Hallo zusammen,
Hammer und Schraubendreher bzw. Durchschlag oder besser Meissel ist gar nicht afrikanisch.
Afrikanisch ist nur die Nutmutter anschließend nicht zu tauschen

.
Achso, die Nutmutter wird dabei "aufgedreht" indem man den Schraubenzieher oder wasauchimmer ansetzt, und im Gegenuhrzeigersinn da gegenhämmert.
Die Nutmutter zu "sprengen" geht nämlich auch, ist aber dann eher was für Choleriker oder "ultima ratio".
Hab in meinem Satz seit Jahren ua. deswegen nur die Schraubendreher mit Holzgriff, aber durchgehender Seele.
Eignen sich nebenbei auch hervorragend als Stethoskop um bspw. den beginnenden Lagerschaden lokalisieren zu können.
Habe damit mal ein paar ölreiche Omanis beindruckt, die mit ihrem Landcruiser am Strand feststeckten und nach 2-stündigem vollgas-wühlen meinten die Wasserpumpe wäre kaputt, weil die Kiste so heiß wurde.
"Meister, halt dein Ohr mal an den Schraubendreher, da hörst du wie das Wasser rauscht."
Kaftan nach hinten binden war selbstverständlich angesagt.
Sicherheit und so, eh klar.
"Russisch" wäre es übrigens einen Hebel anzuschweißen der dann mit der AK aufgeschossen wird.
Die AK ist quasi das Schweizer Taschenmesser des kleinen Mannes in Russland.
Viel Dampf, überall verfügbar, und zur Not kannst auch dem Nachbarn die Haare richten wenn du beim richtigen Verein in der Lehre warst.
Wenn der Akku leer ist wird das Werkzeug übrigens einfach um 180 grad gedreht und händisch benutzt.
Aber ich glaube ich schweife ab...
Feldmäßig öffnen mit verfügbarem Werkzeug und anschließend Mutter (normalerweise DIN 981 und evtl Sicherungsblech DIN 5406) ersetzen und ab die Post.
Henning