U421 beim Holzholen

Frank-U421

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02. Feb. 2008
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Hückeswagen
Hier mal ein paar Bilder vom Holz holen.. Gruß an Uwe ;-)
 

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Da kann ich auch noch zwei Fotos beisteuern...






Gruß Martin
 

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Hallo Frank,

sind die Stämmchen aus Balsa oder hast Du keine Federn mehr drin :?: :shock:
Der zuckt ja weder vor noch hinten :?: :?: :?:

mfG
Axel
 
... und das Häschen kuschelt sich unter die Pritsche :-)

Schöne Aufnahmen! Am Rückeschilde seh ich keine Winde. Wie sieht das genau aus?
 
Hallo Axel!
Habe hinten einen Betonklotz aufliegen. Das war eine tolle Aktion und super Wetter. Aber wir sind ja auch noch nicht fertig. Wenn es weitergeht, stell ich neue Bilder rein.
Gruß Frank
 
Hallo,

JAS schrieb:
Hmm, ist das nicht ein Hund?
Wahrscheinlicher als ein Hase ist das. ;-)

Bzgl. der Winde hab ich mich inzwischen hier im Forum schlau gemacht und weiß jetzt, wie die ausschauen.
 
Hallo,

Ein paar Antworten...

Bei dem Tier unter dem Unimog handelt es sich um unsern Schäferhund,
der ist im Wald immer mit dabei...
Um mitzufahren hat er auch den halben Vormittag brav im Unimog gewartet, weil der mit spritzendem Bremsschlauch vorne links zuerstmal wieder abgedichtet werden mußte...

Der Unimog ist Baujahr 72, und die Winde ist eine Farmi 501 für die
ich mich entschieden habe, weil sie einerseits den Zapfwellenanschluß
in der Mitte hat und zum zweiten so schön kurz gebaut ist, vom
Unterlenkerauge bis zur Schildplatte hat sie nur 23 cm, da waren die
anderen Winden die ich gesehen hab nicht so gut.

Muß mal noch nach Bildern suchen

Gruß Martin
 
Hallo Frank!!

Kompliment zurück auch Dein Mog sieht top aus!!!

Anbei noch ein paar Bilder

Gruß Martin
 

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Hallo Martin

Hab einen 406er und bin auch am überlegen eine Seilwinde zu kaufen
habe derzeit eine Taifun im Auge die Farmi von dir gefällt mir aber auch
sehr gut ich hoffe daß ich mein Dreieck beim 406er nicht heraus nehmen
muß beim Betireb der Winde !

Kannst du mir noch ein paar Vorteile der Farmi mitteilen !

Wäre froh !

Gruß Ingo
 
Hi Martin,

da schließ ich mich doch mal an, könnte evtl. ne gebrauchte Farmi 501 bekommen. Hattest du damit schon Probleme oder störrt dich was?
Bei deiner handelt sich es ja um eine 4t Winde?

Gruß Bernd
 
Hallo Ihr Holzrücker,

genau so eine Farmi 501 habe ich auch in Betrieb, gut gebraucht und günstig erstanden von der Forstbetriebsgemeinschaft, da die Winde dort durch eine größere ersetzt wurde.

Ich bin sehr zufrieden mit der Winde: robust, einfach, leicht zu bedienen, und - wie oben schon geschrieben - der ZW-Anschluß liegt in der Mitte, so daß sich die Abwinkelung der Gelenkwelle noch im halbwegs vertretbaren Rahmen hält.

Das Einlegedreieck muß - um die Frage zu beantworten - auf jeden Fall raus, da die Winde sonst nicht weit genug vom Boden hochkommt. Auf der Straße zum reinen Transport geht das auch mit Dreieck mal, im ersten Feldweg setzt die Winde dann aber schon auf dem Mittelrücken zwischen den Fahrspuren auf.
 
Hallo zusammen,

Also, ich kann mich Thomas nur anschließen, bin auch sehr zufrieden mit
der Winde. Meine ist Bj 2000, sehr ordentlich verschweißt und auch sehr
übersichtlich zum Poltern...
260 kg wiegt das Teil ohne Seil, ich habe ein 11er Seil drauf, so um
die 60 m
Laut Unterlagen gehen um die 80m auf die Rolle drauf bei 10er Seil!
Ersatzteile werden wie auch die Winde über unsere Raiffeisenzentrale
vertrieben.
Habe meine aber auch gebraucht gekauft!

Hoffe, ich konnte Euch weiterhelfen

Gruß Martin
 
Hallo

Was wird denn bei euch derzeit für eine 5 Jahre alte Farmi 501 den
noch bezahlt ?
Bei uns woll sie zwischen 800 und 1200 je nach Zustand und Seil !

GRuß Ingo
 
Hallo Comunity,

ich werde auch demnächst eine Dreipunktwinde für meinen Unimog 406 anschaffen und habe noch Bedenken hinsichtlich der Bedienung. Beim Unimog ist es ja (im Gegensatz zum Traktor) nicht möglich eine mechanische Seilwinde von der Kabine aus zu bedienen. Daher hatte ich auch überlegt eine elektro-hydraulische Winde mit Kabelfernbedienung zu kaufen

Nun da ihr jedoch zum großen Teil mechanische Winden in Betrieb habt bin ich doch nochmal ins Grübeln gekommen.
Vielleicht könnt ihr mir kurz euren Ablauf für die Bedienung der Seilwinde mit dem Unimog schildern. Steht ihr beim Zuzug neben der Winde (Problem mit Gasgeben / ev. Umsetzen) oder sitzt ihr im Fahrerhaus? (Problem Lösen) Nervt das ständige ein / aussteigen nicht?
Wir sind im Holz immer mindestens zu zweit unterwegs und machen in etwa 30-40rm im Jahr.

