Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland

Hallo Markus
Alles gut! Ich stelle deine Erläuterung und dein Wissen zur Pumpe nicht in Frage.

Mir geht es darum, dass mogparts die richtigen Einbauhinweise beim Kauf mit angibt.
 
Hallo
die Ablaufbohrung ist da, damit bei undichter Stofbuchse bzw heutzutage Gleitringdichtung das Wasser ablaufen kann., bzw der Defekt sofort sichtbatbar wird. Die Gleitringdichtung dichtet mit steigendem Druck um so mehr, erst wenn das Lager nachgibt und die Welle unrund läuft, tritt dort Wasser aus.
warum mogparts die Einbaulage falsch angibt
Der technische Suport von Mogparts ist nach dem Weggang bzw Tod der Ansprechpartner nicht mehr der gleiche wie früher.
 
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Heute hatte ich den U2010 ca. 40min in Betrieb, davon 30min Fahrbetrieb.
Geräusche wie kürzlich sind nicht aufgetreten. Damit ist der Aufregungslevel wieder gesunken.

Irgendeine Kleinigkeit gibt es aber immer zu machen. Mit Ersatz des bislang vorhandenen, ausgefranzten Bowdenzugs für die Handgasbetätigung durch den von mogparts bezogenen stabilen Draht traten Hakeleien bei der Rückstellung des Fusgaspedals auf. Nachdem Einstellversuche nicht zu 100% gelangen, habe ich die Durchgangsbohrung für den Draht 1mm aufgebohrt und gleich noch ein neues Klemmstück für den Draht gefertigt. Nun hakelt nichts mehr.
 

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Zur quitschenden Wasserpumpe hat mogparts mitgeteilt, dass sie heute auf Kulanz eine Ersatzpumpe an mich versenden wird. Verbunden mit der Aussage, dass möglicherweise eine falsche Aussage dazu gegeben wurde. (Was sich auf die Lage der Bohrungen beziehen dürfte).
Damit erfolgt dann der Einbau der Ersatzpumpe mit senkrechter Lage der Bohrungen 😀.

Danke nochmals an Markus und Helmut für die Inputs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die auf Kulanz von Mogparts erhaltene Wasserpumpe ist nun eingesetzt, mit Lage der Löcher senkrecht.

Meine Anregung bei mogparts, für die Pumpe ein Beiblatt zur Lieferung zu machen, in welchem dies erwähnt ist, wurde von dort mit "gute Idee" beantwortet.
 

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Heute hab ich wieder mit HVO100 den Tank plus einen 20Liter-Kanister aufgefüllt. Dann den Heimweg etwas ausgedehnt und ca. 30km gefahren.
Diese Fahrten sollen auch das Vertrauen ins Fahrzeug weiter festigen.

Nehme mich nach und nach diversen störenden Klapper-/Vibrationsgeräuschen an und versuche sie zu eliminieren. Z.B. scheppern der patinabehafteten Pritschenbretter, klappernes Kugel-/Pfanne-Gelenk am Gasgestänge, blechernes Vibrieren durch Kontakt Fußgasgestänge am Kabinenboden.
 
Hallo Winni,
hast Du am Motor irgendwas an der ESP / Förderbeginn geändert oder fährst Du HVO100 ohne Änderungen? Ich wollte das auch mal probieren, aber bin mir unschlüssig wegen den Vorkammern. Bei diversen Treffen wird ja immerwieder über HVO100 positiv berichtet. Aber so richtige Langzeiterfahrungen habe ich nicht gehört. Ich sehe bei HVO100 den größten Vorteil an der fehlenden Dieselpest und weniger Wasser/Korrosion im Tank. Mein zwei Jahre alter neuer Tank hat innen schon wieder Rost.. War immer voll, B7 Suppe halt. :-(
Wie sind Deine Erfahrungen mit HVO?

Gruß
Daniel
 
Guten Morgen Daniel
Ich habe am Motor für den Einsatz von HVO100 nichts geändert. Ich bemerke auch keine Veränderungen hinsichtlich Starten oder Leistung.
Wie kommt es zu deiner Unschlüssigkeit wegen der Vorkammern? Diese/deine Fragen dazu evtl. besser in Bereich Alternative Kraftstoffe platzieren. Siehe auch whatsapp-Gruppe "Unimog HVO Erfahrungen" des UCG.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Winni, hallo Daniel,

ich glaube, die ganzen Diskussonen um Getriebeöle und HVO100 sind im wesentlichen ideologischt geprägt. Fast alle Äußerungen bei alten Fahrzeugen beruhen auf subjektiven Feststellungen, nicht auf validen Messungen. Und da stellt jeder halt eher das fest, was er feststellen möchte. Das wichtigste ist, dass die Motoreinstellungen passen oder entsprechend eingestellt werden. Nur das führt zu einer optimalen Verbrennung und einem stabilen Carnot-Prozess.
 
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(..)
Wie kommt es zu deiner Unschlüssigkeit wegen der Vorkammern? (..)
Hallo Winni,

die Frage ist bei mir aus der höhren Zündwilligkeit / Cetan Zahl des HVO entstanden.

Gruß
Daniel
 
Hallo Winni,

die Frage ist bei mir aus der höhren Zündwilligkeit / Cetan Zahl des HVO entstanden.

