Undichtigkeit an der Kraftstoffpumpe

country

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16. Juni 2008
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Hallo Zusammen,

nach den Tips zu meinen abgebrochenen Zündkerzen(dafür ein Mega Thanx), ZKopf abgebaut und Kerzen ausgebohrt, Gewinde nachgeschnitten...steht jetzt der Zusammenbau an.

Hier gleich die nächste Frage.
An der Kraftstoffpumpe sifft Öl raus, sollte dann ja eine der Dichtungen sein zwischen Motor und Pumpe oder Zwischenstück und Pumpe. ODER??

Was sagt ihr dazu und jetzt gleich noch die Bitte hat mir jemand eine Explosionszeichnung von der Pumpe (Was kommt auf mich zu, beim Ausbau).
Im WHB steht man muß den Abstand der Pumpe/Pumpenhebel durch verschieden dicke Dichtung ausgleichen. Beim eingebauten Motor :?:

Gibt es eigentlich noch weiter 404 Fahrer im Raum RT oder bin ich der Einzige?? (Glaub ich nich) Würd mich mal Interessieren; Austausch von Tips und Tricks, Gegenseitiges helfen wenn gewünscht....


Gruß aus der Werkstatt

Dietmar
 
Hallo Dietmar,

das Problem habe ich auch :(

Ich habe auch schon mehrfach die Dichtungen gewechselt, hielt immer nur kurze Zeit, dann tröppelte sie wieder :twisted:

Ich habe es aufgegeben, ich unter die Pumpe einen kleinen Behälter gehängt, der das Öel auffängt :wink: , sicher, ist nicht die optimale Lösung aber seit dem habe ich keine Öelflecken mehr unterm Mog:roll:

Der Ausbau der Pumpe ist übrigends kein Problem, einfach die zwei Leitungen abschrauben und dann die beiden Imbusschrauben abschrauben und schon hast Du die Pumpe in der Hand. :P

Gruss

Thomas
 
Hallo,

das Wechseln der Dichtungen hilft nichts, da es nicht die Ursache ist.
Die Undichtigkeit liegt im Verschleiß des Stößels begründet.
Das Öl kommt seitlich am Stößel vorbei und tropft dann unten aus der Entlüftungsbohrung der Benzinpumpe raus.

-> Zwischenflansch wechseln und Ruhe ist mit der Öl-Inkontinenz.
So wars jedenfalls bei meinen beiden roten.

Das Problem ist, dass die Benzinpumpe direkt hinter dem Ventilator liegt und der Luftstrom das dünnflüssige warme Öl dann unter dem ganzen Motor verteilt. Sieht dann ganz schlimm aus, als sei der ganze Motor undicht.

Wie gesagt, seitdem ich bei meinen Mogs die Zwischenflansche der Benzinpumpe gewechselt habe und eine anständige Motorwäsche gemacht habe, erschrecke ich mich jedesmal, wie trocken die unten sind. Nix mehr Ölsiff und Tropföl beim Abstellen.

Olaf
 
Habe ebenfalls gerade alle Dichtungen gewechselt. Bei mir tropfte das Öl direkt am ersten Flansch. Nach der ersten Probefahrt scheint die Pumpe jetzt trocken zu sein.

Gruß
Thomas
 
Da wo öl, da Rostet auch nix !! :lol:

Hatte die PRobleme noch nicht !!
HAb nur ein problem, dass mir nach zwei stunden der VErgaser lerrläuft, also immer etwas orgeln, bis Er anspringt.
Iss aber nicht tragisch, denn dann VErharzt auch der VErgaser nicht, weil die Brühe gar keine Zeit hat zu HArzen !

Aber, meine Spritpumpe, iss eh nicht mehr die Jüngste!

Lg Sven aus dem Saarland
 
Hallo
und vielen Dank für die bisherigen Antworten.

Alles klar, ich wechsel jetzt erstmal die Dichtungen und wart ab was dann passiert.

Eins versteh ich aber nicht Olaf: "Die Undichtigkeit liegt im Verschleiß des Stößels begründet. Zwischenflansch wechseln und...".

Was hat der eingelaufene Stösel mit dem Wechsel der Flansch zu tun?. Die Stärke des Flansch bleibt doch gleich, also müßte am neuen Flansch das Öl auch vorbei drücken. Erklärst Du es mir bitte genauer, wie Du es meinst?

Und wenn gar nichts funktioniert dann häng ich auch eine kleine Dose unter die Pumpe :wink: und Gut.

Schade, dass ich auf meine zweite Frage noch keine Antwort bekommen habe. Bin ich wirklich der einzig durchgeknallte 404 Besitzer im Raum Reutlingen und Umgebung. Oder sollte ich dafür einen extra Threat aufmachen.

