Sonderwerkzeug zum Wedi wechseln

julichrissi

New member
11. Nov. 2012
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Kamen
Hallo Unimogfreunde.
Wie mir schon klar war,ist auch bei meinem 411-117 der Wedi undicht und muss getauscht werden.Da die Hütte runter ist und der Motor ausgebaut, ist der Zeitpunkt glaube ich genau der richtige ,um den wedi erst mal zu tauschen.
Mir fehlt allerdings das entsprechende Sonderwerkzeug ,was ich dazu benötige(habe ich hier im Forum erfahren).
Ich habe schon alle durchtelefoniert bzw. gemailt von denen ich erhofft hatte,das diese ev.eine Quelle für mich haben. Leider nichts zu machen.

Kann mir hier jemand helfen oder entsprechendes Werkzeug leihen oder mir einen Bezug nennen?
Vielleicht kann mir auch jemand bei diesem Schritt helfen,indem ich den Mog auf den Hänger lade und im vorbereiteten Zustand vorbei komme.
Müsste allerdings sich so im Raum NRW bewegen.
Über Hilfe oder Tips währe ich sehr erfreut.



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Gruß Thomas
 
Hallo
danke Reiner.
Es handelt sich um den Wedi vorn am Getriebe zur Vorderachse.

Ich komme aus Kamen im Kreis Unna nähe Dortmund.
Gruß Thomas
 
Hi Reiner,

jetzt klaust Du auch noch meine Links

Thomas, hast Du auch in der Dir am nächsten liegenden Unimog Vertragswerkstatt gefragt. Ich hatte da bei meiner den kompletten Werkzeugsatz geliehen bekommen. Als Gegenleistung kaufe ich dort meine Ersatzteile, soweit von MB lieferbar.
 
Hallo Thomas!

Da Du ja aus Kamen kommst, wäre es vielleicht sinnvoll, wenn Du bei der Firma Erwentraut in Hamm-Rhynern nachfragen würdest.



LG Christian
 
Hallo Leute.
Mann,mann,mann da habe ich ja eine verbastelte Karre erwischt.
Also dank der Verlinkung von Reiner und Jürgen zu dem Bericht von Erik hat es gerade super geklappt ,schon mal alles soweit zu demontieren bis zur Nutmutter. Jetzt muss ich morgen mal schauen ob ich irgendwie an so eine Nuss komme.
Irgendwie habe ich den Eindruck,das da vor gar nicht langer zeit schon mal jemand dran war. Das abgelassene Öl ist sehr frisch. Ein Sicherungsring für die Schrauben gab es nicht.Die Schrauben waren mit sprengringen verbaut.
Im übrigen habe ich die VA mit zwei Spanngurten zurück gezogen, was ohne Kraftaufwand super war.
Ich bin mal gespannt,ob da nicht schon ein neuer Wedi verbaut wurde und der starke Ölverlust doch andere Gründe hat.
Hier noch einige Fotos.
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Gruß Thomas
 
Hallo zusammen,

@Thomas, die Idee ist gut. Sich jetzt, wo die Sache auseinander ist, Gedanken zu machen wo das Öl sein könnte.

Viele Möglichkeiten gibt es nicht.

Entweder tropft es aus irgendwelchen Dichtungen ins Freie, dann sieht man das ja auf dem Boden. Oder es ist in der Vorder.-oder Hinterachse. Ob in den Achsen zu viel Öl ist läßt sich überprüfen.

Gruß Lothar, der schnell rausgefunden hatte, daß das Getriebeöl beim moggl in die VA abhaut.
 
Hallo Thomas,

Dein Mog hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel, da wundert es nicht wenn zwischen durch an dieser Baustelle schon mal gebastelt wurde.

Sicherungsring statt der Sicherungsbleche einbauen ist eben viel einfacher besonders bei engen Verhälnissen wie an dieser Stelle. Noch eine moderne Variante wäre sogar mit flüssiger ölresistenter Schraubensicherung zu arbeiten.

Dass das Öl so sauber aussieht ist nicht verwunderlich, denn es ist ja Getriebeöl und kein Motoröl. Letzteres ist durch Verbrennung und nicht durch den Verschleiß so schwarz.

Nicht so gut gefällt mir Deine Methode, die Achse mit Spanngurten nach vorne zu ziehen. Beim späteren Zusammenbau musst Du die Achse sehr gefühlvoll wieder zurück lassen und dabei zu sehen dass die Schraubenöffnungen der beiden Flanschteile schön über einander kommen. Dieses gefühlvolle Nachlassen ist mit Spanngurten nicht ganz einfach und bei den Massen bleibt es wenn es dummläuft dann nicht nur bei eingeklemmten Fingern. :wink:
 
Danke Jürgen soweit hatte ich noch nicht gedacht.
Es war auch nicht viel Spannung drauf, aber ich werde dann mit einem Seilzug arbeiten und langsam zurück fahren.

Lothar ich mache mir nur Gedanken ob vielleicht der Flansch eingelaufen oder beschädigt ist und ein neuer Wedi dann auch nicht viel gebracht hatte . Das öl kommt eindeutig daher.
Ich weiß nicht ob ich hier im Forum vermittel das ich total bescheuert bin(habe ich manches mal den Eindruck).
Aber ein Forum ist ja zum fragen da und es sind nun mal viele hier unterwegs die sehr viel Ahnung haben.

Gruß Thomas
 
Hallo Thomas,

als erstes kannst Du prüfen ob der Filzdocht zum Tröpfchenölen des Kreuzgelenks noch vorhanden und intakt ist.

Dieser befindet sich hinter der durchbohrten Sechskantschraube in der Welle.
Die Schraube kannst Du jetzt schon herausschrauben.
Dieser Filzdocht kann sich über die Jahre langsam aufgelöst haben. Wenn er verschwunden ist kann das Öl relativ einfach vom Getriebe abwandern.
 
Moin Thomas,

Bei meinem 411er habe ich das noch vor mir....

Du kannst aber die Spirale des WeDi auch ein wenig kuerzen und dann wieder zusammen drehen. Das habe ich früher schon mal gemacht und kann eine Hilfe sein, wenn es Verschleiß auf der Welle bzw. Dichtfläche gibt.
Leider habe ich keine Ahnung, ob der WeDi, den wir brauchen, eine offen liegende Spirale hat.
Mfg
Wolfgang
 
Hallo
Der Docht hat sich in der Tat verabschiedet.
Mich wundert es noch das ich keine weiteren Dichtungen gefunden habe wie zb die Papierdichtunden .
Verbaue ich besser einen neuen Sicherungsring oder verwende ich die Sprengringe besser wieder?
Eine Nuss für die Nutmutter bekomme ich morgen geliehen
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Gruß Thomas