Überführung 421

Markus4006

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27. März 2006
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Hallo Freunde,

ich weiß nicht ob dieses Thema so gut ins Technik-Forum passt, aber ich fang einfach mal an...
Nach dem Neuaufbau meines Mogs möchte ich ihn noch dieses Jahr zu seinem eigentlichen Einsatzort bringen. Nun ist die Frage, wie ich bzw. wir :lol: die rund 650km vom Saarland nach Sachsen bewältigen. Auf eigener Achse mit einer geschätzten Durchschnittsgeschwindigkeit von 45km/h müsste man die Fahrt auf 2 Tage verteilen. Meine längste Strecke bisher mit dem Mog waren 160km an einem Tag und ich muss sagen, ich war doch froh als ich aussteigen konnte. Außerdem würde die ganze Zeit über der Kompressor samt Hydropumpe mitlaufen, was mir auch nicht sonderlich gefällt. Und man diese Aggregate ja auch nicht einfach stillegen...Außerdem dürften die AS Reifen auf dieser Fahrt merklich verschleißen.
Ich hab mir überlegt, z.B. einen 7,5t zu leihen z.B. Europcar, und damit zumindest einen Teil der Strecke zurückzulegen. Habt ihr bessere oder andere Vorschläge? Oder sollte man dieses doch einmalige Abenteuer einfach wagen (mit Begleit-PKW)?? :roll:

Danke und Gruss
Markus
 
Hallo Markus,
wenn der Mog in Ordnung ist würde ich die Fahrt auf der Achse machen :lol:
Wegen den Reifen mach Dir mal keinen Kopf wenn die Spur OK ist geht das schon klar.

Gruss Steffen
 
Als ich meinen 406 vor ein paar Jahren bei Hannover abgeholt habe (ca.320km) habe ich ihn auch über die BAB :oops: mit Frontpolder und Tragbergstütze gefahren.
Die Lkw-Fahrer waren ganz begeistert :lol:

Gruss aus dem Oberbergischen
Peter Reez
 
Ja, den Fahrern gefällt sowas. Bei mir hier um die Ecke ist ein Autohof, wenn ich da vorbei fahre, wird immer gewunken :wink:.
Hat jemand von euch vielleicht als weitere Transportmöglichkeit Erfahrung mit Speditionen und evtl. Preisen?
 
Hallo Markus,

habe meinen 421 er per Spedition ca. 400 km transportieren lassen.
Mit Versicherung hat das ganze 485,- Euro gekostet. Je schneller du ihn am Zielort braucht, je teurer wird es.
Lass dir doch mal Angebote machen.
Z. B. www.egerland.de oder www.fehrenkoetter.de


Gruß

Werner
 
Hallo zusammen,

als ich würds machen und mich auf die Strecke begeben, Ohrenstöpsel in die Ohren, Schlafsack und Abdeckplane auf die Pritsche und los. Wegen Kompressor und Hydropumpe würd ich mir keine Sorgen machen, wenn genug Öl im Kompressor ist oder die Schmierung funktioniert. Und wenn Du etwas mehr Druck in die Reifen tust, überleben die das ohne grössere Verluste.
Begleitfahrzeug ist immer gut, vorallem wenns ein Kombi ist, dann kann man gleich drin schlafen und spart sich das evt. schlafen auf der Pritsche. ein kleines Abenteuer ist, aber so gemütlich durch die Landschaft tuckern kann man selten und man sieht noch was von der selbigen.........

viel Spass
Gruss Christoph
 
Hallo zusammen,

ich habe mir vor kurzem einen U406 zu (meiner Meinung nach) einem supergünstigen Preis überführen lassen. Fahrt ca. 370 km war von Bad Reichenhall nach Gomaringen und hat gerade mal 320 € gekostet. Dabei war alles incl. (Aufladen, Fahrt, Abladen, Maut.....).
Ich selber musste keinen Finger krumm machen und das hat trotzdem alles problemlos geklappt.
Andere Unternehmer wollten für dire gleiche Leistung ca. 1000 €.
Selber hätte ich das mit Fahrzeug leihen uns so auch nicht billiger hingekriegt.

