UNIMOG-Hydraulik – robust, langlebig, aber nicht verschleißfrei
Die nutzbare hydraulische Leistung im UNIMOG (hier 411 …) wird bestimmt durch die Zahnradpumpe und den Steuerblock. Anschließend wird sie in den angeschlossenen Zylindern und Hydromotoren (z. B. in der Seilwinde) in mechanische Leistung umgesetzt. Die Leistung liegt etwa bei 2,5 kW. Und dies nur kurzzeitig.
Kürzlich durchgeführte Vergleichsmessungen an zwei verschiedenen UNIMOG 411 aus den 1960er Jahren förderten Erstaunliches zu Tage.
Der Förderstrom der Zahnradpumpe einfachster Bauart – also ohne druckausgeglichene Spalte – ist extrem druckelastisch. Will heißen: Je höher der sich aus der Last ergebende Betriebsdruck, desto geringer der Volumenstrom. Und zwar extrem. Von 25 Litern im drucklosen Umlauf geht er fast auf null zurück, wenn der Druck auf 150 bar steigt. Dies ist bauartbedingt, kann natürlich noch durch Verschleiß verstärkt werden. So dass sich bereits bei geringeren Drücken der Förderstrom auf einen Bruchteil des nominellen verringert.
Interne Leckagen und somit Verluste können sich darüber hinaus im Steuerblock ergeben. Diese sind im Vergleich zu denen in der Pumpe im Neuzustand wesentlich geringer, können sich aber auch zu erheblichen Leistungsverlusten summieren, wenn die Steuerkanten an Schieber und Gehäuse verschlissen sind.
Es werden noch mehr Messungen erforderlich sein, um dieses Thema weiter zu erhellen. Aber bereits jetzt ist klar: Es gibt Hydraulikanlagen im UNIMOG, die möglicherweise ihren Benutzer sogar zufriedenstellen, aber nicht einmal halb so leistungsfähig sind, wie sie es sein sollten.
Diesem Umstand könnte man besonders bei der Beschaffung von gebrauchten Pumpen und Steuerblöcken Rechnung tragen. Wobei es sich bei Beiden um veraltete Technik handelt: Die Pumpen sind nicht druckausgeglichen, die Steuerblöcke verhalten sich nicht feinfühlig proportional. Aber die Hydraulik im UNIMOG ab Werk war eine Stell- und keine Arbeitshydraulik. Wer wirklich mit hydraulischer Energie arbeiten will, kommt um eine Zapfwellenpumpe und Ventilsteuerung modernerer Bauart nicht herum.
Die nutzbare hydraulische Leistung im UNIMOG (hier 411 …) wird bestimmt durch die Zahnradpumpe und den Steuerblock. Anschließend wird sie in den angeschlossenen Zylindern und Hydromotoren (z. B. in der Seilwinde) in mechanische Leistung umgesetzt. Die Leistung liegt etwa bei 2,5 kW. Und dies nur kurzzeitig.
Kürzlich durchgeführte Vergleichsmessungen an zwei verschiedenen UNIMOG 411 aus den 1960er Jahren förderten Erstaunliches zu Tage.
Der Förderstrom der Zahnradpumpe einfachster Bauart – also ohne druckausgeglichene Spalte – ist extrem druckelastisch. Will heißen: Je höher der sich aus der Last ergebende Betriebsdruck, desto geringer der Volumenstrom. Und zwar extrem. Von 25 Litern im drucklosen Umlauf geht er fast auf null zurück, wenn der Druck auf 150 bar steigt. Dies ist bauartbedingt, kann natürlich noch durch Verschleiß verstärkt werden. So dass sich bereits bei geringeren Drücken der Förderstrom auf einen Bruchteil des nominellen verringert.
Interne Leckagen und somit Verluste können sich darüber hinaus im Steuerblock ergeben. Diese sind im Vergleich zu denen in der Pumpe im Neuzustand wesentlich geringer, können sich aber auch zu erheblichen Leistungsverlusten summieren, wenn die Steuerkanten an Schieber und Gehäuse verschlissen sind.
Es werden noch mehr Messungen erforderlich sein, um dieses Thema weiter zu erhellen. Aber bereits jetzt ist klar: Es gibt Hydraulikanlagen im UNIMOG, die möglicherweise ihren Benutzer sogar zufriedenstellen, aber nicht einmal halb so leistungsfähig sind, wie sie es sein sollten.
Diesem Umstand könnte man besonders bei der Beschaffung von gebrauchten Pumpen und Steuerblöcken Rechnung tragen. Wobei es sich bei Beiden um veraltete Technik handelt: Die Pumpen sind nicht druckausgeglichen, die Steuerblöcke verhalten sich nicht feinfühlig proportional. Aber die Hydraulik im UNIMOG ab Werk war eine Stell- und keine Arbeitshydraulik. Wer wirklich mit hydraulischer Energie arbeiten will, kommt um eine Zapfwellenpumpe und Ventilsteuerung modernerer Bauart nicht herum.