TÜV Problem mit schnellen Achsen 416

Dominic Preugschat

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26. Juli 2019
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Hallo liebes Forum,

ich habe ein Problem mit meinen verbauten Achsen an meinem Unimog. Ich habe einen 416.117 eine Datenkarte gibt es laut Technikbereich nicht mehr (Lücke in der Datei). Ich habe so wie es der Technikbereich mir geschrieben hat, dann ein Datenblatt angefordert, da hab ich leider bisher noch keine Rückmeldung. An meinen Achsen sind noch keine (oder nicht mehr BJ 77, kann ich nich beurteilen) Typschilder angebracht. :technik

Ich habe nun vergebens gesucht irgendwelche Sinnvollen eingeprägten Nummern herauszufinden, was sich aufgrund der mehrfachen Lackierung und Rost nicht als einfach erwies. Die Nummern die ich auf den Achsen gefunden habe (jeweils fest am Differenzial) stelle ich mal hier online.

Ich hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen. Das Problem ist, das mein TÜV Prüfer für die Zulassung dann wissen will, welche Achse verbaut ist und in welchem Vergleichsfahrzeug Sie eingebaut war.

Ein paar Zusatzinfos:
- Als der Unimog in Südafrika war wurden bei SAMOG schnellere Achsen eingebaut (Kontakt mit SAMOG habe ich schon versucht, leider vergebens) -> Welche Achsen dort eingebaut wurden sind unbekannt.
- Der Unimog hat Scheibenbremsen
- Der Unimog läuft laut Vorbesitzer ca. 93 - 97 Km/h
- Bereifung ist: 335/80/20 Conti MPT81
- langsame Tacho bis 90 ist verbaut

GJBM5OqSLmEdO-OefTny7gZ_YOzNbXGDoOCognxO82RtCAyFm_a-VgjrLH4wXQpbj473EdMhFHcAuktdwHFOMPjsCJv9n3LTkGA1nqVE2uss9GxL5412RjnjgNjrEu1vG9lNdsfb_RL-CxcWtV3VydPnBiHcvlGFhXOO_fa97UqlJmcKks2I5JojxXOQDhrnTpiyLQGWj2aP27XL4jxJqRgnbKvm1CuiAH04XSQ3DinKvgQeaWjbG9C5bVZgdFHIMH4vT_FKBqWYalwe7TdNxCZ9AGdUJBovPW589WeZw-_gpB_V6jBiVajUhQRCqDo0Pbi_q9czjlP1LemqIkGcsVUS6yRrbdxrAhZO4uw6Wvoxso7OlWGHZ3DqDt_sL7w8UFmdATWYxg24xw0lTk7lVjlpOWszAImTfDjF54n6H4UDRc5-DGzBSfSVAtU6s6KtsqgXMdKersDAumcUPH4yok5q6dw_8FXFgK__HZlrn9Ixp6LYXmHHx5bHqZHvZL4e_2BWy3hFR5BHoFRWxEmOzaXCIs43G0aX3M8FFFAm9K4YU6RNqnZiCYEEfXGss98LDcufMzVqx7kNIfXU3FGvlNAQnz1g1_iLxnQPKhj12NARGaJl6qHshak67YHtimGxva077ss7Vzu3i1N_rYxfs8iAP6WcgoHy=w430-h765-no

