Unimog 2010 mit Genieteten Amaturenbrett und Böhringerachse

mb900

New member
01. Aug. 2012
29
0
1
Hallo
Bin beim zerlegen meines 2010ers auf einigen merkwürdigkeiten gestoßen,
er ist laut Brief bj.1951 Fahrg.nr.201040338,in der Kabiene ist 224 eingeschlagen und das Amaturenbrett ist Genietet,die Forderachse ist eine Böhringer. Bei nachfrage beim Sohn des erstbesitzers behauptete er sei ein Böhringer gewesen,was anhand der Fahrgestellnummer ja nicht stimmt. Wenn ich ihn aber Restauriere möchte ich es so orginal wie möglich machen.
Kann man sagen wie lange restbestände von Böhringer verbaut wurden?und wie er jetzt ausgeliefert wurde

Vielen Dank für jede Hilfe
Bastian
 
Hallo, mit der Übernahme durch Mercedes Benz wurde nicht gleich alles anders gemacht, schliesslich waren auch die Zulieferer die Gleichen.
Als groben Anhaltswert kann man davon ausgehen, dass bis um die FGNR 400 in Bj. 51 noch die wesentlichen Teile, wie sie der Boehringer hat übernommen wurden, das wären allerdings dann auch die Hinterachse, Pritsche und noch weitere Details.
Bei einem Fahrzeug dieses Alters ist es aber sicher auch üblich gewesen, dass im Laufe der Zeit einzelne Komponenten wie hier z. B. die Hinterachse gewechselt wurden.
Gute Hilfe, wenn ihr es ganz genau restaurieren wollt würde euch die erste Ersatzteilliste aus 1951 liefern, da sind Teileveränderungen auch den FG-Nummern entsprechend angegeben.

Ich sprach auf Treffen öfter mit älteren Leuten, die die fruhen U 25 generell als Boehringer benannten, da wurde früher von der Bezeichnung her nicht so genau getrennt im Volksmunde.
Zur Auslieferungsausstattung gibt die 4 in der FGNR Aussagen.
Viel Freude bei Restauration und späterem Einsatz des Fahrzeuges.
Stefan Fuchs München
 
HalloBastian,
ich besitze einen 2010 mit der Nr.344 in gebrauchtem Orginalzustand, an diesem Fahrzeug sind keine speziellen Böhringerteile mehr verbaut.
Ich glaube auch nicht, daß damals Teile in so großen Stückzahlen
vorausproduziert wurden. Im Südschwarzwald ist allerdings auch ein 2010er
unterwegs der ebenfalls eine Vorderachse mit Deckel verbaut hat.
Ich halte das bei den allerersten sicherlich für möglich .
Beim Fahrzeug mit der Nr.338 denke ich eher an einen mit Gebrauchtteilen
reparierten Unfallschaden.
Ich würde diese Details auf jedenfall so lassen, da sie dem Farzeug eine ganz
besondere Geschichte geben.
Da ich noch einen echten Böhringer zum Restaurieren habe bin ich natürlich
gerne bereit mit orginalen 2010er Teilen zu tauschen.

Grüße Herbert
 
also mir sind neben früheren 2010 auch die Fahrzeuge 402 /51 und 399 / 51 bekannt, da sind die wesentlichen Teile ( auch die Achsgehäuse ) schon noch wie beim Boehringer, ist euer 344 Fahrzeug auch aus Bj. 1951?
Ich denke, dass auch wenn ned gerade grosse Stückzahlen vorrätig waren es dennoch sicher eine Zeit gedauert hat, bis die Änderungen dann in Serie gingen. Nicht alles wurde auch mit einer Baumusterumstellung umgestellt.
Auch ist die beschriebene Abweichung bei den Blechnummern möglich, wenngleich das nun schon ein wenig auseinander geht.
Auch an den Achsen befinden sich anfangs der 1950er Jahre eingeschlagene Produktionszahlen, auch anhand dieser ist ein Zusammenpassen mit dem Unimog erkennbar.
Speziell bei den Achsgehäusen denke ich, dass im Reperaturfall eher auf die geschlossene Achsgehäusebauart umgebaut wurde.
Frohe Nummernsuche
Stefan Fuchs