Hallo!
Ich kann mich gut an die Zeit errinnern, als ich in den 70ern bei einem befreundeten Landwirt meine gesamte Freizeit als Schüler verbrachte und dieser einen U66 (403 mit 66PS) neben einem Geräteträger und einem Dieselross einsetzte.
Bei allen Feldbearbeitungen ging es dank gut abgestimmten Getriebe immer flott voran. Nur einmal mußte der Mog in einem nassen Feld mit den Rübenvollernter \"geborgen\" werden. Der 85-PS-IHC vom Nachbarn machte nicht immer so eine gute Figur. Außerdem war ein entscheidender Vorteil die hohe Fahrgeschwindigkeit und die Federung auf Feldwegen. Schließlich waren teilweise die Felder bis zu 8 km entfernt. Von den Lieferungen zur Stärkefabrik mit Kartoffeln ganz zu schweigen (25 km). Da kamen manche Nachbarn mit Ihren 25km/H-Krücken mit Fritzmeier-Verdeck \"gekrümmt\" zurück..
Man muß mal alle Arbeiten in der Landwirtschaft betrachten (Bin natürlich auf dem Stand von 1980..)
Bei den Erntearbeiten (Rübenvollernter, Strohpresse, Kartoffelvollernter) überzeugte mich der Mog schon. Pflegearbeiten ect. wurden mit dem Geräteträger erledigt
Einzige Schwierigkeit war übrigens das \"Kurs\" halten im Feld, da die Vorderreifen im Gegensatz zum Schlepper nicht zu sehen waren.
Dieser Grund und ein Getriebeschaden im Jahr 84 beendete die \"Hofkariere\" \"unseres U66, Nachfolger wurde der brandneue MB-Track 1000, der übrigens heute noch mit mittlerweile 12.500 Stunden (1.Maschine!) im Einsatz steht.
Alles in allem muß halt abgewägt werden, was man mit dem Fahrzeug machen will..
Ich bin allerdings über den derzeitigen Technikstand der Landwirtschaft nicht soo informiert, weis allerdings, daß Fendt \"mein\" Dieselross nicht mehr baut, bzw. der mittlerweile \"Vario\" heißt!
Gruß Thomas / Regensburg
http://tmattusch.bei.t-online.de