Stammholz vermessen

Hallo

weis zwar nicht wie das buch ist aber es gibt eine kleine broschüre von
der landwirtschaftlichen berufsgenossenschaft " WALDARDEIT" ist interessant da ist auch die tabelle drin alles uber sicherheit usw.

aber es werden sicherlich viele von euch kennen wen nicht kann ich euch die tel nr der länder geben

gruss basti
 
hallo,
das volumen eines holzstamms erechnet sich: mittendurchmesser x mittendurchmesser mal 3,14 geteilt durch 4 mal der länge. rechnet alle maße gleich in metern, dann kommen auch kubikmeter raus.
könnt ihr den mittendurchmesser nicht messen, dann gilt: durchmesser am einen ende plus durchmesser am anderen geteilt durch 2 = mittendurchmesser.
beispiel: stammmittendurchmesser 54cm, länge 5,7 meter:
0,54x0,54x3.14 /4 x5,7=1.3047...m²
mit gruss vom main, justus.
 
hi,
da war ein fehler im rechenbeispiel. das ergebnis ist m³ und nicht m².
mit gruss vom main, justus.
 
Hallo,

Habe mir mit Excel eine Tabelle gemacht mit verschiedenen Durmessern und Längen, ausgedruckt, plastifiziert, fertig
Wird bei uns in Luxemburg "FAULENZER" genannt.

Steve KOCH
 
Hallo Leute,

Die Tabelle ist zwar nach einem Computerabsturz weg, werde eine neue machen und sie dann als Download freigeben.

Steve
 
HAllo Holzprofis,

habe da mal ne Frage zum Gewicht der Stämme:

Wenn (lt. Buch) ein Festmeter raumtrockene (5-10% Restfeuchte) Eiche 700Kg wiegt, wieviel wiegt eine frisch geschlagene?

Wieviel Prozent Feuchtegehalt hat frisch geschlagenes Laub-/Nadelholz?

Im freien getrocknet kommt man nicht unter 15 % Restfeuchte, was wiegt dann der Festmeter Eiche/Buche?

Sind die Verhältnisse bei Buche, Fichte etc. ähnlich?

vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

Gruß ALbi
 
Hallo,

noch eine Frage, wie berechnet man die rm eines kompletten Laubbaums mit Krone (verwertbar als Brennholz)?

Gruß
Torsten
 
hi albi,
die mittelwerte sehen so aus:

darr,0% roh 13% roh grün
buche 680 720 1070
eiche 650 690 1000
birke 610 650 850
fichte 430 470 800
kiefer 490 510 820
lärche 550 590 750-900

werte in kg/m³
mit gruss vom main, justus
 
@ Torsten

Ich weiss jetzt nicht genau auf was Deine Frage abzielt.

-Die Massenermittlung für einen gefällten Stamm bzw. was bei einem gefällten Stamm noch alles als Brennholz (inkl. Äste, Reisig) usw per Definition Brennholz ist

oder

- die Massenermittlung eines stehenden Stammes einschl. Krone

1) Als Brennholz betrachtet man alle Teile (Stamm, Stammteile, Äste) bis zur sogenannten Derbholzgrenze. Diese liegt bei 7 cm inkl. Rinde am kleineren Ende. D.h. alles bis 7 cm Zopf gilt als Brennholz


2) Die Massenermittlung an stehenen Stämmen wird schon schwieriger und in mehreren Schritten durchgeführt.

a) Masse des Stammes nach der Formel von "Denzin" errechnen:
BHD im Quadrat geteilt durch 1000 = Vorratsfestmeter für eine Baumhöhe von 25 mtr. Pro Laufmeter mehr od. weniger sind 3 % zu korrigieren. (Hilfsmittel: Kluppe, Höhenmesser , falls keine Höhenmesser zur Verfügung hilfsweise Peilstab)

b) Massenermittlung bis zur Derbholzgrenze

Dazu zieht man die Tabelle nach /Krämer u. Krüger heran.Die Tabelle ist nach Altersklassen u. Baumarten aufgeteilt.
So wäre z.B. für eine Buche Altersklasse 81 bis 100 Jahre zur Masse des Stammes noch ca. 80 % Zuschlag zu machen.

