SErvolenkung 404.0 bzw. 421

Hallo Hartmut,
vielen Dank und freut mich von Dir zu hören :D Ich hatte schon nicht mehr damit gerechnet eines dieser seltenen Lenkgetriebe zu bekommen und man kann es in der tat mittlerweile mit Gold aufwiegen :shock:
 
Hallo liebe Unimog 404 Gemeinde,

gerne möchte ich diesen älteren Thread aufwärmen, da es gerade für mich aktuell werden könnte.
Ich stelle nun die Frage:

Gibt es jemanden gibt der die 421 Hydrolenkung in der Kugelumlaufvariante erfolgreich in einen 404.1 eingebaut hat?
Wie sind die Erfahrungen und wie ist es gelöst worden?


Der Thread endet ja im Moment damit, dass das Unimoggold gefunden wurde. Aber das wird ja zunehmend unwahrscheinlicher. Ich hätte gerade eine 421 Lenkung im Zugriff...

Die Problemstellung ist der kleinere Bolzendurchmesser und die andere Länge und WInkelstellung der ZF Version ....101 gegenüber der ZF Version.....102.

Würde mich über rege Beteiligung freuen. :danke

Gruß Tobias
 
Da ich selbst den Umbau nicht gemacht habe; leider keine Details und nur weitere Threads mit Infos, jedoch nicht explizit zum Einbau:

Suche Servolenkung für 404s

Hallo noch einmal. 404 Servolenkung Nachrüsten ??


Ich habe meine 8036 955 101 an einen 404.1 Doka Besitzer weiter verkauft, jedoch ist dieser hier nicht aktiv sondern liest meines Wissens nur bei Bedarf mit. Auch wenn ich selbst schon öfters von Umbauten gehört habe, einen Umbau Thread habe ich hier nicht gefunden, vielleicht hat einer der erfahreneren Unimog Community Leute noch infos / Threads zur Hand.
 
Hallo Thilo,
danke für Deine Rückmeldung. Habe inzwischen die 421 Lenkung daliegen und versuche eine Lösung zu finden. Neben Bolzen und Winkelabweichung ist es leider auch der richtige Lenkstockhebel, den es zu finden gilt. Ich bin noch nicht wirklich weitergekommen... Zum Thema Umbau gibt es auch noch einige Hinweise im Unimurr Forum.
Gruß Tobias
 
Alle mir bekannten Nummern habe ich auf einen Post auf Seite 1 gesammelt. Ich nehme aber an es geht um die Beschaffung des Hebels?

Falls es hilft, ich habe eine ZF 8036 955 102 noch nicht verbaut und könnte noch Bilder machen bzw. Vermessen. Gerne kannst Du Dir die Lenkung bei mir auch anschauen, ich habe eine original verbaute in einen 404.0 und eine im Regal liegen.
 
Hallo Thilo,
na dann sollten wir mal die Regale tauschen.... :roll:
Im Moment geht´s tatsächlich um die Beschaffung des Hebels, die Nummer war ja bereits in der Liste!

Hilfreich wäre ggf. der Radius des Lenkstockhebels, also Mitte Mutter bis Mitte Konus und auch die "Gesamtentwicklung" von Anschlag bis Anschlag zusammen mit der ....102. Nicht dass es doch noch Unterschiede bei den Stellungen zwischen den beiden Bauformen der 8036 gab.

Das Angebot mit dem Besuch nehme ich gerne an, wenn ich auf dem Weg nach Norden bin...
Gruß Tobias
 
Hallo Tobias,
die Teile im Regal sollen ja mal in meinen 404.1 wandern, wenn ich dafür Zeit in Zukunft wieder die Zeit habe :|
Hier auch nochmal der Link zur ETL Lenkung / Unimog 421, leider ist die SA35535/02 für den 404.0 nicht Online.

Hier erstmal der Abstand von Mitte Mutter bis Mitte Konus des Lenkhebels (404 463 0101), ich habe 17,5cm gemessen.
2023-09-21_ZF-8036955102_Lenkhebel.jpg

404.0 - ZF-8036 955 102 Linksanschlag
2023-09-21_ZF-8036955102_linksanschlag.jpg

404.0 - ZF-8036 955 102 Rechtsanschlag
2023-09-21_ZF-8036955102_rechtsanschlag.jpg

Mein Ansatz zum Einbau der 8036 955 101 wäre gewesen ein Passstück zu fertigen was den Winkelunterschied ausgleicht mit den dünneren Bolzen um die Lenkung zu befestigen. Und auch wenn ich diese Lenkgetriebe Variante weder Besitze noch einbauen werde, würde ich mich freuen wenn Du darüber berichtest :-)
 
