Seilwinde

Tony_Fuss

New member
16. Aug. 2002
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Hallo,

Wo ist die Seilwinde am Mog am besten Angebaut, vorne oder hinten?
Wie lang soll das Seil mindestens sein und wie stark soll die Winde sein für Fahrzeuge ab ca. 4000 Kg ?

Einsatzgebiet z.B. im Gelände mit oder ohne Koffer, Wohnkoffer.

Meine Theorie ist, wen man vorwärts wo reinfahrt und hängen bleibt das man dann rückwärts wieder raus muss um nicht noch tiefer zu versinken !!! also die Winde hinten ??

Wer hat hier Tipps ?

Grüße Tony.


[Editiert am 6/3/2004 von Tony_Fuss]
 
Hallo,

Wo ist die Seilwinde am Mog am besten Angebaut, vorne oder hinten?
Wie lang soll das Seil mindestens sein und wie stark soll die Winde sein für Fahrzeuge ab ca. 4000 Kg ?

Einsatzgebiet z.B. im Gelände mit oder ohne Koffer, Wohnkoffer.

Meine Theorie ist, wen man vorwärts wo reinfahrt und hängen bleibt das man dann rückwärts wieder raus muss um nicht noch tiefer zu versinken !!! also die Winde hinten ??

Wer hat hier Tipps ?

Grüße Tony.


[Editiert am 6/3/2004 von Tony_Fuss]
 
Hallo Tony,
das Beste wäre in diesem Fall sicherlich die Winde hinten mit Seilführung im Rahmen auch nach vorne. D. h. das Seil hat nach vorne die normale Länge und Zugkraft aber nach hinten halbiert sich die Länge, dafür verdoppelt sich die Zugkraft. Die Fa Werner baute mal solche Ausführungen in Militärunimogs ein. Eine 4 Tonnen-Winde reicht in diesem Fall vollkommen aus. Du mußt ja nicht das gesamte Fahrzeuggewicht bewegen sondern nur den Rollwiderstand überwinden. Eine hydraulisch angetriebene Winde hätte den Vorteil des problemloseren Einbaus, wegen der Drehrichtung der Zapfwellen meine ich. Seillänge 30-50m, 12mm Seil. Bei Bedarf kann ich Dir Werner-Prospekte kopieren und zuschicken. Meld Dich mal bei mir.
Thorsten
 
Hallo zusammen!
Ich habe eine 4 to. Frontseilwinde für meinen 406 , die Winde wird hydraulisch angetrieben , fasst ca. 70m Seil mit einem Durchmesser von 10 mm. Bei einem leeren Unimog, also unbeladen verändert sich das Fahrverhalten durch das zusätzliche Gewicht auf der Vorderachse ziemlich ungünstig, ausserdem habe ich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich etwas am Seil habe und ziehe habe ich immer Angst vor einem Bruch des Drahtseiles, man sitzt genau im Schussbereich, wenn der Haken angeflogen kommt.
Mir wäre eine Heckwinde lieber, und dann am besten noch mit einer Funkfernsteuerung, damit man sich beim ziehen aus dem Gefahrenbereich entfernen kann.
Die Winde sollte schon mindestens 60 mtr. Seil draufhaben und so etwa das Gewicht des Mogs ziehen können, ich habe auch immer noch eine Umlenkrolle und verschiedene Gurte usw. dabei, damit ist man schon recht flexibel und kann sich eigentlich immer helfen.
Karl Heinz, UCG 1736, St.Wendel/Saarland
 
...hab ich beim Suchen gefunden...
Hallo Unimogfreunde,
ich stehe momentan vor der Entscheidung, für meinen 411er eine Seilwinde anzuschaffen. Ich überlege schon andauernd, welche Seilwinde - Heck oder Front - wohl die bessere Alternative ist:
Heck: Bei Seilriss sitzt man nicht direkt in der Schusslinie des Hakens, leichteres Lenken, ist schön im Mog verbaut, mit Standketten relativ stabil.
Front: Mog schnappt bei schwerer Beladung und steiler Bergauffahrt nicht auf, Übersichtlicher.
Vielleicht habt ihr noch ein paar Tips, welche Winde denn nun die bessere ist. Sie soll eigentlich weniger zur Selbstrettung dienen, sondern zum Holzrücken, also aus dem Wald ziehen. Was dürfen die Winden so in etwa kosten? Im Kleinanzeigenmarkt ist von 700¤ bis 1900¤ alles vertreten.
Über Erfahrungen von euch würde ich mich sehr freuen!
Grüße,
Joachim
 