Gruß
Daniel
Hallo zusammen,
zum HVO100:
- ich stimme hier Markus Hame zu 100% zu, hier geht in den Diskussionen zu oft Emotion und Ideologie vor Faktenlage und Erkenntnis. Leider wie so oft, wenn Umweltaspekte auf Technik - Ideologen treffen mit teilweise erschreckenden Äußerungen von Leuten, die seit Jahren durch sehr hohe KFZ - Kompetenz aufgefallen sind!
Fakten: der Zündverzug ist etwas kürzer bei HVO als es in der DIN (BOSCH - KFZ - Tabellenbuch) für Diesel genannt wird. Alle anderen Werte bewegen sich sehr nahe beieinander. Die Analyse - Werte des HVO bei einem renommierten süddeutschen Großmotoren Herstellers veranlasst mich zu dieser Aussage. Das finde ich glimpflicher als ungewollte aber unvermeidliche Bestandteile im B7.
- Verträglichkeit mit Elastomeren: laut Beitrag in der ATZ Off - Highway sind FKM - Elastomere die einzigen, die trotz hoher Temperatur und Einwirkung durch HVO nach dem Prüfzyklus keine signifikanten Zugfestigkeitsverluste i.V.m. HVO aufweisen.
Leider kann ich nicht sagen, welche Elastomer - Bauteile (un)geeignet sind. Angeblich sind Butylnitril - O - Ringe geeignet. Ob das dasselbe wie FKM ist wissen die Chemiker.
Ich fahre selber meinen OM616 im 240D /8 nur noch mit HVO100 und sehe im Leistungsverhalten des Motor keine Nachteile, im Verbrennungsgeräusch eine klar erkennbare "Glättung" des Nagels aber deutlich weniger Rauch und Geruchsentwicklung. Extremfälle wie z. B. Dauervolllast auf Passstraßen bei hoher Aussentemperatur bin ich noch nicht gefahren. Der Geruch beim Verplempern ist wie Pflanzenöl, Flecken auf dem Pflaster verlieren sich viel schneller als bei Mineral - Diesel. Weitere positive Eindrücke nenne ich nicht, da diese zu subjektiv sind.
Gruß
Christoph
 
Nun habe ich mal das Ersatzrad zur Probe an seinen Platz geschoben.
Kann es reinschieben, bis es an der eingekreisten Lasche zum anliegen kommt. Dann steht es noch 12cm über die Bordwandkante raus.

Frage:
Ist diese Lasche original und damit auch die 12cm ok?
 

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Hallo Winni,

die Lasche ist Original ist auch bei jüngeren 411er vorhanden.
Im Origial Fahrzeugbrief ist auch vermerkt: "Das liegende Reserverad über den Umriß des Fahrzeugs hinausragt."

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Gruß
Wolfgang
 
Guten Morgen Wolfgang
Besten Dank für deine Antwort. Vermutlich dürfte diese Aussage dann ja auch in der allgemeinen Betriebserlaubnis des U2010 enthalten sein.
 
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Hallo Winnie,

das kommt darauf an, ob es zur Zeit des 2010 schon entsprechende gesetzliche Anforderungen gab. Das mit dem vorderen Zugmaul kam z.B. erst Anfang der 1960er, Anforderungen an die Radabdeckungen 1962. Wenn es keine Anforderungen gab, dann gab es auch keine Beschänkungen.

Mir ist auch keine ABE vom UNIMOG 2010 bekannt. Man müsste mal schauen, ab wann es soetwas in Deutschland gab.

Pack das Ersatzrad einfach dahin und wenn jemand fragt, das war so ab Werk vorgesehen. Nur die wenigsten Prüfer kennen diese Sonderreglung beim UNIMOG. Und davon gibt es ja noch ein paar mehr am 411er (siehe Kompendium).
 
Was liebe Wochenendbesucher so alles mitbringen :) .., die Teile wandern ins Ersatzteillager.
 

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Was liebe Wochenendbesucher so alles mitbringen :) .., die Teile wandern ins Ersatzteillager.
Hallo Winni,
in den zeitgenössischen Prospekten und Unimog - Ratgebern gibt es Dutzende Fotos der Unimogs mit seitlich herausstehendem Ersatzrad. Das hat natürlich keinen amtlichen Charakter, aber eine Art von Hersteller - Dokument ist so etwas ja trotzdem.
Christoph
 
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Ein Wagenheber für den 2010:
Nur 30km entfernt konnte ich heute einen 2,5t Bilstein Spindelwagenheber für 45€ aufpicken. Passt in den vorgesehenen Platz im Fußraum. Inwieweit dieser nun wirklich einer der originalen Unimog-Wagenheber ist, bin ich mir nicht sicher. Die Bedienung mit der kleinen Kurbelstange ist nach erstem Versuch am Fahrzeug auch etwas knifflig, geht aber.
Und es wird wegen der max. Höhe noch ein zusätzlicher Holzklotz benötigt. Für Unterwegssituationen ist zumindest mal etwas an Bord.20261006_194114.webp
 

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Hallo Winni,
eine Holzunterlage ist doch immer gut, weil die Füße der Wagenheber in weichen Böden wegen zu kleiner Fläche einsinken -> Un - / Umfall - Gefahr;)
Gruß
Christoph
 
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Hallo Christoph
Genau so ist das :) .