Hallo Thilo,
vielen Dank für die Bilder, das ist sehr hilfreich!
Ich habe heute angefangen ein Holzmodell des 404 Rahmens zu bauen, um zu sehen wie sich die Winkelabweichungen des 421 er Lenkgetriebes auswirken. Zum Test habe ich einen alten Bolzen aus dem 404 im Bereich der Aufnahme des Lenkgetriebes auf die 28mm abgedreht und mit Beilagscheiben ein Distanzstück simuliert.
Beim originalen 404 Lenkgetriebe ist die Achse der Lenkradwelle ca. 1cm vom Ramen inneren zur Mitte versetzt. Wenn man das 421 Lenkgetriebe soweit mit Abstand montiert, dass das Winkelblech am Rahmen innen anliegt hat meinen einen Versatz von ca. 2cm nach Außen. Das ist marginal und kann problemlos durch eine Korrektur der Sitzschiene ausgeglichen werden. Die Winkelabweichung in Fahrtrichtung würde das Kardangelenk der Lenkwelle ausgleichen.
Die Neigung des Getriebes ist leider durch das Getriebegehäuse begrenzt, da es schnell am Rahmen aufsitzt. Das 421 er Getriebe ist ja etwas kürzen als das 404.0 Getriebe. Das ist schade und kann ohne Schweißereien am Rahmen oder Getriebe nicht geändert werden. Der schräge Holzstab auf dem Bild zeigt die originale Neigung der Lenkwelle. Aber auch hier denke ich, dass das Kardangelenk die moderate Neigung ausgleicht.
Ein großes Problem bleibt der Platzbedarf zur Mitte, da ich hier sehr schnell mit dem Motorträger (bei mir eine Haas Dieselanpassung) kollidiere, es bleibt auch spannend ob sich den Lenkstock noch ausreichen bewegen kann. Das werde ich aber erst beim echten Einbauversuch herausfinden.
Mein Hauptproblem bleibt aber der Lenkstock selbst! Der 421 er Lenkstock ist viel zu lang! Der vom 404.0 wie auf deinem Bild mit ca. 17,5cm Wirklänge ist nicht mehr aufzutreiben. Den 421er zu kürzen und zusammenzuschweißen halte ich für fahrlässig . Möglicherweise passt der Lenkhebel aus einem 406 Trommelbremser mit der alten Lenkgetriebeausführung. Da sollte auch der Konus zur 404 er Lenkstage passen. Hat jemand diesen zufällig herumliegen?
Durch die Verwinkelung des Lenkgetriebes läuft natürlich auch die Lenkstange in einer anderen Bahn. Ich bin gespannt, wie sich das auswirken wird und ob die Kugelköpfe alles ausgleichen können. Aber zunächst muss das Problem des Lenkhebels gelöst sein....
Es bleibt also spannend. Soweit der Zwischenbericht.
Gruß Tobias
 

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Hallo Tobias,
es freut mich von Dir zu lesen und den Fortschritt zu verfolgen :)

Ich bin mir nicht sicher welche Servolenkung aus dem 406 Trommelbremser den die gesuchte ist, hier etwas Auswahlhilfe:
  • Bei den ersten 406ern war die ZF 7419 Servolenkung als SA erhältlich
  • ab Endnummer 12703 (1970) war die ZF 8058 Servolenkung Serie
  • ab Endnummer 20559 war die ZF 8038 Servolenkung Serie
(Quelle Michael_Weyrich - U406 Bj. 1969 Fragen zur Lenkung)

Eine ZF 8038 aus einen 406 habe ich noch liegen und kann gerne mal die Lenkhebel Nr. notieren und auch ein paar Bilder machen, hatte die damals auch als mögliche Servolenkung für den 404 beschafft und wird von mir nicht mehr gebraucht. Auch könnte man darüber nachdenken einen Lenkhebel nachzufertigen z.B. beim Metallbauer mit Plasmaschneider / CNC aus einen Stück und dann nachbearbeiten, wie das mit der Abnahme / TÜV aussieht müsste natürlich vorher geklärt werden. Auch könnte man darüber nachdenken eine negativ Form aus den noch nicht verbauten Lenkhebel anzufertigen.
 
