Unimog 406 Anhängerbremse löst nicht ganz

ackertier

New member
27. Aug. 2011
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Hallo miteinander,

ich habe einen Unimog 406, Bj.1976 (Scheibenbremse) mit normaler
Zweileitungs-Druckluftbremsanlage, dazu einen Müller-Mitteltal zweiachs-Anhänger Bj.1999. natürlich auch Zweleitungsdruckluftbremse +ALB + ABS.

Problem ist dass die Anhängerbremse nicht ganz löst, manchmal wird bis Abschaltdruck aufgpumpt und die Anhängerbremse löst trotz geöffnerter Handbremse gar nicht, manchmal kann ich ganz normal fahren und manchmal löst die Anhängerbremse nur teilweise, die Trommeln werden warm bzw. heiss.

Ausserdem habe ich noch einen Mb-trac mit diesem funktioniert die Bremse des Anhängers ohne Probleme, der Fehler muss also am
Unimog liegen. Vierkreisschutzventil wurden schon überprüft und mit Rep.Satz "ausgestattet" , Handbremsgestänge wurde vorschriftsmäßig eingestellt.

Hat jemand Erfahrungen oder Lösungsvorschläge zu dem Problem, ist ziemlich nervig :evil: so rumzufahren.
 
Moin Herr Ackertier :wink:
(hast Du wirklich keinen anderen Namen?)

wenns beim MB trac funzt und beim Mog, trotz beigelegtem Rep Satz für das Vierkreisschutzventil nicht, würde ich als nächstes das Anhänger-Steuerventil prüfen.
 
Hallo,

du schreibst: Gestänge nach Vorschrift eingestellt...
hast du auch geprüft, ob der Hebel oben am Ventil mitläuft? Bei mir ging zwar der Weg des Seils richtig, aber das Gestänge war schwergängig und wollte nicht immer in Nullstellung fahren... also mal Bremse am Hänger ganz auf - mal nicht...
Vielleicht hilft das ja?

Gruß
Alex

Ölen und Salben - hilft allenthalben 8)
 
das Umlenkgestänge wo das Seil der Handbremse dran ist wird
halt nicht ganz aufmachen, d.h. die Feder die dort verbaut ist wird
wohl ausgeleiert sein, hatte mein 406er auch schon ....

schmieren, Feder austauschen und vorher das ganze mal mit der
Hand in die Ausgangsposition drücken, dann siehst du ja ob die
Bremse vom Hänger aufmacht
 
Hallo,

zur Beurteilung, was richtig oder falsch funktioniert, müßtest du erstmal ein Prüfgerät (was ein einfaches Manometer mit Anschluß für den gelben Kupplungskopf sein kann, sowas kann man sich aus Einzelteilen selbst bauen) anschließen. Dann erst siehst du, was da tatsächlich passiert, um dem Fehler auf den Grund zu gehen.

Ein Vierkreisschutzventil ist beim 406 nicht verbaut, also kannst du's auch nicht repariert haben. Da gibt's bestenfalls ein Zweikreisschutzventil. Für die Handbremse gibt es ein eigenes Handbremsventil. Auf dessen Einstellung und Funktion achten, ferner könnte es natürlich auch eines der Anhängersteuerventile sein (es gibt ein hydraulisch und ein pneumatisch angesteuertes).

Gruß,
Michael
 
Hallo

Entweder Handbremsventil oder Hydropneumatisches Anhängerbremsventil.

Letzteres hat ich auch schon kaputt. Da ging die Bremse am Hänger auch nicht mehr auf.

Gruß

Thomas
 
Hallo danke erstmal für die Antworten,

gut es war das Zweikreisschutzventil das überholt wurde,
das Handbremsgestänge und auch die Achse bzw. der Hebel
sind relativ leichtgängig, die Feder zieht das ganze wieder
schön zurück. Ich höre auch beim lösen der Handbremse das
kurze zischen am Zugfahrzeug. Bei angekuppeltem Anhänger
werden beim lösen der Handbremse auch die Bremszylinder
entlüftet jedoch meist nicht ganz....
Die Idee mit dem Manometer an der Steuerleitung (gelber Kopf)
ist gut, aber was für einen Druck muss dieser anzeigen?

Das Anhängersteuerventil im Unimog ist ein hydropneumatisches also
eine Kombination aus den beiden.

Grüße Markus
 
Moin Markus,

das Anhänger-Steuerventil darf bei ungebremsten Mog gar keinen Druck am gelben KK anzeigen.

Erst beim Bremsen (Betriebsbremse) muß der Druck, im gleichen Verhältnis wie der ausgeübte (Fuß)Druck auf das Bremspedal, auf mind. 7,5 bar ansteigen.

