Seilwinde Werner F 64 wieder undicht

Jürgen411

New member
23. Feb. 2003
400
0
16
Hallo,

als ich die Seilwinder erwarb tropfte sie am Zapfwelleneingang, ich habe dabei gleich die Zahnräder gesäubert und einen neuen Dichtring eingebaut. Darauf war sie auch dicht.
Neulich habe ich den Frontlader stark belastet und nun tropft die Winde stark am Zapfwelleneingang. Die Winde ist ohne Gelenk direkt auf die Frontzapfwelle gesteckt. Ich vermute, dass durch die starke Frontladerbelastung sich irgendwie der Rahmen verwunden hat und der Dichtungsring gedrückt wurde?
Leider ist kein Platz um ein Doppelgelenk mit Rutschkupplung wie z.B. bei der Mercedeswinde eingebaut ist zu montieren.
Soll ich das Teil wieder zerlegen und einen neuen Dichtungsring einbauen, hoffentlich ist nicht was anderes kaputt, oder ich lass es und fülle Fliessfett ein?

Servus Jürgen
 

Anhänge

  • P1010541 klein.jpg
    P1010541 klein.jpg
    54,8 KB · Aufrufe: 6.173
  • P1010534 klein.JPG
    P1010534 klein.JPG
    97,7 KB · Aufrufe: 6.173
Hallo Jürgen,

au weh zwick. Da könnte sogar die Zapfwelle abbrechen, weil die Lagerung überbestimmt ist.

Ich würde einfach das Zapfwellen-Stehlager ausbauen. Dann prüfen, ob die Zapfwelle ohne Zwängung läuft. Ggf. die Seilwindenbefestigung nochmal gut ausrichten. Danach Dichtring wechseln und hoffen, daß die Verwindungen sich nicht so stark auswirken, daß die Dichtung wieder beschädigt wird.
 
Hallo Jürgen,

Ich habe eine HPC Winde die auch Undicht ist
Darauf hin habe ich bei HPC nach gefragt wie es mit der Verwendung von Fließfett aussieht

HPC empfehlt keine Verwendung von Fließfett

Allerdings kann ich dir aus Erfahrung sagen das sich nach einiger Zeit das öl im Fett absetzt und es Tropft wieder….


Gruß Alex
 
Danke für die prompten Antworten,

mich hat auch gewundert, dass die Werner Winde direkt ohne Gelenk auf der Frontwelle sitzt.
Ich würde auch keine Werner Seilwinde mehr kaufen, das original Seil klemmt sich gerne fest. Die Winde von Mercedes ist da viel schöner zu bedienen.
Ich hab schon daran gedacht das Profil von dem Wellenstummel der auf dem Frontzapfwellenbock sitzt und in die Winde reingesteckt ist irgendwie auszuleiern damit etwas Spiel entsteht?

Servus Jürgen
 
Hallo

UuUnimog schrieb:
Da könnte sogar die Zapfwelle abbrechen, weil die Lagerung überbestimmt ist.
Hey Christoph, woher weißt du dass die Welle überbestimmt ist, kennst du den Antrieb?
Ich kenn nur die der F56, der Antrieb sieht von außen genauso aus. Wenn ich davon ausgehe, dass Werner den Antrieb überall gleich konzipiert hat, dann kann die Welle die Bewegungen problemlos ab, die Antriebwelle ist eine Gelenkwelle.
 
Der Platz zwischen Winde und Zapfwellenbock ist so knapp, dass da kein Gelenk reinpasst, beim Kauf war auch nur so ein Wellenstummel dabei.
 

Anhänge

  • P1010535klein.jpg
    P1010535klein.jpg
    57,7 KB · Aufrufe: 6.032
Hallo Jürgen

die Antriebsschnecke ist eine Hohlwelle mit einem beweglichen Stummel.
die Antriebwelle ist eine Gelenkwelle
das muss ja nicht unbedingt ein Kreuzgelenk sein.
Am besten beschaffst du dir von Werner die Unterlagen, dann siehst du wie das funktioniert.
Hast du den Wedi von Werner oder aus dem Werkzeughandel, evtl ist original ein Wedi mit mehr Bewegungsspiel verbaut.
 
Na, da hat mir damals der Verkäufer nicht das richtige mitgegeben.
Die Antriebswelle, vom Lagerbock Unimog zur Seilwinde ist eine starre Welle mit Zapfwellenstummel bzw. Zapfwellenmuffe 1 3/8 Zoll ähnlich wie eine Zapfwellenverlängerung.
Bin gespannt ob es da noch Unterlagen von Werner gibt.

