Schmidt Hydraulik 411

Jens14

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01. Juni 2008
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Osnabrück
Hallo

ich habe jetzt meine Hydraulikpumpe in Betrieb habe einen FL2 angebaut jetzt habe ich bloß folgendes Problem wenn ich fahre dann fängt die Pumpe ab einer Höheren Drehzahl an zu schreien als wen da Luft drin ist. Was ja eigentlich nicht sein kann was ist das? Im Tank ist genügend Öl.

Gruß Jens
 
Hallo Jens,

also bei meinem Westinghouse Kombiaggregat gibt es einen Peilstab wo man regelmäßig nach jeder fahrt den Ölstand kontrollieren muss. Die Welle bzw die Kurbelwelle des Luftpressers wird durch diese Ölbadschmierung geschmiert und wenn die trocken läuft klingt das so, war bei mir auch so.
Man sollte aber ein nicht zu flüssiges Öl nehmen, laut BA Motoröl, ich habe 10W40 benutzt. schau mal ob an deiner Pumpe unten ein Stab ist zum herausziehen, dort dann einfüllen. Kenne leider nur das Kombiaggregat von Westinghouse.

gruß
Robert
 
Hi Robert

nein du meinst den Kombipresser denn habe ich aber nicht verbaut. Ich habe eine separate Pumpe eingebaut und an der kann man nichts abschmieren.
Gruß Jens
 
Hallo Jens,

wenn Luft im Spiel ist, müsstest Du im Behälter hellgelbes schaumiges Öl sehen.
 
wie Michael schon sagt, erstmal die die genaue Geräuschquelle finden.
Möglichkeiten sehe ich beim Keilriemen (Die Schmidt-Hydraulik Pumpe hat einen eigenen Keilrimen).
Wenn es an Ölmangel liegen sollte, die Saugleitung prüfen (Risse = zieht Luft oder evtl. zusammengedrückt?)
Wenn Überdruck, Rücklauffilter prüfen.
 
Hallo alle zusammen

Ja es könnte auch das Überdruckventil sein aber das darf doch trotzdem nicht so laut sein. Keilriemen habe ich auch schon überlegt. Um das nachzuschauen muss ich aber erst den Frontlader wieder abbauen. Die Leitungen sind alle neu deshalb schließe ich es aus das da irgendwo Luft gesaugt wird.
Das Öl sieht schon ein wenig schaumig aus, aber weißlich? Der Rücklauffilter ist auch neu. Dass der so schnell zu sitzt kann ich mir nicht vorstellen. Ich werde mal sehen wo das Geräusch genau herkommt.
Gruß Jens
 
Hallo Jens,
kann es sein,dass der Bedienhebel nicht zurück gestellt ist,normalerweise stellt sich dieser nach jedem Hubvorgang alleine zurück,ist dies ausgeschlossen,prüfe ob der Rücklauf richtig angeschlossen ist,weil bei nicht
betätigen des Hydro- Ventils der Oel-Fluss drucklos ist.
Ich habe ein Original Hydro-Ventil von Schmidt bei dem ist 1 Eingang von Hydro-Pumpe 2 ist Ausgang zum Oel=
Behälter 3 ist zum Zylinder und 4 ist zweiter Anschluss bei Doppel-wirkendem Zylinder.
Dies wäre mein Vorschlag zur Abhilfe.

Grüße, Manfred 1-Oldtimer :mog3
 
Hi
ich habe das so angeschlossen die Zahlen müsste ich nochmal nachschauen. Ich habe bevor ich den Block eingebaut habe den Block mal mit Druckluft ausprobiert. Die eine Leitung geht zur Pumpe eine Weitere zum Öl Filter und dann in den Tank. Die anderen beiden Anschlüsse sind für den Zylinder wenn ich eine Doppeltwirkenden Zylinder anschließe kann ich diesen ein und ausfahren.
Drücke ich den Hebel nach vorne dann rastet dieser ein und der Zylinder fährt bis zum Anschlag aus. Ziehe ich den Hebel zu mir hin dann fährt der Zylinder ein. Ziehe ich den Hebel noch weiter so rastet dieser ein und ich habe die Schwimmstellung. Ich habe nun mal an beiden Anschlüssen den Frontlader ausprobiert. Dabei ist mir aufgefallen das dieser am besten in der Schwimmstellung wieder runterfährt.
Meinst du das der Hebel wenn ein bestimmter Druck im System erreicht ist zurück in die Nullstellung geht? Das macht der Hebel nicht
Gruß Jens
 
Hallo Jens,

die schwingen-Zylinder sind die einfach oder doppelwirkend? bei einfach wirkend gehst Du auf schwimmszellung
zum ablassen,bei doppelwirkend auf die gegenübere Stellung,oder zb nach hinten hoch nach vorne ab.
Auf jeden Fall 1=rein von der pumpe 2=zurück in den Ölbehälter.

