Es geht problemlos, wenn ein paar Faktoren berücksichtigt werden:
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Die Reifen müssen eine vernünftige Zugkraft entwickeln können
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Am Vorgewende (Beginn) Pflug absenken, bis er einzieht und dann durch Anheben so viel wie möglich vom Pfluggewicht auf die Hinterachse stemmen. (Keine Schwimmstellung, wie beim Servotrac!!!)
Dadurch hebt der Mog vorne aus den Federn und drückt hinten ein wenig hinein. Diese "Elastizität" so weit ausnutzen, bis das Tastrad gerade noch führt, dann ist das Optimum erreicht. Selbst auf geringfügig kupierten Böden bleibt der Pflug in dieser Stellung, die auftretenden Bewegungen werden innerhalb der Federwege ausgeglichen.
Man braucht also nicht ständig in der Furche nachregeln und kann getrost nach vorne schauend fahren und vergessen, was hinten passiert - zumindest auf gleichmäßigen, leichteren Böden, auf unseren schweren Tonböden ist schon ein häufigeres Nach-Hinten-Schauen nötig.
Mit dem MB-trac 65/70 habe ich so über 10 Jahre lang ausschließlich gepflügt, da auch er keine Regelhydraulik (und vorne Federn) besitzt.
Bei gleichmäßigem Boden kann man sogar noch das Erdbalkengewicht mit draufpacken, bei wechselnden Böden führt das aber dazu, dass sich der Pflug beim Erreichen des leichteren Bodens "rausregelt".
Durch die Federn kann man einen elastischen Druck auf die Hinterachse bringen, der in seiner Wirkungsweise fast der "deutschen Regelhydraulik" gleichkommt. Ältere deutsche Schlepper besaßen nämlich vor dem Auslaufen des Regelkraftheberpatemts von Harry Ferguson eine Druckregelfunktion, mit der man mit einem regelbaren Druckbegrenzungsventil das Pfluggewicht auf die Hinterachse packen konnte. (Z.B. Hanomag C218, C224, Schlüter SF353, etc.). Ostblockschlepper besaßen diese Druckregelfunktion ebenfalls bis vor wenigen Jahren, dort hieß sie sinnigerweise "Kopierregelung")