckhydraulik hat es mir das Verlagerungetriebe er Zapfwelle verdrückt. Dadurch kam es zum Bruck des Zapfwellenstummels.
Mein Sohn hat furchtbar geheult.
Aber heute habe ich mir sofort eine neue Seilwinde (Farmi) und einen neuen Zapfwelelnstummel besorgt.
Mal sehen was sonst noch alles passiert

Schöne Grüße

Peter
 

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Also den Unimog vorne anbinden und hinten ziehen, finde ich cool!!

Wer so etwas macht, dem sollte eigentlich sofort der Unimog genommen werden!!
Ich glaube der abgedrehte Zapfwellenstummel ist das kleinste Übel, wenn man bedenkt, was dabei alles passieren kann!
(Das geht von "auseinandergerissenen" Mog bis hin zu tödlichen Unfällen durch gebrochene Seile!)


Kopfschüttel, Christian
 
Servus.
kochibossi schrieb:
...........dazu den Mog vorn an einem 50 m Seil am nächsten Baum festgebunden und dann kräftig gezogen............Dann hat sich mein ganzer Unimog gehoben zwischen den Seilen und hing fast komplett in der Luft. ..........

:cry: :cry: :cry: :cry:


kochibossi schrieb:
.......... und alle anderen MOGGLER..................

Nein, ganz bestimmt nicht! :|

Da fällt mir nur noch eins dazu ein:
Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann keine Schraube halten......

fuxel
 
Hallo Christian,
warum immer alles so schwarz sehen?? Ich möchte nicht wissen, wie viele schon mal den Uni fest gemacht haben, wenn es sonst auf einfache Art nicht mehr weiter geht. Wenn der Mog dabei aber schon so rostig ist, das man ihn zerreisst, dann sollte man sich eh einen neuen zulegen. Das mit dem Seil, kann natürlich auch immer mal passieren, hat aber doch mit dem festbinden des Unimogs nichts zu tun und auch mit solchen maroden Seilen würde ich nicht arbeiten. Meine Seile sind 1. Sahne und über 10t belastbar, da passiert schon nicht gleich was.
Man muss doch nicht immer alles so auf der Spitze sehen. Sind wir doch mal ehrlich, wir machen bestimmt alle mal Sachen, wo wir im Nachhinein sagen,..... oh je- gut das da mal nichts schief ging. ODER???
Damit da nichts mehr so leicht schief geht, hab ich mir ja auch 'nen ordentlichen Forstmog besorgt.
Gruß Andreas
 
Hallo zusammen!
Ich will kein Moralapostel sein und auch ich habe schon manches Ding gemacht wo ich hinterher dachte: owei owei!
Aber mal ganz einfache Physik:
Wenn man den Unimog zwischen zwei Seilen zum ausheben bringt, dann federt das Seil bestimmt schon ein Bisschen.
Wenn man dann noch die winkel des Seiles zum Unimog betrachtet, dann sind die 10 Tonnen ganz schnell zusammen, wenn dann das Seil hält, fliegt aber mit Sicherheit was anderes weg. Glück wenns nur der Zapfwellenstummel ist.

Auf ein langes gesundes Leben
Thomas
 
Hallo zusammen,

manchmal weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll, wenn ich sehe, wie andere Mogler mit ihren Fahrzeugen umgehen :shock:

Diese "Vorne-anbinden-und-hinten-ziehen"-Unsitte (oder umgekehrt) dürfte so alt sein wie der Unimog selbst, hat aber sicher noch keinem Fahrzeug gutgetan.

Der Unimog hat einen verwindungsweichen Rahmen, der beim 406er zusätzlich noch eine Kröpfung aufweist - das ist kein Rahmen einer Lokomotive :!: Die kann nämlich beim Fahren in Doppeltraktion oder mit Vorspann gleichzeitig in beiden Richtungen auf Zug beansprucht werden...

Sollte das beim Mog dennoch praktiziert werden, sind dauerhafte Verformungen, Spannungsrisse etc. unvermeidlich.