Guten Abend,

da ich mich auch seit längerem mit Thema \"Winde an den Mog\" herumschlage und auch noch nicht schlüssig bin, was Sinn macht, hier nun eine Variante, die ich bisher noch nicht kannte:
Guckst Du hier
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2597457365&category=54056

Hat jemand Erfahrung mit dieser Ausführung ?
Ich werde damit kein Holz ziehen oder ähnlich vernünftige Dinge tun, ich möchte nur meinen XXXmog im Fall der Fälle aus dem Schlammloch ziehen können und wenn es sein muß manuell. ;)

Gruß

Markus (UCG4113)
 
Hallo Markus
Wenn du mit diesem Teil deinen Mog aus dem Dreck ziehen willst, dann laß ihn
lieber absaufen, denn mit dem Teil bringst du ihn auch nicht mehr raus wenn er es
selber nicht schaft.
Die reden von 10000kg rollende Last, das ist weniger als 1000kg (10000N) Zugkraft und
das ist gut so, denn wenn das Teil stärker wäre würde das Seil (6mm) nachgeben.
Dieses Teil darf ein Pitschi-Patschiero oder so draufbauen aber bitte tu das einem
Erwachsenen Gelände-Fahrzeug wie dem Unimog nicht an.
Das ist zwar nur meine pers. Meinung aber ich stehe, glaube ich, nicht alleine.
Gruß aus München
Rudi
 
Hallo zusammen .
Ich baue gerade einen U 1750l um . Der Koffer ist schon abgebaut . Er wird eine Rozler Seilwinde nach dem Falschenzug Prinzip erhaltren . Sie ist hydraulich angetrieben und wird über den Nebenantrieb angesteuert . Als \"Wege\" durch den Rahmen für die Seile werden ich die Freiräume verwenden die sich durch die nicht vorhanden Zapfwellen ergeben . Dies ist sicher die beste Lösung , jedoch mit Abstand auch die aufwändigste ,
da die Winde groß ist . 8t , und viele Teile aus dem Spenderfahrzeug umgebaut werden müssen , oder neu gemacht werden . Aber für das Fernreisemobil meines Koillegen sicher die beste Lösung .

Gruß aus der weißen Eifel . Oliver .
 
Hallo,

Wir beim lux. Militaär hatten uns die gleiche Frage gestellt. Vorne oder Hinten.

wir kamen zum Entschluss:

Wo man vorwärts hineinfährt kann man sich rückwàrts wiederrausziehen.......

War halt unser Gedanke, denn unsere Spähtrupps sind immerv zu zwei Fahrzeugen unterwegs, und meisten bleibt der erste in der \"Schei....\" stecken.

MfG Steve KOCH
 
Hallo
Also zum leichten Holzrücken ist auf jeden fall die hintere Winde besser. Das Fahrverhalten ändert sich auch nicht so negativ. Wenn du dich selbst bergen willst ist die Frontwinde gut zu gebrauchen. Die ist auch relativ schnell an und abgebaut. Allerdings reicht ohne Ballast ein bischen Schnee schon aus, das man ohne Allrad nicht weiterkommt.....
 
Hi,

ich habe eine 3,6 to hydraulische Winde vorne an der Motorschutzplatte angebracht, die reduziert zwar etwas den Böschungswinkel aber nur minimal,

Mit der Hyfraulik kann man relativ gefühlvoll steuern und kann auch, wenn doppelwirkend ausgelegt, gefühlvoll Seil rauslassen.

Mit der schussrichtung ist richtig, ich stehe aber meistens neben dem Führerhaus, das ist die Tür noch davor und ich bin ewas 1,5m aus der \"Flugrichtung\" des Hakens

Der Vorteil vorne ist einfach, dass man sieht was man zieht, da kann ja doch oft einiges schiefgehen, verkklemmt, sägt was ab etc...

Zur Eienbergung: manchmal liegt das Glück vor, manchmal hinter einem.

Ich habe mir schon überlegt, das Seil hinten an einer Rolle einzuhängen.

Dann kann ich mich nach hinten bergen, oder wenn ich das Seil aus der Rolle nehme es nach vorne durchziehen lassen, auch wenn der Mog is zu den Achsen im Schlamm steckt.