Gruß
Rainer Seifert
 
Hallo Markus,

ich würde, wenn es die (Frei)Zeit zuläst auf jeden Fall auf eigener Achse fahren. Wenn der Mog in Ordnung ist, und davon gehe ich nach Deinem Neuaufbau aus, ist das kein Problem.
Bin jetzt mit meinem 411er auch mehrfach am Wochenende zu Treffen, Veranstaltungen in ca 220km Entfernung durch unsere Mittelgebirge gefahren.
Dabei hab selbst ich mit dem kleinen Mog eine Schnitt von um die 40km/h. War immer ein grosser Spass.
 
Hi Markus!

Also ich habe meinen U406 einfach mit einer
Spedition (Normaler Planenzug) von Hildesheim
nach Freilassing bringen lassen (ca. 750 km).
Kosten ca. 480 EURO
Nachteil: Du brauchst zum Be- und Entladen auf
den Lastzug eine Rampe zum Hoch- unnd Runterfahren .
War aber auch kein Problem!

Viele Grüße
Erich
 
Ich lasse mir gerade einen Gabelstapler anliefern und komme mit der Fa.
http://www.maschinendepot.de/ gut zurecht. Die führen auch Transporte durch und haben an ihren Fahrzeugen Auffahrrampen.

Gruß

Werner
 
Hallo Markus,

warum nicht auf eigener Achse. Dabei ist wichtig, daß Du Ohrenstöpsel o.ä. benutzt, sonst wirst Du den Klang vom Mog die nächsten zwei Tage nicht los! :lol:
Mein Vater hat unseren 416 fast 1000 km von München nach Norddeuschland gefahren bei unserem Umzug und war auch froh, daß er es hinter sich hatte.

Ansonsten frag doch mal bei Plus Fahrzeuglogistik, Kiel. http://www.plus-logistik.de. Die arbeiten europaweit.
 
Hallo Leute,

vielen Dank für die zahlreichen Tipps. Werde mir die Tage überlegen wie ich es nun endgültig mache. Zur Zeit wechsle ich hinten noch die Simmerringe. Klar wäre die Fahrt auf eigener Achse das nonplusultra, zur Zeit ölt aber auch noch der Kompresseor am Wellenabgang der Riemenscheibe, hab ich gestern gesehn :cry: .
Wenn er denn mal in seinem neuen zu Hause angekommen ist, auf welchem Wege auch immer, stell ich mal wieder paar Bilder ein :lol: .

Viele Grüsse
Markus
 
Hallo Markus,

habe meinen 421er auf eigener Achse vom Bayrischen Wald in der Nähe der tschechischen Grenze in seine neue Heimat nach Baden Württemberg gefahren. Waren ca. 600 km mit 450 km Autobahn, der Rest Landstraße.
Reine Fahrtzeit 10 Stunden, allerdings habe ich nicht viel Pausen gemacht um schnell vorwärts zu kommen. Auf der BAB Deggendorf Richtung München gings noch, die ist schön breit, da konnte ich bei manchen LKW auf die Standspur ausweichen. Das hat oft ein positives Hupsignal als Dankeschön gegeben. Nachher von München Richtung Ulm ohne Standstreifen war die Sache nicht mehr so spassig.... :lol:
Auf jeden Fall eine Erfahrung die ich nicht missen ...,allerdings auch nicht wiederholen möchte. :wink:
Einmal gemacht reicht aus. Was auf jeden Fall interessant ist, wenn der Mog eine solche "Belastung" aushält, hast du auf jeden Fall die nächsten Jahre Ruhe, ist zumindest bei mir so.

Grüße
Ralf
 
Hallo Ralf,

also auf die BAB würde ich mich mit meinem nicht trauen, mit seinen eingetragenen 57km/h, auch wenns laut Tacho immerhin glatte 60 sind 8) . Hast du eine lange Übersetzung drin? Die neueren laufen ja sowieso deutlich über 60. Bewegst du oder ihr eure Mogs bei Straßenfahrt eigentlich mit Vollgas, oder bleibt ihr immer etwas unter Vmax. Bisher bin ich nicht schneller als Tacho 52-54 gefahren, außer eben das eine mal.... :lol: :mrgreen: .

