Unimog 411/118 Baujahr 1963: Getriebe rasselt im Leerlauf

Mangusta

New member
13. Juni 2005
1.110
0
36
Hallo,


vielleicht ist es ja doch ein häufigeres Phänomen oder ich kann hinterher etwas ausschliessen:

An meinem Unimog 411/118 Baujahr 1963 (kurz, offen, neue Achsen) rasselt das Getriebe, wenn der Motor im Leerlauf läuft und kein Gang eingelegt ist.

Tritt man dann auf die Kupplung hört das Rasseln sofort komplett auf und auch beim Fahren egal in welchem Gang gibt es dieses Rasseln nicht.

Was könnte das sein und wie könnte man es beheben?


Vielen Dank für alle Tips

Rolf
 
Hallo Rolf,

Das Phänomen gibt es öfters.
Allerdings nur, wenn der Ganghebel in Neutralstellung zwischen 3. u 4. Gang oder 5. u 6. Gang geschaltet ist.
Gruß Sepp
 
Hallo Rolf,

ich denke ich habe bei meine Unimog 404S ähnliche Geräusche. Die Schaltung funktioniert dabei einwandfrei. Im 1., 2. Gang und getretener Kupplung bei den anderen Gängen sind die Geräusche weg.

Meine Recherche hier im Forum und eine „Hörprobe“ bei einem unimogerfahrenen Werkstattmeister erbrachten Entwarnung für meinen Fall.

Recherchiere unter den Stichworten „Flankenspiel“ + „backslash“.

Könnte ein Lösungsansatz sein.

Gruß aus der Pfalz

Stefan
 
Hallo Rolf,
Das Rasseln im Getriebe ist unbedenklich. Kennen wir alle.

https://www.unimog-community.de/phpBB3/post554398.html?hilit=Rasseln%2Bim%2Bgetriebe#p554398

Es liegt am Flankenspiel der Geradeverzahnten Getrieberädern. Passiert nur in der Strassengruppe 3-6 Gang.
Ich helfe mir immer mit leicht angehobenen Standgas (Handgashebel) damit die Zahnräder immer in Angriff sind.
Wenn Du mal ein offenes Getriebe zur Hand hast, kannst Du das durch bewegen der Getrieberäder gut erfühlen/simmulieren.



Gruß
Jochen
 
Hallo und guten Morgen,


es ist wirklich sehr schön, daß man hier spät abends eine Frage stellen kann und morgens hat man schon eine Antwort.

Vielen Dank dafür!

Bei meiner - ale 26 Monate - fälligen etwas längeren Fahrt zur HU gestern, hat sich mir eben doch die Frage aufgedrängt, ob ich bei meinem mittlerweile 60 Jahre alten Lieblingsgefährt nicht doch etwas machen sollte, bevor mir das Getriebe um die Ohren fliegt, oder zumindest das Ausrücklager - Ruhe hat man ja nur bei getretener Kupplung - überflüssigerweise zu früh seinen Geist aufgibt.

Ich werde es jetzt mit erhöhtem Standgas per Handgas probieren.


Herzliche Grüsse

Rolf
 
Hallo,


welches Öl würde sich denn da besonders empfehlen?


Mit freundlichen Grüssen

Rolf

(der sich bewusst ist, daß sein Unimog zu einer Zeit konstruiert worden ist, zu der es die heute möglichen Ölvarianten noch garnicht gegeben hat)
 
Zusatz:

Kann allerdings nichts zur Eignung beim 411‘er sagen, da ich einen 404‘er Baujahr 1969 fahre.

Das Öl verwende ich auch für die Achsen, Vorgelege usw.
 
Guuden,

Im 404 Forum gibt es einen ausführlichen Thread zum Getriebeöl.
Seitenweise!

Gut Mog!
Justus​