U 65 mit OM 352 ohne Stundenzähler --> LKW Motor???

Ralf666Husky

New member
16. März 2009
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Hallo,

wir ich in dem Forum schön öfters erwähnt habe, hab ich mich die Aufgabe gestellt einen U 65 Bj. 64 zu restaurieren.

Er wurde auch schon damals mit OM 352 ausgeliefert

Der Motor der aktuell im Mog eingebaut ist hat aber keinen Stundenzähler.
Soweit ich weiß müsste er wenn es der erste Motor ist ein Stundenzähler mit schwarz/weißen Ziffern haben.

Ich hab Ihn so gekauft, und kenn auch die Vorgeschichte des Mog nicht.

Meine Frage an das Forum: Kann das sein das es sich um eine Austauschmaschine aus einem LKW handelt?
Bin noch nicht ganz oft gefahren, aber schätze mal des er eh mehr wie 65 PS hat.

Danke für Eure Antworten

Ralf
 
Hallo,

klar kann es sich um einen LKW-Motor handeln. Es könnte aber auch genausogut sein, dass jemand den Stundenzähler ausgebaut und durch einen Blinddeckel ersetzt hat.

Prüf doch mal die Motornummer. Normalerweise befindet sich ein Typenschild auf der Zylinderkopfhaube (Ventildeckel) sowie ein weiteres zwischen Einspritzpumpe/Ölfiltergehäuse an der Motorseite. Da die Zylinderkopfhaube beim Einbau eines LKW-Motors normalerweise vom Unimog-Motor übernommen werden muss, könntest du mal die beiden Typenschlilder vergleichen. Sind die Nummern nicht identisch, wurde sicher mal ein Tauschmotor eingebaut. Auch kannst du dir über jede MB-Niederlassung meist kostenlos die Datenkarte zum Fahrzeug unter Angabe der Fahrgestellnummer anfordern. Da steht auch die Motornummer des original verbauten Motors drin. Falls du noch den uralten Pappbrief (evtl. auch entwertet, da das Fahrzeug inzwischen umgemeldet wurde) hast, auch da war noch die Motornummer eingetragen.

Gruß,
Michael
 
Hallo

die eingeschlagene Motornummer muss mit 352 919 beginnen.
 
Danke für Eure Antworten bis jetzt

Hab nochmal nachgeschaut

Motornummer find ich noch nicht.

Aber der erste OM352 im U65 soll laut Bedienungsanleitung ne Fettbuchse zum abschmieren der Wasserpumpe haben. Die hat meiner aber nicht. Desweitern hat mein Mog den Fußschalter für die Motorbremse verbaut, der aber gekappt ist. Also denk ich ist da mal ein Tauschmotor reingekommen.

Was auf jeden fall dafür spricht ist die Einspritzpumpe PES 6A 90D 410 2293

Die war soweit ich weiß in den LKW und ab dem Mog 424 mit 95 PS drin.

Deswegen vermute ich Tauschmotor.

Hatte mich auch gewundert......der Mog zieht ganz gut ohne schwarz zu qualmen......

Gruß

Ralf
 
Hallo,

Aber der erste OM352 im U65 soll laut Bedienungsanleitung ne Fettbuchse zum abschmieren der Wasserpumpe haben.

Nun, Wasserpumpen gehen auch gerne mal kaputt und können recht einfach getauscht werden. Also kein Indiz.

Desweitern hat mein Mog den Fußschalter für die Motorbremse verbaut, der aber gekappt ist.

Wenn's ein Schalter war, war es nur der elektrische Schalter für die 3. Bremse im Anhänger (SA). Da das seit einigen Jahren nicht mehr zulässig ist, muss der gekappt oder an der entsprechende Schaltkontakt der Anhängersteckdose stillgelegt sein. Die Original-Motorbremse im 406 (die es auch als SA gab) funktioniert über ein Pedal. Jedenfalls kein Indiz für einen Tauschmotor, zumal beim LKW-Motor auch der Krümmer vom Unimog-Motor übernommen werden muss und damit auch eine evtl. vorhandene Motorbremse.

Was auf jeden fall dafür spricht ist die Einspritzpumpe PES 6A 90D 410 2293

Es könnte ja auch nur die ESP getauscht sein. Der Motor ansonsten ist eh baugleich.

Gruß,
Michael
 
OK OK OK........

dann suche ich die Motornummer um Licht ins Dunkel zu bringen...

Wo steht die für gewöhnlich???

Gruß

Ralf
 
Hallo,

wer lesen kann ist klar im Vorteil...
Prüf doch mal die Motornummer. Normalerweise befindet sich ein Typenschild auf der Zylinderkopfhaube (Ventildeckel) sowie ein weiteres zwischen Einspritzpumpe/Ölfiltergehäuse an der Motorseite. Da die Zylinderkopfhaube beim Einbau eines LKW-Motors normalerweise vom Unimog-Motor übernommen werden muss, könntest du mal die beiden Typenschlilder vergleichen. Sind die Nummern nicht identisch, wurde sicher mal ein Tauschmotor eingebaut. Auch kannst du dir über jede MB-Niederlassung meist kostenlos die Datenkarte zum Fahrzeug unter Angabe der Fahrgestellnummer anfordern. Da steht auch die Motornummer des original verbauten Motors drin. Falls du noch den uralten Pappbrief (evtl. auch entwertet, da das Fahrzeug inzwischen umgemeldet wurde) hast, auch da war noch die Motornummer eingetragen.

Gruß,
Michael