Grüsse
 
Hallo Markus,

mein Mog ist mit 67 km/h eingetragen, also "Autobahntauglich"........
Mit Vollgas und Bereifung 12.5 - 20 habe ich ihn mit 76 km/h gemessen (mit GPS) :wink:
Im "normalen" Betrieb fahre ich nicht mit Vollgas, da reichen max knapp 3000 U/min aus, um den Mog zu schonen.
Als Maximaldrehzahl habe ich bei mir 3500 U/min eingestellt.

Grüße
Ralf
 
Hallo Ralf,
anbei eine Frage zu den 12.5-20 auf dem 421. Hast Du Erfahrungswerte im Vergleich zu den 12.5-18 oder 10.5-20? Wie ändert sich die "Beschleunigung".
Mein 421 ist ein 421.140 Bj79 mit "Großem Getriebe" (Agrarausstattung).
Wo ich wohne ist Flachland.
Gruss
Bernd Thomes
 
Hallo Zusammen!
Wer 421 fährt und steif und fest behauptet,sein 421 ist Autobahntauglich und damit auch noch wirklich über die Bahn fährt,gehört eigentlich weggeschlossen.Dies ist mehr als unverantwortlich und rücksichtslos sich und anderen gegenüber.Egal mit welcher Bereifung.

MfG, Jörg
 
Da stimme ich dir zu, Jörg. Mit 60 oder auch 70 km/h auf der Bahn erzeugt man haarsträubende Situationen, die wirklich gefährlich werden können. Ich meide mit meinem 416er die Bahn wo ich kann. Mein Mog läuft zwar 110km/h max. aber das mag ich mir nicht anhören, und der Kampf auf der Autobahn ist agressiv wie nie zuvor...

Gruß

Jörn
 
Hallo ihr beiden,

bis zu euren letzten Beiträgen war es eigentlich sehr konstruktiv. Wenn ihr nichts Vernüftiges dazu beitragen könnt, lasst es doch einfach bleiben.
Diese Art von Antworten braucht hier wirklich keiner.
Wo und wie jeder mit seinem Mog fährt bleibt wohl jedem selbst überlassen, abgesehen davon behaupte ich nur, das der Mog mit seiner eingetragenen Geschwindigkeit von Rechts wegen auf die Autobahn darf.

@ Bernd
Ich hatte bisher die 10.5-20 drauf und daher nur diese Erfahrungswerte. Ich meine das sich die "Beschleunigungswerte" (wenn man von Beschleunigung beim Mog überhaupt sprechen kann :wink: :wink: )
nicht wirklich verschlechtert haben.
Da ich die Zwischengänge wirklich nutze ist mir nichts aufgefallen. Was sich auf jeden Fall positiv bemerkbar macht ist die Drehzahlsenkung bei normaler Fahrt.

Grüße
Ralf
 
Hallo Ralf!
Wirklich konstruktiv ist es aber auch nicht,450 km über die Bahn zu fahren,davon wahrscheinlich 300km auf dem Standstreifen.Solltest Du der Meinung sein,ich bzw wir hätten zu diesem Thema nichts Vernünftiges beigetragen,ich möchte es an dieser Stelle noch einmal wiederholen.Ich finde es unverantwortlich,jemandem vozugaukeln,man könne mit so einem,für Autobahnverhältnisse kleiner und lahmen Kiste,mal eben ein paar hundert Km auf derselbigen fahren,wahrscheinlich auch,weils spassig ist.Die Kiste gehört nun mal auf den Acker oder auf die Landstrasse,mehr aber auch nicht.Für die Bahn ist er schlicht und einfach untermotorisiert und gehört da nicht hin,obwohl er dafür zugelassen ist.Man gefährdet sich,und was noch viel schlimmer ist,andere.Es gibt schon genug Bekloppte auf der Bahn.Damit meine ich aber nicht Dich.
MfG, Jörg

(Der von 10km Fahrt auf der Autobahn mit seinem 421 geheilt ist)