Für mich ablesbare Nummer an Hinterachsdifferenzial: 416 351 01 03

Iu2d6FJuwA3KYZ4ImbXo7TOhMZ3HG5OMDLtvvRibEhhA0Xgqvz3inXBuTAXRL3ZO5p9wrDSdaF5ohyYefaL6vNfYSd9nRvok9CGnhoHmZDIykDhB3RagDXlNhsB9DgWk8DV4QIuWT3YxnP6r9KFNdu0pQIyQ2TM8cDfTNblndXYrrHUJ6ieyp-ls7IAcCdTU1zpjeUbhhkISBihYr4C03PnHe2yGL-oPcUgCVmbDYSSGKaICkZnAKNMimwQ0Fz4S3JDxRcZ3vzLJPmoQwqHvlhzICx6VXUZGgBCHNbkZiAon2KW8W6ciL7bwT7PgyC5GzUkiZ7iiGvZ27F5d3Lq1Ux2StqXNlEv3yFZBE-jWlIdb22RhUwsIwU_1DCKZYdyNe5NbOFDjnTqsfuMF4YNjeu4hemG9c9E493gpYCqWC5KSdyt5vp8E5G6jDzurLdwk1W3sJsBgBSzn3kZ4V1uTgo3nn1SaQUrwsq8YF0-30f7T33ljlAyDaS5qf25eLqNICjPkh1bjUeWLIWBIiJhuGatpnIr9dgCfpnPjtHUJc7KUWZFvcVVF5yQveaSkKFBsdkQjC2WfDJ2Y_MLdtktfj6W0HIQsZixTXOKg1J4VyYCvO3hrFXFXvhQh2RY_HwSWlOzkX2xKAejAi-XsoUOWlfRJGERcM4sg=w1359-h764-no

Schild das ich an der Vorderachse oben gefunden habe: 000 994 00 04 63 89

VDLozpdtO7EQIypavQ6gb4XhSZ0zHESJYlIZdfegwK5V8a7pRM9n2UQYNI9BD5JjuR5VVtHAGn_EvZhR02CcDVumvHJ60Hxtau0GCo_QKLUXZ-bG65M0Ltz7w6fiY47F9OCezTPiRs7j4Webn0OqPBjz30Y1aVTHrZX9zmYLeYniU19HrlsG4Din7BwWZXXObLTZ7dPIKBYUnLqzQtHcHEa733xoLJnPgtgDoNG75j1E955H6TTS9mlX3JGYj6ttPFOnTwT-lwv2AEt4TzL0uG-lSf5PUhCgxe7jN60rO72eBnQUZPEPiata9TpNbxHOKO_REVGzOm4NbqwZnG7PVujGJ_UZpJA1pbWO5yDrx7UONatDT1f_t5tQqiF9VMMarlNAP09EStIL_c25NDw4Eeml3kT2zllJl3wd9yCYeP8IL1Keb8uFA52emzTQXEJ2OPVg5h1Qss2MHAlJBfiFuIV82arXx6fwzc072Xc-b__7LyYlBA4x8Wa2zLnBy3mYdX7ftBU8LMohLk8slgGKh6yGxfAuhwmtsJtTIvXStz9RwhZE-Q5S2txYUN8RdS9_tLBBh_FPNtM0Tx5KFEIbQjkiCgbKURt0Bc9kD2Vsj45BBT5k3RLnTmW_EiyEaIdO2EG81LkT5qwrxtnUqk9RSdUU-LQZoBE2=w1359-h764-no

Zweites Schild an der Vorderachse: AA - 064 - 4317

I7FVA8jpr3xElvmBI_2GSRtF_wpNHbr-Sj_RCKCcDhFLpN-rnU3lHlxMqyCf7T9UioIUlLabFBwc67ZJUHjjs8U78mo425UK8kCMfZyn1IPceIdzCrzdu0GB9DsjF3vextvKOtasF9GctNVJHHPunTxJ3UdyG2Ua5lL_GNTcNdcyTij-P3Pa7NiHrFiVm4JlEu0uHyYqqjdelAIeGAuuiSrTRcjefX87u_Fluh-fatsP6xLpI4yvCY6KQkxyxm6x0PSQEzE7nkuaW2nW8E6xqNYkHs_5RAejnyZI9oWnoV8qsxkdfadAZJcoyN4TZWWYYp5I_sRC7LoiK_4lI9g2RhQE-Nv5qKAaotyaaztGf1v0vuhN5K9CCLj2yGGBZgvyyxS9kZ8Bd_HLZtxFuc2gPw_SG1wYqR-dWwl9o_VVREy5P6R7qJ6wcfQBNbE1xAWGjaFogk28zw52sFRfkgw2aiFKDPg7v4VNsecYYUqhl8a6v0MNgFh7bac7-xw2hCusyjzbEzRRH1tW4pULVq34RLHkV9T68YUDslBQZTvuTURbGdMMRAh6GW55QXjVA0tNzQA1EsctjpaV7Xwi-lleErB1a0kSE8PJj8t9A0uMdTaXnHGIOw0WewDXf4C2gDnGR8YY_ebrgXZMxV4PC7CfoTEkKHfG9PnY=w1359-h764-no

Prägung an dem VA Portal leider für mich nicht vollständig entzifferbar

PS. Ich habe bereits den gestrigen Tag ausgiebig damit verbracht mit der Suchfunktion irgendetwas passendes zu meinem Anliegen herauszufinden, jedoch war es mir nur möglich die unterschiedlichen SA-Codes bzw. die Achsenkombination zur Geschwindigkeitserhöhung herauszufinden.