Hallo Thilo,
ich hatte Kontakt mit einem Kollegen der eine ZF 7419 von einem frühen 406 anbietet (SA?). Die Schlüsselweite der Kronenmutter soll 46mm sein. Damit wäre die Verzahnung kleiner. Das 421 und 404 Hydrolenkgetriebe hat eine SW von 55mm, ebenso wie die der Versionen ZF 8038 und ZF 8058. Nach meiner Recherche müsste der Lenkhebel der ZF 8058 also die passende Verzahnung haben und zudem auch noch den passenden Konus 18/20mm für die originale 404 Lenkstange. Er ist etwas schlanker als der spätere der ZF 8038. Eine ZF 8038 Lenkung habe ich leihweise auch noch hier liegen...

Vielleicht könnte man auch bei der ZF 8058 das Unterteil mit der Aufnahme zum 70mm Querträger abschrauben und durch eine Schweißkonstruktion mit 35mm Bolzenverschraubung wie beim 404 ersetzten. Ich habe ein Bild dazu angehängt, bei dem ich das zu ersetzende Tel markiert habe. Der Lenkhebel ist nur 1cm länger als bei der originalen 404.0 Hydrolenkung.
Ich denke ich versuche nun eine ZF 8058 aufzutreiben teste den Lenkstockhebel zusammen mit der 421 Lenkung und falls das nicht vielversprechend ist versuche ich die Schweißkonstruktion. Der Vorteil wäre, dass man alle Winkel- und Positionskorrekturen einarbeiten könnte. Weißt du, ob in dem unteren Teil noch Lager oder Passungen enthalten sind, oder ist das Ganze nur eine Halterung? Vielleicht hat auch jemand eine Schnittzeichnung durch die ZF 8058 Hydrolenkung?

Ich bin um jeden Hinweis dankbar.!
Gruß Tobias

Bildnachweis: Das Bild der ZF 8058 stammt aus dem Internet von Fa. att-overath, DANKE!
 

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Hallo Tobias,
hallo Thilo,

ich mische mich mal in Eure nette und interessante zweier Diskussion.
Tobias, willst Du eigentlich einen 404.0 wie im ursprünglichen Thema oder einen 404.1 Umbauen, diese haben ja unterschiedliche Fahrerhäuser?

Ich hatte bin meinem 404.1 eine ZF 8058 Lenkung verbaut die ursprünglich aus einem 406 stammte.
Dabei wurde bei mir der orignalen 406er Lenkhebel dieser Lenkung ohne Probleme weiter weiter verwendet.
Ob der Lagerbock wirklich abnehmbar ist kann ich nicht sicer sagen aber gemäß den Bildern im Ersatzteilekatalog des 406 müsste dies so sein.
 
Hallo Jürgen ,
schön, dass du im Zweiergespräch mitmischst! noch schöner, dass Du gute Erfahrungen mit der ZF 8058 hast und natürlich dass das Lenkgestänge zusammenpasst.

Habe inzwischen eine Publikation von ZF gefunden, die sehr informativ ist:
https://docplayer.org/114399096-Zf-kugelmutter-hydrolenkungen-typen-und.html
Es ist zwar keine Schnittzeichnung mit Unterteil dabei , aber es wirkt so, dass das Unterteil wie bei der mechanischen Lenkung des 404 nur eine Befestigung ist. Hat bisher niemand die Schrauben bei der ZF 8058 aufgemacht?

Zu Deiner eigentlichen Frage:
wir, meine Frau und ich fahren einen 404.1 mit OM617 . Er wird seit 30 Jahren zum Reisen und als Büromobil genutzt.
Da ich von den geringeren Maßen, dem geringen Gewicht, der einfachen Technik, den Fahrleistungen im Gelände und auch dem Verbrauch gegenüber neueren Mogs überzeugt bin arbeite ich parallel an einem aufbereiteten Fahrgestell.
Das ist dann wieder ein 404.1, diesmal allerdings bremsraftverstärkt, ladeluftgekühlt, aufgeladen, großspuriger und wenn es klappt servogelenkt. Dann passt das wieder und wir drei schaffen locker die 200. (Jahre nicht km/h!) Ein weiteres Ansinnen ist noch die Verbesserung des Innenlärms. Alles soll fertig werden, bevor die 2.Kupplung des Saugers verschlissen ist. Dann kommt nur der bewährte Koffer rüber. Klar ist, dass die Lenkstange mit Halterung und 406er Lenkrad auch noch eingepasst werden muss, wenn die Servolenkung drin bleiben soll.
Vielleicht noch eine Frage zur Pumpe! Beim OM 617 bietet sich eine Sperry & Vickers Pumpe an. Diese gibt es mit 65 oder 82 bar. Angaben zum Volumen konnte ich noch nicht finden. Wieviel bar hatte die Pumpe, die du an deiner ZF 8058 zusammen mit dem M130 betrieben hattest? Was denkst du zum Thema Volumen? Das ist ja auch drehzahlabhängig?

