U411 - Hitzeproblem gibt Rätzel auf

404gregor

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14. März 2004
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Moin Ihr Fachmänner, hab echt ein Problem. :mauer
Erste große Ausfahrt nach 3 Jahren restaurieren --> 65 km zum Badesse in den WW.
Leider kocht der OM 636 beim Anstieg ( 10%) in den WW - Temp. 100C° .
Anhalten, warten, immer wieder kurz laufen lassen, Standgas, Wasser ist genug im Behälter, , kaltes Wasser aufgefült was bei öffen vom Ausgleichbehälter sich rausgedrückt hat, langsam und mit schlechtem Gefühl bis zum Badesee noch 30 km , immer die Temp im Blick,
Auf der Graden kommt er so auf 85C° bis 95C° - was immer noch zu hoch ist.
Gestern im strömenden Regen Rückfahrt -> Steigung 15% auf der B8 ca. 500 mtr. - mit 25km/h ( 4.Gang) laut Tacho ( 2Mann + rund 200kg Gepäck) Temperatur bleibt unter 100C°, Dann V max. 60 + x, auf der Graden. Temp. max. 85C°

An der Entlüftung kannst nicht liegen, habe eine neues 3 Wege Kurzschlussthermostat von Mogparts kürzlich verbaut und mehrfach entlüftet.
Beim entlüften kommt das Wasser aus der Wapu Entlüftung und aus dem Thermostat und auch aus dem Schlauch vom Thermostat an den Ausgleichsbehälter.

Kann es die Kopfdichtung sein? :fluch
Habe im Forum die Posts gelesen zu den unterschiedlichen ZKD mit und ohne große Wasserkänale.
Bei mir ist die mit den großen Kanälen verbaut.
Soll ich die ZKD wechseln auf die mit den kleinen Löchern?

Das Kühlernetz wurde vom Fachbetrieb vor drei jahren gewechselt , danach aber fast nicht gefahren.
 
Hallo Gregor,

Hört sich doch alles gut an.
Sobald Drehzahl und Geschwindigkeit steigt, fällt die Temperatur auf ca.85°C
Niedrige Drehzahl bringt auch weniger Kühlluft durch den Ventilator.

Welche Aussentemperatur lag vor? Ich denke mal so um ca.30-35°C, so wie überall.
Kühlernetz neu, Dreiwegethermostat, alle Kanäle im Motor und Kühlkreislauf frei. :party

Was Du noch ändern könntest: Thermostateinsatz mit niedrigerer Öffnungstemperatur.

Kopfdichtung ist definitiv nicht defekt.


Gruß
Jochen
 
Hallo Gregor,

hast mal gegen geprüft, ob der Temperaturfühler korrekt misst?
Mit den Kopfdichtungen kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
Wie hast du dein Kühlsystem befüllt?
Beim Befüllen von unten über den Ablasskugelhahn soll eine bessere Entlüftung stattfinden. Danach im Standgas ohne Deckel vom Behälter laufen lassen, damit die Luft entweichen kann. Füllstand des Kühlwassers im Behälter so, dass man es gerade noch so mit dem Finger ertasten kann.
Hast du das Thermostatgehäuse korrekt zusammen gebaut? Den so wie von MP ausgeliefert, ist der Dichtring des Thermostates auf der falschen Seite.
Auch habe ich den kleinen Rückschlagnippel im Thermostat in der Entlüftungsbohrung abgezwickt für einen besseren Durchgang.
Ebenso wichtig ist auch die Entlüftungsbohrung an die höchste Stelle im Thermostatgehäuse zu drehen.
 
Hi, erstmal danke.
Ich will aber nochmal das thema mit den unterschiedliche ZKD aufzugreifen.
Da gibt es verschiedene Varinaten mit kleinen Kühlkreislauf Löcher und mit vier großen Ovalen Löchern.
Wobei es die Auusage im Formum gibt das die mit den großen Ovalen Löchern ein Problem dastellt das bereits am ersten Loch das Kühlwasser so schnell durchrauscht das kaum Wärmeübertragung stattfindet und für die folgenden Löcher der Wäremtransfer nicht mehr richtig funktoniert.

Ist da was dran?
 
Gregor,
Wenn Du alle Beiträge über das Kühlsystem gelesen hast:
Die kleinen Löcher in der ZKD sind für das alte Thermostat vorteilhaft um den geringeren Kühlwsserstrom im gedrosselten Zustand besser zu verteilen. Geringe Drehzahl oder gedrosselter Thermostat im kalten Motor.

Die großen Löcher in der ZKD sind für das "neue" 3-Wege Thermostat vorteilhaft, weil dort immer der gesamte Kühlwasserstrom im Motor umgewälzt wird.

Jürgen's Einwand, auch den Kühlerdeckel zu prüfen, ist richtig! Das habe ich vergessen.
Beim Kochen wird ein großer Teil des Kühlwassers aus dem Überlauf gedrückt, nur ein überlauf des zuviel eingefüllten Wassers ist kein Überkochen.

Und grundsätzlich den Motor nachlaufen lassen um die Wärme abzuführen.
Gegebenenfalls Wasser aussen über den Kühler laufen lassen zur Notkühlung.


Gruß
Jochen
 
Servus Gregor,
Technische Hilfe kann ich nicht leisten, aber der Ludwig Weinfurtner hatte kürzlich auch so ein
Problem und das in seinem You Tube Film mitgeteilt.
Leider weiß ich immer noch nicht, wie man das verlinkt.
"Unimog Fail beim Heufahren/ Zylinderkopfdichtung mitten im Wald tauschen".
Vielleicht hilfts was :? .
Gruß, Matthias
 
403Matt schrieb:
Servus Gregor,
Technische Hilfe kann ich nicht leisten, aber der Ludwig Weinfurtner hatte kürzlich auch so ein
Problem und das in seinem You Tube Film mitgeteilt.
Leider weiß ich immer noch nicht, wie man das verlinkt.
"Unimog Fail beim Heufahren/ Zylinderkopfdichtung mitten im Wald tauschen".
Vielleicht hilfts was :? .
Gruß, Matthias
[youtube]CXQnEMs03fk[/youtube]
 
Hallo miteinander,
was ich hier schon wieder lese, Wahnsinn! Niedrigerer Gang, Motorhaube abnehmen was ein Schmarrn.

Jochen, hatte die Kopfdichtung schon ein paar mal eingesetzt zu Versuchszwecken, nur ärger und hohe Temperatur trotz 3 Wege und einwandfreiem Deckel des Ausgleichsbehälters und freiem Kühler und Kanälen.

Warum Ludwig die Kopfdichtung gegen einen mit kleinen Löchern getauscht hat? Wegen mir! Steh ich zu.

Ich lasse meinen wirklich thermisch absolut ungünstig laufen, auch am Berg lasse ich ihn soweit runter drehen bis er net mehr zieht oder fahre schon im 6. wo er noch nicht weiter hoch dreht, auch nach Breitenworbis bei guten Außentemperaturen! Und auch die 2 anderen 411 aus meiner Truppe sind genau so gefahren, Temperatur bleib immer auch in der Steigung bei max 79-80 Grad.

Rückschlagnippel habe ich auch immer abgezwickt.

Jürgen, der Motor sollte nie in diesen Temperaturbereich vordringen und klar sollte er bei 100 Grad nicht kochen, aber die Temperatur im Block ist nicht exakt die die das Thermometer anzeigt. Um dieses zusätzlich zu überprüfen kochendes Wasser aufsetzen Thermometer rein und dann is ja klar was passieren sollte.