Seileinlauf Werner Rahmenseilwinde 630N14

unimog_ferdl

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07. Feb. 2004
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Servus,

ich bin derzeit an der Reaktivierung einer Werner Rahmenseilwinde. Am Seileinlauf bewegt sich gar nichts mehr. Die Rollen habe ich bereits gelöst. Der Propeller ist aber bombenfest. Wärme und Rostlöser haben noch keine Wirkung gezeigt. Gewalt ist sicher auch keine Lösung da dies der Guss nicht mag.
Wie ist die Lagerung aufgebaut? Ich gehe von einem einfache Gleitlager aus.

Ich bin für jeden hilfreichen Tipp dankbar!

Gruß
Unimog_Ferdl
 

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Servus Unimog Ferdl,
probiers mal direkt bei Werner. Die sind in der Regel recht kooperativ. Ich schick Dir einen Kontakt per PN.

Viele Grüße
Martin
 
Könnte das ein Schwenklager sein?

Flex, Drahtbürste, sauber machen, so das man was erkennen kann....
 
Hallo,versteckt unter dem rost verbirgt sich das feingewinde der mutter (Man kan die zwei bohrungen für den spezialschlüssel sehen) mit welchem das lagerspiel eingestellt wird.Damit sich diese große mutter nicht lösen kann wird sie durch eine seitlich eingebrachte madenschraube gesichert.Schau dir mal die rolle genauer an dann wirst du seitlich eine kleine bohrung finden (ca.6-7mm) durch die der inbus (4mm wenn ich mich nicht irre) kommt.Bei dem rostzustand ist langes einsprühen und einwirken das minimum jedoch vermute ich eher das du hier anwärmen mußt.Nachdem die inbus draußen ist läst sich normalerweise im rostfreien zustand besagte mutter links herum rausdrehen.Gelagert ist die rolle mit handelsüblichen 8mm kugeln.Wenn du nicht klar kommst meldest dich.MFG Herbert
 
Danke für die Tipps!
Der Seileinlauf lässt sich wieder ganz leicht drehen. Die Mutter für die Lagervorspannung rührt sich nicht. Die Madenschraube war nicht mehr vorhanden. Aber da kein Spiel im Lager ist werde ich es so belassen. Nun stellt sich die Frage ob es sinnvoll ist einen Schmiernippel anzubringen. Ist es überhaupt möglich an der markierten stelle zu bohren, vermutlich wird man an der Kugellaufbahn scheitern.

Gruß und nochmals danke für die Tipps!

Unimog_Ferdl
 

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Einen schmiernippel brauchst auf jeden fall,nur wo?Du mußt dir eine stelle aussuchen die zwischen den lagerungen sitzt,schwierig zu beschreiben aber vor der mutter und am seileinlauf sitzen jeweils eine scheibe mit radius der kugel.Nun die mitte abschätzen und rein damit.Allerdings,eigentlich müßt dort einer dran gewesen sein,schau mal nach ob dieser mal abgerochen ist.Die mutter wirst wohl mit messer griesheim anwärmen um sie zu lösen.Bist du sicher das die madenschraube weg ist?MFG Herbert
 
Hallo Ferdl, hallo Herbert
also bei mir war keine Madenschraube drin sondern ein Stift der auf der Mutter mit einem Schweißpunkt gesichert war. Das war kaum zu sehen.
Ich würde die Rolle auf jeden Fall zerlegen. Bei mir war eine Mischung aus Rostbröseln Dreck und Wasser drin.
Die Rolle hat keine Dichtung oder Simmerring deshalb immer feste schmieren damit der Dreck drausen bleibt.
Wenn das Teil zerlegt ist, ist die Schmiernippelmontage auch einfacher.
Gruß Christian
 
Servus,

ich möchte das auf dem Bild markierte Lager selbst anfertigen, könnt Ihr mir mit Bildern aushelfen? Die Maße kann ich an vorhandenen Teilen abnehmen. Mir ist nicht ganz klar wie das Teil von der anderen Seite (Bild) aussieht. Ist da ein Bund oder ist der Innedurchmesser durchgängig gleich? Wenn da ein Bund wäre müsste es ja zweiteilig sein um es montieren zu können.

Gurß
Unimog_Ferdl
 

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Hallo Fredel,
ich hab noch ein Bild von der Restaurierung meiner Winde gefunden, darauf sind die beiden Halbschalen zu sehen.
Ich hoffe Du kannst was damit anfangen.

Gruß
Volker
 

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Ja Herbert,

ich hab ein Angebot von Werner vorliegen (95,- +Mwst.), desshalb wollte ich es selbst fertigen. Hab jetzt zwei gebrauchte Lager angeboten bekommen.

Gruß
Unimog_Ferdl
 
Die machst du nur einmal neu wenn die winde nicht ständig schwerstarbeit machen muss.Gebrauchte hät ich auch gehabt,bin aber halt der meinung das man bei neuaufbau besser die dinger neu zu machen.Ist aber deine sache. gruß Herbert
 
Hallo Ferdl,
mir ist grad aufgefallen, daß ich Deine zweite Frage überhaupt nicht beantwortet hatte.
Die Halbschalen sind eine konkave Wölbung, die genau zum Gegenstück passt, und im unteren Teil eine Bohrung, ich denke, damit evtl. eindringendes Wasser ablaufen kann.
Einen gravierenden Verschleiß kann ich mir bei dem Teil eigentlich nicht vorstellen, aber da ist Herbert eher der Spezialist mit der entsprechenden Erfahrung.

Gruß
Volker
 
Die bohrung dient zur aufnahme einer kugel welche beim rollenbock a 406/421 den zylinder der abstützung fixiert.Wenn dieser sich drehen könnte wäre es U.u. möglich das die leitung bzw. der schlauch beschädigt wird.MFG Herbert