Bei betätigter Feststellbremse werden gleich 7,5 bar eingespeist.

Miß ebenfalls den Betriebsdruck am roten Kupplungskopf.
 
Hallo !

Tolle Sache sowas, das gleiche Problem habe ich auch am 406.

Ist immer Druck auf dem gleben Kopf.

Mit dem Manometer ist eine gute Idee, werde ich mir mal bauen.

Hoffentlich ist es nicht ganz so knifflig, den Fehler zu finden.

Viele Grüße


Heiko/Siegerland
Forst1
 
Moin Heiko,

dann arbeitet das Steuerventil nicht richtig, weil es:

a. verdreckt, verklemmt, verölt oder defekt ist,

b. vom Handbremsventil oder der Betriebsbremse angesteuert wird,
 
Hallo,
das Problem habe ich auch. Bei dem einem Unimog funktioniert die Anhängerbremse ohne Probleme, bei dem anderen bremst der Anhänger zwar, löst aber nicht gleich. Es dauert immer eine gewisse Zeit, dis der Druck von der Leitung ist.

Gruß
Basti
 
Hallo Zusammen,
gibt es eine nun Lösung? Habe bei mir seit gestern das gleiche Problem. Es tritt aber nur auf, wenn der Druck im 406 nahezu beim Abschaltdruck liegt. Wenn ich den Steuerleitungskopf entferne, entlüftet er. Die Bremse bleibt dann offen.
Allerdings konnte ich noch nicht feststellen, ob das HAndbremsventil, oder das Steuerventil nicht ganz entlüftet.
Werde es noch mal untersuchen, wäre aber bis dahin für eine Auflösung dankbar.

Gruß Stefan
 
Hallo,

ich hatte auch ein Problem mit der Handbremse. Bei gezogener Handbremse wurde nur ca 3Bar am gelben Anschluss aufgebaut. D.h. das Steuerventil wurde über das Handbremsventil nicht vollständig entlüftet.

Der Grund war letztlich, dass der mit zwei Muttern gesicherte Axiale Schieber nicht richtig eingestellt war. Nach richtiger Einstellung des Schiebers werden in den zwei Stellungen der Handbremse entweder voller Druck oder komplett entlüftet.

Evtl. Kann mit der falschen Einstellung in der "anderen" Richtung euer Effekt hervorgerufen werden.

Grüsse
Jürgen
 
Hallo

die Anhängerbremse funktioniert ja bekanntlich mit Druckluft. Die Steuerleitung wird proportional beaufschlagt bzw entlüftet. Ist das nicht der Fall, steuert das Anhängerbremsventil ein.
Wie hoch sind denn die Drücke in der Steuerleitung, ohne diese Angaben ist alles nur Raten aus dem Kaffeesatz.
 
Hallo Zusammen,

also ich hatte erst gestern das Problem das an meinem Müller mitteltal die Bremse gar nicht löste. Letzte Woche ging es noch, aber auch nicht so wie es sein sollte. Zugfahrzeug ist ein Unimog 403.
Das Ende vom Lied, ein neues Überströmventiel musste rein, da dieses nicht mehr richtig arbeitete.
Sitzt direkt (so bei mir zumindest) nach dem Druckluftkessel.
Vllt, ist das noch eine möglichkeit bei euch.

Gruß aus Gerstetten

Sascha
 
Hallo zusammen,

hatte das gleiche Problem, da die Membrane des Übertromventils verklebt war, hab diese gelöst und alles funzt wieder.

Viele Grüße aus dem badischen Ländle
Bernd
 
Guten morgen zusammen, Guten morgen Bernd,

hatte das Ventil auch erst selber auseinander gemacht und gereinigt. Aber das hat nur ein kurzen effeckt.
Du musst aufpassen, nicht das es dir so wie mir geht und du mit Anhänger unterwegs bist und zmals die Bremse am Anhänger nicht mehr geht. Das kann dumm ausgehen. :shock:
Also am besten ein neues verbauen. Muss auch keins von Wabco sein. Bei mir ist nun ein passendes von Haldex verbaut.

Gruß Sascha :spitze
 
Hallo zusammen.
das Problem bei mir ist nun gelöst. Es lag an der Einstellung des Handbremsventils. Es regelt in einem gewissen Drehwinkel den Druck auf 0 bzw. auf vollen Bremsdruck, je nach Drehichtung. Die Einstellung der Zugstange von der Handbremse war nicht sauber eingestellt. Somit blieb immer ein geringer Restdruck, der den Anhänger ansteuerte.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Gruß aus dem Westerwald Stefan :party