Hallo Zusammen,
hier empfiehlt sich das gleiche Vorgehen wie bei einem 411 mit alter Achse:
Zuerst würde ich den Mog aufgebockt lassen und direkt an einer Achse die Zugstange am Achsgehäuse lösen und aushängen.
Danach würde ich die "andere" Achse schalten und schauen ob der Hebel die Endstellung erreicht.
Das hat man wechselweise zu tun. (So kann herausgefunden werden, wo das Problem sein könnte.)
Es kann so herausgefunden werden ob es der Verstellweg zur Vorderachse oder zur Hinterachse ist.
Gleichzeitig kann geschaut werden ob die Sperre in der entsprechenden Endstellung einrastet.
Damit kann man die Hebelstellung auf dem Achsgehäuse auch kontrollieren, wenn man den kleinen Hebel bewegt, bis die Zähne beim 4 Rad einlegen "kämmen". Diese Hebelstellung müsste bei VA und HA einigermaßen gleich sein.
Dazu muss aber eine 2 Person am Rad der entsprechenden Achse drehen.
Wenn es kein "Achsenproblem" ist, und der Verstellhebel im Innenraum die Sperre einer Achse (nacheinander) schaltet und nicht wieder rausspringt, müssen die Verstellwege der Betätigungsstangen zu den Achsen unten am Federpaket kontrolliert werden.
Bei meinem Mog war es so das ich den Betätigungsweg zur VA um 7-8mm "verlängern" musste, weil das Federpaket (unten) am "Anschlag war", aber im Häuschen oben die "Endstellung" der Schaltung noch nicht erreicht worden ist.
Liebe Grüße, Michael