Hallo zusammen,
Mein Vater und ich haben uns einen Unimog 411 U30 BJ1957 zugelegt. Es handelt sich um ein Froschauge, also die erste Westfalia Kabine. Technisch steht der Unimog, für uns als Neulinge in der Unimogwelt und grundsätzlich als Besitzer eines Oldtimer, im Großen und Ganzen gut da. Der Motor springt einwandfrei an und das Getriebe lässt sich gut schalten. Beim Ölwechsel den wir kurz nach dem Kauf gemacht haben konnten wir auch keine Auffälligkeiten erkennen. Soweit also alles gut, fährt, schaut gut aus und macht Spaß.
Aber wie das nunmal so ist, irgendwas ist immer. Ich wollte aus Interesse auf einem geraden Schotterweg während der Fahrt im 4. Gang mal den Allrad einschalten. Der Hebel lässt sich auch leicht nach oben ziehen, auch soweit dass das Gestänge für die Diffsperren sich bewegt, nur fällt der Hebel immer wieder herunter und kein Allradantrieb ist eingeschaltet worden. Zuhause zurück habe ich mir das Gestänge mal angesehen und habe dabei an dem Bogen, welcher sich an dem Hebel für den Allrad befindet, zwei Mulden entdeck wo eine Kugel oder ähnliches einrasten kann. Nur rastet bei mir nichts ein. Ist das ein bekanntes Problem und liegt nur an der fehlenden Rastung oder kann das Problem auch tiefer im Getriebe liegen. Das Gestänge bewegt zumindest das Teil, welches ins Getriebe führt. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
Das zweite, hoffentlich kleine Problem, wenn der Motor kalt ist und ich ihn ausmachen will geht dies gut indem ich das Standgas ganz wegnehme und den Hebel an der Einspritzpumpe ziehe. Er stottert dann noch ein zweimal kurz und geht aus. Wenn der Motor aber warm ist will er nicht ausgehen. Da hilft nur den Hebel zu ziehen und bei eingelegtem 6. Gang die Kupplung leicht kommen zu lassen, dann ist er direkt aus.
Das dritte Problem, vor dem meine Sorgen aber nicht so groß sind. Natürlich, wie soll es auch anders sein, tropft ein bisschen Motoröl. Tropfen tut es am Deckel des Betriebsstundenzähler, der Alu Deckel hat sich über die Jahrzehnte etwas verzogen. Eine neue Dichtung habe ich schon da, macht es Sinn zusätzlich noch Dichtmasse zum Ausgleichen des des verzogenen Deckels zu verwenden? Muss ich irgendetwas spezielles beachten wenn ich den Deckel abnehme, kann mir irgendwas entgegenkommen?
Vielleicht kann mir ja jemand hier weiterhelfen. Schonmal vielen Dank
Ein schönes Wochenende
Luk
Mein Vater und ich haben uns einen Unimog 411 U30 BJ1957 zugelegt. Es handelt sich um ein Froschauge, also die erste Westfalia Kabine. Technisch steht der Unimog, für uns als Neulinge in der Unimogwelt und grundsätzlich als Besitzer eines Oldtimer, im Großen und Ganzen gut da. Der Motor springt einwandfrei an und das Getriebe lässt sich gut schalten. Beim Ölwechsel den wir kurz nach dem Kauf gemacht haben konnten wir auch keine Auffälligkeiten erkennen. Soweit also alles gut, fährt, schaut gut aus und macht Spaß.
Aber wie das nunmal so ist, irgendwas ist immer. Ich wollte aus Interesse auf einem geraden Schotterweg während der Fahrt im 4. Gang mal den Allrad einschalten. Der Hebel lässt sich auch leicht nach oben ziehen, auch soweit dass das Gestänge für die Diffsperren sich bewegt, nur fällt der Hebel immer wieder herunter und kein Allradantrieb ist eingeschaltet worden. Zuhause zurück habe ich mir das Gestänge mal angesehen und habe dabei an dem Bogen, welcher sich an dem Hebel für den Allrad befindet, zwei Mulden entdeck wo eine Kugel oder ähnliches einrasten kann. Nur rastet bei mir nichts ein. Ist das ein bekanntes Problem und liegt nur an der fehlenden Rastung oder kann das Problem auch tiefer im Getriebe liegen. Das Gestänge bewegt zumindest das Teil, welches ins Getriebe führt. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
Das zweite, hoffentlich kleine Problem, wenn der Motor kalt ist und ich ihn ausmachen will geht dies gut indem ich das Standgas ganz wegnehme und den Hebel an der Einspritzpumpe ziehe. Er stottert dann noch ein zweimal kurz und geht aus. Wenn der Motor aber warm ist will er nicht ausgehen. Da hilft nur den Hebel zu ziehen und bei eingelegtem 6. Gang die Kupplung leicht kommen zu lassen, dann ist er direkt aus.
Das dritte Problem, vor dem meine Sorgen aber nicht so groß sind. Natürlich, wie soll es auch anders sein, tropft ein bisschen Motoröl. Tropfen tut es am Deckel des Betriebsstundenzähler, der Alu Deckel hat sich über die Jahrzehnte etwas verzogen. Eine neue Dichtung habe ich schon da, macht es Sinn zusätzlich noch Dichtmasse zum Ausgleichen des des verzogenen Deckels zu verwenden? Muss ich irgendetwas spezielles beachten wenn ich den Deckel abnehme, kann mir irgendwas entgegenkommen?
Vielleicht kann mir ja jemand hier weiterhelfen. Schonmal vielen Dank
Ein schönes Wochenende
Luk