@ Thilo, Daran eine Lenkhebel nachzubauen habe ich noch nicht gedacht, wie ist das mit dem Materialgefüge bei einer geschnittenen Hebel, sind die originalen gegossen oder geschmiedet? Diese Hebel sind ja doch mächtig. Schwierig wird für mich auch die Verzahnung und der Konus. Wird so etwas gerammt? Andererseits fährt der längere Hebel vom 406 ja auch mehr in die Anschläge an den Achsschenkeln, das ist auch nicht schön. Ist eigentlich der Lenkwinkel der ZF 8058 (406) und 8036 (404.0 / 421) gleich? Muss ich mal testen... Kann man Anschläge an den ZF Lenkungen einstellen? Oh da gibt es noch viel zu testen....

Gruß Tobias
 
Hallo Tobias,

Bei mir war eine Sperry Vickers "Lenkhelfpumpe Typ 27" Nr. 116 460 2680 mit 65Bar verbaut. Leistungsmäßig konnte ich die Lenkung schon an Ihre Grenze bringen, entweder in tiefem knetfestem Schlamm oder wenn praktisch das gesamte Gewicht des Fahrzeuges auf der Voderachse lag und im Stand gelenkt werden sollte. Allerdings ist in diesen Fällen eine mehr Leistung kontraproduktiv, weil dann etwas anderes an der Achse kaputt gehen kann (Kreuzgelenk, Lenkspurhebel). Im mehr oder weniger normalen Fahrbetrieb war die Leistung der Lenkung völlig in Ordnung.

Bei mir war die Lenkung nicht mit dem Bolzen befestigt sondern saß wie beim 406 auf dem vorderen Querrohr. Hierzu war das Querrohr auf der in Fahrtrichtung linken Seite aufgetrennt, gekürzt und statt dessen ein zur Lenkungsaufnahme passendes dünneres Rohr fachkundig eingeschweißt. (Muss aber im Vorfeld mit dem TÜV Sachverständigen geklät werden)

Bezüglich der Anschläge werden die Achsanschläge genutzt und nicht die Hydro-Lenkung, ist bei der jetzigen Lenkung auch so. Nur so ist der kleinst mögliche Wendekreis zu erreichen, der beim 404 ohnehin viel zu groß ist im Vergleich zum 416.
 
Hallo
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Bei mir war die Lenkung nicht mit dem Bolzen befestigt sondern saß wie beim 406 auf dem vorderen Querrohr. Hierzu war das Querrohr auf der in Fahrtrichtung linken Seite aufgetrennt, gekürzt und statt dessen ein zur Lenkungsaufnahme passendes dünneres Rohr fachkundig eingeschweißt.
Allerdings war auch die Lenksäule dadurch weiter vorne positioniert und musste durch das Armaturenbrett "gebohrt werden"

Die Lenkung wird beim 406 mittels Schelle auf dem Rahmenquerrohr montiert, beim 404 auf einem Rundolzen. Wenn man diesen Bolzen mittels Adapterzum 406-Durchmesser auffüttert und eine zusätzliche Drehmomentstütze verbaut, müsste da gehen, zumindest meine ich mich zu erinnern, dass das so schon mal hier irgendwo beschrieben wurde.
Dabei muss wie Jürgen schon beschrieben hat der Pumpendruck drastisch reduziert werden, da man sonst die Lenkanschläge am Achschenkel und Lenkstange erbarmungslos zerstört.
 
