Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland

Das erste Muster des kleinen Wasserverteilers ist gefertigt und auch schon in den aus dem U2010 ausgebauten Zylinderkopf eingesetzt.
Eine Skizze liegt natürlich auch schon vor, muss sie aber noch etwas updaten, bevor ich sie hier einstelle.

Das Muster ist aus Stahl gefertigt, wodurch hohe Materialähnlichkeit mit dem Stahlguss des Zylinderkopf besteht und Kontaktkorrossion und Wärmeausdehnung kein Thema sein sollte.

Inwieweit der Außendurchmesser der neuen Wasserverteiler den jeweiligen Bohrungsdurchmessern angepasst werden muss, wird sich zeigen.
Das kann ich nachmessen, sobald ich die vier Wasserverteiler aus meinem Ersatz-Zylinderkopf gezogen habe.

 
Kurz zur Herstellung des Wasserverteilers:
Damit die dünne Wandung bei Einbringen der 7,5mm Wasseraustrittsbohrung nicht überstrapaziert wird und für den Bohrer auch eine Zentrierung vorhanden ist, habe ich vor dem drehen des/der Außenduchmesser beide Bohrungen mit 4,5mm vorgebohrt.
Aufgebohrt auf 7,5mm erst vor dem Abstechen des Teiles.
 

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Nun sind auch aus dem Ersatz-Zylinderkopf die kleinen Wasserverteiler entfernt. Zwei ließen sich nicht so gut packen und verschwanden im Zylinderkopf. Um sie heraus zu angeln habe ich zwei Froststopfen herausgenommen, die es nun zu ersetzen gilt.

Für die Herstellung der Wasserverteiler habe ich auch gleich die Bohrungsdurchmesser im Zyl.kopf gemessen. 3x 10,4mm und 1x 10,5mm. Damit werden die Wasserverteiler bezüglich Außendurchmesser entsprechend unterschiedlich hergestellt.
 

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Bei mir gehen über verschiedene Wege dankende Worte für die Thematisierung der Wasserverteiler ein. Dass diese vorhanden sind, ist wohl nicht querschnittlich bekannt oder in Vergessenheit geraten. Denn behandelt wurde es in der Community schon.

Der Dank gebührt aber eigentlich Helmut Schmitz, der mir den Hinweis gab, die Wasserverteiler am ausgebauten Zylinderkopf mal anzusehen. Auch mir waren diese unbekannt.
 
@ Rudi
Was wolltest du mir mit deiner Nachricht sagen?
 
Heute früh sind zwei der vier benötigten kleinen Wasserverteiler für den Ersatz-Zylinderkopf entstanden, der Rest wird morgen fertiggestellt.
 

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Nun sind doch schon alle vier kleinen Wasserverteiler angefertigt und damit bereit zum einpressen.
 

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Reaktionen: Jürgen-Fahlbusch
Alle Wasserverteiler sind nun eingepresst.

Deren Austrittsbohrung(en) sind jeweils in Richtung Ventile auszurichten, sofern nicht schon Kaufteile verwendet werden, welche eine entsprechende Orientierungsnaße dran haben.
Bei Eigenfertigung nach dem Einpressen die Orientierungsnase anstemmen.
 

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Hallo Helmut
Besten Dank für den Hinweis.
Beim befüllen werde ich auf den Einsatz der geeigneten Kühlflüssigkeit achten.
 
UVC Journal Leser wissen mehr: Details gab es im UVC Journal 3/2020. Aber dich interessiert ja der aktuelle Stand:

Hallo Markus
Ich würde gerne nochmal auf die Flammscheibe zurück kommen, zu der du mir ja die Maße des aktuellen Standes durchgegeben hattest. Danke nochmal dafür.

Die von mir beschafften Flammscheiben haben diese Maße.

Meine Frage ist nun, ob ich diese Flammscheiben als Ersatz für die vorher dünneren Dichtungen direkt so in meinem Ersatz-Zylinderkopf einsetzen kann (Lage wie auf Foto gezeigt?). Oder gibt es maßliche oder sonstige Abhängigkeiten an z.B. Vorkammer.
Zumindest die Tiefe von Oberkante Befestigungsmutter der Vorkammer bis zur zentralen, ringförmigen Fläche unten in der Vorkammer ist bei beiden Zyl.köpfen identisch.

Ich hänge zur Vervollständigung Fotos an vom ursprünglich montierten Zylinderkopf plus des Ersatz-Zylinderkopfes. Hab ein paar Details eingetragen.
 

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@ Markus
Meine o.g. Frage habe ich zur Sicherheit gestellt, weil ich im Werkstatthandbuch Stand 1963über die Passage Vorkammer gestolpert bin. Dort ist die Umstellung beschrieben von einer dickeren auf dünnere Dichtung.
In meinem Fall würde ich ja von der ursprünglichen dünnen Dichtung zwischen Vorkammer und Düsenhalter auf die dickere Flammscheibe wechseln. Was den Düsenhalter/Einspritzdüse in der Vorkammer etwas nach oben rückt.
 
Es wird nur eine Flammscheibe vernaut. Die alte muss vorher entfernt werden. Die neue wird eingelegt und der Düsenstock wird mit dem entsprechenden Drehmoment angezogen. Damit dichtet er zur Flammscheibe und zur Vorkammer ab. Weitere Scheiben als Stapel würden nur zu mehr Trennfugen und Setzungserscheinungen führen. Eventuelle Höhenunterschiede werden durch das Gewinde ausgeglichen. Hilfreich ist ein Drehmomentschlüssel mit Maulschlüssel Einsteckwerkzeug oder eine lange tiefe Stecknuss.
 
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Du hast breite Nuten in der Schlitzmutter, also ist die schon neuster Stand. Die Umstellung hat aber nur mit der Vorkammer zum Zylinderkopf zu tun. Du bist ja schon bei der Vorkammer zum Düsenstock. Also Flammscheibe mit der Wölbung nach unten wie auf deinem Bild einlegen und Düsenstock einschrauben.
 
Dankeschön!
Heißt das, der kleine Einsatz, der sich in einer Vorkammer gelöst hatte, bleibt drin?
 
Dankeschön!
Heißt das, der kleine Einsatz, der sich in einer Vorkammer gelöst hatte, bleibt drin?
NEIN!!!! Nur eine Flammscheibe pro Vorkammer! Das gelöste Teil ist die alte Version und muss vorher raus. Bei VK mit Kugel habe ich das immer mit ein Rund mit Kerbe gemacht. um die alte Scheibe nach oben ausziehen zu können, Bei VK ohne Kugeln schlage ich die alte Flammscheibe mit einem Durchschlag von unten aus.