Grüße, Manfred 1-Oldtimer
 
Hallo Jens, wegen der Hebel Rückstellung,ob diese automatisch zurück geht kann ich leider nicht beantworten,
musst versuchen,Hebel betätigen,wenn die Schwinge anhebt Hebel loslassen.

Noch mal Grüße, Manfred 1-Oldtimer
 
Hallo alle zusammen
So ich hatte heute mal Zeit etwas rum zu probieren. Den Keilriemen habe ich nochmal nachgespant. Das Geräusch ist immer noch da es kommt meine ich von der Pumpe man kann das leider nicht so genau definieren. Was mir auch noch aufgefallen ist wenn man etwas gefahren ist und die Riemenscheibe der Pumpe anpackt dann merkt man das diese mittig warm wird das Gehäuse der Pumpe ist aber noch kalt.
Das Steuerventile funktioniert eigentlich meiner Meinung nach ganz normal und ist in Ordnung gibt es eine Möglichkeit herauszufinden ob das Überdruckventile richtig arbeitet?
Nochwas hat einer eine Orginal betriebsanleitung für die Hydraulik?
Gruß Jens
 
Hallo Jens,

wenn die Riemenscheibe in der mitte warm wird könnte doch auch das Lager der Punpenwelle defekt sein. Reibung ergibt wärme :?
Lager singen meistens wenn sie am sterben sind.

gruß
Robert
 
Hallo
Ja das habe ich auch schon gedacht hat einer schon mal die Pumpe zerlegt? Hat jemand eine Explosionszeichnung?
Gruß Jens
 
Hallo Jens,

haste mal 'ne Nummer (Typenbezeichnung) von der Pumpe? Oder 'n Foto?
Und welchen Steuerblock hast Du?
Dann könnte ich Deine Fragen konkreter beantworten.

Zahnradpumpen haben übrigens keine Kugellager, die Geräusche machen könnten, sondern Gleitlager. Wenn so eines an der Antriebwelle zu viel Spiel hat, wird häufig die Wellendichtung (das ist eine Dichtung von außen nach innen!) undicht und Luft angesaugt. Dann ist die ganze Pumpe aufgrund von Kavitation ziemlich schnell komplett tot.

Der Keilriemen darf nicht zu stramm gespannt werden. Sondern gerade so, dass er das notwendige Antriebsmoment bei 150 bar überträgt!

Im Heft'l 79 wird ein Fachbeitrag von mir erscheinen, der defekte Zahnradpumpen behandelt. Die am Luftpresser und auch die separate.
 
Hallo Jens,

wenn ich mir Deinen ersten Beitrag nochmal ansehe, kommt mir ein Verdacht: Fehlerhafte Inbetriebnahme.

Zahnradpumpen sind nicht selbstansaugend! Nur unter glücklichen Umständen klappt eine Inbetriebnahme von Systemen, bei denen die Pumpe oberhalb des Füllstandes im Tank eingebaut ist. Dann liegt nämlich kein Zulaufdruck vor.

Die sachgemäße Inbetriebnahme geht so:
1. Keilriemen abnehmen
2. Druckanschluss offen lassen (mit Schlauch dran)
3. Tank mit Druckluft leicht beaufschlagen bis Öl aus dem Schlauch kommt (die Pumpe arbeitet dann als Motor)
4. Erst dann Steuerblock anschließen und System in Betrieb nehmen

Hoffentlich hat Deine Pumpe noch keinen Schaden genommen.
 
Hallo Jens,

die von Dir festgestellte Wärme an der Welle ist möglicherweise schon ein Schaden aufgrund der fehlerhaften Inbetriebnahme: Du hast vielleicht die Wellendichtung verbrannt, weil sie aufgrund von Ölmangel nicht intern geschmiert wurde.

Das kannst Du leicht feststellen, wenn Du nun die Inbetriebnahme richtig machst. Dann kommt nämlich Öl an der Welle raus.

Die Dichtung kann man leicht wechseln und nötigenfalls die Welle im Dichtungsbereich nacharbeiten. Aber dazu muss die Pumpe zerlegt werden.
 
Hallo Christoph
das wüste ich nicht so ein Mist hoffentlich habe ich da wirklich nichts kaputt gemacht. Ich werde das mal ausprobieren wie du beschrieben hast. Die Pumpe ist eine Bosch ich meine diese hier Bosch Hy/ZE16CR12. Vom Block muss ich noch mal nachschauen. Man sollte halt lieber Leute vorher fragen die sich damit auskenne.
Gruß
 
Hallo Jens,

ja, das ist die Pumpe, die ich bei Dir vermutet habe.
Hy/ZE16CR12 ist eine Zahnradpumpe in Plattenbauweise mit festen Spalten und daher sehr einfach und robust.
16 l/min bei 2000 min^-1 ohne Gegendruck, 12 l/min bei max. 150 bar.

Bei Bedarf kann ich Dir die Pumpe reparieren und eine Leistungsprüfung machen. (Siehe auch meine PN an Dich)