Über eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Mfg andreas
 
Hi

Sorry, dass wir ein wenig abdriften aber es passt grad so schön :roll:
Kann es sein das die aktuellen Farmi JL501T 5t ziehen und die alten Modelle 4t ist das bei euren auch so? Oder haben eure andere Buchstaben im Namen?

Gruß Bernd
 
Guten Abend, ich bin's nochmal. Da Interesse besteht, versuche ich mal die Fragen umfassend zu beantworten:

@ Ingo:

Für meine Farmi 501 vom Bj. 1996 habe ich damals genau ¤ 565 gezahlt. Der vergleichsweise günstige Preis rührte aber daher, daß die Winde unter den Mitgliedern unserer Forstbetriebsgemeinschaft versteigert wurde. Da nur zwei Gebote eingingen – was im Nachhinein niemand so wirklich verstanden hat – habe ich sie mir eben geschossen. Der Mensch darf auch mal Glück haben.
Die Winde war immer gut gewartet worden und lediglich bei Kleinwaldbesitzern im Einsatz, die wohl keine eigene haben/anschaffen wollten, also maximal im semiprofessionellen Bereich. Für meine Zwecke reicht sie auch vollkommen aus; bislang habe ich als Reparatur lediglich die letzten 3 m Seil abgeschnitten (waren total vernuddelt) und das Ende neu verpresst.

@ Andreas:

Vorweg:die Winde ist in gut 5 min an- oder abgebaut; das geht allein mit etwas Erfahrung ganz gut, auch wenn Du ja beim Mog die Unterlenkerenden nicht sehen kannst. Ein brauchbarer (!) Einweiser ist hier natürlich sehr hilfreich.

Zum Arbeitsablauf:

Winde in Schwimmstellung absetzen, Längsachse des Mog möglichst in Zuglinie, dann mit dem HKH die Hinterachse etwas entlasten und Gewicht auf die Winde bringen. Aussteigen, Rutschkupplung auskuppeln und ausgekuppelt arretieren, Seil ausziehen und Stamm anschlagen.

Zurück zum Mog, Rutschkupplung einkuppeln. Bei leichten Stämm(ch)en geht eine Bedienung von außen neben der Winde mit Standgas nach Gusto recht gut, bei schweren Sachen, welche die volle Zugkraft erfordern, solltest Du Dich allein aus Sicherheitsgründen (Stichwort Seilbruch und schlagende Seilenden) UNBEDINGT in die Hütte zurückziehen (zur Bedienung aus der Hütte heraus siehe unten). Du kannst dann so noch zusätzlich die Fußbremse bedienen, wenn das Schild evtl. rutscht, um über die Vorderräder – die Hinterachse ist ja entlastet - die Haltewirkung ggf. zu unterstützen. Beim Zusammenspiel von (Hand-)Gas, Doppelkupplung und – falls vorhanden – lastschaltbarer ZW wirst Du schnell den Bogen raus haben.

Stamm an die Winde möglichst nah heranziehen, so daß beim Anheben der Winde der Stamm sich auf dem unteren, gebogenen Teil des Schildes abstützt, mindestens aber im Seil hängt, und somit Gewicht und damit Traktion auf die Hinterachse bringt. Nebenbei verringert das Anheben des vorderen Stammendes die Flurschäden. Bei kleineren Sachen kannst Du noch einen zweiten Stamm oder noch mehr beiseilen und mit Chokerketten an den Kerben des Kettenhalters oberhalb des Rückeschilds festmachen. Der Kettenhalter ist nebenbei als Behälter für diese Chokerketten ausgebildet.

Abfahren zum Polterplatz, Holzplatz oder wohin auch immer. Du kannst auch leidlich Poltern (auch hier hilft Übung), hier ist aber der Unimog gegenüber einem Traktor nach hinten doch sehr unübersichtlich, und ein richtiges Polterschild ersetzen kann die Winde sowieso nicht.

Die Ein- und Aussteigerei ist zwar bekanntermaßen eine Turnübung, aber Bewegung schadet ja nunmal nicht. Wertvoll ist hier deshalb wiederum ein brauchbarer (!) zweiter Mann, so daß einer ständig im Mog sitzen und diesen bedienen kann und der andere die Arbeiten außerhalb erledigt. Ohne Funkfernbedienung muß der außen eben viel latschen.

Die Absprache der Kommandos sollte dabei eingehalten werden, sonst gibt’s Aua. Mir ist es mal passiert, daß mein ständiger unverzichtbarer Helfer (der Senior...) zu ziehen begann, als ich noch beim Anschlagen des Seils war. Gottseidank lag das Seil sehr locker, so daß ich die Finger blitzschnell noch aus der Seilschlaufe ziehen konnte, bevor diese stramm wurde. So gab es keine üblen Quetschungen, sondern nur einen Wutausbruch meinerseits.

Da Vattern die Rolle des Mogbedieners auch nicht liegt (auch weil er sich wegen Rückenproblemen nicht ständig vom Fahrerplatz aus umdrehen kann), muß ich eben doch alles selbst machen und Vattern ist in dem Fall eher so eine Art Zuarbeiter und „sicherheitstechnische Aufsichtsperson“.

Zur Bedienung der Winde vom Fahrerhaus aus eignet sich am besten ein offener Mog, bei dem die Rückwand des Planenverdecks hochgerollt wird. Du kannst hier die Bedienseile der Winde im Fahrerhaus, an den Pritschenbeschlägen oder wo auch immer verzurren, so daß die Seile immer schnell zur Hand sind.

So, genug der Theorie – ich hoffe, dieser kleine (?) Bericht hilft Dir weiter. Anbei noch ein Eindruck, wie das in der Praxis aussieht:

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