Das beste ist natürlich eine Fernsteurung aber auch da gibt es elektrisch betätigte Ventile die man einbauen könnte,

Gruss

Monte
 
moin !

also mal ehrlich, wie schafft ihr das, dass bei einem seilriss irgendwelche haken durch die gegebd fliegen ? der bleibt doch eigenlich am baum oder sonst was dran oder nicht ?

ich hab mein 14er Seil vor kurzem fünmal durchgerissen, mir ist nie was um die ohren geflogen, obwohl ich neben dem unimog stand. man sieht nämlich, wenn ein seil reist, und kann dann aufhören zu ziehen. eine kette reißt schlagartig und fliegt einem um die ohren. ein seil weniger.

gruss markus
 
Es ist immer besser , wenn man aus der Schusslinie ist, denn man weiss nie, was alles passieren kann: Mir ist vom Rückeseil der Haken abgebrochen und und wie von der Armbrust geschossen um Haaresbreite am Kopf meines Helfers vorbei (den ich im übrigen vorher x-mal angehalten hatte, mehr Abstand zu halten...)

Grüße Albrecht
 
Hallo Leute,
da hätte ich doch mal ?ne Frage an die \"Hydraulikwindler\" - woher nehmt Ihr am 406 etc. den Hydraulikdruck für die Winde? Ist es die normale Hydraulik für die Arbeitsgeräte? - Also eine mit Keilriemen angetriebene Pumpe?
Ich frage deshalb, weil ich an meinem 1300er eine Werner-Winde habe, die mit der Zapfwelle angetrieben wird. Da ich ein Splitgetriebe einbauen möchte, fällt der Nebenabtrieb weg. Dann müßte ich die Winde auf hydraulikbetrieb (Hydromotor) umbauen. Wenn ich mir allerdings die mächtige Antriebswelle zur Winde angucke (kann über 30 kW), dann frage ich mich, wo die Leistung von der kleinen Hydropumpe herkommen soll ???? Oder läuft die hydraulische Winde eben wesentlich langsamer??

Gruß

Fred
 
Hallo - ja stimmt , eine hydraulische Winde läuft eigentlich recht langsam, kommt auf die Übersetzung an , genau wie eine Zapfwellengetriebene Wind. Je größer die Zugkraft, umso langsamer geht,s ,wobei die Hydraulikwinde den Vorteil hat , dass man mit einem Hebel Seil reinziehen oder rauslassen kann und diese Funktionen auch relativ einfach mit einer Funkfernsteuerung zu realisieren sind.
Karl Heinz
 
Du könntest den schnellen Nebenabtrieb am Getriebe für den Anbau eine Pumpe nutzen bzw nachrüsten. Dann hast du Hydraulikleistung fast in voller Motorleistungsgröße. Damit kannst du Winden antreiben ohne Ende. Der Antrieb wird ja auch zum Betrieb mit Kran etc verwendet.
 
Hallo Fred,

meine Hydraulikwinde (Ramsey) läuft auf der äussersten Lage bei 1000 U/min Mogdrehzahl ca. 1m/ 10 sek.

Ein Vorteil bei dem Hydraulikantrieb ist, dass sie relativ klein bauen.

Habe neulich einen 813 unbeladen einen Hang (ca 30%, trochener Rasen) hinaufgezogen, zumindestens konnte ich bzgl der Motordrehzahl keine allzu grosse Belastung feststellen,

Das sieht aber anders aus, wenn ich meinen Atlas 402 mit Dopplzahnradpumpe hinten an der ZW betreibe und Last anhebe, dann geht die Drehzahl schon deutlich mehr in den Keller

Gruss

Monte
 
Hallo,
genau das ist auch der nächste Punkt wo ich eigentlich von der originalen Werner-Winde enttäuscht bin: das Ding kann nicht rückwerts bewegt werden. Wenn ich z.B. einen Baumstamm verkannte, habe ich überhaupt keine Möglichkeit (außer mit dem Gabelschlüssel - was für ein Murks !!!) das Seil zu entlasten. Das spricht eindeutig für die Hydraulik, wobei ich immer mehr dazu tendiere, die komplette Winde mit Zapfwellengetriebe zu veräußern um z.B. eine hydraulische Warn-Winde einzubauen. Die Wernerwinde ist für den Notfall (Bergung) eigentlich sowieso viel zu groß und schwer.

Gruß

Fred