Herzlichen Dank

Jürgen
 
Hallo Jürgen

der Verkäufer hat dir das schon richtig mitgegeben, der Antriebstummel endet innen in einer Hohlwelle. Jedenfalls ist es bei dem mir bekannten Modell so. Der Wellenstummel kann sich darin bewegen. Zumindest ist es bei dem mir bekannten Wir hatten nämlich das Problem, dass der Wellenstummel hinten abgeschert ist und genau dieses Hohlwelle dann miterneuert werden muss, da die neue Version mit der damaligen nicht kompartiebel ist.
 
Herzlichen Dank Helmut und Markus!

Sobald ich Zeit habe nehme ich die Winde ab und schau mir an was undicht ist und wieviel Spiel der Wellenmstummel hat.
Jetzt mit den Daten geht`s .

Herzlichst Jürgen
 
Ich hab noch ein Bild in der Broschüre gefunden, da ist ein Gelenk dran, aber bei mir ist das zu wenig Platz.
 

Anhänge

  • werner mit gelenk.jpg
    werner mit gelenk.jpg
    55,8 KB · Aufrufe: 5.782
Hallo Jürgen,

könnte es an der Befestigung der Winde liegen? Ich hatte diese auch schon am 411er montiert und meine war nicht mit Schrauben sondern mit Bolzen an den Windenhaltern gesteckt. Diese sind zwar auch stramm gesessen, aber eventuell doch mit etwas mehr Luft wie deine Schrauben?
Auf dem letzten Bild mit der roten Winde siehst du auch die Bolzen.

Grüße

Ralf
 
Hallo Ralf,

solange die Schrauben nur durchgesteckt sind und nicht klemmen (Vorspannen durch das Gewinde, d.h. nicht angezogen sind) besteht kein Unterschied zum Bolzen. Wenn die Schrauben aber die Winden auf den Halten festsetzen, dann bleibt die Beweglichkeit auf der Beifahrerseite eingeschränkt. Auf der Fahrerseite ist am Halter zusätzlich noch ein Bolzen. Dort kann sich die Winde sowieso nicht im Halter drehen.

Markus
 
Hallo,
das ist klar, aber entspricht das nicht der Dreipunktlagerung und somit der Verwindungsmöglichkeit des Rahmens?

Grüße
Ralf
 
Hallo Ralf,

ich hatte keine Bolzen zur Hand, muß mir welche anfertigen lassen, da hab ich 30er Schrauben genommen und durchgesteckt, ohne Mutter, gesichert durch einen Schwerspannstift.

Danke für die Antworten!

Servus Jürgen
 
Hallo Jürgen,
kann es sein das deine Windenböcke selbst gebaut sind?
Auf den Bildern sieht es so aus als wenn der Abstand zur Zapfwelle wesentlich geringer ist als im Original?


Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

ja, die Windenböcke sind selbstgebaut. Ich hatte den Mog als reines EAG gekauft, später kam dann statt der Frontgewichte die Winde dran mit den originalen MB Lagerböcken. Später gab sich die Gelegenheit in der Gegend einen Frontlader zu erwerben. Da hab ich mir selber Böcke gebastelt um beides zu benutzen. Die Winde ist aber nun sogar noch ca. 12 cm weiter nach vorne gesetzt. Wenn ich es noch mal machen würde würde ich die Winde noch weiter wegsetzen um Platz für ein Doppelgelenk zu schaffen.

Servus Jürgen
411 mit MB Winde
406 EAG mit Werner Winde
 
Hallo!

Ich hab die Winde jetzt runter und die Bremstrommel abgeschraubt, der Wellendichtring sieht noch gut aus, aber der Dichtring zwischen Bemstrommel und dem Kugellager sieht gedrückt aus, ich hatte ihn als ich vor Jahren den Wellendichtring auswechselte nicht erneuert.
Die Antriebswelle in der Seilwindenschnecke ist nicht stramm sondern hat etwas Spiel, genauso wie auf dem Lagerbock am Unimog.
Ich werde mal den Dichtring (O-Ring) auswechseln, falls die Winde wieder undicht wird muß ich überlegen ein Gelenk oder besser Doppelgelenk einzubauen obwohl der Platz dafür nicht reichen könnte.

Herzlichst Jürgen
 
Hallo Leute,

hab gerade leider noch ein Problem mit meiner F64 festgestellt. Hab mal Probeweise den Zapfwellenstummel mit Ratsche. Musste dabei feststelle das der Zapfwellenstummel einen recht starken Schlag hat. Eiert ca. 0,5 bis 1cm. So kann ich das Teil ja niemals nutzen. Habt Ihr einen Tipp für mich was ich am besten machen kann?

vielen Dank!

Grüße
Joachim