U406 Bremse blockiert brutal

bennez

New member
01. Jan. 2014
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Bochum im SCHÖNEN Ruhrpott
Hallo!
Nach ca. einer Woche Standzeit blockiert an meinem U406 die Trommelbremse beim leichtesten Antippen so brutal, das es einen fast aus dem Sitz haut... Alle Radbremszylinder, Bremsschläuche und Beläge wurden vor ein paar Monaten erneuert - die Anlage funktionierte bis gestern einwandfrei! Sitzt evtl. der Stößel zw. Pedal und Hauptbremszylinder zu stramm?? Bin für jeden Tipp dankbar.
Grüße aus Bochum,
Bernd
 
Mal einfach mit leicht angetippter Bremse paar meter fahren- eventuell Rost in der Trommel und damit weit erhöhter Reibwert.
 
...antippen funktioniert leider nicht - bei der leichtesten Berührung sofort völlig unsensible Blockade! Bin neuer Mogler und hatte lt. Werkstatthandbuch vermutet, dass durch zu enges Spiel zw. Pedal und Hauptbremszylinder der Kolben den Rücklauf der Bremsflüssigkeit nicht freigibt, und die Bremse permanent vorgespannt bleibt...Werde das morgen mal checken - vielleicht gibt`s da ja aber noch ein anderes spezielles Unimog Bremsenproblem, das ich nicht kenne???
Grüße,
Bernd
 
Hallo!
...und danke für eure Tipps! Da ich vor dem Abstellen noch eine heftige Regenfahrt hatte, scheint ja wirklich viel für das Rostproblem zu sprechen - hätte nicht gedacht, das die Reaktion so krass ausfällt. Werde morgen mal probieren, die Trommeln freizufahren und melde mich dann nochmal.
Schönen Sonntag,
Bernd
 
Hallo Bernd,

Trommeln abmachen! Möglicherweise sind die Bremsbeläge gebrochen und die kleinen Stückchen verkeilen sich.
 
Hallo
Alle Radbremszylinder, Bremsschläuche und Beläge wurden vor ein paar Monaten erneuert
vermutlich waren bis dahin noch die damals üblichen Asbesthaltigen Beläge verbaut. Neuere Mischungen reagieren je nach Zusammensetzung auf Luftfeuchtigkeit. Inbesondere wenn Trommeloberfläche angeraut wurde. Durch die Servowirkung werden die anlaufenden Backen sofort mitgenommen und führen dadurch zu übermäßger Bremswirkung.
Das Brechen der Anlaufkante am Belag kann hier u.U. Abhilfe verschaffen.
 
Hallo Michi
was sind den anal ufende Backen für welche?
durch Hinzufügen einer Leertaste kann man schon die Sinn eines Wortes verändern, warte ab, beim nächsten Treffen gibt es bierischen Ärger. :mrgreen:
Eine analufende Bremsbacke ist beim Mog die hintere Bremsbacke, die in (vorwärts)Drehrrichtung an der unteren Anlaufkante (a)ufwärts mitgerissen wird. :P .
Bei der Portalachse sitz bauartbedingt der Radbremszylinder im Gegensatz zur Standartbremse unten, so dass man hier von einer Ufwärtsbewegung spricht.
Bei einer Patenschrifft ist es logischerweise wichtig zwischen einer Anlauf- oder Aufwärtsbwegung zu unterscheiden. :spitze
 
....und warum schreibst Du dann nicht gleich, daß Du die auflaufende Backe meinst, deren Bremswirkung sich selbst verstärkt?

Sozusagen die "ufflohvende" und nisch die "ablohvende" Bagge, eiverbibsch...
 
Hallo Bernd,

die entscheidende Stelle ist da nicht zu sehen. Sie ist auf der Seite des RBZ dort, wo Drehrichtung der Trommel und Drehrichtung der hydraulisch nach außen gedrehten Backe übereinstimmen, ufflohvend eben
 
421michimog schrieb:
Hallo Bernd,

erst auf die Bremse und dann so losfahren!
Perfekt - das war`s!! Erst 20m leicht angebremst rückwärts, dann das gleiche nochmals nach vorn: Bremsen sind wieder frei und sprechen sauber an! In Zukunft werde ich nach jeder "Wasserfahrt" `dran denken.
Dank und Gruß,
Bernd
 
Trommelbremsen sollten immer trockengebremst werden- darum oben auch sofort meine Vermutung.
 
Hallo zusammen,mein alter Volkswagen hatte die MORGENKRANKHEIT!Das ist beim ersten bremsen so,entweder er zieht nach rechts,oder nach links oder so das man beim ersten leichten Brremsen durch die Scheibe geht! Beim zweiten Bremsen war wieder alles Normal ! Ich nenne Das Morgenkrankheit! VG ULI
 
Hallo Uli,


bist Du eigentlich sicher, daß es nicht am Fahrer lag, weil der evtl. noch Gleichgewichtsstörungen hatte?


: trink2