Hallo Kollegen,
in der Zwischenzeit habe ich das hintere Untersetzergetriebe zerlegt.
Der innere Zustand übertraf bereis beim Entfernen des Getriebedeckel alle Erwartungen!
Öl war in diesem Getriebe nicht mehr zu finden. Ersetzt durch Wasser und Schlamm konnten die Lager nicht Stand halten.
Leider muss der Uniknick wohl noch mit dem defekten Getriebe bewegt worden sein. Da die Nadellager auf der Welle fest grostet waren, drehte die Verzahnung nicht im Freilauf sondern die Welle im Gehäusesitz. Mehrere Millimeter Spiel und tiefe Einlaufspuren lassen Rückschlüsse auf diese Vemutung zu.
Nachdem alle Wellen und Räder ausbebaut wurden, konnte das Gehäuse überarbeitet und der Gehäusesitz der Welle neu Gebuchst werden. Alle Lager wurden erneuert die Wellen und Verzahnungen vom Dreck und Rost befreit.
Ich kann allen Uniknickbesitzern raten wenn nicht schon geschehen, das hintere Getriebe unter de Lupe zu nemen.
Leider konnte ich die Schwachstelle noch nicht aus machen und ergründen warum und an welcher Stelle das Wasser in das Getriebe gelangt. Beide Getriebe der Vorderachse die Ich bis Dato geöffnet hatte waren in einem besseren Zustand. Da diese Regenwassergechützt unter der Hütte angebracht sind, gehe ich davon aus, dass Regenwasser in die hinteren Getriebe eindringen kann.
Ich würde mich über Eure Erkenntnisse diesbezüglich freuen.
Gruss
Torsten