An den Portalen kann ich leider keine bis kaum eine Nummer erkennen.

Vielen Dank im vorraus,
Grüße Dominic
 
Hallo Dominic, aus welchem Grund will der Prüfingenieur das wissen? Den Tacho wirst du tauschen müssen, wenn der nur bis 90 geht und der Mog schneller ist. Der darf nie weniger anzeigen. Zu den Nummern auf den Achsen wissen Andere hier sicher mehr. Grüße Norman.
 
Hallo Dominic,
wenn die Achsen nachträglich geändet sind, hilft keine Datenkarte. Ohne Dokumentation hilft nur öffnen und Zähnezählen in den Vorgelegen,am Differential ist die Paarung meistens auf dem Antriebsstummel nach Demontage des Schobrohres und Antriebswelle sichtbar.Manchmal ist die Paarung oben auf dem Differenzalgehäuse eingschlagen, hilft aber nicht weiter, wenn es die nicht Originale ist.Mögliche Übersetzungen nach meinen Unterlagen ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 22/7 23/9 Diff 27/13 27/14 Vorgelege.
Gruß Georg
 
Hallo Dominic

die SA-Armee hatte ca 2500 Unimog, u.a. 416 mit schnellen Achsen. Viele wurden zum gepanzerten Büffel umgebaut und dabei ihrerr Kabine beraubt. Nach der Ausmusterung baut SAMOG auf diese Bodengruppen wieder GFK-Fahrerhäuser auf.
Mit Scheibenbremse wurden dann Achsen Baumuster747103 HU2/12-S-3,7 bzw Baumuster 747101AU2/12-S-3,7 verbaut, also 3,7t Achslast, Übersetzung 22:7.
 
Carl1969 schrieb:
Hallo Dominic, aus welchem Grund will der Prüfingenieur das wissen? Den Tacho wirst du tauschen müssen, wenn der nur bis 90 geht und der Mog schneller ist. Der darf nie weniger anzeigen. Zu den Nummern auf den Achsen wissen Andere hier sicher mehr. Grüße Norman.
Hallo Norman, danke für die Info mit dem Tacho. Darüber habe ich mir ehrlich noch keine Gedanken gemacht :lol:
Mein Prüfingenieur möchte das so in die Fahrzeugpapiere eintragen damit ich auf der sicheren Seite bin :roll: und dafür braucht er eben Angaben über die Achse (Grund warum ihm das überhaupt aufgefallen ist: Mein Unimog wirkt, trotz normalen 11x20 Felgen und 335/80/20 Reifen für ihn zu breit)

Wo bekomme ich denn am besten so einen großen Tacho her? Die waren ja dann doch nicht all zu häufig verbaut?

eu1700 schrieb:
Hallo Dominic,
wenn die Achsen nachträglich geändet sind, hilft keine Datenkarte. Ohne Dokumentation hilft nur öffnen und Zähnezählen in den Vorgelegen,am Differential ist die Paarung meistens auf dem Antriebsstummel nach Demontage des Schobrohres und Antriebswelle sichtbar.Manchmal ist die Paarung oben auf dem Differenzalgehäuse eingschlagen, hilft aber nicht weiter, wenn es die nicht Originale ist.Mögliche Übersetzungen nach meinen Unterlagen ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 22/7 23/9 Diff 27/13 27/14 Vorgelege.
Gruß Georg

Halo Georg, also auf dem Differenzialgehäuse konnte ich nach intensiver suche leider nichts finden.

Wenn ich das richtig verstanden habe hilft nix anderes als Diff und Vorgelege zu öffnen und Zähne zu zählen, dann weiß ich zumindest welche Paarung verbaut ist, womit dann bestimmt jemand hier sagen kann welche Achsnummer das ist?