Es ist unglaublich: da geben manche Mogler ein paar bis viele Tausender für Ihr Fahrzeug aus, und dann wird derart damit umgegangen *kopfschüttel*

Die Sicherheitsbedenken meiner Vorredner unterstütze ich voll und ganz, auch auf die Gefahr hin, daß jetzt die No-Risk-no-Fun-Fraktion wieder die Keule rausholt :?

Übrigens: mein 406er ist kein Spielzeug für's Treffen, arbeitet durchaus auch noch im Wald und erledigt dort alle üblichen Arbeiten - aber mit Sinn und Verstand (meistens zumindest :wink: )
 
Hallo Leute, einmal melde ich mich noch.
Ursprünglich wollte ich ja keine Diskussion über Unsinn ins Leben rufen.
Ich dachte eigentlich, gibst deinen Senf dazu, was dir für Mist passiert ist, denn geplant war das sicher nicht. Aber da ich der Einzige bin, der schon mal Mist gemacht habe, behalte ich den in Zukunft besser für mich. Aber manchmal muss man eine Entscheidung treffen. Wie hätten denn die Profis das Problem gelöst in einem morastigem Tal? Aber egal, der Baum ist weg, der Unimog lebt und ich hab was gelernt. Mit dem nun gehörten Sicherheits-denken, will ich ja nichts sagen, denn wie gesagt, geplant war das so nicht. Wenn ich mir aber im Forum die Beladungen so mancher Fahrzeuge ansehe, das ist dann schon was "geplantes" und da kann einiges mehr schief gehen, als ein Zapfwellenstummel- kaputt. Denn bei einer aufgeladenen Fuhre Holz, da kann man was steuern.

Gruß an alle Andreas
 
Servus
kochibossi schrieb:
..............Wie hätten denn die Profis das Problem gelöst in einem morastigem Tal?.......

.........den Baum kleiner gemacht...... 8)

kochibossi schrieb:
.....Wenn ich mir aber im Forum die Beladungen so mancher Fahrzeuge ansehe, das ist dann schon was "geplantes" und da kann einiges mehr schief gehen, als ein Zapfwellenstummel- kaputt. ............

1:0 für Dich.......... :roll:

BG,

fuxel
 
Hallo an alle!

nicht, dass ich jetzt wieder die Moralkeule angehangen bekomme, will ich gar nicht. Im Gegenteil! Möchte nur mal zum Nachdenken anregen.

Da stellt einer ein Missgeschick ein und ein anderer antwortet mit einem vergleichbaren, erkennt aber selbst nicht, dass er darin noch einen zweiten, noch größeren Lapsus drin hat.

Jetzt ist es absolut richtig, dass man ihn auf diesen Umstand aufmerksam macht, aber meine Frage ist hier: Müssen wir das in einem solchen Ton machen, dass derjenige vor Schreck und Angst vor der Blamage seinen Beitrag wieder rausnimmt?

War leider zu spät, habe also Andreas' Bild nicht gesehen, aber weil wir doch alle den Anspruch haben, in diesem Forum einen herzlichen und freundlichen Umgangston zu betreiben, hätte man ihn nicht anders auf den Fehler aufmerksam machen können?

Bin die Tage selbst von jemandem auf genau diesen Umstand aufmerksam gemacht worden, habe also keinen Grund, diese Frage nur an Euch zu stellen, sondern genauso auch an mich selbst.

Wenn am Ende keiner mehr den Mut hat, ein Bild einzustellen, weil er befürchten muss, zerrissen zu werden, verliert das Forum auch an Qualität.

