SErvolenkung 404.0 bzw. 421

Guten Abend Zusammen!,

vielen Dank für die Information von Alex, dass das Gewinde der DIN Passschraube kein Problem darstellen würde.

Inzwischen habe ich das WE genutzt das ZF 3036 (421) in den 404.1 einzubauen. Schön ist, dass das Lenkgetriebe so kompakt ist, dass man es noch von untern einschieben kann. Auch kann man trotz der seitlichen Verwinkelung die mittige Position bezogen zum Sitz und der Pedalerie erreichen. Die Adapterbuchse müsste dazu 64mm lang sein. Auf dem Bild in Form der Beilagscheiben zu sehen. Es passt sogar noch eine Kronenmutter zwischen Lenkgetriebe und Motorträger des Dieselmotors. Was weniger gut passt ist leider die Position des oberen Kardangelenkes hin zur Lenkstange. Dieses kollidiert mit der Pedalerie wenn diese benutzt wird. (sieht man auf dem Bild mit den ollen Birkies). Das Problem, dass bereits im Holzmodell sichtbar war verschärft sich also, der Winkel von ca.46° wird wegen der Kollision mit dem Rahmen nicht erreicht und das Lenkgetriebe sitzt nun zu flach im Bezug zu den Pedalen. Man könnte jetzt die Pedale versetzten, oder auch am Rahmen manipulieren um das in Griff zu bekommen. Aber leider zeichnet sich noch ein anderes Problem ab:
Der Lenkhebel des 406 ers (zumindest der vom ZF8038....) passt nicht auf die Verzahnung des ZF 3036 (421). Dies obwohl beide Hebel mit einer M35 SW55 Schraube montiert werden. Die Verzahnung des mechanischen 404.1 Hebels ist an der "Schraubenseite" gemessen max. 36mm im Durchmesser. die des 421 Hebels 38mm und der 406 er Hebel der ZF 3038 hat 42mm.
Jetzt könnte es noch sein, dass der Hebel des ZF 7014 (frühe Version des 406 mit SW 46) oder die der mittleren Version dem ZF 8058 die richtige Verzahnung hat. Wenn dem nicht so ist kann ich für mich behaupten dass der Einbau einer 421.Servolenkung nicht wirklich erfolgversprechend ist! Zumindest wenn man keinen Hebel eines 404.0 oder einen Nachbau auftreiben kann!
Ich denke ich versuche als nächstes ein ZF 8058 zu bekommen, vermesse den Hebel, schaue mir das in Verbindung mit dem 421 er Getriebe an und wenn es nicht passt verwerfe ich den Gedanken und konzentriere mich auf die Lösungen mit den 406 er Getrieben. Wobei diese deutlich größer sind und sicherlich von oben (also Fahrerhaus runter...) eingebaut werden müssen.
Soweit so schlecht!
Gruß Tobias
 

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Hallo Tobias,
was die Pedalerie angeht, man könnte sich etwas Platz verschaffen indem man das Fahrerhaus mit Silent Blocks etwas erhöht, ob das reicht müsste man prüfen. Mehr zu Silent Blocks auch in dem Thread vom Günther

Den Originalen Lenkstockhebel der 8036 955 102 zu beschaffen scheint mir in der Tat das größere Hinderniss, schade das keine Verzahnung der anderen Lenkungen passt. Wie schon erwähnt könnte ich mit einer Vorlage dienen, ob man eine Nachfertigung in welcher Form auch immer verbauen dürfte entzieht sich leider meiner Kenntnis. Auch die entsprechende SA35535/02 der Lenkung besitze ich nicht (gibt es wohl nur auf Microfich) - Ich hatte mich gefragt ob diese Lenkung / Lenkstockhebel in so geringer Auflage (max. 1791Stck.) nur für den 404.0 gefertigt wurde bzw. ob man anhand der ETL umschlüsseln könnte um evtl. Ersatz zu beschaffen.
 
Hallo Thilo,

d0b schrieb:
was die Pedalerie angeht, man könnte sich etwas Platz verschaffen indem man das Fahrerhaus mit Silent Blocks etwas erhöht, ob das reicht müsste man prüfen.

Das wird wohl nichts bringen, der Pedalblock ist ja auch am Rahmen befestigt, d.h. die Position vom Lenkgetriebe zu den Pedalen ändert sich dadurch nicht. Beides "wandert" dadurch im Fahrerhaus außerdem auch noch weiter nach unten, das Lekgetriebe sollte ja aber weiter nach oben.

Grüße
Günter
 
Hallo Günther,
Du hast natürlich recht, da hab ich gepennt und war wohl gedanklich im 404.0 mit hängenden Pedalen abgebogen :roll:
 
Hallo Tobias,
setze die Bohrung in dem Ausgleichtadapter exzentrisch unten, dann wandert der Adapter samt Lenkung um den Betrag der Exzentrizität nach oben. Dadurch gewinnst du soviel Freiraum, dass die Lenkung steiler geneigt werden kann und über der Pedalerie liegt.
Andere Möglichkeit, du befestigst mit der M27er Schaube einen masiven Klotz, an dem du innen höhenversetzt die Aufnahme für die neue Lenkung anbringst. Eventuell kann der Klotz mit dem Aufnahmedorn (für die neue Lenkung) auch aus einem Stück gefräst werden.
 
Hallo Helmut,
die letzten Bilder zeigen den Versuch das 421 Getriebe einzubauen. Habe also keinen Adapter dran sondern nur einen Bolzen. Wenn ich weiter hoch gehe kann der Lenkhebel, der auch nicht zu finden ist da es ihn mit der passenden Verzahnung und Länge nur beim original (404.0) gibt , nicht unterm Rahmen durch.
Übrigens passt der Lenkhebel der ZF 8058 (406 , 2.Bauform) auch nicht auf die 421 er Verzahnung.
Damit ist für mich das Thema abgeschlossen, da es keinen sinnvollen weg mit der 421 er gibt. Das zusammenflicken eines passenden Hebels aus dem 421 er Hebel und zusätzlich eine Kerbe im Rahmen um die passende Neigung zu bekommen schließe ich als zu riskant aus.
Ergänzend kann ich noch sagen, das das Fahrerhaus bereits auf Schwingelementen sitzt.

Der Versuch mit einem 406 er Lenkgetriebe und dem Adapter steht noch aus. Allerdings wird es derzeit in meiner Freiluftwerkstatt saukalt...Dauert also bis es weitergeht. Ich melde mich dann wenn ich die nächste Version zeigen kann.
Gruß Tobias
 
So um das Thema abzuschließen:

Ich hab, 12 Jahre nach dem Start des Themas, eine Servolenkung verbaut erprobt und eingetragen.
Es wurde eine 8038 mit geänderten querrohr.
Als Pumpe hab ich eine aus nem t2 ln1 verbaut ( war grad da und dicht) die hat um die 80 bar.
Lenkhebel ist es der originale vom 406 mit nem passenden kugelkopf vom Landmaschinen Händler. Sonst keine technischen Änderungen.
Lenkrad und Säule ist von 406 übernommen.

Fährt sich wie ein neues Auto. Ich beiß mir in den arsch das nicht schon früher gemacht zu haben.

Grüße
Martin