Hallo Helmut und Jürgen,

Eine Vickers 65bar Pumpe (Typ24) habe ich bereits eingebaut. Ich kann ja immer noch auf die 82bar Version ändern, wenn sie zu schwach mit der ZF 8036 /404.0 und 421) sein sollte. Die läuft im Original mit 100bar.
Am Rahmen wollte ich nicht schweißen (lassen) , und auch die Position weiter vorne finde ich nicht so gut. Ich suche auch einen Umbau der reversibel bleibt.
Den Vorschlag von Helmut hatte ich schon einmal überlegt, war mir dann aber nicht sicher ob ich die Halter zwischen das Passstück und den 80mm Querträger reinbekomme. Habe das heute simuliert. Ich denke es passt durchaus, wie man auf dem Bild sehen kann. (Die Eddingschmierereien....). Hier mit einer neuen 406 er Version, der ZF 8038. Ich bevorzuge trotzdem die ZF 8058 , sie ist zwar eine Generation älter hat aber durch die Verbindungsschrauben einen guten Ansatzpunkt für die Drehmomentstütze, zudem noch den "schlankeren" Hebel mit dem richtigen Konus. Der Hebel passt unter dem Rahmen eben gerade so durch. Die Wahrheit zeigt sich dann am Original.
Lediglich der Seitenversatz der Lenkwelle um ca. 3cm würde bleiben. Damit das Lenkrad dann mittig zum Sitz ist muss der etwas nach außen. Sollte aber kein Problem sein.
Also werde ich diese 3. Variante auch verfolgen. Eine entsprechende Zeichnung für das Drehteil hatte ich schon einmal angefertigt. Einziges Problem ist, dass es kein Bolzen mit Mutter werden kann, da die Aufnahme am Lenkgetriebe 145mm lang ist und ich bis zum Motorträger nur ca.150mm Platz habe. Also wird der neue Bolzen eine große Passschraube mit Sicherungsblech. Tja jetzt brauch ich nur noch eine ZF 8058. Gerne auch im Tausch geben die ZF 8038 (die auf dem Bild...) Gruß und Dank für die Tipps !
Tobias ZF 8038.jpg
 

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Hallo zusammen,

jetzt habe ich die Variante von Helmut durchskizziert und frage Euch ob Ihr das für OK befindet.

Mir gefällt der Abstand zum Motorträger nicht, im Zweifel kann ich aber an der Aufnahme des Lenkgetriebes etwas kürzen. Da sind noch ca. 5mm drin ohne die M14er Gewinde zu schwächen. Man kann das Getriebe auf dem Adapter auch 4mm versetzt montieren, da nach der Bund von der Einschleißbuchse am Rahmen als "Luft" da ist.

Dann wird zum 80mm Rahmenrohr doch recht eng. Vor allem nahe des Rahmens wo noch die Schweißraupe aufträgt. Im Zweifel die Anschweißlaschen deutlich fasen.

Die Passschraube ist nur als Regelgewinde erhältlich. Ein Feingewinde wäre mir deutlich lieber gewesen. Wird die notwendige Vorspannkraft erreicht? Ich meine das BW Werkstatthandbuch spricht beim M27 Feingewinde des mechanischen Lenkgetriebes von 320Nm Anzugsdrehmoment. Passt das zusammen? Wie kann ich die Vorspannkräfte und Anzugsmomente der beiden Gewinde vergleichen? Ist ein Drehteil mit Feingewinde vorsehen und nachträglich einen Antrieb anarbeiten?

Was denkt Ihr?

Gruß Tobias

PS:
Falls jemand auf die Idee kommen sollte das jetzt so zu bauen: es ist nichts geprüft, berechnet oder dergleichen! Es ist auch nicht mit dem TÜV abgeklärt! Wenn dann auf eigene Gefahr!
 

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Hallo Tobias
atloff schrieb:
Mir gefällt der Abstand zum Motorträger nicht, im Zweifel kann ich aber an der Aufnahme des Lenkgetriebes etwas kürzen. Da sind noch ca. 5mm drin ohne die M14er Gewinde zu schwächen. Man kann das Getriebe auf dem Adapter auch 4mm versetzt montieren, da nach der Bund von der Einschleißbuchse am Rahmen als "Luft" da ist.
du hast die Bohrung vom Tragbolzen zentrisch angeordnet, kannst durch eine exzentrische Lage noch etwas "wandern", um ein wenig mehr Luft zu erreichen ?
 
Hallo Helmut,

da das wäre noch eine Möglichkeit. Aber ich denke es geht aus so.
Hier noch eine Korrektur zum Anzugsdrehmoment des originalen Lenkgetriebes am 404.1: Im Werkstatthandbuch werden 55mkp angegeben. Das entspricht 540Nm!

Gruß Tobias
 
Hallo Tobias,

habe mal das Tabellenbuch aus meiner Ausbildung raus gekrahmt, um nach den Anzugsmoment zu schauen. Soll die Passschraube M27 oder M30 sein?
In meinem Buch geht es nur bis M24. Dort ist bei Güte 8.8 714 Nm für Regelgewinde angegeben. Also reicht M27 bei geforderten 540 Nm locker.

Gruß Alex