Ich habe mir deshalb vorgenommen, Kritik nicht mehr in sarkastischem oder zynischem Ton zu äußern, denn Andreas hat völlig recht:

kochibossi schrieb:
...Sind wir doch mal ehrlich, wir machen bestimmt alle mal Sachen, wo wir im Nachhinein sagen,..... oh je- gut das da mal nichts schief ging. ODER???...Gruß Andreas

In diesem Sinne hoffe ich jetzt mal, dass jetzt nicht alle auf mir rumhacken... :roll:

Grüße an alle

Holger

Natürlich könnt Ihr jetzt argumentieren: So hart war das doch gar nicht - und da mögt Ihr sogar recht haben, aber an der Reaktion von Andreas können wir lernen, dass es nicht nur darauf ankommt, was man zu senden meint, sondern auch, wie es der andere empfängt...
 
Wenn ein U406 Rahmen das nicht verträgt , gehört ein U406 eigestampft!! Ich dachte ein Unimog ist ein Arbeitsgerät und kein Spielzeug!!

Daniel
 
Stimmt und ein 404 ist ein F1-Mog und muss auch mit 130 km/h über die Autobahn fliegen dürfen!

Sorry, was für eine Bemerkung ist das denn? Die Mogs sollen das leisten können, wofür sie konzipiert sind. Wenn sie das tun, dann sind sie gut instand gehalten und der Besitzer ist eines Lobes würdig.

Wenn ich einen 406 nicht zwischen 2 Raupen spannen kann, ohne daß es ihn zerreist, dann ist vielleicht die Idee idiotisch, nicht aber der 406 schlecht gepflegt.

Michael
 
DanielT schrieb:
Wenn ein U406 Rahmen das nicht verträgt , gehört ein U406 eigestampft!! Ich dachte ein Unimog ist ein Arbeitsgerät und kein Spielzeug!!

Daniel

Für mich ist mein Arbeitsgerät auch mein Spielzeug :roll:

Trotzdem ist dem Material irgendwo auch Grenzen gesetzt. Wenn ich meinen Mog vorne mit ner 10 to Kette an Baum binde und Hinten mit einer 5 tonnen Winde + Umlenkrolle arbeite, der baum verkeilt sich ,gibt irgend etwas nach. Mein Seil, meine Kette, der Baum oder der Unimog.
 
Bei einer 5 T Winde mit Umlenkrolle darf der Rahmen nicht nachgeben! Ein DKW Munga Rahmen grinst auf einer Richtbank bei 15T noch und der ist wohl einiges schwächer als ein Unimog Rahmen! Um einen Unimog Rahmen in die Länge zu ziehen benötigt man schon etwas mehr zugkraft.
Die Winde wird einem eher um die Ohren fliegen als das der Rahem länger wird.


Daniel
 
Da fällt mir echt nichts mehr ein!
Wenn ein Nutzfahrzeughersteller ein Fahrzeug für so eine Belastung auslegen würde, dann wäre da auch ein Bauteil dran, wo man das Seil einhängen könnte! Und ich meine jetzt nicht die Rangierkupplung!

Langsam kann ich mir den tieferen Sinn einer Bergstütze, oder von Standketten nicht mehr erklären. Warum wohl wird bei jeder Winde, egal ob Rahmenwinde, Heckwinde (mit Standketten), oder Dreipunktwinde darauf geachtet, dass der Kraftfluss möglichst nur über die Winde läuft und der eigentliche Rahmen des Fahrzeugs möglichst nichts abbekommt?

Da ist doch das Anbinden viel praktischer! Habt ihr das Rückeschild abgeflext, damit sich der Mog auch ja nicht normal im Waldboden verkeilen kann???

Dass der Rahmen die Belastung wohl aushält ist klar. Es geht hier auch mehr um die Krafteinleitung in den Rahmen. Bei gleichzeitigem Zug von vorne und hinten, nimmt z.b. die Oberlenkerhalterung hinten und vorne irgendein Querrohr fast die komplette Belastung auf. Bin gespannt, wie nach öfterer Nutzung dieses Querrohr, oder die Hecktraverse aussieht!