Helmut-Schmitz schrieb:
Hallo Dominic

die SA-Armee hatte ca 2500 Unimog, u.a. 416 mit schnellen Achsen. Viele wurden zum gepanzerten Büffel umgebaut und dabei ihrerr Kabine beraubt. Nach der Ausmusterung baut SAMOG auf diese Bodengruppen wieder GFK-Fahrerhäuser auf.
Mit Scheibenbremse wurden dann Achsen Baumuster747103 HU2/12-S-3,7 bzw Baumuster 747101AU2/12-S-3,7 verbaut, also 3,7t Achslast, Übersetzung 22:7.

Danke Helmut für diese Info. Das SAMOG GFK Fahrerhäuer auf die Unimogs konnte ich bereits rausfinden. Super, dann zähl ich mal am besten die Zähne und wenn das 22:7 wäre dann kann ich davon ausgehen das es die besagten Achsen sind und damit zum TÜV :)

Wenn ich z.B. die Zähne am Hinteren Differenzial zähle müssen die Vorne ja identisch sein, da ansonsten der Antrieb nicht möglich wäre sehe ich das richtig? Damit könnte ich mir die doppelte Arbeit sparen?

Vielen Lieben Dank an alle, Ihr seit wirklich klasse. Ich hoffe ich kann in Zukunft anderen auch so schnell weiterhelfen

Grüße aus dem Allgäu
Dominic
 
Hallo Dominic, sind bei Dir möglicherweise Trommelbremserfelgen montiert? Die sind zwar auch 11x20, haben aber andere Einpresstiefe. Normal wirkt der Mog mit 335ern nicht breit. Ich hatte ursprünglich einen Fahrtenschreiber drin, der ging bis 100. Jetzt ist ein Tacho vom Düdo drin auch bis 100. Grüße Norman.
 
Moin Dominic,
ich geh mal davon aus, daß dein Mog bisher keine deutsche Zulassung hat? Was für eine Abnahme musst du denn machen, daß der Prüfer nach den Achsen bzw. deren Übersetzung fragt?
Ich habe auch einen 416.117 mit schnellen Achsen, wenn ich dir da irgendwie helfen kann, sag Bescheid. Auf meinen Diff´s z.B. sind Typenschilder.
Grüße
Jörn
 
Hallo Dominic,

schau mal hier, an der Oberkante, dort sind die Übersetzungen des Differrenzials eingeschlagen, zumindest bei mir.

Gruss Bert
 

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Carl1969 schrieb:
Hallo Dominic, sind bei Dir möglicherweise Trommelbremserfelgen montiert? Die sind zwar auch 11x20, haben aber andere Einpresstiefe. Normal wirkt der Mog mit 335ern nicht breit. Ich hatte ursprünglich einen Fahrtenschreiber drin, der ging bis 100. Jetzt ist ein Tacho vom Düdo drin auch bis 100. Grüße Norman.

Hi, woran erkenne ich Trommelbremserfelgen? Müsste zur not die ET ausmessen, da sind schon ein paar schichten Farbe drüber, so dass Einprägungen nicht mehr erkennbar sind.

Hast du deinen Tacho zufällig noch über und zum Verkauf? :mrgreen:

Jörn schrieb:
Moin Dominic,
ich geh mal davon aus, daß dein Mog bisher keine deutsche Zulassung hat? Was für eine Abnahme musst du denn machen, daß der Prüfer nach den Achsen bzw. deren Übersetzung fragt?
Ich habe auch einen 416.117 mit schnellen Achsen, wenn ich dir da irgendwie helfen kann, sag Bescheid. Auf meinen Diff´s z.B. sind Typenschilder.
Grüße
Jörn

Hey Jörn, bisher keine deutsche Zulassung. Tüv mach eine Vollabnahme. Ich würde mich bei dir melden wenn ich Unterlagen/Vergleichswerte brauche. Was für Achsen hast du drin? Welche Übersetzungen fährst du?

@Bert: schaue wenn ich nacher in der Scheune bin ob ich da was finden kann, war aber bei meiner letzten suche erfolglos.