Die ermittelten Werte sind insbesondere bei Buche mit einem Unsicherheitsfaktor zu betrachten (plus/minus 20 %)

Bei Nadelholz, insbesondere Fichte sind die ermittelten Werte von großer Genauigkeit

Manfred
 
@MagMog:
Hallo Justus, vielen Dank für die Zahlen.
Bedeutet dann 'grün' 100% Holzfeuchte oder wieviel kann man bei frisch geschlagenem Holz annehmen?

Aus welchem Buch hast Du die Zahlen?

Gruß Albi
 
hi albi,
grün heisst der fasersättigungspunkt ist erreicht, z.b. im frühjahr wenn die bäume voll im saft stehen, du kennst es, wenn nach einem sägeschnitt auf der fläche schon freies wasser austritt. je nach individueller veranlagung, standort, bodenqualität, klima, wasserversorgung, konkurenzsituation etc. etc. können die werte durchaus um bis zu 25% abweichen.
literatur in diesem fall: wagenführ, "holzatlas". kostet aber ca. 175 euronen.
wenn Du mehr werte über festigkeiten, andere hötzer, schwindverhalten...
wissen willst, frage!
mit gruß vom main, justus.
 
Hallo Manfred,


Ganz einfach, um einen Überblick zu bekommen, bei einem liegenden oder einem stehenden Baum, um welches Volumen (das noch als Brennholz verwendbar ist) es sich handelt. Was meinst Du mit BHD?

Vielen Dank erstmal für deine Ausführung.

Gruß
Torsten
 
BDH= Brusthöhendurchmesser
Also Durchmesser in Höhe der Brust, Deiner, nicht Pamela Anderson als Mass nehmen :D
So in ca. 1,50 m Höhe also.
Gruss Peter
 
hallo,
brennholz fängt da an, wo kein nutzen als bau- oder tischlerholz sinnvoll ist. eine sauber gewachsene kiefer mit 25m baumhöhe, krone auf die letzten 6 m begrenzt, sonst sauber hat etwa 10% brennholzanteil, eine frei gewachsene grosse linde mit dicken astansätzen schon 1,5m über boden und noch pilzbefall hat vieleicht noch etwas schnitzermaterial, aber der rest ist für den ofen. nutzholz das nicht plantagenmässig geerntet wird, wird vom förster individuell bewertet.
mit gruss vom main, justus. (tischlermeister, mit einem förster befreundet)
 
Sorry,

ja BHD ist die gänzige Abkürzung für Brusthöhendruchmesser.
Jegliche Massenermittlung an stehenden Beständen arbeitet mit diesem Wert.

BHD ist definiert 1,30 Meter über dem Boden, dort wird der Durchmesser gekluppt.

Manfred
 
Hmm,

eigenartige Definition von Justus. Naja vielleicht sehen das Tischlermeister so, der gängigen Forstwirtschaftlehre und Waldwirtschaft entspricht das sicher nicht.

Es gibt eine ganze Menge Verwertungsmöglichkeiten zwischen Bau/Tischerholz und Brennholz

z.B. Profilzerspaner
Faserholz
Papierholz
Zellstoffholz
Palettenholz
Verpackungsholz
usw.

Den Förster möchte ich mal kennenlernen, der alles was nicht Bauholz ist als Brennholz weggibt.

Manfred
 
hi, manfred,
ich wollte die sache nicht noch mehr verkomplizieren. die unterscheidung zwischen den nicht "nutzholzarten" die du aufgeführt hast ist richtig. die nutzung als brennholz bringt jedoch mehr geld, die industrie zahlt für faserholz fast nichts, und selbst auf sammelschein wird wenigstens der wald aufgeräumt.
die wirtschatliche situation unserer wälder ist z.z. sehr schwierig. für nutzholz gibt es das geld von vor 15-20 jahren, der bauholzanteil wird kaum noch nachgefragt, osteuropa drückt die preise, fertig eigesägtes
bauholz aus ost kostet frei hof kaum mehr als rundholz im wald.
selbst mein "spessarteichen"-schnittholz kam letzt aus dem böhmerwald.
mit gruß vom main justus.