Gruß Dietmar
 
country schrieb:
Eins versteh ich aber nicht Olaf: "Die Undichtigkeit liegt im Verschleiß des Stößels begründet. Zwischenflansch wechseln und...".

Was hat der eingelaufene Stösel mit dem Wechsel der Flansch zu tun?. Die Stärke des Flansch bleibt doch gleich, also müßte am neuen Flansch das Öl auch vorbei drücken. Erklärst Du es mir bitte genauer, wie Du es meinst?

Hallo,

das abgebildete Teil nennt sich beim Daimler "Zwischenflansch" - kann ich auch nichts für. Ich würds auch Winkelflansch nennen.

Wenn der Stößel eingelaufen ist, kommt die schwarze Soße dran vorbei und dann zur Benzinpumpe und unten aus der Entlüftungsbohrung raus.
Auf dem Foto schön zu sehen, wie vollgesifft der linke Teil ist (Dort kommt die Benzinpumpe dran). Rechts gehts zum Motorgehäuse. Wenn der Stößel dicht ist, kommt links nichts an.

Ich gehe davon aus, dass das Wechseln des Stößels allein nichts bringt. Wenn der eingelaufen ist, ist die Führung, in der er läuft, sicher auch eingelaufen. Daher meine Aussage oben: Zwischenflansch (Mit Stößel) wechseln.

Teilenummern:
Zwischenflansch: A 180 090 02 44
Stößel: A 180 091 02 08

Gruß
Olaf
 

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Hallo werte Unimog-Gemeinde.
Ich wußte,der Tag wird kommen - an dem ich mein erstes Posting in diesem Forum schreibe. :D

Ich bin gerade an der Komplett-Revision meines M180 (Winterabende sind ja lang) und dabei auch auf die oben beschriebenen Ölschmierereien gestoßen.

Leider hat mich der Preis des Zwischenflansches doch mehr zu einer Zerlegung des selbigen getrieben.
Möglicherweise besteht die Ursache im verschlissenen Dichtring.

Nun mag ich wissen wo ich Ersatzteile bekomme - aber wer könnte mir Auskunft darüber geben ob und wenn ja,unter welcher Ersatzteilnummer die Dichtung geführt wird.

Danke und viele Grüße sendet Marcus.
 

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Hallo Marcus,

leider kann ich Deine Frage nach der Bezugsquelle der Dichtung nicht beantworten, erlaube mir aber eine Gegenfrage.
Welchen "Trick" hast Du angewendet, um die Teile zerstörungsfrei auseinander zu bekommen? Bin für Tipps dankbar.

Die EPC gibt keine Teilenummer her, da dort nur das komplette Teil angeboten wird und nicht weiter zerlegt dargestellt wird.

Gruß
Olaf
 
Hallo Olaf,

trotzdem Danke für die Antwort.

Auf dem Dichtring selbst ist nur die Angabe:CFW A8 zu finden :?

Die Demontage gestaltete sich trotz meiner Befürchtungen erstaunlich einfach.Der Stößel läßt sich ja herausziehen.
Motorseitig führte ich zwischen Gehäuse und Laufhülse etwas Rostlöser/Kriechöl zu.
Um nach einigen Gedenkminuten den Motorseitigen Flansch in den Schraubstock einzuspannen um mit Hilfe eines Durchschlages (habe ca 6mm gewählt) mit vorsichtigen aber gezielten Schlägen die Hülse von der Pumpenseite aus,herauszutreiben.

Zwei Dinge wären dabei noch erwähnenswert:

...einerseits sitzt der größte Teil der Dichtung in der Hülse.Also am besten erst reinigen um dann den Übergang zwischen Dichtung und Metall besser zu lokalisieren zu können.
Wenn man die Dichtung austreibt ist sie wohl nicht mehr so heile. :wink:
...andererseits hatte mich die Nut in der Außenseite etwas irritiert.Sie führt aber nur das abgeschiedene Öl wieder in den Motor zurück.
In der Nut läuft also keine Nase die sich verklemmen könnte.

Leider reagiert die Hülse etwas allergisch auf mechanische Belastungen.
Ich habe also einige,wenn auch geringe,Spuren im Inneren hinterlassen.

Viele Grüße Marcus
 
Das Problem mit der Benzinpumpe wird im gleichen Forum schon mal behandelt. (Eintrag Benzinpumpe) Kann nur aus eigener Erfahrung sagen
umbau auf Elektrischepumpe ein Drücker und erläuft.Bitte anschauen! Danke.
Andy.