Ich bin wirklich kein Sicherheitsfanatiker und dass man manchmal selbst die Gefahr nicht erkennt, ist sicherlich an der Tagesordnung, aber wenn manche hier ihren Nonsens auch noch uneinsichtig verteidigen, da fällt mir echt nichts mehr ein (siehe 1. Zeile) :shock:

Christian
 
Hallo Mogdrivers,

an anderer Stelle machen wir uns vielleicht alle gar keine Gedanken über die entstehenden Kräfte...

...schaut Euch mal dieses Video an... http://www.myvideo.at/watch/1557697

Möchtet Ihr der Besitzer des hintersten Bulldog sein, wenn der Pflug auf einen Findling aufläuft?

Mir sind Fälle bekannt, wo in genau solchen Zugsituationen (z.B. Bergen eines versunkenen Roders oder Dreschers, bzw. von abgesackten Baggern im Drainagebau) der hinterste Schlepper in 2 Teile zerriss. Sogar "bärenstarke" Schlüter hat's da schon gefetzt...

Bei Oldtimerveranstaltungen macht sich aber offensichtlich keiner einen Kopf daraus... Meinen gäbe ich nie für sowas her... höchstens ganz vorn... :lol:

Ihr seht also, es kann passieren, dass man so was mal ohne zu überlegen macht.

Christian erklärt sehr gut, warum es nicht sinnvoll ist, ein Rahmenfahrzeug (oder überhaupt Fahrzeuge) beidseitig zu fixieren: der Mog hat nicht nur Längsträger (die zudem noch gekröpft sind) und bei den Seilwindenherstellern wird viel Gehirnschmalz in die Konstruktion der gesamten Einheit einschl. Tragbergstütze gesteckt um beim Seilzug jegliche Kraft möglichst aus dem gesamten Fahrzeug rauszuhalten.

Der letzte Satz im Beitrag von Christian bringt es auf diesen Thread bezogen auf den Punkt!

Grüße

Holger
 
Ich zweifle doch garnicht den Sinn einer Bergestütze usw an! Ich habe nur gesagt das der Unimog Rahmen 15 zug ohne Probleme überstehen muss.
Trecker neigen allgemein zum durchbrechen. Ein kleines Verkehrschild sorgte hier dafür das ein neuer Fendt durchbrach und ein Golf machte hier an einer Kreuzung einen John Deere platt. Der Golf hatt den Deere nur an der Vorderachse getroffen und zack war es ein zweiteiliger John Deere.


Daniel
 
Hallo Daniel,

der reine Rahmenlängsträger hat sicher kein Problem mit der Last, würde sich an Hand der Materialgüte und des Querschnitt sicher berechnen lassen, aber dazwischen sind Querträger und auch eine ganze Menge Schrauben und Bolzen.
Das Problem ist doch, das du zum einen die Last nicht zu 100 % in Flucht des Längsträgers einbringst und zum anderen, das die Schrauben mit denen die Befestigungspunkte am Rahmen verschraubt sind mit der Last ein Problem haben könnten.
Wenn du ein Fahrzeug auf die Rahmenrichtbank spannst gehts du auf die genau vom Hersteller vorgegeben Punkte und das Fahrzeug sollte zu 100 % genau definiert stehen, sonst funktioniert das auf der Rahmenrichtbank auch nicht.
Das ist ein Vergleich der so nicht funktioniert.

Grüße

Ralf

PS. unabhängig davon nehme ich mich selbst nicht aus der Anfangsdiskussion raus. Auch ich habe schon Arbeiten gemacht, die zum Glück gut gingen, über die ich im nachhinein nur den Kopf schütteln kann.
Aber deshalb sind wir alle nur Menschen und können/ dürfen auch Fehler machen. Das Wichtigste ist doch daraus zu lernen.
 
Hallo!
Ich sehe das ähnlich wie Daniel!
Ich kann das sicher nicht berechnen, ich habe bis jetzt alle meine Teile für den harten Einsatz nach Gefühl dimensoniert, und es hat fast immer gepasst.
Nach meinen Gefühl ist bei solchen Aktionen der Rahmen bei weitem nicht der schwächste Teil.