Danke Grüße
Dominic
 
Hey Dominic,
bei Scheibenbremsern steht das Felgenhorn "etwas" weiter raus als die Radbolzen. Bei Trommelbremsern liegen die Radbolzen viel weiter innen. Das sieht man auf den ersten Blick. Mußt mal bisschen Bilder gucken, dann fällt dir das bestimmt auf. Oder stell mal ein Bild von deinem ein, dann kann man das auch sagen.
Grüße
Jörn
 
Hey,
sorry für die späte Rückmeldung es gab viel zu ein. Also ich gehe schwer davon aus, das ich Trommelbremserfelgen habe, stelle aber dazu noch ein Bild ein.

Die Übersetzungszahlen kann man nicht mehr erkennen, werde wohl öffnen müssen. Hat jemand von euch die breiten Scheibenbremsen/schnelle Achsen in Kombi mit den Trommelbremserfelgen eingetragen?

Werde euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten und meine Ergebnisse mitteilen.

Grüße Dominic

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Also vielleicht kommen da ja noch konkretere Aussagen, aber ich meine da muß nix eingetragen werden. Reifengrößen ja, bei mir 12,5/20 und 14,5/20. Die Standardfelgen sind 11x20, egal ob für Trommelbremse oder Scheibenbremse. Trommelbremsfelgen haben halt eine andere Einpresstiefe. Ich meine mal gelesen zu haben, das man um die Spur zu verbreitern, wahlweise zwischen den Felgen wählen kann...
Konkretes kann ich dir da aber nicht liefern...
Grüße
Jörn
 
Kannst ja mal Forumsmitglied h3o33 (Alexander) anschreiben. Der hat mich mal mit seiner 416.117 Doka besucht und hat auch Trommelbremsfelgen auf seinem Scheibenbremser. (Feuerwehrdoka aus Italien)
Grüße
Jörn
 
Hallo Dominic,

bevor Du jetzt Dein Auto zerlegst gibt es nicht eventuell eine einfachere Methode um Deinen Prüfer zufrieden zu stellen.
Auch bei dem 416 sollte im höchsten Gang die Getriebe Eingangs- und Ausgangswelle direkt verbunden sein. In dem Fall sind die Umdrehungen an der Motorwelle und an der Achse auf der Eingangsseite gleich.
Wenn Du also nun irgendwo die Umdrehungen der Getriebeeingangswelle / Kupplung beobachten / zählen kannst, ist es möglich das Verhältnis zwischen Radumdrehungen und Wellenumdrehungen bei getrennter Kupplung zu ermitteln. Beim 404 gibt es ein Schauloch bzw einen Deckel an der Kupplungsglocke, wie dies beim 416 ist kann ich leider nicht sagen. Natürlich kann auch bei nicht getrennter Kupplung kann direkt die Motorumdrehungen beobachtet werden.
Wenn sich beide Hinterräder gleich sinnig drehen erhältst Du direkt das Achsgesamtübersetzungsverhältnis.
 
Danke Jörn, für die Tipps ich schreibe dem Alexander mal.

Hallo Jürgen,
mein TÜV Prüfer möchte halt einen Nachweiß haben was bei mir verbaut ist. Ich werde nun so vorgehen, das ich mit ihm nochmal die Lage bespreche und dann aufgrund von Vergleichsfahrzeugen bzw. den Gesamtübersetzungen und den daraus errechneten Höchstgeschwindigkeiten die Eintragung so vornehmen kann (Hoffe ich zumindest).

Komme wahrscheinlich erst ende der Woche dazu bei meinem Mog zu prüfen, wie du beschrieben hast, was für eine Achsgesamtübersetzung er hat.
 
hallo Dominic,
anbei ein Bild von der Plakette von meinem hinteren Differential. Die liegt immer im Handschuhfach, weil ich sie mal abgenommen hatte, bevor sie von allein abfällt und verloren geht...
Die Vordere ist noch dran, bekomme ich aber nicht fotografiert, weil der Panhardstab im Weg ist.
Darauf ist angegeben:
Achsantrieb-i : 23/9
Vorgelege-i : 27/13
Aggregat Nr: 737101 63833


Grüße
Jörn
 

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Guuden,

such Dir einen anderen Prüfer.
Die Oldtimerleute Deiner Gegend nach einem oldiaffinen Prüfer befragen,
also Oldtimerfahrer, -werkstätten, -sattler, -lackierer.....
Werkstätten für Landmaschinen sind häufig auch mit entsprechenden Prüfern beglückt.

Gut Mog! Justus.
 
Hallo Dominic

die Achsübersetzung lässt sich über den Tachoantrieb ermitteln. der Tachoantrieb ist 1:0,56 übersetzt, (den Wert findet man im im offiziellen Unimog-Tabellenbuch) und bei allen UG2 gleich.
Bei I=5,308 macht die Getriebehauptwelle bei dann 5,3 Umdrehungen der Hinterachse eine Umdrehung, die Tachowelle entsprechend 0,56 Umdrehungen bzw nach 4,74 Umdrehungen der HA genau 1/2 Umdrehung und bei 9,48 U dann genau 1 Umdrehung.
> Bei I= 6,061 dann 10,82 Umdrehung der HA eine Tachwellenumdrehung.
Also Tachowelle ab und Schleppzeiger draufgesetzt, Hinterachse aufbocken und Sperre rein und Umdrehungen zählen, kann der Püfer ggf selbst drehen oder am Schleppzeige kontrollieren.
Zum einen weißt du dann was du tatsächlich verbaut hast und der Prüfer ist auch zufrieden.
 
Hallo Helmut,

guter Tipp zum Zählen der Umdrehungen.
Aber hast Du nicht etwas im Zusammenhang Achsuntersetzung verdreht. Die Hinterachse dreht nicht schneller als die Getriebehauptwelle sondern eben um den genannten Faktor langsamer. Also in Deinem Beispiel 1 Umdrehung Hinterachse => 5,3 Umdrehungen Getriebehauptwelle.

Zumindest ist dies bei den kleinen Bootsankern so :D
 
Sodale,

nach langem warten melde ich mich mit Feedback zurück. Noch hat der Unimog kein TÜV.

Herausgefunden habe ich bisher: Das ich die Gesamtachsübersetzung von i = 5,308 habe. :party :party :mog2

Wie ich das gemacht habe:
-> Den Unimog komplett freigehoben,
-> den 6. Gang eingelegt (direkter Gang Übersetzung 1:1),
-> die Sperren zugeschalten,
-> und dann eine Markierung am Rad gemacht. In meinem Falle war es hinten links was aber bei eingelegten Sperren ja keine Rolle spielt.

Dann hat meine Freundin das Rad beobachtet und ich habe (am Lüfterrad welches ja direkt mit der Kurbelwelle verbunden ist) gedreht bis bei ihr das Rad eine ganze Umdrehung gemacht hat. Das waren dann bei mir an der Kurbelwelle 5 1/3 Umdrehungen.

Beim durchdrehen hatte ich dann zwischenzeitlich immer einiges an Luftverlust, den ich erst noch genau lokalisieren muss :? :| :?:

Verbaut habe ich 335/80/20 mit denen ich theoretisch dann bei maximaler Motordrehzahl ca. 100 Km/h fahren könnte.

Der Vorschlag mit der Tachowelle habe ich zuerst versucht jedoch ohne großen erfolg, da die Tachowelle viel zu sehr gesprungen ist.

Mein Prüfingenieur möchte nun noch gern einen seitlichen Unterfahrschutz haben welchen ich als nächstes montieren werde. In der zwischenzeit wurde viel am Innenausbau des Koffers gemacht und Kleinigkeiten drum die lange Wartezeit. :technik

Ich hoffe ich kann hiermit vielleicht mal jemanden der in einer ähnlichen Situation ist helfen. Wenn ich beim TÜV durch bin und es alles geklappt hat gebe ich natürlich weiteres Feedback.

Weiß zufällig jemand welches Baumuster der Achse nun bei mir ist? In der Betriebsanleitung habe ich gefunden: Übersetzung Achsantrieb 23:9 + Übersetzung Radvorgelege 27:13 ergibt dann die 5.308 Gesamtübersetzung

Bei Jörn seinen Achsen steht ja vorne 737.101 und hinten xxx.103

Nochmals vielen lieben Dank an alle :spitze :trink :danke

Gruß
Dominic